ew742
fahre Reifenbreiten von 32 mm bis 115 mm 😉
Ja, stimmt. Da bin ich dann aber wieder aufgrund der Körpergröße raus. Habe den 53er Rahmen für 26er Laufräder gekauft ;-)Die höheren haben laut Tabelle aber 1 1/8?
Gruß
Christoph
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Ja, stimmt. Da bin ich dann aber wieder aufgrund der Körpergröße raus. Habe den 53er Rahmen für 26er Laufräder gekauft ;-)Die höheren haben laut Tabelle aber 1 1/8?
Hallo,
ich stelle hier mal https://www.tunkbicycles.com/frameset zur Diskussion. Nicht ganz so individuell wie ein MRGLS, die Fertigung der Rahmen erfolgt in Tschechien. Aber die Rahmen haben klassische Geometrien, sind für 650B und vorbereitet für Licht/Schutzbleche/kleine Gepäckträger.
Vielleicht ist das ja eine günstige Alternative? Ein MRGLS-Rahmen habe ich schon aufgebaut, einige Kilometer damit gesammelt, das nächste Projekt wird ein TUNK
Gruß
Christoph
Durchaus interessant. Aber überlege jetzt ob ich nicht doch lieber etwas mit Scheibenbremse nehme. Mir gefällt der Surly Midnight Special Rahmen in Gold ganz gut. Lässt sich klassisch Französisch aufbauen, hat aber Aufnahmen für Scheibenbremsen.
Ein interessanter Ansatz. Das Koga Miyata Traveller, das ich für dieses Jahr aufgebaut habe, hat 32 mm Reifen und Dualpivot Bremsen. Allerdings bin ich bisher damit noch nicht gefahren.So, hier wurde zwar schon (fast) alles gesagt, aber noch nicht von jedem...
Neee, aber jetzt mal im Ernst; geht es hier um ein Rad für Paris Brest und/oder andere (lange) Brevets?
In dem Fall kann ich den Ansatz von Tunk schon nicht nachvollziehen, und den Ansatz eines Surly Midnight Special erst recht nicht.
Brevets wie Paris Brest finden zu 100% auf Asphalt statt; teilweise nicht sehr guter Asphalt, OK; aber doch zu >98% der Strecke meistens ganz brauchbar.
Ich bin sowas bisher meist mit 25 (vorn) & 28 mm (hinten) Reifenbreite gefahren.
Ich könnte mir evtl. noch vorstellen breitere Reifen mit 32 mm zu nehmen; sehe aber keinerlei Veranlassung über "noch mehr" überhaupt auch nur nachzudenken.
Paris-Brest hat ~ 10.000 Höhenmeter auf 1.200 km.
Da geht es nicht zuletzt um Gewicht (bzw. um Ersparnis).
Und es geht um geringen Rollwiderstand um Kräfte zu schonen.
Große bewegte (rotierende) Massen in Form von Gummi und viel "Walkarbeit" sind da kontraproduktiv.
So ein Tunk Rahmen ist da einfach nur "mit Kanonen auf Spatzen geschossen", dazu noch zu dem exorbitanten Preis.
Für 32 mm Reifen (mit Schutzblechen?) reicht auch ein alter Bob Jackson "Super Tourist" oder ein Guylaine.
Oder irgendein anderer "Audax" Rahmen aus UK von der Stange.
Scheibenbremsen wären für mich gerade bei Paris-Brest ein "No-Go"!
Warum?
Zwei Gründe:
Eine Gabel für Scheibenbremsen muss steifer sein als eine Gabel für Felgenbremsen - allein schon um das enorme Drehmoment einer Scheibenbremse aufzufangen.
Damit wird sie erstens schwerer als nötig und zweitens flext sie weniger, wird also unkomfortabeler.
Beides für mich "No-Go" Kriterien für ein langes Brevet.
Und die "Bremspower" einer Scheibenbremse habe ich mit den RX100-Felgenbremsen bei Paris-Brest nicht vermisst.
Mit dem Argument ist das Surly Midnight Dingsbums komplett draussen (abgesehen vom Gewicht).
Und zum Thema Tunk:
Ich habe hier noch ein Koga Miyata Traveller von Anfang der 90-er Jahre.
Der kann nichts schlechter als so ein Tunk; hat etwa das gleiche Gewicht; ist aber auf dem Gebrauchtmarkt für ein Bruchteil des Preises recht einfach zu finden.
40 mm breite Schwalbe G-One Reifen gehen da locker rein - mit Schutzblechen.
Nur würde ich - wie schon gesagt - einen leichteren Rahmen für schmalere Reifen wählen.
Guylaines findet man auch immer wieder.
Und da darf es auch das günstige Modell RS sein; der Columbus Matrix (bzw. Cromor) Rohrsatz ist mit seinen Spezifikationen nah dran am Tunk. Reifenbreiten sind bis 37 mm problemlos möglich; mit Schutzblechen!
Die Guylaine WL haben in der Rahmenhöhe welche Jenny braucht einen Columbus SP(X?) Rohrsatz.
Der sollte für Jenny auch passen.
Dazu haben die WL Rahmen mehr Ösen für Flaschenhalter; bei Brevets ein Argument.
