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Mein Randonneur nach französischem Vorbild für PBP 2027

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Re: Mein Randonneur nach französischem Vorbild für PBP 2027
Hallo,
ich stelle hier mal https://www.tunkbicycles.com/frameset zur Diskussion. Nicht ganz so individuell wie ein MRGLS, die Fertigung der Rahmen erfolgt in Tschechien. Aber die Rahmen haben klassische Geometrien, sind für 650B und vorbereitet für Licht/Schutzbleche/kleine Gepäckträger.

Vielleicht ist das ja eine günstige Alternative? Ein MRGLS-Rahmen habe ich schon aufgebaut, einige Kilometer damit gesammelt, das nächste Projekt wird ein TUNK 😉

Gruß
Christoph
Durchaus interessant. Aber überlege jetzt ob ich nicht doch lieber etwas mit Scheibenbremse nehme. Mir gefällt der Surly Midnight Special Rahmen in Gold ganz gut. Lässt sich klassisch Französisch aufbauen, hat aber Aufnahmen für Scheibenbremsen.

So, hier wurde zwar schon (fast) alles gesagt, aber noch nicht von jedem... 😉

Neee, aber jetzt mal im Ernst; geht es hier um ein Rad für Paris Brest und/oder andere (lange) Brevets?
In dem Fall kann ich den Ansatz von Tunk schon nicht nachvollziehen, und den Ansatz eines Surly Midnight Special erst recht nicht.

Brevets wie Paris Brest finden zu 100% auf Asphalt statt; teilweise nicht sehr guter Asphalt, OK; aber doch zu >98% der Strecke meistens ganz brauchbar.
Ich bin sowas bisher meist mit 25 (vorn) & 28 mm (hinten) Reifenbreite gefahren.
Ich könnte mir evtl. noch vorstellen breitere Reifen mit 32 mm zu nehmen; sehe aber keinerlei Veranlassung über "noch mehr" überhaupt auch nur nachzudenken.

Paris-Brest hat ~ 10.000 Höhenmeter auf 1.200 km.
Da geht es nicht zuletzt um Gewicht (bzw. um Ersparnis).
Und es geht um geringen Rollwiderstand um Kräfte zu schonen.
Große bewegte (rotierende) Massen in Form von Gummi und viel "Walkarbeit" sind da kontraproduktiv.

So ein Tunk Rahmen ist da einfach nur "mit Kanonen auf Spatzen geschossen", dazu noch zu dem exorbitanten Preis.

Für 32 mm Reifen (mit Schutzblechen?) reicht auch ein alter Bob Jackson "Super Tourist" oder ein Guylaine.
Oder irgendein anderer "Audax" Rahmen aus UK von der Stange.

Scheibenbremsen wären für mich gerade bei Paris-Brest ein "No-Go"!

Warum?
Zwei Gründe:
Eine Gabel für Scheibenbremsen muss steifer sein als eine Gabel für Felgenbremsen - allein schon um das enorme Drehmoment einer Scheibenbremse aufzufangen.
Damit wird sie erstens schwerer als nötig und zweitens flext sie weniger, wird also unkomfortabeler.
Beides für mich "No-Go" Kriterien für ein langes Brevet.
Und die "Bremspower" einer Scheibenbremse habe ich mit den RX100-Felgenbremsen bei Paris-Brest nicht vermisst.

Mit dem Argument ist das Surly Midnight Dingsbums komplett draussen (abgesehen vom Gewicht).


Und zum Thema Tunk:
Ich habe hier noch ein Koga Miyata Traveller von Anfang der 90-er Jahre.
Der kann nichts schlechter als so ein Tunk; hat etwa das gleiche Gewicht; ist aber auf dem Gebrauchtmarkt für ein Bruchteil des Preises recht einfach zu finden.
40 mm breite Schwalbe G-One Reifen gehen da locker rein - mit Schutzblechen.
Nur würde ich - wie schon gesagt - einen leichteren Rahmen für schmalere Reifen wählen.

