CycloWatt Powermeter Leistungsmessung direkt am Cleat

Ein Powermeter, der am Schuh klebt statt am Rad? Das Schweizer Startup CycloWatt bringt ein modulares System auf den Markt, das den schnellen Wechsel zwischen Rennrädern revolutionieren will.
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CycloWatt Powermeter: Die Fakten im Check

Das Konzept hinter CycloWatt ist simpel wie unkonventionell: Die Messtechnik wandert vom Rad direkt in die Schuhplatte. Damit adressieren die Entwickler das Kernproblem vieler Systeme: die mangelnde Flexibilität. Der einseitige Powermeter wird wie ein normales Cleat montiert und kann so ohne Kalibrierungsaufwand auf verschiedenen Rädern – vom Aero-Renner bis zum Indoor-Bike – genutzt werden. Da die Sensoreinheit modular aufgebaut ist, bleibt die Elektronik erhalten, wenn die Kunststoff-Cleats durchgelaufen sind und durch neue ersetzt werden. Mit einem Zielpreis von unter 200 Euro im Crowdfunding positioniert sich das System zudem deutlich unterhalb von Wattmess-Pedalen der Marktführer.

  • Technische Merkmale Einseitige Messung direkt im Cleat; Funkstandard via Bluetooth und ANT+; modulares Design (Sensoreinheit in frische Cleats umsteckbar)
  • Kompatibilität Varianten für Shimano SPD-SL und Look Keo; 5 mm zusätzliche Standhöhe
  • Genauigkeit Herstellerangabe von +/- 3 %; Einsatzbereich drinnen und draußen
  • Konnektivität Direkte Kopplung mit Garmin, Wahoo und Plattformen wie Zwift; keine Zwangs-App für den Betrieb nötig
  • Akku & Laden Integrierter Akku; Laden via magnetischem USB-Anschluss direkt am Schuh
  • Verfügbarkeit Kickstarter-Kampagne ab 1. März 2025; geplante Auslieferung ab Juli 2026
  • www.cyclowatt.ch
  • Preis 179 CHF (ca. 195 EUR) für Early-Bird-Unterstützer

CycloWatt Power Meter
# CycloWatt Power Meter – die Schweizer Brüder Victor und Levi bringen mit dem cleat-basierten System einen neuen Ansatz für die Leistungsmessung, der den schnellen Wechsel zwischen verschiedenen Rennrädern vereinfachen soll. Das modulare System soll präzise Daten direkt am Schuh liefern und lässt sich in Sekunden montieren, ohne das Rad umbauen zu müssen. Die CycloWatt-Einheit ist im Kickstarter-Angebot für ca. 195 € (179 CHF) zu haben.

Diashow: CycloWatt Powermeter: Leistungsmessung direkt am Cleat
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Das Powermeter soll um 5 mm gegenüber normalen Cleats aufbauen.
CycloWatt Power Meter
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Technisch gesehen bringt die Positionierung am Fuß eine Besonderheit mit sich: Die Standhöhe vergrößert sich laut CycloWatt um etwa 5 mm. Um die Geometrie beizubehalten, sollen Nutzer um eine Anpassung der Sattelhöhe nicht herumkommen. Die Energieversorgung ist modern gelöst; hier kommt ein Akku mit magnetischem Ladeanschluss zum Einsatz. In Sachen Präzision stapelt das Startup mit +/- 3 % etwas tiefer als die High-End-Konkurrenz, was für die breite Zielgruppe der Hobbyfahrer und Datensammler jedoch ausreichen könnte. Übertragen werden die Werte standardmäßig via ANT+ oder Bluetooth an alle gängigen Radcomputer.

Das Powermeter soll um 5 mm gegenüber normalen Cleats aufbauen.
# Das Powermeter soll um 5 mm gegenüber normalen Cleats aufbauen.
Kompensiert wird das ganze über eine Anpassung der Sattelhöhe.
# Kompensiert wird das ganze über eine Anpassung der Sattelhöhe.

Hinter CycloWatt steht das Schweizer Brüder-Duo Victor und Levi: Während Victor das System im Rahmen seiner Masterarbeit an der ETH Zürich technisch entwickelte, bringen beide als aktive Rennfahrer ihre Praxiserfahrung aus dem Radsport in das Startup ein.

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Ob sich das System im harten Kriteriumseinsatz oder bei Regenfahrten bewährt, muss die Serienreife zeigen. Der modulare Ansatz beim Verschleißteil Cleat ist jedoch ein smarter Hebel, um die laufenden Kosten niedrig zu halten. Im Vergleich zu teuren Pedal-Systemen wie von Garmin oder Favero bietet CycloWatt hier einen spannenden Low-Budget-Einstieg.

Interessierte können das Projekt ab dem 1. März auf Kickstarter unterstützen. Dabei sind 179 CHF (ca. 195 EUR) als Einstieg für Early-Bird-Unterstützer vorgesehen, die Auslieferung soll im Juli 2026 erfolgen. Zum Kickstarter-Projekt gehts hier lang – www.kickstarter.com.

