Neue Leeze Pro mit Carbon-Speichen 1.160 g Laufradsatz für 1.600 Euro

Mit der neuen Pro-Serie erweitert der Laufrad-Spezialist Leeze sein Portfolio um vier Carbon-Laufradsätze für den Renneinsatz. Das Konzept setzt auf Hochprofil-Felgen, ein Gewicht ab 1.160 g und innovative Carbonspeichen zu einem Preis von 1.599 €.
Titelbild

Leeze Pro – Infos und Preise

Leeze kehrt mit der Pro-Serie zu seinen Wurzeln im Rennsport zurück. Während die bekannte Basic-Serie eher auf Solidität setzt, zielt die Pro-Linie auf maximale Steifigkeit bei geringem Gewicht für explosive Antritte und schnelle Kurven. Vier verschiedene Modelle decken dabei das Spektrum von der klassischen Bergetappe bis zum harten Gravel-Rennen ab. Technisches Highlight ist die Integration der neuen SAPIM CX-Carbon Speichen, die eine deutlich höhere Steifigkeit als herkömmliche Stahlspeichen versprechen.

  • Felgenmaterial T700/T1000 Carbon, Mirror-Gloss-Finish
  • Felgenhöhe 45 mm oder 60 mm
  • Felgenbreite 31 mm bis 35 mm außen, 23 mm bis 28 mm innen
  • Felgentyp Hooked (Road) oder Hookless (Allroad/Gravel)
  • Speichen 18 SAPIM CX-Carbon Speichen pro Laufrad
  • Naben Leeze Pro mit ovalen Speichenbohrungen
  • Gewicht ab 1.160 g (Herstellerangabe)
  • Verfügbarkeit ab sofort
  • www.leeze.de
  • Preis 1.599 €
Leeze Pro Race-Laufräder
# Leeze Pro Race-Laufräder – der Laufrad-Spezialist aus dem Münsterland erweitert sein Portfolio für den Renneinsatz und bringt mit dem CC 45 Pro R, CC 60 Pro R sowie den CH-Varianten AR und GX ein komplettiertes Race-Setup für Straße und Gravel ans Bike. Das High-Performance-Set soll dank innovativer SAPIM CX-Carbon Speichen maximale Steifigkeit bei minimalem Gewicht bieten und lässt sich universell vom Straßenrennen bis zum harten Offroad-Einsatz nutzen. Die Leeze Pro Laufräder sind für 1.599 € zu haben.
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Details

Vier Profile für jeden Einsatz

Herzstück der Serie sind die 60 mm hohen Aero-Carbonfelgen, die laut Hersteller mittels digitaler Simulationen (Leeze D2R Development) auf minimalen Luftwiderstand getrimmt wurden. Ziel war es, den Aerodynamik- und Steifigkeitsvorteil zu maximieren, ohne das Fahrverhalten bei Seitenwind spürbar zu beeinträchtigen. Wählbar sind einlackierte Decals im dezenten schwarz oder auffälligen weiß. Diese präsentieren sich auf einer edlen, hochglänzenden mirror-gloss Carbonfelge. So grenzen sich die Leeze PRO Laufräder auch optisch klar von den matten BASIC-Laufrädern ab.

Die Serie teilt sich in vier spezialisierte Varianten auf:

  • Leeze CC 45 Pro R: Das Leichtgewicht für profiliertes Terrain mit 45 mm Felgenhöhe und lediglich 1.160 g Gesamtgewicht. Es nutzt ein Hooked-Profil mit 23 mm Maulweite.
  • Leeze CC 60 Pro R: Die Lösung für maximale Aerodynamik auf der Straße bei hoher Dauergeschwindigkeit. 60 mm Felgenhöhe, 23 mm Maulweite (hooked) und aerodynamisch auf 28 – 30 mm breite Reifen optimiert. 1.260 Gramm Gesamtgewicht.
  • Leeze CH 60 Pro AR: Ein Hybrid-Modell für Allroad und Gravel Racing, optimiert für breitere Straßenreifen ab 32 mm oder Gravel-Bereifung bis 45 mm. Es setzt auf ein Hookless-Profil mit 25 mm Maulweite. 1.270 Gramm Gesamtgewicht.
  • Leeze CH 60 Pro GX: Die Offroad-Variante für grobes Gelände, ausgelegt auf Reifenbreiten über 45 mm. Mit 28 mm Maulweite (hookless) bietet es die größte Abstützung für voluminöse Reifen. 1.280 Gramm Gesamtgewicht.
Die vier verschiedenen Leeze Pro Felgenprofile decken mit Höhen von 45 mm bis 60 mm sowie Maulweiten von 23 mm (hooked) bis 28 mm (hookless) das gesamte Spektrum vom agilen Straßeneinsatz über Allroad bis hin zu breiter Gravel-Bereifung ab.
# Die vier verschiedenen Leeze Pro Felgenprofile decken mit Höhen von 45 mm bis 60 mm sowie Maulweiten von 23 mm (hooked) bis 28 mm (hookless) das gesamte Spektrum vom agilen Straßeneinsatz über Allroad bis hin zu breiter Gravel-Bereifung ab.

Fokus Carbonspeichen: Leichtbau trifft Steifigkeit

Leeze verbaut als einer der ersten Hersteller die CX-Carbon Speichen von SAPIM. Die technischen Daten lassen aufhorchen: Im Vergleich zu herkömmlichem Stahl sollen sie gut 40 % leichter und gleichzeitig 80 % steifer sein. Pro Laufrad kommen lediglich 18 dieser Speichen zum Einsatz. Das Ziel ist eine Balance aus Leichtigkeit, Aerodynamik und unmittelbarer Kraftübertragung. Damit die empfindlichen Enden der Carbonspeichen nicht leiden, verfügen die neuen Leeze Pro Naben über ovale Speichenbohrungen, die Torsionsbelastungen minimieren sollen.