Guylaines findet man auch immer wieder.
Und da darf es auch das günstige Modell RS sein; der Columbus Matrix (bzw. Cromor) Rohrsatz ist mit seinen Spezifikationen nah dran am Tunk. Reifenbreiten sind bis 37 mm problemlos möglich; mit Schutzblechen!
Die Guylaine WL haben in der Rahmenhöhe welche Jenny braucht einen Columbus SP(X?) Rohrsatz.
Der sollte für Jenny auch passen.
Dazu haben die WL Rahmen mehr Ösen für Flaschenhalter; bei Brevets ein Argument.
(Schellenbefestigung tut's aber auch)

Wenn man sich dann noch 'was gutes tun will, dann guckt man nach einer CFK-Gabel mit Aluschaft und Cantisockeln um noch ein paar Gramm zu sparen und um eine gute Dämpfung zu bekommen.

Und auch Bob Jackson "Super Tourist" kann man noch finden, nicht umsonst fahren hier im Forum einige mit sowas rum. Der verbindet eine gemäßigte Rennrad-Geo mit Platz für 32 mm Reifen & Schutzbleche verbunden mit 57 mm Bremszangenmaß für lange Dual-Pivots. Das ganze mit einem 531 "ST" Rohrsatz und gut flexender und relativ leichter 531-er Gabel.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin ein grosser Freund des Breitreifenkomforts. Und wenn der Belag schlecht ist, dann gern auch auch mehr als 32mm.
Aber: Das macht auf guten Belägen langsamer, spätestens bergauf, wenn ihr bei jedem Stampfer den dicken Reifen komprimiert.

Die Heine-Breitreifen-Rechnung kann aufgehen, wenn der gewonnene Komfort die Ermüdung vermeidet und die Ermüdung somit nicht langsam macht. Das kann nur jeder selbst wissen, ob dafür 25mm genug sind oder 42 noch zusätzlich was bringen. Bei gescheiten Strassen sind 28-32mm sanft.
 
Zuletzt bearbeitet:
So, hier wurde zwar schon (fast) alles gesagt, aber noch nicht von jedem... 😉

Neee, aber jetzt mal im Ernst; geht es hier um ein Rad für Paris Brest und/oder andere (lange) Brevets?
In dem Fall kann ich den Ansatz von Tunk schon nicht nachvollziehen, und den Ansatz eines Surly Midnight Special erst recht nicht.

Brevets wie Paris Brest finden zu 100% auf Asphalt statt; teilweise nicht sehr guter Asphalt, OK; aber doch zu >98% der Strecke meistens ganz brauchbar.
Ich bin sowas bisher meist mit 25 (vorn) & 28 mm (hinten) Reifenbreite gefahren.
Ich könnte mir evtl. noch vorstellen breitere Reifen mit 32 mm zu nehmen; sehe aber keinerlei Veranlassung über "noch mehr" überhaupt auch nur nachzudenken.

Paris-Brest hat ~ 10.000 Höhenmeter auf 1.200 km.
Da geht es nicht zuletzt um Gewicht (bzw. um Ersparnis).
Und es geht um geringen Rollwiderstand um Kräfte zu schonen.
Große bewegte (rotierende) Massen in Form von Gummi und viel "Walkarbeit" sind da kontraproduktiv.

So ein Tunk Rahmen ist da einfach nur "mit Kanonen auf Spatzen geschossen", dazu noch zu dem exorbitanten Preis.

Für 32 mm Reifen (mit Schutzblechen?) reicht auch ein alter Bob Jackson "Super Tourist" oder ein Guylaine.
Oder irgendein anderer "Audax" Rahmen aus UK von der Stange.

Scheibenbremsen wären für mich gerade bei Paris-Brest ein "No-Go"!

Warum?
Zwei Gründe:
Eine Gabel für Scheibenbremsen muss steifer sein als eine Gabel für Felgenbremsen - allein schon um das enorme Drehmoment einer Scheibenbremse aufzufangen.
Damit wird sie erstens schwerer als nötig und zweitens flext sie weniger, wird also unkomfortabeler.
Beides für mich "No-Go" Kriterien für ein langes Brevet.
Und die "Bremspower" einer Scheibenbremse habe ich mit den RX100-Felgenbremsen bei Paris-Brest nicht vermisst.

