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Wo würdet Ihr hinziehen? (Rennrad Gegend/Autoarm)

Odenwald war noch nicht im Thread, kann ich empfehlen.
Zwischen Darmstadt und Heidelberg ist recht wenig los und der Hesse ist auch eher entspannt.

Edit: Und sehr kurzer/milder Winter. Die Bergstraße ist eine der wärmsten Regionen Deutschlands
 
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Vergiss gleich mal München. Wohne seit 40 Jahren dort.
Kackt komplett ab. Nur teuer, kaum noch Bars und wirklich reichlich Neureiche RennradDeppen die im 1200€ Bikedress durch den Harlachinger Forst ballern um wieder klar zu kommen weil sie so viel arbeiten und so viel Miete zahlen.

Empfehlung im Süden Deutschlands:


Freiburg
Bamberg
Murnau
 
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Murnau würde ich sein lassen. Lange Winter und die Straßen im Sommer mit Motorradfahrern überfüllt. Alles was dicht an Bergen ist, bringt Wasser und Schnee (wurde zu Anfang hier schon erwähnt).
 
Hab noch nicht alles gelesen, zumindest Fulda wurde ja mal erwähnt. Nähe Odenwald würde ich auch noch in den Ring werfen - ist einfach ein traumhaftes Revier. Gleichzeitig hast du super Bahnverbindungen und genug Städte + Speckgürtel im Rhein-Main-Gebiet und runter an der Bergstraße bis Heidelberg. Ich muss leider bis zu den ersten Hügeln im Odenwald 40 km fahren und bin deshalb meistens woanders unterwegs. Frankfurt bietet aber mit 3 Mittelgebirgen und einigen (abends + WE) ruhigen Straßen in der Umgebung schon recht viel für eine Großstadt. Für perfekte Bedingungen würde ich mich hier in der Ecke aber etwas weiter südlich oder auch nach Westen und Osten orientieren.
Falls Schweiz eine Option ist: Bern wurde hier genannt. Extrem gut.
Bisherige Ideen:
  • Freiburg: So ziemlich das Optimum – aber nahezu unmöglich, eine Wohnung zu finden, selbst bei einem Budget von 2500 kalt.
Ernsthaft? Wie groß soll der Palast denn sein? Für die Hälfte kalt kriegt man (mit Glück und Geduld) in Frankfurt 4 Zimmer in bester Lage, Richtung 2000 warm sind die Möglichkeiten ganz gut, würde ich sagen.
 
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Ja, diese überteuerte Wohnschlucht brauch ich auch nicht.

Wurde die sächsische Schweiz eigentlich schon genannt?
Wenn man die politische Orientierung der Ureinwohner so priorisiert wie der TE, dann dürften wohl nahezu ganz Ostdeutschland und Teile von Bayern nicht mal eine Überlegung wert sein.
 
Aachen bzw Region Aachen ist sicherlich interessant.
  1. Die Stadt sollte nicht zu klein sein
    • Aachen ist eine Großstadt
  2. Gute Zugverbindungen im Fernverkehr
    • Natürlich nicht wie Köln. Oft Umweg über Köln. Dafür Leicht nach Frankreich, Belgien (/England) und Schweiz.
  3. Gute Radinfrastruktur und alles, was dazugehört
    • Es tut sich in den letzten Jahren sehr viel (Grün). Bei jeder Baustelle ist es nachher pro Radfahrer.
    • Grenze zu den Niederlanden. Dort ist Radfahren ein Traum. Das Land ist durchaus auch gut Hügelig (10hm/km mindestens)
    • Mit <20km Anreise über die Vennbahn ist man schnell in der Eifel
    • Für längere Ausfahrten mit Bergen die belgischen Ardennen
  4. Wenig Autoverkehr / Nicht so aggressive Autofahrer wie in Köln
    • In der Stadt besser als in Köln aber noch ähnlich. Niederlande und Belgien besser.
  5. Möglichkeit, dort problemlos hinzuziehen und zu arbeiten
    • Studentstadt. Daher vielleicht nicht zu Wintersemester Beginn suchen. Außerhalb vom Zentrum gibt es aber immer etwas.
  6. Kein braunes AfD-Loch
    • Studentstadt - ergo Grün . AfD konnte man nicht einmal wählen.
  7. Ich habe zwar ein Auto möchte aber die möglichkeit haben ohne Auto zu leben. CarSharing und Mietwagen anbieter wären super
    • Gibt Cambio Cars und sogar kostenlos Lastenräder von der Stadt (noch ausbaufähig)
 
Nach Freiburg (und einigen ausländischen Plätzen) als Radl Destination bin ich in Regensburg ganz happy geworden.

