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Wo würdet Ihr hinziehen? (Rennrad Gegend/Autoarm)

Mag sein, dass es auf dem Dorf und insbesondere im Osten eher ein Problem ist.

Aber wenn ein Kölner nach München zieht und sich in "Söder-Town" von rechten Schlechtmenschen umzingelt sieht, dann wird's paranoid.

Egal, ist eh OT.
Äh, "Söder-Town" ist immer noch Närmberch, Herr cryptocat. ;)
 
München wird rot/grün regiert fals es Dich interessiert. Nur noch fake news.
Siehe Eröffnungspost des TE.

Bitte nicht aus dem Zusammenhang reißen und nur fragmentarisch zitieren.

Eröffnungspost lesen, meinen Post lesen, in Anführungszeichen gesetztes als Zitat erkennen, dann ergibt alles Sinn.
 
Siehe Eröffnungspost des TE.

Bitte nicht aus dem Zusammenhang reißen und nur fragmentarisch zitieren.

Eröffnungspost lesen, meinen Post lesen, in Anführungszeichen gesetztes als Zitat erkennen, dann ergibt alles Sinn.
Im eröffnungspost ist München Södertown. Lindau nicht. Was jetzt ? Einigt euch.
 
Sag, sind dir Menschen völlig unwichtig 😳...kein Kriterium wow.
Ich liebe auch die Berge....hab auch mein lendenlang gesagt:"Wenn ich unser Dorf / Gegend MIT samt den Menschen, Freunde, Familie in den Alpen fallen lassen könnte, dann sofort...!" 😒
Radfahren in allen Ehren aber gibt doch noch ein Leben daneben...daher für mich "Niemals ohne die Lustigkeit und Lockerheit der Rheinländer:innen"
😁
Das habe ich mich auch gefragt… Da gibt es ja echt unterschiedliche Mentalitäten. Kölle ist sehr offen und entspannt. Woanders ist Kehrwoche oder sowas…. Sollte man sich überlegen.
 
[*]Freiburg: So ziemlich das Optimum – aber nahezu unmöglich, eine Wohnung zu finden, selbst bei einem Budget von 2500 kalt.

Das ist heftig. Für etwa den Tarif haben wir unser Haus im Münchner Osten (14 km bis Marienplatz) mit gut 250 qm für 3 Jahre zwischenvermietet. Das es dafür in Freiburg nicht mal eine vernünftige Wohnung geben soll, kann ich mir kaum vorstellen.
 
Mag sein, dass es auf dem Dorf und insbesondere im Osten eher ein Problem ist.

Ist es ziemlich sicher nur dann, wenn man sowieso jeden Andersdenkenden als "Idioten" abqualifiziert. Wer mit der Erwartungshaltung irgendwo hinzieht, wird mit Sicherheit nicht glücklich werden.
 
Ich wohne nun seit fast 30 Jahren in Köln und mag die Stadt eigentlich sehr gerne. ...
Vorab: ich kann dir keine Alternativen nennen in D, da ich in der Schweiz lebe. Wenn ich aber lese, dass du bald 30 Jahre in Köln ansässig bist, so scheint Köln doch die passende Ecke zu sein. Mit dem Wegzug gibst du doch zu einem grossen Teil dein Beziehungsnetz auf. Ist es das wirklich wert?
Was du zu Köln schreibst kenne ich auch: irgendwie erlebe ich den motorisierten Verkehr aggressiver als früher, die ganzen monströsen SUV in den Städten sind ein echtes Übel für Radfahrer. Ich hatte auch eine Zeit, als mich das massiv störte. Ich lebe mitten in einer Stadt mit ca. 150'000 Einwohnern und mit Agglomeration sind es da ca. 400'000. Ich hab damals begonnen, meine über viele Jahre eingeübten Wege zu überprüfen und effektiv hab ich es geschafft, dass ich nun fast in alle Himmelsrichtungen in kurzer Zeit raus bin aus dem Verkehr. Vielleicht können andere Kölner Tipps geben, wie sie ihre RR-Runden absolvieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da hier explizit die Afd erwähnt wurde, ist das dann doch bisserl anders als "Andersdenkende".

Ist es das?

Ich habe auch mal in Marseille gewohnt und aktuell wohne ich gut 6 Monate im Jahr in einem kleinen Dorf in Ligurien. Da haben Le Pen bzw. Meloni auch ordentlich Stimmen geholt. Interessiert es da einen, was die Nachbarn vielleicht gewählt haben? Nein - weil man da eben mit unterschiedlichen Ansichten umgehen kann und dabei auch entdeckt, dass man oft viel mehr Gemeinsamkeiten hat, als man denkt.

Ja, ich weiß, ist bei uns zunehmend unvorstellbar, weil "Toleranz" und "Vielfalt" natürlich nur gut ist, wenn es sich im selbst genehmen Spektrum abspielt.