Mit dem Argument ist das Surly Midnight Dingsbums komplett draussen (abgesehen vom Gewicht).


Und zum Thema Tunk:
Ich habe hier noch ein Koga Miyata Traveller von Anfang der 90-er Jahre.
Der kann nichts schlechter als so ein Tunk; hat etwa das gleiche Gewicht; ist aber auf dem Gebrauchtmarkt für ein Bruchteil des Preises recht einfach zu finden.
40 mm breite Schwalbe G-One Reifen gehen da locker rein - mit Schutzblechen.
Nur würde ich - wie schon gesagt - einen leichteren Rahmen für schmalere Reifen wählen.

Guylaines findet man auch immer wieder.
Und da darf es auch das günstige Modell RS sein; der Columbus Matrix (bzw. Cromor) Rohrsatz ist mit seinen Spezifikationen nah dran am Tunk. Reifenbreiten sind bis 37 mm problemlos möglich; mit Schutzblechen!
Die Guylaine WL haben in der Rahmenhöhe welche Jenny braucht einen Columbus SP(X?) Rohrsatz.
Der sollte für Jenny auch passen.
Dazu haben die WL Rahmen mehr Ösen für Flaschenhalter; bei Brevets ein Argument.
(Schellenbefestigung tut's aber auch)

Wenn man sich dann noch 'was gutes tun will, dann guckt man nach einer CFK-Gabel mit Aluschaft und Cantisockeln um noch ein paar Gramm zu sparen und um eine gute Dämpfung zu bekommen.

Und auch Bob Jackson "Super Tourist" kann man noch finden, nicht umsonst fahren hier im Forum einige mit sowas rum. Der verbindet eine gemäßigte Rennrad-Geo mit Platz für 32 mm Reifen & Schutzbleche verbunden mit 57 mm Bremszangenmaß für lange Dual-Pivots. Das ganze mit einem 531 "ST" Rohrsatz und gut flexender und relativ leichter 531-er Gabel.
Ein interessanter Ansatz. Das Koga Miyata Traveller, das ich für dieses Jahr aufgebaut habe, hat 32 mm Reifen und Dualpivot Bremsen. Allerdings bin ich bisher damit noch nicht gefahren.
Den 400er nach Belgien bin ich 2018 mit 25 mm Reifen gefahren. Der war auf teilweise sehr holprigen Wegen eher grenzwertig. Deshalb jetzt 32 mm. Auch im Surly würde ich maximal 35 mm verbauen. Aber du hast natürlich auch nicht unrecht, ein guter gebrauchter Rahmen wäre auf jeden Fall auch eine Option.
 
... Das Koga Miyata Traveller, das ich für dieses Jahr aufgebaut habe, hat 32 mm Reifen und Dualpivot Bremsen. ...
Nimm das und passe es 100% Optimal an deine Ergonomischen Bedürfnisse an!


...
Den 400er nach Belgien bin ich 2018 mit 25 mm Reifen gefahren. Der war auf teilweise sehr holprigen Wegen eher grenzwertig. Deshalb jetzt 32 mm.
In Belgien sind die Strassen vielfach schlechter als bei weiten Teilen von Paris-Brest...


...
Auch im Surly würde ich maximal 35 mm verbauen. ...

35 mm Reifenbreite in Verbindung mit einer Gabel, die Steif genug ist für Scheibenbremsen?
Ich denke, da ist eine schlanke Gabel für Felgenbremsen in Kombination mit guten 32 mm Reifen und Latex-bzw. TPU-Schläuchen (oder gleich Tubeless?) komfortabeler...


...
Aber du hast natürlich auch nicht unrecht, ein guter gebrauchter Rahmen wäre auf jeden Fall auch eine Option.
Wenn du ein Koga hast mit 32 mm Reifen & Dual Pivots, warum dann nicht damit???
 
Zuletzt bearbeitet:
PBP bin ich zwar nicht gefahren, habe es aktuell auch nicht vor, aber die belgischen Straßen sind echt übel. Ich würde einfach davon ausgehen, dass überall sonst in Westeuropa die meisten Wege besser sind😅
@Chris-AC hat sicher in vielem recht. Nach meinem Eindruck geht es @Sonne_Wolken jedoch auch darum zwei Träume zu erfüllen, 1. PBP fahren, 2. sich einen schönen Randonneur gönnen.
Ist halt die Frage, wie gut sich beide Träume kombinieren lassen.