— Bayern, aber in der Stadt sehr offen und eher grün
— flach an 3 Flüssen
— hügelig im Bayerischen Wald
— deutlich über 100k Einwohner
— für die Größe sehr gutes Kultur- und Gastro Angebot
— 3–4 Rad Vereine im Ort (diverse drumherum)
— social rides, auch neben den Vereinen, eigentlich täglich
— entspannte Atmosphäre dank vieler Studenten und Altstadt
— nicht so teuer wie Muc
— Bahn passt, Flughafen Muc 45min, Südtirol ist auch nicht zu weit…

Bin inkl. Studium ~15x umgezogen, inkl. Ausland (bin auch kein gebürtiger Bayer…). Hier ist es schon ziemlich gut. Wären wir nicht hier, dann (in D) vermutlich auch in der Freiburger Ecke — wenn Rad fahren priorisiert wird.

Ausland; wäre Schweiz oder Frankreich unser Favorit.
 
Was ist denn mit dem Norden? Kiel/Lübeck/Eutin. Ich finde die Holsteinische Schweiz ja wunderschön und die Leute da oben total sympathisch.
 
Er sagte "kein AfD Loch."

Und in dieser Hinsicht kann ich nur abraten.

Grüße aus Sachsen.

Wenn man die politische Orientierung der Ureinwohner so priorisiert wie der TE, dann dürften wohl nahezu ganz Ostdeutschland und Teile von Bayern nicht mal eine Überlegung wert sein.
Wenn Friedrich und Lars so weitermachen, dürfte sich diese (Wunsch-)Vorstellung - leider - nicht nachhaltig realisieren lassen.
 
Wenn man die politische Orientierung der Ureinwohner so priorisiert wie der TE, dann dürften wohl nahezu ganz Ostdeutschland und Teile von Bayern nicht mal eine Überlegung wert sein.
Frag mich auch, wieso man seine politischen Präferenzen quasi anlasslos verkünden muss, wo's doch quasi nichts mit dem Thema zu tun hat.

Und dann noch gegen einen vermeintlichen politischen Gegner/Satan/Voodoopuppe querschießt.

Schön die eigene Wichtigkeit und Richtigkeit betonen, aber damit natürlich auch die Spaltung vorantreiben. Der Kollateralschaden sind vergiftete Seelen, Rechts/Linkspopulismus und eine zunehmend dysfunktionale Mediendemokratie.

"Söder-Town", ohjeh.

Das Aushalten und tolerieren abweichender Meinungen war mal integraler Bestandteil der oftbemühten "liberalen Demokratie". Wenn das verloren geht, gehen immer auch Freiheit und Kultur verloren. Momentan verbunkern die Leute sich eher und reden nur noch mit Gleichgesinnten, scheint mir.

Als Schwabe kann ich da nicht mitgehen, wir sind oldschool liberal unterwegs. "Wen mr' wähld on was mr' vrdiend, dariebr' wird ett' g'schwätzt!"
 
Zuletzt bearbeitet:
TL;DR: Ich möchte in einer lebenswerten Stadt mit gutem Rennradrevier leben. Was sind eure Vorschläge?

Ich wohne nun seit fast 30 Jahren in Köln und mag die Stadt eigentlich sehr gerne. Köln ist super an den Zug- (und auch Flug-)verkehr angebunden, der ÖPNV funktioniert meistens, und politisch ist es eher grün. Leider ist es zum Rennradfahren hier nicht ideal. Um mehr als 200 Höhenmeter am Stück zu fahren, muss man schon in die Eifel. Der Verkehr wird jedes Jahr schlimmer und aggresiver. Bevor ich in einer Gegend bin, in der man nicht alle 30 Sekunden von einem Auto überholt wird, muss ich 45–60 Minuten fahren.

Beruflich bin ich flexibel: Ich kann wohnen, wo ich möchte, da meine Arbeit zu 100 % remote ist. Daher suche ich jetzt eine neue Stadt/Region, in der ich mich niederlassen kann.