Im Kontext des Threads bleibe ich dabei: wer dermaßen engstirnig auf seine Mitmenschen zugeht, wird es sehr sehr schwer haben, irgendwo hinzuziehen und sich wohl zu fühlen. Jedenfalls, wenn er kein einsamer Wolf ist oder nur in der eigenen Blase abhängen will.
 
Zuletzt bearbeitet:
Finde es spannend, was wieder hineininterpretiert, geratschlagt und psychanalysiert wird.

Wenn ich vor hätte irgendwie umzuziehen, wäre mir eine Gegend mit 10% Blau auch lieber als eine mit 40%.
Ja, aber hier gehts ja primär um eine Gegend zum Rennradfahren. Natürlich kann man nicht alles haben - top Radgegend, immer sonnig, billige Mieten, nette links-grüne Nachbarn, ländlich aber gute Infratstruktur usw. usf. Irgendeinen Tod muss man sterben.
 
Finde es spannend, was wieder hineininterpretiert, geratschlagt und psychanalysiert wird.

Wenn ich vor hätte irgendwie umzuziehen, wäre mir eine Gegend mit 10% Blau auch lieber als eine mit 40%.
Da gibt es nicht viel hineinzuinterpretieren. Die Prios waren unter anderem:
Kein braunes AfD-Loch
Und wenn man dann noch München ernsthaft als SöderTown sieht, dann ist man gedanklich selber nicht groß anders als die, von denen man sich positiv abzuheben glaubt.
Sag ich jetzt mal als Einwohner eines braunen AfD-Lochs.
 
Ich hab mal ChatGPT befragt :)

  1. Freiburg im Breisgau
  • Pro: Sehr gute Radinfrastruktur, hohe Lebensqualität, grün geprägt, Carsharing vorhanden, gute Fernverkehrsanbindung (ICE/IC), Innenstadt nicht zu klein, ruhigere Verkehrsverhältnisse außerhalb des Zentrums.
  • Contra: Wohnungsmarkt sehr angespannt und teuer.
  1. Karlsruhe
  • Pro: Große Stadt, nicht zu klein, gute Fernverkehrsanbindung (ICE/IC), tendenziell weniger Autoverkehr als Köln, gute Radwege in vielen Vierteln, Carsharing/Mietangebote vorhanden.
  • Contra: Radinfrastruktur nicht ganz auf Freiburg-Niveau, aber solide.
  1. Basel/Region Basel (Schweiz)
  • Pro: Sehr gute ÖV- und Radinfrastruktur, insgesamt weniger aggressiver Verkehr, gute Arbeitsmöglichkeiten trotz Remote auch mobil vor Ort nutzbar, Carsharing vorhanden, internationale Stadt.
  • Contra: Höhere Lebenshaltungskosten, steuerliche/arbeitsrechtliche Fragen bei Remote-Arbeit mit Grenzregelungen beachten.
  1. Wien
  • Pro: Große, nicht zu kleine Stadt, gute ÖV- und Radinfrastruktur, vergleichsweise bezahlbare Mieten im Vergleich zu München/Schweiz, weniger aggressiver Verkehr als Köln, Carsharing verfügbar.
  • Contra: Weiter entfernte Auslandssituation, Klima kühl/heiß im Sommer.
  1. Mainz/Wiesbaden/Frankfurt-Region (Rhein-Main)
  • Pro: Grosse, nicht zu kleine Städte, starke Fernverkehrsanbindung, gute Radinfrastruktur in vielen Bereichen, Carsharing verbreitet, potenziell günstigere Mieten als Freiburg/München.
  • Contra: Verkehrssituation variiert je Stadtteil; Frankfurt kann hektisch wirken.
  1. Zürich-Region oder Basel-Land/Basel-Stadt (Schweiz)
  • Pro: Top Radinfrastruktur, exzellente ÖV, geringe Autoabhängigkeit, hohe Lebensqualität.
  • Contra: Sehr hohe Lebenshaltungskosten; Grenz-/Arbeitsrechtliche Klärung nötig bei Remote-Arbeit.
  1. Bern oder Zürichsee-Region
  • Pro: Sehr gute Lebensqualität, gute ÖV und Radinfrastruktur, ruhiger Verkehr in vielen Bereichen.
  • Contra: Kosten.
Empfehlung (konstruktiv priorisiert):
  • Oberste Option: Freiburg im Breisgau, sofern du mit dem schwierigen Wohnungsmarkt klarkommst und Nähe zu Rad- und Bahn-Infrastruktur suchst.
  • Alternative nahe Freiburg: Karlsruhe (besserer Wohnungsmarkt, gute Bahnverbindung, vernünftige Radinfrastruktur).
  • Langfrist-Abendausweich-Optionen mit internationalem Flair: Basel/Zürich-Region oder Wien (je nach Präferenz für Umfeld, Kosten und Klima).
  • Wenn du mehr Zentralität suchst: Mainz/Wiesbaden/Frankfurt-Region.
Konkrete nächste Schritte:
  • Definiere top 3 Viertel/Orte pro Option (z. B. Freiburg Vauban/Weingarten; Karlsruhe Durlach/Südstadt).
  • Prüfe Mietpreise aktuell, ggf. Unterstützung über Wohnporta, WG-Angebote oder Neo-Stadtviertel.
  • Prüfe Carsharing/Mietangebote (z. B. Car2Go/Mebiko, Miles, Free2Move etc.) und ÖV-Verbindungen (Fernverkehr via ICE/IC).
  • Kläre steuerliche/arbeitsrechtliche Aspekte bei Remote-Arbeit im Ausland (Schweiz) bzw. Grenzlage, falls du eine non-deutsche Option wählst.
Wenn du magst, sag mir deine Priorität (z. B. Radinfrastruktur vs. Mietpreis vs. Bahnverbindung) und dein Budget, dann erstelle ich dir eine engere Shortlist mit konkreten Stadtteilen.
 