(Schellenbefestigung tut's aber auch)
Wenn man sich dann noch 'was gutes tun will, dann guckt man nach einer CFK-Gabel mit Aluschaft und Cantisockeln um noch ein paar Gramm zu sparen und um eine gute Dämpfung zu bekommen.
Und auch Bob Jackson "Super Tourist" kann man noch finden, nicht umsonst fahren hier im Forum einige mit sowas rum. Der verbindet eine gemäßigte Rennrad-Geo mit Platz für 32 mm Reifen & Schutzbleche verbunden mit 57 mm Bremszangenmaß für lange Dual-Pivots. Das ganze mit einem 531 "ST" Rohrsatz und gut flexender und relativ leichter 531-er Gabel.
Nimm das und passe es 100% Optimal an deine Ergonomischen Bedürfnisse an!
In Belgien sind die Strassen vielfach schlechter als bei weiten Teilen von Paris-Brest......
Den 400er nach Belgien bin ich 2018 mit 25 mm Reifen gefahren. Der war auf teilweise sehr holprigen Wegen eher grenzwertig. Deshalb jetzt 32 mm.
...
Auch im Surly würde ich maximal 35 mm verbauen. ...
Wenn du ein Koga hast mit 32 mm Reifen & Dual Pivots, warum dann nicht damit???...
Aber du hast natürlich auch nicht unrecht, ein guter gebrauchter Rahmen wäre auf jeden Fall auch eine Option.
Ich hätte gerne eine zweite Randonneuse als Backup. Beim Koga ist der Rahmen halt schon alt. Beim Mücke, das ich beim 400er in Belgien gefahren bin, ist später der Rahmen gebrochen. Wäre blöd wenn so etwas kurz vor PBP oder dem letzten Qualifikationsbrevet passiert und ich hätte kein gleichwertiges Ersatzrad.Nimm das und passe es 100% Optimal an deine Ergonomischen Bedürfnisse an!
In Belgien sind die Strassen vielfach schlechter als bei weiten Teilen von Paris-Brest...
35 mm Reifenbreite in Verbindung mit einer Gabel, die Steif genug ist für Scheibenbremsen?
Ich denke, da ist eine schlanke Gabel für Felgenbremsen in Kombination mit guten 32 mm Reifen und Latex-bzw. TPU-Schläuchen (oder gleich Tubeless?) komfortabeler...
Wenn du ein Koga hast mit 32 mm Reifen & Dual Pivots, warum dann nicht damit???
Und das enorme Drehmoment einer Scheibenbremse wird nur von einer Gabelscheide abgestützt.Scheibenbremsen wären für mich gerade bei Paris-Brest ein "No-Go"!
Warum?
Zwei Gründe:
Eine Gabel für Scheibenbremsen muss steifer sein als eine Gabel für Felgenbremsen - allein schon um das enorme Drehmoment einer Scheibenbremse aufzufangen.
Damit wird sie erstens schwerer als nötig und zweitens flext sie weniger, wird also unkomfortabeler.
Beides für mich "No-Go" Kriterien für ein langes Brevet.
Und die "Bremspower" einer Scheibenbremse habe ich mit den RX100-Felgenbremsen bei Paris-Brest nicht vermisst.
Ein Fahrrad was mir, wie auch immer, mehr Kraft als unbedingt nötig abverlangt, kann ich auf langen BrevetsParis-Brest hat ~ 10.000 Höhenmeter auf 1.200 km.
Da geht es nicht zuletzt um Gewicht (bzw. um Ersparnis).
Und es geht um geringen Rollwiderstand um Kräfte zu schonen.
Große bewegte (rotierende) Massen in Form von Gummi und viel "Walkarbeit" sind da kontraproduktiv.
Diese Theorie gefällt mir.
(Auch die langen) RX100 sind top. Mit den langen 600 EX (BR-6208) war ich bergab (trotz Umbau vorne auf schwächere SLR-Feder) nicht zufrieden, fahre/bremse aber auch vorzugsweise mich auf den Hoods abstützend.Zu den Bremsen: PBP Nr. 1 bin ich ebenfalls mit langen RX 100 gefahren, PBP Nr.2 mit langen 600 EX
Eingelenkern, beide Felgenbremsen waren immer mehr als ausreichend wirkungsvoll.
Ich hätte noch erwähnen sollen, mit Kool-Stop lachsrot Bremsbelägen (und auch mit abgeschwächten Federn )Mit den langen 600 EX (BR-6208) war ich bergab (trotz Umbau vorne auf schwächere SLR-Feder) nicht zufrieden
Ich auch!fahre/bremse aber auch vorzugsweise mich auf den Hoods abstützend.
Deshalb sind auch alle Gabeln von hochwertigen Gravelrädern aus Carbon, was Komfort und Steifigkeit vereint. Und wesentlich leichter ist.,Diese Theorie gefällt mir.![]()
Jetzt kommt meine (Verschwörungs) Theorie: weil die Gabeln für Scheibenbremsen so steif und
unkomfortabel sind werden uns breite Reifen schmackhaft gemacht, damit überhaupt noch jemand mit
solchen Rädern fahren mag.
... Mit den langen 600 EX (BR-6208) war ich bergab (trotz Umbau vorne auf schwächere SLR-Feder) nicht zufrieden, fahre/bremse aber auch vorzugsweise mich auf den Hoods abstützend.