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Der S-Works Phenom Mirror ist das neueste Mitglied in der Familie der 3D-Gedruckten Sättel von Specialized
Der S-Works Phenom Mirror ist das neueste Mitglied in der Familie der 3D-Gedruckten Sättel von Specialized - er wiegt 223 g und kostet 390,- Euro.
Die Form ist mit 27 cm recht lang...
Die Form ist mit 27 cm recht lang...
... und über die gesamte Länge ziemlich flach gestaltet.
... und über die gesamte Länge ziemlich flach gestaltet.
Schale und Streben sind natürlich aus Carbon
Schale und Streben sind natürlich aus Carbon - bei der Form wurden die Erkenntnisse aus dem Body Geometry Programm genutzt.
Kasper Asgreen vom Team Soudal Quick-Step war in die Entwicklung eingebunden
Kasper Asgreen vom Team Soudal Quick-Step war in die Entwicklung eingebunden - und ist sehr zufrieden mit den Ergebnissen.
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Die Belastungsspitzen an den Sitzknochen sollen durch die Mirror-Technologie um bis zu 28 % reduziert werden.
Die Belastungsspitzen an den Sitzknochen sollen durch die Mirror-Technologie um bis zu 28 % reduziert werden.
Auch durch eine breitere Abstützung auf der Satteldecke sollen Druckspitzen verringert werden.
Auch durch eine breitere Abstützung auf der Satteldecke sollen Druckspitzen verringert werden.
ETS12954
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Mit dem neuen S-Works Phenom Mirror präsentiert Specialized den dritten Sattel mit 3D-gedruckter Satteldecke. Er ist mit seiner langen und flachen Form die perfekte Ergänzung zum Power Mirror und Romin Mirror. Hier alle Informationen zum neuen Mirror-Sattel von Specialized.

Specialized S-Works Phenom Mirror Infos und Preise

Der erste Rennrad-Sattel von Specialized mit Satteldecke aus dem 3D-Drucker wurde 2019 vorgestellt und erschien mit dem Zusatznamen Mirror. Fünf Jahre später erweitern die Kalifornier ihr Angebot an Mirror Sätteln auf nunmehr drei Modelle. Hier die Fakten zum neuen S-Works Phenom mit Mirror:

  • Sattel mit Satteldecke aus 3D-gedruckten Polymer-Waben
  • Lange und flache Form für leichte Positionswechsel
  • Matrix aus 20.055 Streben und 8.735 Knoten
  • Sattelschale Carbon
  • Gestell Carbon 7×9 mm
  • Sattellänge 270 mm
  • Sattelbreiten 143 mm, 155 mm
  • Gewicht 223 g (Herstellerangabe bei 143 mm Breite)
  • Preis 390,- €
  • Verfügbar sofort
  • Infos www.specialized.com

Diashow: Der neue S-Works Phenom Mirror: Der Dritte im Bunde der 3D-Sättel
Die Belastungsspitzen an den Sitzknochen sollen durch die Mirror-Technologie um bis zu 28 % reduziert werden.
Schale und Streben sind natürlich aus Carbon
Der S-Works Phenom Mirror ist das neueste Mitglied in der Familie der 3D-Gedruckten Sättel von Specialized
Die Form ist mit 27 cm recht lang...
Auch durch eine breitere Abstützung auf der Satteldecke sollen Druckspitzen verringert werden.
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Der S-Works Phenom Mirror ist das neueste Mitglied in der Familie der 3D-Gedruckten Sättel von Specialized
# Der S-Works Phenom Mirror ist das neueste Mitglied in der Familie der 3D-Gedruckten Sättel von Specialized - er wiegt 223 g und kostet 390,- Euro.
Die Form ist mit 27 cm recht lang...
# Die Form ist mit 27 cm recht lang...
... und über die gesamte Länge ziemlich flach gestaltet.
# ... und über die gesamte Länge ziemlich flach gestaltet.
Schale und Streben sind natürlich aus Carbon
# Schale und Streben sind natürlich aus Carbon - bei der Form wurden die Erkenntnisse aus dem Body Geometry Programm genutzt.

