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Neue Leeze Pro mit Carbon-Speichen: 1.160 g Laufradsatz für 1.600 Euro

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Re: Neue Leeze Pro mit Carbon-Speichen: 1.160 g Laufradsatz für 1.600 Euro
Ihr meint also, wegen der nabenseitigen Aretierung der Speichen ist der Laufradsatz gefährlich, weil beim Bremsen die Speichen auf selbiger Seite rausspringen?
 

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Hat jemand Erfahrung mit diesen neuen Leeze CC60 Pro Laufrädern? Oder hat jemand Erfahrung mit den neuen Leeze CC 50 Basic? Mich schrecken die Carbon Speichen bei noch bisschen ab, da ich nicht weiss wie der Komfort darunter leidet :). Ansonsten preislich top. Suche ein Upgrade für meine "noname" Arc8 Escapee Laufrädern. Und per Zufall habe ich Leeze entdeckt.
 
Hey Ritchey. hast du mit CeramicSpeed bestellt oder ohne? und welche Laufräder hattest du davor? und könntest du nach deinen ersten Fahrten mal ein kleines Fazit zu den CC60 schreiben :) ?
 
Hab die normalen Lager. Merkt man da wirklich einen Unterschied?

Sollen vielleicht noch die Woche geliefert werden.
 
Nicht als Werbung für Lambda zu verstehen:
https://www.lambda-racing.de/post/keramik-lager-unsere-empfehlung
🍿
 
Zuletzt bearbeitet:
Das erinnert mich irgendwie an die Story der Mavic Ksyrium mit den fetten unflexiblen Aluspeichen + radialer Einspeichung hinten. Hat man wohl nix draus gelernt.

Hab die Ksyrium mit radialen Speichen auf Antriebsseite mit einem Gebrauchtrad bekommen und mal die Google KI gefragt warum, wieso und weshalb. Dies ist die Antwort:

Mavic nutzt bei der Ksyrium-Serie das sogenannte Isopulse-Prinzip. Dass radiale Speichen auf der Antriebsseite (DS) oft als "schlechte Lösung" gelten, liegt daran, dass sie Antriebsmomente (Drehmoment) physikalisch kaum übertragen können – das Rad würde sich theoretisch unter Last verwinden. [1, 2, 3]
Mavic hat sich dennoch für diesen Weg entschieden, um ein grundlegendes Problem von Hinterrädern zu lösen: die ungleiche Speichenspannung. [1, 2]

Die Gründe für Mavics Wahl:
  • Ausgleich der Speichenspannung: Bei normalen Hinterrädern stehen die Speichen rechts steiler und sind viel stärker gespannt als links. Durch die radiale Einspeichung rechts (Isopulse) wandert der Speichenkopf weiter nach außen, was den Winkel vergrößert. Das führt zu einer fast identischen Spannung auf beiden Seiten, was das Laufrad stabiler gegen Speichenbrüche und Seitenschläge macht.
  • Seitensteifigkeit: Die radiale Anordnung auf der Antriebsseite erhöht die Seitensteifigkeit, da die Speichen den direktesten Weg zur Felge nehmen und sich nicht gegenseitig "stützen" müssen.
  • Kraftübertragung über die Nabe: Damit das Rad das Drehmoment trotzdem übertragen kann, nutzt Mavic einen massiven, verwindungssteifen Nabenkörper. Das Antriebsmoment wird so von der Kassette durch den Nabenkörper auf die linke Seite (Nicht-Antriebsseite) übertragen, wo die Speichen gekreuzt sind, um den Vortrieb zu gewährleisten. [1, 2, 3, 4, 5]
Zusammengefasst: Mavic verlagert die Aufgabe der Drehmomentübertragung auf die linke Seite, um die rechte Seite radial für maximale Symmetrie und Spannungsgleichheit nutzen zu können. [1, 2]

Kann man das so unterschrieben oder ist das mehr Marketing als Realität? Der LRS ist unauffällig und einwandfrei zu fahren.
 
In meinen Augen wird so oder so die Kraft auf den Nabenkörper übertragen und dann über die Speichen beider Seiten weiter Richtung Felge und nicht isoliert links oder rechts.

Wenn dann aber ein sehr großer Unterschied der Speichenspannung vorhanden ist, dann kommt es natürlich zu Verwindungen und die Speichen werden weiter ungleichmäßig gestresst.

Inwieweit das nun ein zu lösendes Problem ist oder nicht, wird tlws. wohl auch von der Marketingseite her gedacht.
 
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