Ein bisschen Verbrenner Innereien


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Heute hat sich mal wieder ein Zylinderkopf auf meinem Arbeitstisch eingefunden. Nichts weltbewegendes, eher ein "Köpfchen", so klein war der. Von einem Polo, vielleicht 1.0 höchstens 1.2. Aber "Volkswagen Motorsport" stand immerhin dran

.
Den Kopf hat ein Motorenbauer gebracht, der das Teil gerade zur Leistungssteigerung in Arbeit hat. Unnötigerweise ist ihm sein
Werkzeug versehentlich in die Dichtfläche gerauscht, wo später die Zylinderkopfdichtung sitzt und hat dort randaliert. Naja-kann passieren, kommt in den besten Familien vor...

. Ich habe das Malheur dann wieder mit frischem Aluminium volllaufen lassen und nach anschliessenden Überfräsen wird alles wieder sein als wäre nichts gewesen.
TROPSROTOM NEGAWSKLOV
Gleichmässig auf ca 100C° anwärmen
Fertig aufgefüllt
Nach dem Schweißen wurde die Naht noch abgehämmert, ein Muss bei Guß-Schweißungen aller Art. Das wirkt den Riss-Tendenzen der Schweißstelle entgegen, die beim abkühlen minimal schrumpft, ungünstigstenfalls mehr als das Grundmaterial. Beim abhämmern werden die beim erkalten entstehenden Zugspannungen in Druckspannungen umgewandelt und damit bestenfalls neutralisiert. Nebenbei bleibt der Zylinderkopf dadurch gerade, da die bösen Zugspannungen Ursache sind, dass geschweißte Sachen sich verwerfen oder krumm werden.