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Welche Uhr tragt ihr BEIM Radfahren

Da werden Erinnerungen wach. 1990/91 am Brandenburger Tor. Bei Abnahme von mindestens 10 Stück ging der Preis auf 20.-DM/Stk. runter. 30% waren Murks und quittierten nach ein paar Wochen den Dienst. Vom Rest laufen bei einem Freund einige noch immer.
2 Stück aus jener Zeit. Habe ich auf hiesigen Trödelmärkten in den 90ern für je 30 Mark gekauft und viel getragen. Gehen immer noch.
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2 Stück aus jener Zeit. Habe ich auf hiesigen Trödelmärkten für je 30 Mark gekauft und nd viel getragen. Gehen immer noch.Anhang anzeigen 1732358Anhang anzeigen 1732359
Vielleicht ein paar Worte dazu, warum ich die 2 besonders finde.
Die Poljot ist ein mechanischer Wecker. Es gibt tatsächlich eine kleine Bimmel zum Aufziehen darin. Die vereint akustischen und Vibrationsalarm. Ich kann mir wenig Altmodischeres vorstellen heute, aber in den 90ern waren mechanische Wecker am Handgelenk echt selten und teuer.

Die Paketa hat eine 24h-Anzeige. Das Glas ist mir bei einem Zwilling dieser Uhr mal kaputt gegangen und ich habe sie vermisst, weil sie schön leicht und flach ist. In Prag habe ich bei einem fliegenden Händler Ersatz gekauft. Nach einer Stunde oder 2 ging sie falsch. Als ich sie einstellen wollte, ging das kurioserweise nicht - es war ein 12h-Werk im 24h-Gehäuse. Der Händler hatte mich verarscht.
Ich habe dann das Werk des Zwillings mit kaputten Glas in das neue Gehäuse transplantieren lassen und so letztlich doch einen Ersatz bekommen :-)

Die Armbänder (die dritten oder vierten mittlerweile) waren teurer als die Uhren ;-)
 
Ich hatte auch mal eine Vostoc. Hab sie dann mal im Schwimmbad getragen, am anderen Tag war der Zeiger auf dem Zifferblatt festgerostet :) Und nein, das ist kein Witz
Das war dann aber eine ungedichtete ohne verschraubten Boden + Krone , oder das Glas war beschädigt ,etc. , normal halten die Taucheruhren alles aus was sie sollen .
 
Da werden Erinnerungen wach. 1990/91 am Brandenburger Tor. Bei Abnahme von mindestens 10 Stück ging der Preis auf 20.-DM/Stk. runter. 30% waren Murks und quittierten nach ein paar Wochen den Dienst. Vom Rest laufen bei einem Freund einige noch immer.
Ja, das war der Kurs so zu der Zeit. Gefühlt auf jedem Flohmarkt gab es welche
 
Vielleicht ein paar Worte dazu, warum ich die 2 besonders finde.
Die Poljot ist ein mechanischer Wecker. Es gibt tatsächlich eine kleine Bimmel zum Aufziehen darin. Die vereint akustischen und Vibrationsalarm. Ich kann mir wenig Altmodischeres vorstellen heute, aber in den 90ern waren mechanische Wecker am Handgelenk echt selten und teuer.

Die Paketa hat eine 24h-Anzeige. Das Glas ist mir bei einem Zwilling dieser Uhr mal kaputt gegangen und ich habe sie vermisst, weil sie schön leicht und flach ist. In Prag habe ich bei einem fliegenden Händler Ersatz gekauft. Nach einer Stunde oder 2 ging sie falsch. Als ich sie einstellen wollte, ging das kurioserweise nicht - es war ein 12h-Werk im 24h-Gehäuse. Der Händler hatte mich verarscht.
Ich habe dann das Werk des Zwillings mit kaputten Glas in das neue Gehäuse transplantieren lassen und so letztlich doch einen Ersatz bekommen :-)

Die Armbänder (die dritten oder vierten mittlerweile) waren teurer als die Uhren ;-)
zwei schöne seltene Stücke hast du da .
 