Ja, ich weiß, ist bei uns zunehmend unvorstellbar, weil "Toleranz" und "Vielfalt" natürlich nur gut ist, wenn es sich im selbst genehmen Spektrum absabspielt
Wessen Existenz nicht in Frage gestellt oder bedroht wird, kann halt chillig sein.
Oder auch nicht. Ich bins nicht.
 
Ist es das?

Ich habe auch mal in Marseille gewohnt und aktuell wohne ich gut 6 Monate im Jahr in einem kleinen Dorf in Ligurien. Da haben Le Pen bzw. Meloni auch ordentlich Stimmen geholt. Interessiert es da einen, was die Nachbarn vielleicht gewählt haben? Nein - weil man da eben mit unterschiedlichen Ansichten umgehen kann und dabei auch entdeckt, dass man oft viel mehr Gemeinsamkeiten hat, als man denkt.

Ja, ich weiß, ist bei uns zunehmend unvorstellbar, weil "Toleranz" und "Vielfalt" natürlich nur gut ist, wenn es sich im selbst genehmen Spektrum abspielt.

Im Kontext des Threads bleibe ich dabei: wer dermaßen engstirnig auf seine Mitmenschen zugeht, wird es sehr sehr schwer haben, irgendwo hinzuziehen und sich wohl zu fühlen. Jedenfalls, wenn er kein einsamer Wolf ist oder nur in der eigenen Blase abhängen will.
eieiei -
Was die Nachbarn gewählt haben, mag vielleicht unwichtig sein - unterschiedliche Ansichten gehen sicherlich auch noch. Jetzt sind wir aber mittlerweile wieder soweit das man je nach Dorf und Gegend im alltäglichen Leben offen auf die Ansichten der "Andersdenkenden" stößt.

Da werden dann die behinderten Pflegekinder mit den Worten der "Fachkräfte" "die gehören halt nicht in eine Regelkita" ausgegrenzt.
Die Tochter des Klavierlehrers als queere Person bespuckt sobald sie am Bahnhof auf den Zug wartet.
Die Grundschullehrer relativieren den Alltagsrassimus der Schüler als "dummer Jungenstreich"
und wenn ich mich im Dorfkrug deswegen besaufen will, muss ich mir noch wirre Geschichten über "die Juden, die vergasten" anhören. Am Ende sitzt man dann am Laptop und liest wie der "gesicherte Rechtsextremismus" verharmlost wird.

Aber gut "Toleranz" und "Vielfalt" ist ja wichtig und die sollen wir dann wohl auch gegenüber den "Intoleranten" und "Vielfalthassenden" haben.

Traurig, sehr traurig

PS: wir sind vor gut 6 Jahren vom "links-grünversiffte" Kreuzberg nach Brandenburg gezogen - es ist erschreckend wie offen hier gegen alle Tolerante vorgegangen werden kann
 
Ich war bisher stiller Mitleser in diesem Forum und habe diesen Thread als Anlass genommen mich anzumelden, weil die Parallelen zu mir fast schon erschreckend sind :)
Ich habe als gebürtiger Kölner Sie ersten 37 Jahre meines Lebens hier gewohnt.
Vor zwei Jahren hat es mich dann nach Koblenz verschlagen und ich bin hoch zufrieden mit der Entscheidung.

  • Koblenz ist ao nah an Köln, dass man Freunde und Familie jedes Wochenende besuchen kann
  • Koblenz ist mit knapp 115.000 Einwohnern groß genug, aber nicht vergleichbar mit der Hektik und dem Verkehr in Köln.
-Es gibt alles an Infrastruktur wie Einkaufsmöglichkeiten, Schwimmbäder, Kinos etc.
  • ICE Anschluss ist gegeben.
  • Rad fahren kann man flach an alles Flüssen (Rhein, Lahn, Mosel) oder bergig (Hunsrück, Taunus)
  • Die Menschen hier sind allgemein freundlich und offen. Der Stadt geht es ganz gut und das merkt man auch im Umgang.
  • Mieten sind deutlich günstiger als in Köln (wir zahlen 1300 warm für 85 Quadratmeter im Altbau 15 Radminuten vom HBF entfernt, 250 Meter bis zur Mosel)
 
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