• Hallo Gast, wir suchen den Renner der Woche 🚴 - vielleicht hast du ein passendes Rennrad in deiner Garage? Alle Infos

Zwift

Oha,
Joa, dann warten wir mal.
Für die Zwischenzeit hab ich mir dann grad noch zur Überbrückung nen Dongle bestellt
 
Habe gestern Zwift mal ausprobiert.

Zunächst ANT+ USB Stick am PC. Stages wird nicht gefunden. PC näher an Rad gerückt, wird gefunden, aber sehr unzuverlässige Verbindung, die bei Zwift ständig abreißt, so dass ich laufend zurückfalle und wieder ransprinten muss an die Mitfahrer. Trittfrequenz- und Geschwindigkeitssensor von OSynce wird etwas besser gefunden. Jedenfalls klappte das so nicht, werde mir heute einen Bluetooth-USB-Stick holen. Mit USB-Verlängerungskabel übrigens überhaupt keine Verbindung möglich, Stages wird nicht gefunden.

Habe dann also die Zwift-App auf dem iPhone installiert. Verbindung über Bluetooth zum Stages sofort da und stabil. Habe aber keinen Lightning-HDMI-Adapter zum Anschluss des iPhones an den PC-Monitor. Da ist mir eingefallen, dass ich ja per Apple-TV das iPhone-Bild auf den Beamer und also die Leinwand im Keller spiegeln kann. Zwift also in 2 Meter Diagonale - schon besser, auch wenn´s irgendwie nicht nach FullHD ausschaut. Lief dann ansonsten zunächst ganz gut. Kommt der erste Anstieg - tja, hab nur eine alte Rolle aus den 80ern, nix smart. Steigungsprozente machen sich also nur durch die langsamere Geschwindigkeit bemerkbar. Solange andere unterwegs sind, ist das o.k., alleine aber nicht. Ohne Smart-Trainer macht das also nur begrenzt Spaß.

Das war noch deutlicher bei FulGaz, auch gleich im Anschluss ausprobiert. Video Alp d´Huez. Reichlich Steigungsprozente, aber halt kein höherer Widerstand, Geschwindigkeit fällt auf 4,5 km/h. Macht so keinen Spaß. Sah auch nicht nach FullHD aus, trotz entsprechender Voreinstellung. Auf 2 Meter Leinwand fällt das ja gleich auf. Hängt evtl. damit zusammen, dass das iPhone SE kein FullHD-Display hat und das Bild wahrscheinlich bloß gespiegelt wird (Video war auf dem iPhone-Display während der Spiegelung bei FulGaz allerdings nicht zu sehen, wohl aber die Steuerungselemente). Müsste ich mal mit einem höher auflösenden iPad ausprobieren.

Wirkung von Windschatten konnte ich bei Zwift nicht wirklich feststellen. Ist auch schwer, sich genau hinter einem anderen Fahrer aufzuhalten, entweder war ich zu weit weg oder Zwift hat mich neben den Mitfahrer platziert.
 
Kommt der erste Anstieg - tja, hab nur eine alte Rolle aus den 80ern, nix smart. Steigungsprozente machen sich also nur durch die langsamere Geschwindigkeit bemerkbar. Solange andere unterwegs sind, ist das o.k., alleine aber nicht. Ohne Smart-Trainer macht das also nur begrenzt Spaß.
Mit Smart hat das nix zu tun. Jede Bremse, auch die smarten, hat ihren Leistungsbereich und kann bei einer gegebenen Geschwindigkeit nur eine bestimmte max. Leistung wegbremsen (ungeregelte Bremsen nur genau eine Leistung bei gegebener Geschwindigkeit). Der Leistungsbereich ist direkt proportional zum Preis der Bremse. Ich denke, Du hattest einfach die max. Leistung Deiner Bremse erreicht und dann kann das Powermeter auch keine höheren Wattzahlen mehr funken.
 
Mit Smart hat das nix zu tun. Jede Bremse, auch die smarten, hat ihren Leistungsbereich und kann bei einer gegebenen Geschwindigkeit nur eine bestimmte max. Leistung wegbremsen (ungeregelte Bremsen nur genau eine Leistung bei gegebener Geschwindigkeit). Der Leistungsbereich ist direkt proportional zum Preis der Bremse. Ich denke, Du hattest einfach die max. Leistung Deiner Bremse erreicht und dann kann das Powermeter auch keine höheren Wattzahlen mehr funken.

