Trek Checkpoint+ SL Infos und Preise
Mit dem Checkpoint+ SL präsentiert Trek sein erstes E-Gravel Bike. Es vereint die Vielseitigkeit und Abenteuerlust des bekannten Checkpoint mit einem modernen, flüsterleisen TQ HPR60 E-Bike-Motor. Der kompakte Antrieb unterstützt bis zu 25 km/h und sorgt in Verbindung mit einem 360-Wh-Akku laut Trek für Reichweiten bis zu 97 km auf Gravel, optional erweiterbar durch einen Range Extender. Außerdem profitiert das E-Checkpoint von der bekannten Trek IsoSpeed-Technologie, die den Komfort am Sattel erhöht. Und es bringt jede Menge Montagemöglichkeiten für Bikepacking-Zubehör mit. All das soll das Checkpoint+ SL zum vielseitigen Begleiter für Schottertouren, Bikepacking oder den Weg ins Büro machen. Die Fakten:
- E-Gravelbike mit 500 Series OCLV Carbonrahmen
- IsoSpeed-Technologie für längere Gravelrides
- Motor TQ HPR60 Mittelmotor, Unterstützung bis 25 km/h
- Akku 360 Wh Akku, optionaler Range Extender mit 160 Wh
- Reifenfreiheit: bis 50 mm in 700c
- Optionen: RockShox Rudy Federgabel (SL 7 AXS) oder starre Carbon-Gabel (SL 5 & 6 AXS)
- Stauraum: Befestigungspunkte für Adventure-Triangle-Bag und Rahmentasche (Größe M–XL)
- www.trekbikes.com
- Verfügbar ab sofort weltweit bei ausgewählten Trek-Händlern
Preise
- Checkpoint+ SL 5: 4.999 €
- Checkpoint+ SL 6 AXS: 5.999 €
- Checkpoint+ SL 7 AXS: 7.499 €
Details
Das Checkpoint+ SL ist das erste echte E-Gravel Bike der US-Marke. Mit dem Domane+ (hier zum Trek Domane+ Test) gab es schon ein fähiges E-Rennrad mit TQ HPR50 Motor, das uns im E-Gravel Bike Test mit seinen Gravel-Fähigkeiten durchaus abholte. Aber das Checkpoint SL+ basiert auf dem erst letztes Jahr vorgestellten Adventure Gravel Bike der Marke und bringt entsprechend mehr Offroad- und Bikepacking-Qualitäten mit.
Bikepacking-Möglichkeiten
Viele Montagemöglichkeiten und eigene Taschen sollen das Checkpoint+ genauso reisefreundlich machen wie das Non-E-Modell. So kann im Rahmendreieck eine lange Rahmentasche ebenso wie eine Dreiecks-Tasche über eigene Befestigungspunkte fixiert werden. An den Modellen mit Carbongabel ist Platz für Dreipunkt-Halter vorne.
Federung
Es gibt vom Checkpoint+ sowohl Modelle mit Federgabel als auch ohne Federgabel. Für mehr Komfort am Sattel sorgt das bekannte Trek IsoSpeed System, bei dem das Sitzrohr vom Hauptrahmen entkoppelt wird und so über eine große Länge flexen kann.
Dropper-Post kompatibel
Trotz IsoSpeed System kann das neue Checkpoint+ auch mit Dropper-Post gefahren werden. Die absenkbare Sattelstütze gibt ein sicheres Fahrgefühl auf Abfahrten.
Geometrie: tourentauglich
Mit einem Fokus auf Komfort auf längeren Touren und in der Sitzhaltung ausgelegt ist auch die Geometrie des neuen Trek Checkpoint+ SL. Sie gleicht fast zu 100 % dem Non-E-Modell – nur die Kettenstreben fallen 1 cm länger aus. Das E-Gravel Bike wartet mit Stack-to-Reach Werten um 1,5 in den mittleren Rahmenhöhen auf. Bedeutet: Grundsätzlich einmal sitzen Trek Checkpoint Piloten eher aufrecht auf dem E-Gravel Bike. Dabei haben sie die Wahl zwischen 6 Rahmenhöhen von XS bis XL, um die passende Position zu finden.
