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Der AntiFred der Protagonisten (Ciclistas Mötörhead)

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Re: Der AntiFred der Protagonisten (Ciclistas Mötörhead)
Ich bin ebenfalls ein grosser Fan der erlebten Kraft.

Der Panamera ist auch wieder ein PHEV.

Es ist irgendwann auch die Frage ob man diesen E oder Turbomonstern überhaupt Paroli bieten soll.

Oder ob man sich eine Zielmarke aussucht, und dann versucht einen möglichst emotionalen Antrieb zu entwickeln der die gewünschten Fahrleistungen liefert.

Der GR86 und der GR Yaris gehen genau in diese Richtung.

Die sind preislich auch nicht komplett abgehoben.

Fiat entwickelt übrigens wieder einen 500er Abarth mit Verbrenner, weil es kaum noch hot hatches gibt, obwohl die Nachfrage ziemlich gross ist.

Ich könnte mir vorstellen dass ein Dacia Sandero RS mit 2L Sauger und 160PS einschlagen würde wie eine Bombe.
 
Apropos Al: 1937 Packard Super 8

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Auf solch ein Teil bin ich mal im Hinterhof einer Werkstatt gestoßen, komplett & komplett patiniert. Beim Hochklappen einer Hälfte der Motorhaube bin ich vor Ehrfurcht erstarrt: Ein Straight Eight / Reihen 8-Zylinder mit exorbitanten Ausmaßen. Schluckt wahrscheinlich 20 Liter / Stunde im Leerlauf .....
Bei uns gibt es hier einen Ami-Freak, der nutzt so ein Teil als Hochzeitskutsche. Ein wahrlich amtlicher Wagen.
 

Wow, 6,9 als Kombi... 126er als Kombi... ehrfürchtiges Raunen...:(

Zweifellos ist so ein Umbau ein Riesen-Aufriss. Da das aber eh Einzelstücke sind, könnte man die Dachlinie gleich richtig machen wie z.B. bei der Brot- und Buttermarke Fiat...

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...oder bei Citroen...

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...sonst sieht es so aus wie bei manchem Großserienkombi wie bei Volvo z.B...

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Ich weiß, damit man keine speziellen Türen braucht. Und bei Volvo fast schon erträglich.

Oder um bei Mercedes zu bleiben...

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...sehr schön gelöst.

Aber bei den gezeigten one-off Modellen ist das Ergebnis peinlich, sieht aus wie drangeklatscht.
 
Du hast da Praxiserfahrungen bezüglich des Motors?
Hoffentlich.
Denn eines kann ich Dir als EX- S-600 V12 Fahrer flüstern:
Schwach war der trotz der heutzutage fast lächerlich anmutenden Leistungsdaten nicht und kann Dir versichern:
Es gab nix, was da in Bezug Elastizität oder (vielleicht viel wichtiger) Souveränität herankam.
Flottestens gefahren auf einer europäischen Straße war selbst das behäbige Handling nicht so wirklich wichtig/ausschlaggebend.
Das Teil drückte so richtig durch. Voll beladen oder leer? Recht egal.
Man musste natürlich vorausschauender fahren als heutzutage. Aber es gab Gründe, weshalb man sich früher so ein Teil gegönnt hat.
Es war ein "Deutscher Bulle". So beschrieb es damals die AMS im Test.
367 PS mal ganz anders wahrgenommen. Kräftig, aber unaufgeregte Souveränität.
Ein absoluter Gran Tourismo. Ohne Gegner.
Perfektion zu der Zeit. Wenn es um unaufgeregtes, schnellstes Fortkommen bei egal welchen Umständen ging.

Ja, mehrere Problemfälle in der Werkstatt gehabt.
Jedes mal wurde ich enttäuscht.

Einen W140 mit einem R129 zu vergleichen fällt mir schwer.
Das ist Mandarine vs. Pomelo.

