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Am Canyon Grail von Valverde & Co: Neue DT Swiss Canyon Gravel Federgabel

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Re: Am Canyon Grail von Valverde & Co: Neue DT Swiss Canyon Gravel Federgabel
Gravel-Reifen in ~45mm gegenüber dem XC-MTB brauchen auf der Straße ca. 20 weniger Watt und 30-40 Watt spart man noch durch die aerodynamischere Position ein.

Bedeutet: XC-MTB: bei 30 km/h ist Schluss, beim Gravel bei gleicher Leistung sind 35 km/h drin, heißt man ist auf der Straße / guten Schotterwegen ca. 20% schneller.

kreuzotter.de meint nein.
 
Endlich mal wieder eine Diskussion um diese absolute Neuheit Gravel-Federgabel und am lautesten sind wieder die, die sowas noch nie gefahren sind :)
Hat man ja noch nie gelesen. Und die auf Erfahrungen basierenden Argumente erst 😍
 
Das Canyon Grail ist bei der Reifenbreite ziemlich begrenzt mit max. 42mm. Da macht dann eine Federgabel Sinn um etwas besser unterwegs zu sein auf gröberem Untergrund. Aber es bleibt dann trotzdem weiterhin der Hinterrreifen mit max. 42mm, der dann den Schwachpunkt darstellt.
 
Die Diskussionen Gravel Bike mit Federgabel etc. gabs schon öfter, auch auf MTB-News.. Es wird sicher Anwendungen dafür geben wo man mit so einem Teil schneller ist als ohne. Ich fahre aktuell ein Rose Backroad FF, alternativ zu meinem Rennrad und meinem XC MTB. Mein Rose fällt ja im Prinzip auch in die Kategorie "Race Gravel Bikes" und ehrlich gesagt findet man mich fast schon mehr am Gravel wie am Rennrad. Aus dem einfachen Grund weil bei uns Radwege viele Schotter-Abschnitte haben die mit dem Rennrad und 28 oder 30er Reifen auf gar keinen Fall gut oder schnell zu fahren gehen würden (hab ich auch schon probiert). Somit kann ich in den Sommermonaten die überfüllten Hauptstraßen vermeiden. Für mich macht es als Beispiel auch keinen Sinn, einen 2.2" MTB Reifen am Gravel zu fahren da mich dieser am asphaltierten Radweg ausbremst. Ich hoffe jedenfalls dass es in ein paar Jahren wenn ich mir wieder ein neues Gravel Bike kaufen werde, noch welche in der Richtung wie mein aktuelles Backroad FF gibt...
 
Genau dort aber werden die großen Player der Federgabel-Hersteller ansetzen: beim Lockout ... was ich persönlich schon für sinnvoll erachte.
Also einen Lockout haben aktuelle Gabeln bereits. Und die Zeiten bei denen eine Federgabel bergauf oder im Wiegetritt stark zu wippen beginnt, sind eigentlich schon länger vorbei. Den Lockout benutze ich weder am MTB, noch am Gravelbike.

@ogr : Eine Lauf-Gabel verfolgt einen vollkommen anderen Ansatz und ist aufgrund der Blattfedern ungedämpft. Das kann man überhaupt nicht mit den aktuellen Luftfedergabeln vergleichen. Die Plattformdämpfung von Fox arbeitet recht gut, oder man fährt mit höherer Druckstufendämpfung, falls man nicht immer den Lockout nutzen möchte.
 
Einen Lockout haben heute nahezu alle Federgabeln. Entweder per Hebel wie hier an der DTSwiss/Canyon-Gabel oder Rock Shox/SRAM hat bereits welchen per Funk. Teure System lassen sich auch in mehreren Stufen oder stufenlos einstellen, wie hart der Lockout sind soll. Muss eben alles über eine Hebel oder Knopf bedient werden.
Mein MTB von 2012 hat eine Gabel von Fox mit sog. Terralogic, was es aber nicht mehr gibt. Das ist ein Lockout der über ein einstellbares Trägheitsventil funktioniert. Dieses kann so eingestellt werden, dass im Wiegetritt nix wippt und trotzdem Wurzeln etc. geschluckt werden. So ein System könnte am Gravelbike imho sehr gut funktionieren.
 