Also ich stelle mir in meiner Ahnungslosigkeit das ja so vor:

Mit meiner "dummen Rolle" stelle ich ja vor dem Losfahren einen bestimmten Widerstand ein, bei dem ich sagen wir mal 200 Watt bei angenehmer Trittfrequenz fahren kann. Bei Zwift muss ich also dann in erster Linie die Trittfrequenz erhöhen oder dickeren Gang schalten, wenn es mal schneller gehen soll und umgekehrt. Kommt ein virtueller Anstieg, ändert sich daran nichts, da der Widerstand ja gleich ist. Ich werde einfach virtuell langsamer und muss ggf. einen dickeren (!) Gang fahren, um mehr Watt zu erzeugen. Geht zwar, ich will aber natürlich wie beim Fahren draußen mehr Widerstand haben und kleinere Gänge fahren. Der Widerstand soll zudem die Steigungsprozente einigermaßen realistisch widerspiegeln.

Das weitere und vllt. noch größere Problem meiner "dummen" Rolle ist ja auch, dass der eingestellte Widerstand immer gleich ist, d.h. ich habe im Windschatten oder bei Abfahrten null Erholung, da ich ja zumindest immer den voreingestellten Widerstand überwinden muss (es sei denn ich fange an, manuell an der Widerstandseinstellung rumzumachen). Das ist sehr anstrengend und hat mit dem Fahren draußen dann gar nichts mehr zu tun.

Bei einer smarten Rolle erwarte ich, dass der Widerstand der Rolle bei Anstiegen automatisch von Zwift erhöht und bei Abfahrten heruntergeregelt wird, ggf. bis auf Null. Es wäre also vom Widerstand her schwieriger, "hoch-" und leichter "runterzufahren". Oder liege ich da falsch? Bei smarten Rollentrainern wird der anliegende Widerstand doch von Zwift & Co. geregelt oder? Bei Tacx Neo wird bei Abfahrten ja wohl sogar aktiv beschleunigt, also die Schwerkraft simuliert.
 
Großartiger Nerdkram! Ich glaube, ich kaufe mir doch besser eine Regenjacke für 300 € als den ganzen Krempel halbwegs zum Laufen zu bekommen. :D

Hast schon recht, aber an langen dunklen Herbstabenden kann man sich mit sowas ja mal beschäftigen.

Smart-Trainer können schon mit wesentlich höherer Sendeleistung funken als so ein Stages mit seiner Knopfzelle. Da kann ich dem keinen Vorwurf machen. Über BT / iPhone / AppleTV war das Setup dann ja auch wieder ein Klacks.
 
Hast schon recht, aber an langen dunklen Herbstabenden kann man sich mit sowas ja mal beschäftigen.

In der Tat. Und danke für Deine Vorarbeit. ;) Was gibt es denn an smarten Rollen, die einem das Gebastel ersparen und out-of-the-box für einem dreistelligen Betrag funktionieren? Ich muss mich da mal schlau machen...
 
Lies dir die Trainerempfehlungen von DC Rainmaker durch. Der Preis-Leistungssieger ist da klar der Elite Direto. Wird zZ im Handel für ca 600-650€ angeboten, wird aber erst im November ausgeliefert.
 
Mit meiner "dummen Rolle" stelle ich ja vor dem Losfahren einen bestimmten Widerstand ein, bei dem ich sagen wir mal 200 Watt bei angenehmer Trittfrequenz fahren kann. Bei Zwift muss ich also dann in erster Linie die Trittfrequenz erhöhen oder dickeren Gang schalten, wenn es mal schneller gehen soll und umgekehrt. Kommt ein virtueller Anstieg, ändert sich daran nichts, da der Widerstand ja gleich ist. Ich werde einfach virtuell langsamer und muss ggf. einen dickeren (!) Gang fahren, um mehr Watt zu erzeugen.
Auch bei Deiner dummen Rolle ist der Widerstand geschwindigkeitsabhängig. Und irgendwann ist Schluss. Eine einfache Rolle mit zB vier Magneten an einer Scheibe kann eine bestimmte Bremsleistung erzeugen, aber irgendwann kriegst Du die Magnete nicht mehr näher hin, sonst würde es laut ;). Eine Rolle mit sechs Magneten und einer größeren Scheibe macht dann schon mehr.

Zwift berechnet aus der Leistung, die der Stages funkt, die Geschwindigkeit, die Du bei der gegebenen Steigung hättest. Mehr Leistung geht nur mit Rolle schneller drehen lassen, bis zu ihrer spezifischen Obergrenze.