Raketa waren allgemein die qualitativ Hochwertigsten. Gab da auch welche mit Gütesiegel (so ein kleines unscheibares Signet auf dem Ziffernblatt).
Hier sieht man das Gütesiegel recht gut.

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Und hier das Pendant bei Glashütte Uhren aus der DDR Zeit (also das Q1 Gütesiegel)


1769200000126.png
 
Da werden Erinnerungen wach. 1990/91 am Brandenburger Tor. Bei Abnahme von mindestens 10 Stück ging der Preis auf 20.-DM/Stk. runter. 30% waren Murks und quittierten nach ein paar Wochen den Dienst. Vom Rest laufen bei einem Freund einige noch immer.
So um die Zeit habe ich auch zugeschlagen, Poljot und Buran. Die laufen noch werden aber auch selten getragen. Die Poljot hat die Telemeterskala da kann man z. B. Die Entfernung von Gewittern bestimmen
 

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So um die Zeit habe ich auch zugeschlagen, Poljot und Buran. Die laufen noch werden aber auch selten getragen. Die Poljot hat die Telemeterskala da kann man z. B. Die Entfernung von Gewittern bestimmen
So eine Buran (in Gold) habe ich auch.
Leider ist irgendwann die geriffelte Lunette abhanden gekommen.
 
2 Stück aus jener Zeit. Habe ich auf hiesigen Trödelmärkten in den 90ern für je 30 Mark gekauft und viel getragen. Gehen immer noch.Anhang anzeigen 1732358Anhang anzeigen 1732359
.....deine Poljot, hieß bei mir Sekonda !! Tatsächlich hatte ich sie sehr lange und lief dabei zuverlässig und der Wecker trug immer wieder zu einem Grinsen bei. Verkauft an einen Sammler in den 2000ern, für gar nicht einmal schlechtes Geld.....!!
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Interessant. Meine war drehbar und hatte einen roten Strich.

Bei meiner ist die fest drauf, also bewegen kann ich die nicht.
Das mit der beweglichen Lünette war bei den Prügeln so eine Sache. Die Fertigungsqualität der Einzelteile war eben sehr russisch und vom Wochentag abhängig. Es gab leichtdrehende, schwer drehende und garnicht drehende Varianten, eben grade so wie die Lünetten auf´s Gehäuse gepasst hatten. Es gab auch Lünetten, die mit richtigen Federn aufgesetzt waren, andere wiederum hatten eine "Feder" aus Blumendraht, die aussah, als ob Sergej, die alte Fachkraft, die Dinger in der Hosentasche zwischen Daumen und Zeigefinger zurechtgeknüselt hatte.
Wie bei allen russischen Produkten, gab es bei den Uhren auch Inland- und Exportmodelle. Die Inlandmodelle sahen einer Uhr zum verwexeln ähnlich, aber man sollte nicht erwarten, dass so ein Ding länger als ein paar Wochen seinen Dient verrichtete.
 
Das mit der beweglichen Lünette war bei den Prügeln so eine Sache. Die Fertigungsqualität der Einzelteile war eben sehr russisch und vom Wochentag abhängig. Es gab leichtdrehende, schwer drehende und garnicht drehende Varianten, eben grade so wie die Lünetten auf´s Gehäuse gepasst hatten. Es gab auch Lünetten, die mit richtigen Federn aufgesetzt waren, andere wiederum hatten eine "Feder" aus Blumendraht, die aussah, als ob Sergej, die alte Fachkraft, die Dinger in der Hosentasche zwischen Daumen und Zeigefinger zurechtgeknüselt hatte.
Wie bei allen russischen Produkten, gab es bei den Uhren auch Inland- und Exportmodelle. Die Inlandmodelle sahen einer Uhr zum verwexeln ähnlich, aber man sollte nicht erwarten, dass so ein Ding länger als ein paar Wochen seinen Dient verrichtete.
Und alle möglichen Varianten. Z.B.:
1769256281430.png

Eine Mischung aus der vom Dachau-Radler und meiner, unter der Flagge Poljot.

Prost
 
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