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Wattmessung am Schuh statt am Pedal: Geniale Lösung für Multi-Bike-Besitzer oder ist euch die zusätzliche Standhöhe von 5 mm ein Dorn im Auge?

Infos und Bilder: CycloWatt

44 Kommentare

» Alle Kommentare im Forum
  1. Sind das nicht solche Leistungsmesser mit Knopfzellen? Wer will denn heutzutage noch so etwas?
    Ich habe bewusst von (Micro-)USB auf Knopfzelle umgestellt, in dem Fall sonst fast gleiche 4iiii-Kurbelarme. Eine Knopfzelle kriege ich immer noch unter und es hält wesentlich länger, Herstellerangabe sind 800 Stunden und mit vernünftigen Batterien ist das auch drin, mindestens 500 würde ich schätzen. Mit Akku waren es 60. Das ist schon ordentlich und ein Gerät weniger, um das ich mir regelmäßig Gedanken machen muss. Schaltung, Lampen, Garmin reichen mir da schon ...
  2. Ich habe bewusst von (Micro-)USB auf Knopfzelle umgestellt, in dem Fall sonst fast gleiche 4iiii-Kurbelarme. Eine Knopfzelle kriege ich immer noch unter und es hält wesentlich länger, Herstellerangabe sind 800 Stunden und mit vernünftigen Batterien ist das auch drin, mindestens 500 würde ich schätzen. Mit Akku waren es 60. Das ist schon ordentlich und ein Gerät weniger, um das ich mir regelmäßig Gedanken machen muss. Schaltung, Lampen, Garmin reichen mir da schon ...
    Ich habe mein zwei Powermeter via Kurbelarm (eins davon 4iiii am Cervelo) auf eBay verkauft, weil ich es leid war. Die Knopfzellen haben sich irgendwie immer entleert und gefühlt musste man die aller 2 Monate austauschen, auch wenn man das jeweilige Rad in der Zeit gar nicht bewegt hat. Batterietausch war auch Fummelei.
    Powermeter auf Pedalbasis sind für mich Komfortgewinn und der Aufpreis ist es mir wert. Und zum Radurlaub mit Radanmietung vort Ort kann man auch die Pedalen einfach mitnehmen. Und mehr als 150 Stunden am Stück fahre ich nur sehr selten bzw. ist auf diesen Ultralangstreckenevents ein Adapter dann kein nennenswertes Gepäck.
  3. Ich habe mein zwei Powermeter via Kurbelarm (eins davon 4iiii am Cervelo) auf eBay verkauft, weil ich es leid war. Die Knopfzellen haben sich irgendwie immer entleert und gefühlt musste man die aller 2 Monate austauschen, auch wenn man das jeweilige Rad in der Zeit gar nicht bewegt hat. Batterietausch war auch Fummelei.
    Powermeter auf Pedalbasis sind für mich Komfortgewinn und der Aufpreis ist es mir wert. Und zum Radurlaub mit Radanmietung vort Ort kann man auch die Pedalen einfach mitnehmen. Und mehr als 150 Stunden am Stück fahre ich nur sehr selten bzw. ist auf diesen Ultralangstreckenevents ein Adapter dann kein nennenswertes Gepäck.
    Das sind nachvollziehbare Argumente. Einmal habe ich die Erfahrung mit einer plötzlich leeren Batterie auch gemacht, aber seitdem läuft alles. Bei ca. 0 Grad Grad stößt es an seine Grenzen (fällt häufig aus), aber allzu häufig bin ich nicht bei großer Kälte unterwegs. Natürlich auch nicht viele Stunden am Stück, aber für mich ist ein Gerät weniger zum aufladen ein Komfortgewinn. Für ~ 150 € im Angebot würde ich Kurbelarme nach wie vor empfehlen, wenn man keine sehr hohen Ansprüche hat oder Leistungsmessung einfach mal testen möchte.
  4. Zusammenfassend: wenn sie das Ding auf 50€ drücken könnten dann wäre das für einige bestimmt interessant. Aber Preisklasse "wenn man bei Assiomas einrechnet dass man sonst vielleicht Analogpedale Preisklasse Dura Ace kaufen würde dann verschwindet der Preisvorteil beinahe", da ist es Träumerei zu glauben dass man dafür Käufer finden kann. Klassisches "not invented here syndrome", der ist einfach zu verliebt in seine Idee um sie realistisch einzuschätzen. Ich gehe davon aus dass das einfach auf Kickstarter versandet, immerhin spart das dann das scheitern in der Umsetzung.

  5. Sind das nicht solche Leistungsmesser mit Knopfzellen? Wer will denn heutzutage noch so etwas?
    Lies doch mal die Beschreibung der Force Wide Kurbel, da steht nix von Knopfzelle.
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