S-Works Power Mirror und Romin Mirror

Der erste 3D-gedruckte Sattel von Specialized, der S-Work Power Mirror, erschien 2019 und erhielt kurz darauf bei uns im Test viel Lob. Im Jahr 2021 wurde das Angebot von Specialized an 3D-gedruckten Sätteln erweitert und der S-Works Romin Evo Mirror wurde vorgestellt. Er bietet eine deutlich längere und schlankere Form als der Power Mirror und richtet sich damit auch an eine andere Zielgruppe. Hier findet ihr einen Vergleich von Power Mirror und Romin Mirror.

S-Works Phenom Mirror – Details

Der neue S-Works Phenom Mirror ist nun eine weitere Ergänzung des breiten Sattel-Angebotes von Specialized. Er bietet laut den Kaliforniern ein langes und flaches Profil und wird von vielen der besten Rennfahrerinnen und Rennfahrer in unterschiedlichen Disziplinen genutzt. Unter anderem von Kasper Asgreen beim Road Racing und Loïc Bruni beim Mountainbike-Downhill. Selbstverständlich wurden auch beim neuen S-Works Phenom Mirror die Erkenntnisse von Specialized Body Geometry berücksichtigt, zusätzlich konnte der Druck an den Sitzknochen durch die Mirror Technologie um bis zu 28 Prozent reduziert werden.

Ich bin echt beeindruckt davon, welche Möglichkeiten die Mirror Technologie bereithält, um die Eigenschaften des Sattels zu verändern.

Kasper Asgreen, Team Soudal Quick-Step

Kasper Asgreen vom Team Soudal Quick-Step war in die Entwicklung eingebunden
# Kasper Asgreen vom Team Soudal Quick-Step war in die Entwicklung eingebunden - und ist sehr zufrieden mit den Ergebnissen.

In über 500 Teststunden mit mehreren unterschiedlichen Probanden wurde die perfekte Form und Zusammensetzung der Satteldecke entwickelt und führte schließlich zu Begeisterung bei den Testern. So freute sich Kasper Asgreen vom Team Soudal Quick-Step über die Möglichkeiten und Resultate, die mit dem 3D-Druck erzielt werden können: „Ich habe mich wirklich gefreut, als das Specialized Sattel Team mich eingeladen hat, an der Entwicklung des S-Works Phenom mit Mirror teilzunehmen. Ich bin echt beeindruckt davon, welche Möglichkeiten die Mirror Technologie bereithält, um die Eigenschaften des Sattels zu verändern. Zusammen mit der Vibrationsdämpfung und dem Komfort ist das der bequemste Sattel, den ich in meinen 14 Jahren als Profi gefahren bin.“

Um den Phenom Mirror zu beschreiben, zieht Specialized Vergleiche zu Mountainbikes: „Wenn der S-Works Power mit 14.000 Streben und 7.799 Knoten ein 100 mm XC-Bike ist, dann ist der S-Works Phenom ein 150 mm Trailbike“, schreiben die Kalifornier in der Pressemeldung zum neuen Sattel. Sprich der S-Works Phenom soll deutlich weicher und komfortabler, als der Power sein und somit den Druck auf die Sitzknochen um 28 % gegenüber einem Sattel mit herkömmlichem Schaumstoff verringern.

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Die Belastungsspitzen an den Sitzknochen sollen durch die Mirror-Technologie um bis zu 28 % reduziert werden.
# Die Belastungsspitzen an den Sitzknochen sollen durch die Mirror-Technologie um bis zu 28 % reduziert werden.
Auch durch eine breitere Abstützung auf der Satteldecke sollen Druckspitzen verringert werden.
# Auch durch eine breitere Abstützung auf der Satteldecke sollen Druckspitzen verringert werden.

Im Vergleich zum Power, der nur 24 cm in der Länge misst, ist der neue Phenom Mirror mit 27 cm deutlich länger und bietet mit einem sehr flachen Profil von der Nase bis zum Sattelende maximale Bewegungsfreiheit. So ergeben sich viele Sitzpositionen für unterschiedliche Fahrsituationen wie lange Geraden oder steile Anstiege. Somit soll der Phenom Mirror ideal für Fahrerinnen und Fahrer sein, die gerne ihre Sitzposition gerne an die jeweilige Fahrsituation anpassen.