Nach meiner kleinen Meinung ist der m119 die deutlich bessere Motorvariante.
Ein Steuergerät, deutlich weniger Zündkerzen, leichter, williger und und und...
 
Apropos Al: 1937 Packard Super 8

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Auf solch ein Teil bin ich mal im Hinterhof einer Werkstatt gestoßen, komplett & komplett patiniert. Beim Hochklappen einer Hälfte der Motorhaube bin ich vor Ehrfurcht erstarrt: Ein Straight Eight / Reihen 8-Zylinder mit exorbitanten Ausmaßen. Schluckt wahrscheinlich 20 Liter / Stunde im Leerlauf .....
Da ist sie wieder, die nie sterbende Legende von den exorbitant hohen Verbräuchen von amerikanischen Autos.
Gerade im Stand dürfte der Verbrauch aufgrund der damals üblichen niedrigen Verdichtung und der niedrigen Leerlaufdrehzahlen gar nicht so arg gewesen sein. Ansonsten dürften je nach Fahrweise so 10-14 mpg möglich gewesen sein, also auch nicht weniger als vergleichbare europäische Automobile in dieser Zeit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Citroën DS.
Wow, eine Ikone des Automobildesigns.

Da blutet einem das Herz, wenn man diese heutigen Designunfälle sieht.
 
Da ist sie wieder, die nie sterbende Legende von den exorbitant hohen Verbräuchen von amerikanischen Autos.
Gerade im Stand dürfte der Verbrauch aufgrund der damals üblichen niedrigen Verdichtung und der niedrigen Leerlaufdrehzahlen gar nicht so arg gewesen sein. Ansonsten dürften je nach Fahrweise so 10-14 mpg möglich gewesen sein, also auch nicht mehr als vergleichbare europäische Automobile in dieser Zeit.
Jaja, das ist das Baucgefühl wenn du vor einem Motor stehst der aussieht als käme er aus einem Schiff.
Wenn ich mich recht erinnere habe ich so einen Straight-Eight auf einem Propellerboot in den Everglades gesehen. Der hatte schön gebullert und den Kahn ganz flott durch die Kanäle im Brackwasser getrieben.
Von Seitenstößeln gesteuert dürften die ewig bullern ;-))
 
Ein bisschen Verbrenner Innereien 🔥💨:
Heute hat sich mal wieder ein Zylinderkopf auf meinem Arbeitstisch eingefunden. Nichts weltbewegendes, eher ein "Köpfchen", so klein war der. Von einem Polo, vielleicht 1.0 höchstens 1.2. Aber "Volkswagen Motorsport" stand immerhin dran💪.
Den Kopf hat ein Motorenbauer gebracht, der das Teil gerade zur Leistungssteigerung in Arbeit hat. Unnötigerweise ist ihm sein Werkzeug versehentlich in die Dichtfläche gerauscht, wo später die Zylinderkopfdichtung sitzt und hat dort randaliert. Naja-kann passieren, kommt in den besten Familien vor...😇. Ich habe das Malheur dann wieder mit frischem Aluminium volllaufen lassen und nach anschliessenden Überfräsen wird alles wieder sein als wäre nichts gewesen.

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TROPSROTOM NEGAWSKLOV
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Gleichmässig auf ca 100C° anwärmen
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Fertig aufgefüllt
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Nach dem Schweißen wurde die Naht noch abgehämmert, ein Muss bei Guß-Schweißungen aller Art. Das wirkt den Riss-Tendenzen der Schweißstelle entgegen, die beim abkühlen minimal schrumpft, ungünstigstenfalls mehr als das Grundmaterial. Beim abhämmern werden die beim erkalten entstehenden Zugspannungen in Druckspannungen umgewandelt und damit bestenfalls neutralisiert. Nebenbei bleibt der Zylinderkopf dadurch gerade, da die bösen Zugspannungen Ursache sind, dass geschweißte Sachen sich verwerfen oder krumm werden.
 
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