| Rahmengröße | XS | S | M | ML | L | XL |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Laufradgröße | andere | andere | andere | andere | andere | andere |
| Reach | 380 mm | 386 mm | 391 mm | 397 mm | 402 mm | 408 mm |
| Stack | 535 mm | 556 mm | 579 mm | 601 mm | 620 mm | 640 mm |
| STR | 1,41 | 1,44 | 1,48 | 1,51 | 1,54 | 1,57 |
| Lenkwinkel | 71° | 71,4° | 71,6° | 72° | 72,1° | 72,4° |
| Sitzwinkel, effektiv | 72,7° | 73° | 72,8° | 72,8° | 72,8° | 72,8° |
| Sitzwinkel, real | 74° | 74° | 73,3° | 73,3° | 73,3° | 73,3° |
| Oberrohr | 536 mm | 547 mm | 566 mm | 578 mm | 589 mm | 601 mm |
| Oberrohr (horiz.) | 536 mm | 547 mm | 566 mm | 578 mm | 589 mm | 601 mm |
| Steuerrohr | 86 mm | 106 mm | 130 mm | 151 mm | 171 mm | 191 mm |
| Sitzrohr | 445 mm | 480 mm | 505 mm | 530 mm | 550 mm | 575 mm |
| Überstandshöhe | 746 mm | 772 mm | 799 mm | 813 mm | 837 mm | 861 mm |
| Kettenstreben | 440 mm | 440 mm | 440 mm | 440 mm | 440 mm | 440 mm |
| Radstand | 1.023 mm | 1.032 mm | 1.044 mm | 1.052 mm | 1.063 mm | 1.072 mm |
| Tretlagerabsenkung | 76 mm | 76 mm | 76 mm | 76 mm | 76 mm | 76 mm |
| Gabel-Offset | 49 mm | 49 mm | 49 mm | 49 mm | 49 mm | 49 mm |
In unserer Geometrie-Datenbank könnt ihr das Trek Checkpoint+ ganz einfach mit anderen E-Gravel Bikes vergleichen. Einfach auf die Links in der Tabelle unten klicken.
Die Radbasis setzt auf flache Lenkwinkel und mehr Länge für einen ruhigen Lauf, auch wenn die Gravel Pisten mal etwas gröber daherkommen, aber dennoch hat das Trek Checkpoint+ keine extreme Offroad-Gravel-Geometrie. Mit 71,6° in M Lenkwinkel gehen die Amerikaner einen bewährten Mittelweg, der sich auch beim Nachlauf spiegelt (68 mm). Dagegen fallen die Kettenstreben mit 440 mm sehr lang aus; Länge läuft – und schafft platzt für breite Reifen.
Ausstattung: 3 Modelle ab 4.999 €
In drei verschiedenen Modellvarianten feiert das neue Trek Checkpoint+ seine Premiere auf dem deutschen Markt. Nur am Top-Modell Checkpoint+ SL7 gibt es gleich ab Werk die RockShox Rudy XPLR Federgabel mit 40 mm Federweg. Es schaltet und bremst mit SRAM Force AXS 1×12 Komponenten im Mullet Set-uo mit X0 Eagle Kassette und Schaltwerk. Zudem bringt es Bontrager Aeolus 35 V Carbonlaufräder mit – all das für 7.499 €.
Darunter rangiert das Checkpoint+ SL 6 AXS, das ebenfalls mit SRAM Rival XPLR Gruppe im Mullet Set-up kommt – hier kombiniert mit dem GX Eagle Schaltwerk. Außerdem ist es mit Bontrager Paradigm 25 Alu-Laufrädern ausgestattet. Preis: 5.999 € (UVP).
Einstiegsmodell ist das Checkpoint+ SL 5 mit Shimano GRX Gruppe und 1×12 Gängen für 4.999 €. Auch hier gibt es eine MTB-Kassette für einfachstes Gravelwege Erklimmen in Kombination mit dem starken TQ HPR60 Motor.
