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Giro d' Italia 2019

Ich war gestern erneut baff, wie schnell Roglic im ZF die Berge hochkommt, wenn er will. Hält er die Form, wird es für Nibali sehr schwer, zu ihm aufzuschließen.

Campenaerts später im Interview über das Malheur beim Radwechsel: "Wir hatten das nun wirklich nicht geplant." Merkwürdige Aussage, zumal in einem solchen Wettbewerb.

Und die restliche Konkurrenz: Wie Yates weiter? Ich höre da viel Zweckoptimismus.
 
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Ich war gestern erneut baff, wie schnell Roglic im ZF die Berge hochkommt, wenn er will. Hält er die Form, wird es für Nibali sehr schwer, zu ihm aufzuschließen.

Ich würde das nicht überbewerten. Der Giro war im Vergleich zu den Vorjahren bislang außergewöhnlich "flach".
Nur weil Roglic im Zeitfahren "relativ" harmlose Berge gut hochkommt muss das noch lange nicht heißen, dass er auf den richtigen Bergetappen so souverän bleibt.
Ab Donnerstag gehts eigentlich jeden Tag richtig rund, und dann können drei Wochen bestimmt ganz lang werden.
 
Ich würde das nicht überbewerten. Der Giro war im Vergleich zu den Vorjahren bislang außergewöhnlich "flach".
Nur weil Roglic im Zeitfahren "relativ" harmlose Berge gut hochkommt muss das noch lange nicht heißen, dass er auf den richtigen Bergetappen so souverän bleibt.
Ab Donnerstag gehts eigentlich jeden Tag richtig rund, und dann können drei Wochen bestimmt ganz lang werden.

Stimmt alles, allerdings hat Rogla auch schon Bergetappen der Tour gewonnen und zuletzt eine - wenn auch verkürzte - Bergetappe der TdR. Zudem sind einige der Bergfahrer soweit abgeschlagen, dass er auch nicht unbedingt hinter jedem Angriff herfahren muss. Yates hat gestern auch am Berg mehr Zeit verloren, als im Flachen, das lässt es auch nicht wahrscheinlich erscheinen, Dass der ein Feuerwerk anbrennt - der muss in den Bergen erstmal seine Form. wiederfinden
 
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Kurz und flach heute. Da werden wohl die Teams der Sprinter eventuelle Ausreissergruppen im Auge behalten müssen.
 
Ausreisser haben da eigentlich schlechte Karten, die Straßen sind breit, extrem flach und es gibt wenige Kurven.
Eine kleine Gefahr sehr ich eher darin, dass jemand in dieser kurzen Etappe nach dem Ruhetag nicht ausgelastet ist, und auf den letzten Kilometern rausknallt, während sich die Sprinterteams gegenseitig anschauen.
 
Scheinbar hat er den Sturz selbst verursacht, weil er Rudi ins Hinterrad gefahren ist.
Sieht bei Pascal zumindest "nur" nach Abschürfungen aus. Bei Moscetti dagegen sahs ziemlich übel aus.

Und Rudi durfte dann mal zeigen, dass er auch ein 1A Sprinter ist. Gehört bestimmt auch einiges dazu, so konzentriert zu bleiben, wenn gerade der Teamkollege direkt neben einem gestürzt ist.
 
Selig sagte gerade im Interview dass er wohl Ackermann abgeräumt hat. :oops:
 
Bei Moscetti dagegen sahs ziemlich übel aus.
Die Bilder waren ziemlich besorgniserregend, ausgekugelte Schulter, Prellungen, Schürfwunden etc. aber keine Brüche. Weiß nicht, ob man da schreiben kann, dass er "nochmal glimpflich davongekommen" ist ....? :rolleyes:
 
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Auch wenn der Sprint am Ende durch den Sturz beeinflusst sein worden mag, hat FDJ das fein herausgefahren auf der linken Seite. Und offenbar haben die anderen da nicht viel drauf gegeben. Man konnte förmlich sehen, wie Viviana dämmerte, dass er am falschen Hinterrad ist. Muss ne ziemliche Genugtuung für Demare gewesen sein, während der Druck auf den italienischen Meister steigen dürfte.
 
Nur weil Roglic im Zeitfahren "relativ" harmlose Berge gut hochkommt muss das noch lange nicht heißen, dass er auf den richtigen Bergetappen so souverän bleibt.
Mich erinnert die Situation ein wenig an die Tour, als Cadel Evans im GC besser als die Schlecks positioniert war und "nur" parieren, aber nicht selbst attackieren musste (und am Ende im ZF alles klar machte). Gut möglich, dass ich mich irre, zumal wir noch keine ernsthaften Berge gesehen haben. Aber Roglic ist erstmal im Vorteil.
 
Hui!

Stef Clement und Primos waren anscheinend nicht die allerbesten Teamkollegen.
 
Bin mal gespannt, wer von den Sprintern noch drinbleibt.
Für Ewan (159), Ackes (183) und Demare (194) gehts noch um die Punktewertung, realistisch gesehen gibts noch 4-5 Zwischensprints und eine Etappe um das auszufahren.
Der Rest kann sichs eigentlich schon fast schenken.
 
Ich würde Ackermann auskurieren lassen und zur Tour schicken. Die Berge bringen jetzt nichts mehr.
 
Ich würde Ackermann auskurieren lassen und zur Tour schicken. Die Berge bringen jetzt nichts mehr.
Wäre prinzipiell ein sinnvolles Szenario, aber Bora hat da ein Luxusproblem.
Mit Sagan, Bennett und Ackermann haben sie jetzt drei weltklasse Sprinter.
Die Tour hat man schon Sagan versprochen, und einen dreifachen Weltmeister sollte man schon bei Laune halten.
Für Bennett bleibt "nur" die Vuelta, und angeblich ist er deswegen ein wenig angefressen und überlegt das Team zu wechseln.

Nee , Acke ist kein Cipollini
Glaub ich auch, solange er halbwegs fit ist und eine Chance auf die Punktewertung hat wird ers versuchen.
 
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