Die in der Pro-Serie verbauten Sapim CX-Carbon Speichen sind laut Hersteller um 80 % steifer sowie 40 % leichter als herkömmliche Stahlspeichen und sollen durch den Einsatz von 18 Speichen pro Laufrad eine hohe Kraftübertragung bei geringem Gewicht ermöglichen.
# Die in der Pro-Serie verbauten Sapim CX-Carbon Speichen sind laut Hersteller um 80 % steifer sowie 40 % leichter als herkömmliche Stahlspeichen und sollen durch den Einsatz von 18 Speichen pro Laufrad eine hohe Kraftübertragung bei geringem Gewicht ermöglichen.

Wartungsfreundlichkeit und Optik

Trotz des Fokus auf den Renneinsatz bleibt Leeze beim Freilauf bodenständig: Das System arbeitet mit klassischen Sperrklinken und ist kompatibel zu den Naben der Basic-Serie. Dies soll einen unkomplizierten Austausch und schnellen Ersatz ermöglichen. Optisch setzen die Pro-Modelle auf ein hochglänzendes Mirror-Gloss-Finish mit einlackierten Decals in Schwarz oder Weiß. Wer maximale Effizienz sucht, kann zudem optional ein Upgrade auf Keramik-Lager vornehmen.

Der verbaute Sperrklinken-Freilauf ist mit den Naben der Leeze Basic-Serie kompatibel und soll durch diesen modularen Aufbau einen unkomplizierten Austausch sowie eine einfache Wartung im Servicefall ermöglichen.
# Der verbaute Sperrklinken-Freilauf ist mit den Naben der Leeze Basic-Serie kompatibel und soll durch diesen modularen Aufbau einen unkomplizierten Austausch sowie eine einfache Wartung im Servicefall ermöglichen.
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Laufradsätze mit Carbonspeichen unter 1.600 Euro – ist das für euch der nächste logische Schritt beim Tuning oder bleibt ihr lieber bei bewährtem Stahl?

Infos und Bilder: Pressemitteilung Leeze

49 Kommentare

» Alle Kommentare im Forum
  1. Hab die normalen Lager. Merkt man da wirklich einen Unterschied?

    Sollen vielleicht noch die Woche geliefert werden.

    Ich höre halt viel, dass Keramiklager nur "Geldmacherei" sei. Ich würde auch zu den normalen Lager tendieren.
    Bin sehr gespannt auf deine ersten Ausfahrten damit.
  2. Aktuell tendiere ich sogar zu den CC 45 Pro anstelle der 60mm. Denke die sind bisschen besser im Wind 🙂

  3. Das erinnert mich irgendwie an die Story der Mavic Ksyrium mit den fetten unflexiblen Aluspeichen + radialer Einspeichung hinten. Hat man wohl nix draus gelernt.

    Hab die Ksyrium mit radialen Speichen auf Antriebsseite mit einem Gebrauchtrad bekommen und mal die Google KI gefragt warum, wieso und weshalb. Dies ist die Antwort:

    Mavic nutzt bei der Ksyrium-Serie das sogenannte Isopulse-Prinzip. Dass radiale Speichen auf der Antriebsseite (DS) oft als "schlechte Lösung" gelten, liegt daran, dass sie Antriebsmomente (Drehmoment) physikalisch kaum übertragen können – das Rad würde sich theoretisch unter Last verwinden. [1, 2, 3]
    Mavic hat sich dennoch für diesen Weg entschieden, um ein grundlegendes Problem von Hinterrädern zu lösen: die ungleiche Speichenspannung. [1, 2]

    Die Gründe für Mavics Wahl:
    • Ausgleich der Speichenspannung: Bei normalen Hinterrädern stehen die Speichen rechts steiler und sind viel stärker gespannt als links. Durch die radiale Einspeichung rechts (Isopulse) wandert der Speichenkopf weiter nach außen, was den Winkel vergrößert. Das führt zu einer fast identischen Spannung auf beiden Seiten, was das Laufrad stabiler gegen Speichenbrüche und Seitenschläge macht.
    • Seitensteifigkeit: Die radiale Anordnung auf der Antriebsseite erhöht die Seitensteifigkeit, da die Speichen den direktesten Weg zur Felge nehmen und sich nicht gegenseitig "stützen" müssen.
    • Kraftübertragung über die Nabe: Damit das Rad das Drehmoment trotzdem übertragen kann, nutzt Mavic einen massiven, verwindungssteifen Nabenkörper. Das Antriebsmoment wird so von der Kassette durch den Nabenkörper auf die linke Seite (Nicht-Antriebsseite) übertragen, wo die Speichen gekreuzt sind, um den Vortrieb zu gewährleisten. [1, 2, 3, 4, 5]
    Zusammengefasst: Mavic verlagert die Aufgabe der Drehmomentübertragung auf die linke Seite, um die rechte Seite radial für maximale Symmetrie und Spannungsgleichheit nutzen zu können. [1, 2]

    Kann man das so unterschrieben oder ist das mehr Marketing als Realität? Der LRS ist unauffällig und einwandfrei zu fahren.
  4. In meinen Augen wird so oder so die Kraft auf den Nabenkörper übertragen und dann über die Speichen beider Seiten weiter Richtung Felge und nicht isoliert links oder rechts.

    Wenn dann aber ein sehr großer Unterschied der Speichenspannung vorhanden ist, dann kommt es natürlich zu Verwindungen und die Speichen werden weiter ungleichmäßig gestresst.

    Inwieweit das nun ein zu lösendes Problem ist oder nicht, wird tlws. wohl auch von der Marketingseite her gedacht.

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