Motor und Akku
TQ HPR60 Motor & Akku
Der TQ-HPR60-Motor soll nicht nur 10 Nm mehr Drehmoment als der bekannte HPR50 liefern, sondern auch leiser und effizienter arbeiten. Kühlrippen am Gehäuse führen Wärme ab, damit die Leistung auch an langen Anstiegen konstant bleibt. Der 360-Wh-Akku sitzt im Unterrohr; wer noch weiter fahren möchte, klemmt einen 160-Wh-Range Extender in den Flaschenhalter. Das LED-Display der liefert auf einen Blick Infos zu Ladezustand, Reichweite und Unterstützungsstufe, während die Trek Central-App umfangreiche Set-up-Optionen bietet.
- Motor TQ-HPR60 (60 Nm, max. 350 W)
- Akkukapazität 360 Wh, entnehmbar
- Display LED-Display
- Kompatibel mit Range Extender: Ja (160 Wh)
- Gewicht Akku 1,83 kg
- App Trek Central für iOS & Android
Die Unterstützungsstufen können über Taster in der Nähe der Brems-Schalthebel durchgeschaltet werden. Das Display im Oberror informiert über die Akku-Reserve, Fahrstufe und andere wichtige Fahrwerte. Mit dem 360 Wh-Akku soll am E-Gravel Bike eine Reichweite um 97 km möglich sein – Reichweitenangaben sind aber speziell auf Gravel- und auf der Straße erheblich von der eigenen Leistung abhängig.
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35 Kommentare
» Alle Kommentare im ForumIch hab meine e-radeln nicht damit ich doppelt so weit fahren kann sondern ich habe den Luxus doppelt so weit fahren zu können falls ich das wollte.
Alles andere ist eine absichtliche Missinterpretation meiner Aussage.
Auf eine weitere pro/contra e-bike diskussion lasse ich mich nicht ein.
TQ, den ich vor vier Jahren am Gotthard Pass in der BMC Roadmachine testen konnte, war schon prima. Meinen Renner, mit dem die UHU Gruppe / ich von Witten per Pedes angereist war, hatte ich aus Neugier mit einem gleichaltrigen Schweizer Ex RR Profi getauscht, der tatsächlich auch ein eBike fährt, sich ganz und gar nicht geschämt hat, uns auch sicher immer noch allen auch ohne e davonfährt. Die Diskussion, ob Renner mit e, oder ohne kam nicht auf, weil es grundsätzlich um Spaß beim Radeln ging / geht.
O Ton von Uhli; „Man liest man auch immer wieder in Foren, hört auf der Straße falsche Aussagen zu Leistung Bio versus e Bike, obwohl zahlreiche Studien seit 2024 unzählige Klarstellungen liefern, sollten die Ungläubigen mal lesen, selber testen“ Bei der MHH (Med.Hochschule Hannover) Studie 2025 habe ich selber in der UHU Gruppe Leistungssportler mit GdB teilgenommen, also erst lesen bevor man Stuss schreibt.
Dem ganz speziellen Spezi sportivo, biete ich an, als Ersatzmann mit unsere gemischten UHU Gruppe am Mittwoch von Witten aus zum Gardasse zu fahren. Natürlich mit Rad, zurück per Bahn. Vorraussetzungen, mindestens 100k km, 10k HM, 1000 RTF/JRR, egal auf welchem Rad,. Vor allen und besonders wichtig, Empathie und offenen Horizont solltest Du schon haben.
Also Frau Check. und ihr Mann (ich) könnten bestimmt fitter sein. (Das schaffen wir noch in der Rente!)
Aber so wie es ist sind wir Sonntag auf unseren Checkpoints 70k/600hm gefahren und sind damit zufrieden.
Frau Check. hat auch ein Domane+ mit TQ50 Unterstützung. Das hatte sie dann letztes Jahr dabei als wir mit einer Gruppe verschiedene Strade-Bianche Segmente gefahren sind. Tja, was soll ich sagen meine Frau konnte in der Gruppe mitfahren und ich war immer 10min nach den anderen am Zwischenstop.
Die eBikes sind Gleichmacher und erlauben Menschen auf verschiedenem Leistungslevel trotzdem gemeinsam auszufahren. Das finde ich toll. Daher finde ich das Checkpoint+ auch spannend.
(Schade: nur AXS einfach, bei Shimano kein DI2 und auch nur einfach.)
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