Ja, die smarte Rolle regelt das automatisch (Tacx Satori ausgenommen). Aber auch nur bis zu ihrer Obergrenze. Die Trainer mit aktiver Beschleunigung bergab sind die, die einen Elektromotor als Bremse verwenden. Dh Du arbeitest dort gegen einen Motor, das bringt den größten Arbeitsbereich der Bremse. Dass der dann bergab aktiv das Rad drehen kann ist eigentlich nur ein Gag, für das Gefühl realistischen Fahrens ist wichtiger, dass er Trägheit simulieren kann, dh Schub bergauf gibt, wenn Du mit Schwung reinfährst.
 
Heute wieder kurz gefahren... Also, Zwift klappt ausgezeichnet mit Stages über die iPhone App. Windschattenfahren habe ich jetzt auch raus, einfach früher rausnehmen.

Störend ist die bescheidene grafische Darstellungsqualität der iPhone-App (wohlgemerkt auf 2 Meter Leinwand gespiegelt, Projektor schafft FullHD). Sieht wie ein Computerspiel anno 1999 aus. Weiß jemand, ob die iPad-App besser auflöst? Müsste eigentlich. Oder ich müsste den PC zum Laufen kriegen und an die Leinwand hängen.

Klappt das also eigentlich auch am PC via Bluetooth (müsste ich noch ein BT-Dongle holen)? Da ANT+ ja nicht wirklich geht, müsste wenigstens BT analog der App auch am PC klappen. Und dann müsste ich das Bild vom PC noch irgendwie auf die Leinwand bekommen, ggf. langes HDMI-Kabel (ca. 4 m bis AV-Receiver).

Im flachen London hat der "dumme" Rollentrainer nicht weiter gestört. Widerstand kann ich da übrigens mit einem Steuergerät, befestigt am Lenker, verstellen. Brauche ich in der Regel aber nicht.

Vorher heute noch Sufferfest kurz ausprobiert. Das ist aber wohl eher was für Masochisten und mich motivieren die (eben nicht interaktiven) Videos kein Stück mehr als einfach nur Musik zu hören. Ist natürlich als Workout strukturierter, aber was hilfts.
 
Warum geht Ant+ Single nicht? Am PC bestens.

Was die Grafik angeht, ja auf so kleinen Bildschirmen ala iPhone/iPad schaut es gut aus. Aber halt nur da.

Beim PC wird es besser ausschauen, vorausgesetzt die Grafikkarte stimmt.
 
Lies dir die Trainerempfehlungen von DC Rainmaker durch. Der Preis-Leistungssieger ist da klar der Elite Direto. Wird zZ im Handel für ca 600-650€ angeboten, wird aber erst im November ausgeliefert.

Der Direto ist momentan für 700,00 - 850,00 Euronen vorbestellbar.

Falls man noch keinen Leistungsmesser am Rad hat, wäre meine Empfehlung, eher in einen solchen zu investieren und die bisherige "dumme" Rolle weiter zu nutzen - falls sie eine einfach zu handhabende Verstellung des Widerstandes bietet (ich habe bei meiner alten Tacx eine Kontrolleinheit am Lenker dafür).

Denn letztlich ist es ja so: Kommt ein Anstieg, regelt der smarte Trainer den Widerstand hoch. Ob das aber auch nur halbwegs die von der jeweiligen Software vorgegebenen Prozente widerspiegelt, steht in den Sternen und ist nach den bisherigen Rückmeldungen in diversen Foren eher unwahrscheinlich. Man kann also - falls mit geringerer Trittfrequenz eine Steigung simuliert werden soll - fast ebenso gut Pi mal Daumen manuell den Widerstand am nichtsmarten Rolentrainer verstellen bis sich eine TF von sagen wir mal 60 "richtig" anfühlt. Ditto für Abfahrten.

Das Geschehen bei Zwift spielt sich offenbar ganz überwiegend im Bereich 150-450 Watt ab. Das konnte ich ganz gut auf dem großen Kettenblatt und über die Kadenz abbilden, bei einem voreingestellten mittleren Widerstand. Ging ohne Probleme.
 
Ob das aber auch nur halbwegs die von der jeweiligen Software vorgegebenen Prozente widerspiegelt, steht in den Sternen und ist nach den bisherigen Rückmeldungen in diversen Foren eher unwahrscheinlich.
Das kann ich so nicht bestätigen. Klar, - ich wiederhole mich - jede Bremse hat ihren Bereich, in dem sie das kann. Es gibt Leute, die kaufen eine billige Bremse und merken und meckern hinterher, dass die keine 10% Steigung oder mehr sauber simulieren kann. Wenn Du derartige Rückmeldungen aus den „diversen Foren“ abziehst, dürfte nicht viel Gemecker über diesen Punkt übrigbleiben.
 
