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Röstet meine Alpen-Tour

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Hallo,

ich möchte Mitte August bis Anfang September für ~ 5 Tage durch die Alpen fahren. Da der Rücktransport vom Gardasee, Venedig, Comer See oder wo auch immer in dieser Zeit etwas schwierig oder teuer ist (Züge seit langem ausgebucht, private Transporte unflexibel und teuer) würde ich gerne einen Rundkurs machen: Deutscher Anfangs- und Endbahnhof. Ich habe mir jetzt einfach mal als Start den Tegernsee rausgesucht und als Ende Oberstdorf. Über Leutsch solls es dann übers Kühtai nach Sölden zum Timmlsjoch und Jaufen gehen. Ich glaube, wenn diese Pässe mal stehen, gibt es nicht viele Routingmöglichkeiten? Ich hoffe der Verkehr ist halbwegs tolerabel unter der Woche. Anschließend gehts die nächsten 150km etwas entspannter über Bozen, Meran zum Reschen (über Martina) wieder Richtung Deutschland. Kurz nach Imst will ich dann noch das Hahntennjoch mitnehmen.

Hier mal der Link zur Route: Route

Was denkt ihr? GIbt es Verbesserungsmöglichkeiten bei der Routenwahl?
Ich habe eine 11-34 Kassette - meistens (oder sogar immer) sollte die ausreichen, oder? Will eher leicht mit Satteltasche (ca. 6 Liter) und Hotelübernachtungen reisen.

Viele Grüße
 
Ich würde Jaufen und Bozen weglassen, dann lieber einen Schlenker über das Stilfser. Hahntenn in der Ferienzeit nicht am Wochenende fahren.

Andere Möglichkeit, wenn Start und Ziel unbedingt in Deutschland seien sollen, geht allerdings durch Schweiz: Lindau nach Garmisch mit Albula, Bernina, Mortirolo, Gavia, Stilfser und Timmel
Bildschirmfoto 2025-08-04 um 22.26.33.png
 
Statt des Jaufen kannst du südlich von Meran bei Lana nach Cagno abbiegen. Dann weiter nach Ponte die Legno und über den Gavia nach Bormio. Über den Umbrail zurück nach Deutschland.


Das Ötztal hat eigentlich immer viel Verkehr. Da würde ich nur mit dem Crosser/Gravel über den Radweg fahren, der ist echt schön. Oder den Brenner-Radweg und Jaufen, ohne Timmelsjoch.

Wenn du es einrichten kannst, übernachte am Jaufen in der Flecknerhütte 👍
 
Ich würde Jaufen und Bozen weglassen, dann lieber einen Schlenker über das Stilfser. Hahntenn in der Ferienzeit nicht am Wochenende fahren.

Andere Möglichkeit, wenn Start und Ziel unbedingt in Deutschland seien sollen, geht allerdings durch Schweiz: Lindau nach Garmisch mit Albula, Bernina, Mortirolo, Gavia, Stilfser und Timmel
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Danke, sieht auch nach einer schönen Idee aus. Auch wenn mir die Aufteilung in gleichmäßige Tagesetappen da etwas schwerer wird. Hast du evtl. auch eine gpx dazu?
Statt des Jaufen kannst du südlich von Meran bei Lana nach Cagno abbiegen. Dann weiter nach Ponte die Legno und über den Gavia nach Bormio. Über den Umbrail zurück nach Deutschland.


Das Ötztal hat eigentlich immer viel Verkehr. Da würde ich nur mit dem Crosser/Gravel über den Radweg fahren, der ist echt schön. Oder den Brenner-Radweg und Jaufen, ohne Timmelsjoch.

Wenn du es einrichten kannst, übernachte am Jaufen in der Flecknerhütte 👍
Danke auch für die Tipps - dann nehme ich wohl den Jaufen raus. Eventuell nehme ich den dann in einer späteren Tour in die Dolomiten mit.
 
Danke, sieht auch nach einer schönen Idee aus. Auch wenn mir die Aufteilung in gleichmäßige Tagesetappen da etwas schwerer wird. Hast du evtl. auch eine gpx dazu?
Die letzte Etappe könnte etwas länger werden ;) ... Lindau-Filisur-Tirano-Bormio-St. Leonhard-Garmisch.
GPX habe ich nicht, habs nur schnell zusammengeklickt.
 
Hab mich jetzt nicht im Detail mit deiner Route auseinandergesetzt, bin aber kürzlich mit nem Kumpel etwas ähnliches gefahren.
5 Tage (3 ganze und 2 halbe mit Zugan-/Abreise), ~450km, ~9.500HM
Link Bikerouter
Meine einzigen 2 Kritikpunkte waren der Verkehr (EDIT: Es war ein Samstag mitten im Juli) und Gegenwind im Oberengadin (Silvaplana) und wie zum Teufel ich auf die Idee kam, die 1.500 HM Downhill Höhenmeter von Maloja nach Chiavenna zu planen.
Hintenraus bewusst etwas im Zickzack geführt, um bei Schlechtwetter abkürzen zu können.
Ansonsten, absolut traumhafte Tour.

Vielleicht inspiriert es ja dich oder wen anders.
 

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Meine einzigen 2 Kritikpunkte waren der Verkehr und Gegenwind im Oberengadin (Silvaplana) ...

Da kann ich dir nur zustimmen. Ich bin im Juni den Rundkurs von Tiefencastel über Albula- und Splügenpass gefahren.

Die Strecke von La Punt nach St Moritz war der Horror. Zwischenzeitlich hab ich sogar mal angehalten, bin über die Leitplanke geklettert und habe erstmal Google befragt, ob die Straße für Radfahrer überhaupt erlaubt ist. Die haben alle dermaßen dicht überholt, als wollten sie mir signalisieren, dass ich hier nichts zu suchen habe. Ab St Moritz ging es dann einigermaßen und den Malojapass runter ist man dann meist gleich oder ähnlich schnell wie die Autos.
 
Die Strecke von La Punt nach St Moritz war der Horror.
Kann ich nicht ganz nachvollziehen. Bin selbst am 26. Mai dieses Jahr den Albulapass bis an Comer See gefahren.
Sehr wenig Verkehr, auch im Engadin. Maloja runter war komplett frei. Der Verkehr ging erst ab Chiavenna los.

Es empfiehlt sich natürlich trotzdem wie bereits geschrieben von Bever aus die Nord-westliche Nebenstraße bis nach St. Moritz zu nehmen.

Ich hoffe der Verkehr ist halbwegs tolerabel unter der Woche.
Mitte August ist Hauptsaison, da wird überall die Hölle los sein. Da würde ich nicht mal fahren, wenn mir jemand Geld dafür gibt. Am Comer See war der Verkehr schon Ende Mai unter der Woche übel und da waren keine Ferien.
 
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