Hätte ich vor PBP zu fahren, würde ich ein Rad nehmen, dem ich vertraue, sich also bei mir ein Einsatz gut bewährt hat. Wäre aktuell mein modernes Giant Gravel. Da sitzt ich sehr entspannt drauf, ist auch bei groben Straßen angenehm zu fahren, passen Schutzbleche rein und hat Anschraubpunkte (wenn auch nicht für Bikepacking, dafür für 3 Flaschenhallter und für GT vorn und hinten).Licht müsste ich jedoch noch anbauen.
Ich wäre also ganz pragmatisch. Danach würde ich mir was hünbsches, neues aus Stahl gönnen 😅
 
Nimm das und passe es 100% Optimal an deine Ergonomischen Bedürfnisse an!



In Belgien sind die Strassen vielfach schlechter als bei weiten Teilen von Paris-Brest...




35 mm Reifenbreite in Verbindung mit einer Gabel, die Steif genug ist für Scheibenbremsen?
Ich denke, da ist eine schlanke Gabel für Felgenbremsen in Kombination mit guten 32 mm Reifen und Latex-bzw. TPU-Schläuchen (oder gleich Tubeless?) komfortabeler...



Wenn du ein Koga hast mit 32 mm Reifen & Dual Pivots, warum dann nicht damit???
Ich hätte gerne eine zweite Randonneuse als Backup. Beim Koga ist der Rahmen halt schon alt. Beim Mücke, das ich beim 400er in Belgien gefahren bin, ist später der Rahmen gebrochen. Wäre blöd wenn so etwas kurz vor PBP oder dem letzten Qualifikationsbrevet passiert und ich hätte kein gleichwertiges Ersatzrad.
 
Ahoj.

Also zu P-B-P bin ich aktuell in Thema "Form und Fitness" bei 0% und "potentielle Räder" hätte ich aktuell 100% zu Hause stehen.

Wenn ich P-B-P fahren würde (-n möchten wöllte), dann SCHNELL. Dafür hätte ich 100% Motivation, jedoch müsste ich nochmal ein Rad optimieren... das Serge Mannheim vielleicht... also nur 25% Rad...

Bin ich jetzt 31,25% bereit?!

🤘
 
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Koga Miyata Gran Tourer während PBP 2015
 
Scheibenbremsen wären für mich gerade bei Paris-Brest ein "No-Go"!

Warum?
Zwei Gründe:
Eine Gabel für Scheibenbremsen muss steifer sein als eine Gabel für Felgenbremsen - allein schon um das enorme Drehmoment einer Scheibenbremse aufzufangen.
Damit wird sie erstens schwerer als nötig und zweitens flext sie weniger, wird also unkomfortabeler.
Beides für mich "No-Go" Kriterien für ein langes Brevet.
Und die "Bremspower" einer Scheibenbremse habe ich mit den RX100-Felgenbremsen bei Paris-Brest nicht vermisst.
Und das enorme Drehmoment einer Scheibenbremse wird nur von einer Gabelscheide abgestützt.

Jetzt kommt meine (Verschwörungs) Theorie: weil die Gabeln für Scheibenbremsen so steif und
unkomfortabel sind werden uns breite Reifen schmackhaft gemacht, damit überhaupt noch jemand mit
solchen Rädern fahren mag.
Zuerst wurden Scheibenbremsen mit Gewalt in den Markt gedrückt, dann die breiten Reifen.
Theorieende!
Paris-Brest hat ~ 10.000 Höhenmeter auf 1.200 km.
Da geht es nicht zuletzt um Gewicht (bzw. um Ersparnis).
Und es geht um geringen Rollwiderstand um Kräfte zu schonen.
Große bewegte (rotierende) Massen in Form von Gummi und viel "Walkarbeit" sind da kontraproduktiv.
Ein Fahrrad was mir, wie auch immer, mehr Kraft als unbedingt nötig abverlangt, kann ich auf langen Brevets
wirklich nicht gebrauchen!