Das kann ich so nicht bestätigen. Klar, - ich wiederhole mich - jede Bremse hat ihren Bereich, in dem sie das kann. Es gibt Leute, die kaufen eine billige Bremse und merken und meckern hinterher, dass die keine 10% Steigung oder mehr sauber simulieren kann. Wenn Du derartige Rückmeldungen aus den „diversen Foren“ abziehst, dürfte nicht viel Gemecker über diesen Punkt übrigbleiben.
Man kann es in Zwift ja einstellen, ob die Prozente 1:1 weitergegeben werden sollen. Als Standard ist dort meist 1:0,5 eingestellt d.h. 10% in Zwift = 5% auf der Rolle. Ist mir aber relativ egal. Da der Tacx Vortex Smart bis 7% geht und bei 1min bis zu 750Watt bremsen kann. Da ich 750W nicht so lange treten kann, völlig egal für mich. Kann mit meiner Schaltung in allen Bereichen fahren wie in der Realität.
 
Ja, die Reduzierung ist wohl zwingend erforderlich, da die wenigsten Wheel-On Trainer den zB bei 10% und Systemgewicht 90 kg anliegenden Widerstand bei niedriger (!) Trittfrequenz realistisch erzeugen können und Zwift sowieso nur an die übermittelte Wattzahl anknüpft.

Aber wenn bei der Ansteuerung eine tatsächliche Differenzierung in Anstiegen zwischen sagen wir mal 3%, 5%, 8% und 10% stattfindet, ist das natürlich mit einem Smart-Trainer ganz nett. Erst ab einem teuren DD-Trainer und 100%-Einstellung dann aber auch realitätsnah. Gut, man soll´s nicht übertreiben, ist ja schließlich in erster Linie ein Spiel.

Ich frag mich halt die ganze Zeit, ob für mich ein Smart-Trainer sinnvoll wäre oder ob die alte Gurke reicht. Bei anderen Sache wie etwa FulGaz, wo man "echte" Anstiege (wie Alp d´Huez) fährt, da würde es das voll bringen, einen der Realität entsprechenden smart eingestellten Widerstand zu haben. Ich möchte mich ja nicht ne Stunde oder länger quälen, weil ich selber den Widerstand pi mal Daumen hochgezogen hab, sondern weil er in der Natur konkret so vorkommt. Wäre eine ganz andere Motivation.
 
Ja, die Reduzierung ist wohl zwingend erforderlich, da die wenigsten Wheel-On Trainer den zB bei 10% und Systemgewicht 90 kg anliegenden Widerstand bei niedriger (!) Trittfrequenz realistisch erzeugen können und Zwift sowieso nur an die übermittelte Wattzahl anknüpft.

Aber wenn bei der Ansteuerung eine tatsächliche Differenzierung in Anstiegen zwischen sagen wir mal 3%, 5%, 8% und 10% stattfindet, ist das natürlich mit einem Smart-Trainer ganz nett. Erst ab einem teuren DD-Trainer und 100%-Einstellung dann aber auch realitätsnah. Gut, man soll´s nicht übertreiben, ist ja schließlich in erster Linie ein Spiel.

Ich frag mich halt die ganze Zeit, ob für mich ein Smart-Trainer sinnvoll wäre oder ob die alte Gurke reicht. Bei anderen Sache wie etwa FulGaz, wo man "echte" Anstiege (wie Alp d´Huez) fährt, da würde es das voll bringen, einen der Realität entsprechenden smart eingestellten Widerstand zu haben. Ich möchte mich ja nicht ne Stunde oder länger quälen, weil ich selber den Widerstand pi mal Daumen hochgezogen hab, sondern weil er in der Natur konkret so vorkommt. Wäre eine ganz andere Motivation.
Ist doch eigentlich egal, wenn man 5% mit 34-25 oder 10% mit 34-32 fährt und was für großartig niedrige Trittfrequenzen will man simulieren?! Sollte ja bei keinem längeren Anstieg unter 80 sein.
 
Hängt halt davon ab, ob Du gegen Dich selbst fährst oder das Ganze als virtuelles Rennen siehst. Wenn Deine Bremse zB nur 200 Watt schlucken kann, Du aber schön langsam 300 treten könntest, während die Bremsen von Anderen die getretenen 300 Watt auch schlucken, sind Deine virtuellen Gegner halt immer schneller.
 
Zurück
Oben Unten