Was mir wichtig ist:
  • Die Stadt sollte nicht zu klein sein
  • Gute Zugverbindungen im Fernverkehr
  • Gute Radinfrastruktur und alles, was dazugehört
  • Wenig Autoverkehr
  • Nicht so aggressive Autofahrer wie in Köln
  • Möglichkeit, dort problemlos hinzuziehen und zu arbeiten
  • Kein braunes AfD-Loch
  • Ich habe zwar ein Auto möchte aber die möglichkeit haben ohne Auto zu leben. CarSharing und Mietwagen anbieter wären super
Bisherige Ideen:
  • Freiburg: So ziemlich das Optimum – aber nahezu unmöglich, eine Wohnung zu finden, selbst bei einem Budget von 2500 kalt.
  • Karlsruhe: Gefällt mir auch, aber die Region ist zum Radfahren nicht ganz so attraktiv wie Freiburg. Anbindung durch die Bahn ist fantastisch.
  • München: Nah an den Alpen und am Allgäu – Mieten extrem teuer, und je nach Wohnlage fährt man trotzdem 45 Minuten aus der Stadt heraus. Söder Town was mir gar nicht gefällt.
  • Lindau am Bodensee: Schöne Gegend, aber vermutlich harter Winter und schwache Anbindung.
Was wären eure Vorschläge?
Sag, sind dir Menschen völlig unwichtig 😳...kein Kriterium wow.
Ich liebe auch die Berge....hab auch mein lendenlang gesagt:"Wenn ich unser Dorf / Gegend MIT samt den Menschen, Freunde, Familie in den Alpen fallen lassen könnte, dann sofort...!" 😒
Radfahren in allen Ehren aber gibt doch noch ein Leben daneben...daher für mich "Niemals ohne die Lustigkeit und Lockerheit der Rheinländer:innen"
😁
 
Frag mich auch, wieso man seine politischen Präferenzen quasi anlasslos verkünden muss, wo's doch quasi nichts mit dem Thema zu tun hat.

Und dann noch gegen einen vermeintlichen politischen Gegner/Satan/Voodoopuppe querschießt.

Schön die eigene Wichtigkeit und Richtigkeit betonen, aber damit natürlich auch die Spaltung vorantreiben. Der Kollateralschaden sind vergiftete Seelen, Rechts/Linkspopulismus und eine zunehmend dysfunktionale Mediendemokratie.

"Söder-Town", ohjeh.

Das Aushalten und tolerieren abweichender Meinungen war mal integraler Bestandteil der oftbemühten "liberalen Demokratie". Wenn das verloren geht, gehen immer auch Freiheit und Kultur verloren. Momentan verbunkern die Leute sich eher und reden nur noch mit Gleichgesinnten, scheint mir.

Als Schwabe kann ich da nicht mitgehen, wir sind oldschool liberal unterwegs. "Wen mr' wähld on was mr' vrdiend, dariebr' wird ett' g'schwätzt!"
Wenn ich das Privileg habe, mir einen Wunschwohnort rauszusuchen, wäre der Parameter "Idiotendichte" definitiv einer, den ich auch ansetzen würde. Will ja nicht daheim Rumbiedermeiern und mit niemandem was zu tun haben. Also integrieren. Wenn du dann von mir aus bei der FFW mitmachen willst und feststellst, dass du am Zehnertisch einer von zweien bist, der sich zb nicht Russland unterjochen will, haste n Problem. Egal wie schön die Landschaft ist.

In der absoluten Minderheit zu sein, ist nicht geil. Glaub mir. Ich lebe in einem Landkreis, in dem die Stimmung so ist wie die Wahlergebnisse. Teils jenseits der 40 % AgD. Und nein...das sind nicht alles nur Flüchtlingskritische. Das geht viel tiefer. Und das wird dir ungefragt auf die Nase gebunden. Stets.

Ist also gar nicht mal so Offtopic.
 
Sag, sind dir Menschen völlig unwichtig 😳...kein Kriterium wow.
Den einen sind sie sehr wichtig, den andern weniger bis gar nicht oder nur gerade der Partner und die Kinder. sind wichtig. So verschieden sind die Menschen nun mal. Und je weniger Bindungen man hat, umso freier ist man, auch das kann sehr befriedigend sein.
 
Wenn ich das Privileg habe, mir einen Wunschwohnort rauszusuchen, wäre der Parameter "Idiotendichte" definitiv einer, den ich auch ansetzen würde. Will ja nicht daheim Rumbiedermeiern und mit niemandem was zu tun haben. Also integrieren. Wenn du dann von mir aus bei der FFW mitmachen willst und feststellst, dass du am Zehnertisch einer von zweien bist, der sich zb nicht Russland unterjochen will, haste n Problem. Egal wie schön die Landschaft ist.

In der absoluten Minderheit zu sein, ist nicht geil. Glaub mir. Ich lebe in einem Landkreis, in dem die Stimmung so ist wie die Wahlergebnisse. Teils jenseits der 40 % AgD. Und nein...das sind nicht alles nur Flüchtlingskritische. Das geht viel tiefer. Und das wird dir ungefragt auf die Nase gebunden. Stets.

Ist also gar nicht mal so Offtopic.
Mag sein, dass es auf dem Dorf und insbesondere im Osten eher ein Problem ist.

Aber wenn ein Kölner nach München zieht und sich in "Söder-Town" von rechten Schlechtmenschen umzingelt sieht, dann wird's paranoid.

Egal, ist eh OT.
 
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