Dass der S-Works Phenom Mirror mit Schale und Streben aus Carbon ausgestattet ist, überrascht nicht, denn die S-Works Modelle bilden bei Specialized traditionell das Maximum des technisch möglichen. So ist trotz der langen Form mit 27 cm ein niedriges Gewicht von 223 g möglich. Leider schlägt sich die High-Tech Ausstattung und die aufwendige Produktion auch im Preis nieder. Mit 390 € ist der neue S-Works Phenom Mirror sicher kein Schnäppchen, doch ein guter und komfortabler Sattel ist oft der Schlüssel zu ungetrübtem Spaß auf dem Rennrad – auch bei langen Touren.

ETS12954
# ETS12954

Was sagt ihr zum neuen S-Works Phenom Mirror?

Infos und Bilder: Pressemitteilung Specialized
  1. benutzerbild

    Gerayd

    dabei seit 03/2024

    Vielleicht hilft es ja den ein oder anderen. Ich war im Bikefit wo die selben Druckmatten wie im Schaubild verwendet werden. Dabei hatte ich auch mein Mirror Sattel und den Vorgänger den ich damit ersetzt hatte. Die Bilder sahen exakt genauso aus wie in dieser Meldung.
    Es liegt daran, dass man einen klassischen Sattel eben nur gleichmäßig produzieren kann und nur schwer verschiedene dichten im Gewebe an bestimmten Stellen erzeugen kann. Das sieht mit 3D Druck ganz anders aus. Sieht man auch bei vielen anderen Komponenten. Ist alles kein Hexenwerk wenn man sich das Thema 3D Druck außerhalb von Sätteln auch mal anschaut. Der Bikefitter konnte es auch genauso bestätigen und war von den Bildern nicht überrascht, hatte es schon oft so gesehen.
    Ich würde Blind immer den Mirror zum klassischen Sattel erkennen.

  2. benutzerbild

    mcmoskito

    dabei seit 02/2010

    ….
    Ich hätte ja auch schon längst mal einen getestet wenn der VK nicht so abschreckend wäre

    Es gibt bei Ali gute „Kopien“ für ca 70, 80 Euro. Das kann man, um mal Form und grundsätzliche Art umfangreicher zu testen, vielleicht schon mal eher investieren. Und wenn man so manchen Erfahrungsberichten (und damit meine ich nicht die Bewertungen bei Ali selbst) glaubt, bleiben manche einfach bei diesen Versionen.

    Ich selbst bin/war da auch eher Kategorie skeptisch, kaufe grundsätzlich lieber Originale usw. und habe bisher nur 1 Sattel dort geordert. Der war aber so gut verarbeitet, dass ich jetzt einen zweiten Versuch starte. Das Ding is gestern angekommen und optisch schon mal wieder einwandfrei.
    Auf YT gibts zudem auch ein paar Videos von Typen, die das getestet haben bzw. vergleichen.

    Beispiel
  3. benutzerbild

    JNL

    dabei seit 09/2017

    Also, wenn die Sneaker mit 3D-Druck Sohlen im Laufe der Jahre viel preiswerter werden konnten, können es die Sättel auch. Einfach abwarten.

  4. benutzerbild

    Cash

    dabei seit 09/2022

    Ich fahre den Romin Mirror. Grundsätzlich bin ich zufrieden und ich sitze ganz gut aber ich scheuer mir leider immer etwas auf weil der Sattel einfach zu breit für mich ist… Echt schade das es die Sättel von SWorks immer mit mit 143 oder 153 gibt.

  5. benutzerbild

    Montesodi

    dabei seit 10/2017

    Kann hier jemand einen Vergleich zwischen Power, Romin und Phänomen anbieten und berichten?
    Ich bin noch auf der Suche nach dem optimalen Sattel. Einige Jahre war ich mit dem Fabric Scoop Flat unterwegs und suche was passendes. Aus meiner Sicht ist der Romin am ehesten am Scoop dran. Andere Meinungen?

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