Mein Beitrag Nr. 2 auf Seite eins dieses Fadens gilt auch heute noch.

Zu den Bremsen: PBP Nr. 1 bin ich ebenfalls mit langen RX 100 gefahren, PBP Nr.2 mit langen 600 EX
Eingelenkern, beide Felgenbremsen waren immer mehr als ausreichend wirkungsvoll.
 
...

... weil die Gabeln für Scheibenbremsen so steif und
unkomfortabel sind werden uns breite Reifen schmackhaft gemacht, damit überhaupt noch jemand mit
solchen Rädern fahren mag.
Zuerst wurden Scheibenbremsen mit Gewalt in den Markt gedrückt, dann die breiten Reifen.
Theorieende!
...
Diese Theorie gefällt mir. :daumen:
 
Zu den Bremsen: PBP Nr. 1 bin ich ebenfalls mit langen RX 100 gefahren, PBP Nr.2 mit langen 600 EX
Eingelenkern, beide Felgenbremsen waren immer mehr als ausreichend wirkungsvoll.
(Auch die langen) RX100 sind top. Mit den langen 600 EX (BR-6208) war ich bergab (trotz Umbau vorne auf schwächere SLR-Feder) nicht zufrieden, fahre/bremse aber auch vorzugsweise mich auf den Hoods abstützend.
 
Mit den langen 600 EX (BR-6208) war ich bergab (trotz Umbau vorne auf schwächere SLR-Feder) nicht zufrieden
Ich hätte noch erwähnen sollen, mit Kool-Stop lachsrot Bremsbelägen (und auch mit abgeschwächten Federn )
fahre/bremse aber auch vorzugsweise mich auf den Hoods abstützend.
Ich auch!
Dass Zweigelenker stärker bremsen ist klar, bei einer Passabfahrt in den Alpen bin ich vielleicht mit den 6208
auch nicht mehr zufrieden.
Bei PBP reichen sie mir wirklich aus.
Grund für den Wechsel war, ich hätte in das vordere Berthoud Schutzblech eine Beule für die RX100 machen
müssen.
 
Jetzt kommt meine (Verschwörungs) Theorie: weil die Gabeln für Scheibenbremsen so steif und
unkomfortabel sind werden uns breite Reifen schmackhaft gemacht, damit überhaupt noch jemand mit
solchen Rädern fahren mag.

Ich dachte der ganze Breitreifentrend wurde von Herrn Heine angestoßen??? Und der fährt ja eher nicht auf Plaste.
 
Der Trend ist doch bestimmt 100 Jahre alt und kommt aus Frankreich. Die Straßen waren schlecht und man wollte mit dem Rad unterwegs sein. Daran hat sich nicht so viel geändert.
 
... Mit den langen 600 EX (BR-6208) war ich bergab (trotz Umbau vorne auf schwächere SLR-Feder) nicht zufrieden, fahre/bremse aber auch vorzugsweise mich auf den Hoods abstützend.

@aledran

Ich denke, 3 Maßnahmen sollten für Zufriedenheit sorgen in Zusammenhang mit den BR-6207 bzw. BR-6208 auch in 57 mm Länge:

1: Gute aktuelle Bremsbeläge.
Ich fahre vorn gerne SwissStop Flash und hinten CoolStop Salmon

2: Bremshebel
Die Bremshebel müssen auf Eingelenker Bremsen abgestimmt sein.
Wenn du Bremshebel nimmst, die zusammen mit 2-Gelenkern verkauft wurden (wie z.B. BL-1055 oder BL-6403), dann hast du ein ungünstiges Hebelverhältnis (Hebel zu Bremskörper) und benötigst hohe Handkräfte.
Nimmst du BL-1050 oder BL 1051 oder BL-6400 oder BL-6401, dann sollte das Hebelverhältnis besser sein.
Gerade die Non-Aero BL-6400 sind diesbezüglich Top!

3: Kabelzughüllen:
Hast du mal Jagwire Pro KEB-SL ausprobiert?
Eine Offenbarung!
 
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