Also einen Lockout haben aktuelle Gabeln bereits. Und die Zeiten bei denen eine Federgabel bergauf oder im Wiegetritt stark zu wippen beginnt, sind eigentlich schon länger vorbei. […]
Einen Lockout haben heute nahezu alle Federgabeln. Entweder per Hebel wie hier an der DTSwiss/Canyon-Gabel oder Rock Shox/SRAM hat bereits welchen per Funk. […]
Das ist mir vollkommen klar und auch von meinen eigenen MTBs bekannt. :daumen:

Meine Frage zielte darauf ab, welche Lockout-Lösungen und auch welche Stufen die Gabelhersteller für Gravelräder parat halten - das ganze dann in mech. und/oder per Funk …
 
Spaßeshalber würde mich mal interessieren, wie sich ein MTB-Profi, wie z. B. Schurter, auf so einem 100 km-Traka-Kurs mit einem MTB im Vgl. zu Piti oder eben einem anderen Topp-Ten-Fahrer mit seinem gefederten Canyon macht. Das fände ich dann echt mal wirklich spannend. 100 km, da die Marathon-MTB-Fahrer auf deutlich längeren Strecken vmtl. abfallen.
100 km machen die mtb-Profis auf einer Arschbacke... Ich fasse es ja nicht 😂
 
Einen Lockout haben heute nahezu alle Federgabeln. Entweder per Hebel wie hier an der DTSwiss/Canyon-Gabel oder Rock Shox/SRAM hat bereits welchen per Funk. Teure System lassen sich auch in mehreren Stufen oder stufenlos einstellen, wie hart der Lockout sind soll. Muss eben alles über eine Hebel oder Knopf bedient werden.
Mein MTB von 2012 hat eine Gabel von Fox mit sog. Terralogic, was es aber nicht mehr gibt. Das ist ein Lockout der über ein einstellbares Trägheitsventil funktioniert. Dieses kann so eingestellt werden, dass im Wiegetritt nix wippt und trotzdem Wurzeln etc. geschluckt werden. So ein System könnte am Gravelbike imho sehr gut funktionieren.

Das Terralogic bin ich früher auch am Scott scale gefahren, das war echt klasse.

Was mich wundert ist, dass man fast niemanden sieht, der am Gravelbike mit Federgabel rumexperimentiert. XC oder Gravel-Gabel gibts ja, die könnten man tunen, nachrüsten usw. Anscheinend ist der Wunsch garnicht so da und die leute fahren lieber gleich XC oder gleich Gravel. Klar gibts freaks wie @Huegelreiter, aber das ist sogar mir zuviel obwohl ich gerne bastle.
 
Das ist mir vollkommen klar und auch von meinen eigenen MTBs bekannt. :daumen:

Meine Frage zielte darauf ab, welche Lockout-Lösungen und auch welche Stufen die Gabelhersteller für Gravelräder parat halten - das ganze dann in mech. und/oder per Funk …
Das lässt sich ja selbst recherchieren: Fox und Rock Shox als größte Hersteller haben Gravelgabeln im Programm.
 
Das lässt sich ja selbst recherchieren: Fox und Rock Shox als größte Hersteller haben Gravelgabeln im Programm.
Das ist richtig. Aber die aktuellen Gabeln reißen mich da noch wenig vom Hocker. Vor allem in Sachen Ansteuerung erwarte ich mir da fortschrittlichere Lösungen. Für Rennen würde ich mir eine elektronische Lösung via Remote wünschen.
 
Das ist richtig. Aber die aktuellen Gabeln reißen mich da noch wenig vom Hocker. Vor allem in Sachen Ansteuerung erwarte ich mir da fortschrittlichere Lösungen. Für Rennen würde ich mir eine elektronische Lösung via Remote wünschen.

Flight Attendant mal bei der RS reinfriemeln, schauen was passiert ))) (ich weiss, anderer Dämpfer)

 
Was mich wundert ist, dass man fast niemanden sieht, der am Gravelbike mit Federgabel rumexperimentiert.
Federgabel -oder auch Bügellenker- sind weniger eine Frage der Technik und Nützlichkeit - sondern eine Frage der Identität. Als was betrachte ich mich oder als welches werde ich wahrgenommen?

Gruß messi
 
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