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liefern aber dieses Jahr bisher auch keine nennenswerten Resultate.

Was so mehr oder weniger für das gesamte Team gilt. Was m.E. zeigt, dass die Veränderungen bisher dem Team nicht gut getan haben.

Und wie schon geschrieben: Was ausgerechnet die Schlecks befähigen sollte, ein Team besser zu machen, bleibt wohl das Geheimnis von Lidl.
 
Da investiert ein Team maximal in die Entwicklung und es kommt nur Kritik.
Sollen sie bis zum Karriereende von Pogacar gar nix machen und nur drauf hoffen, dass zufällig der nächste Superstar ins Devo Team stolpert?

Zwischen "gar nichts machen" & aufkaufen, was nicht bei 3 auf dem Baum ist, ist aber eine weites Feld ...

Welche Expertise haben denn deiner Meinung nach z.B. die beiden Schlecks? Lorang gilt als einer der bei RBBH eher gescheiterten, was hat Niermann gewonnen, was nicht unmittelbar mit den herausragenden Fähigkeiten von Roglic, Vingegaard oder WvA zusammenhängt?
 
Da investiert ein Team maximal in die Entwicklung und es kommt nur Kritik.
Sollen sie bis zum Karriereende von Pogacar gar nix machen und nur drauf hoffen, dass zufällig der nächste Superstar ins Devo Team stolpert?
Meine Kommentare waren keine Kritik am Engagement an sich, sondern lediglich in Anbetracht des Antritts kritisch.

Grundsätzlich finde ich es sehr gut, dass Lidl investiert. Gleichzeitig wirkt der Umgang mit dem Investment etwas kopflos. Es wurde und wird sehr viel in das Team investiert, ohne dass dabei eine kohärente Strategie erkennbar wäre oder die Fahrer signifikante Schritte in ihrer Entwicklung zu machen scheinen. Das erinnert etwas an RBBH in den letzten Jahren.

Persönlich hätte ich es sympathischer gefunden, wenn sie eine klare Strategie kommuniziert hätten. Sie wollen ein Top-Team sein, aber wie und wann kommt man dorthin?
 
Zwischen "gar nichts machen" & aufkaufen, was nicht bei 3 auf dem Baum ist, ist aber eine weites Feld ...

Welche Expertise haben denn deiner Meinung nach z.B. die beiden Schlecks? Lorang gilt als einer der bei RBBH eher gescheiterten, was hat Niermann gewonnen, was nicht unmittelbar mit den herausragenden Fähigkeiten von Roglic, Vingegaard oder WvA zusammenhängt?
Kannst du mal bitte (kurz) ausführen, wieso Lorang bei RBBH zu den Gescheiterten gehört?
 
Jetzt kommt vermutlich Seixas noch dazu, so dass der Topspot auf die nächsten 10 Jahre besetzt ist.
Ich bin mir sicher, dass der Toursieger von 2036 noch kein Profiradsportler ist. Selbst ein Seixas, der erst 19 Jahre alt ist und noch kein 3Wochen GC gewonnen hat, wird dann wohl eher nicht mehr dazu in der Lage sein, wenn er jetzt schon voll loslegt. Vingegaard und Pogacar werden spätestens 2030 keine Rolle mehr spielen. Es zählt nicht nur das biologische Alter, sondern auch das "Dienstalter" und 10 Jahre erfolgreich auf GC fahren ist sehr schwer. Nicht nur körperlich sonders besonders mental. Jetzt schon zu glauben zu wissen wie sich das in den nächsten Jahren verhält, ist nicht sehr weise. Man muss sich nur mal vor Augen halten, wer die Tour 2016, oder von mir aus 2018 gewonnen hat. Die heutigen Sieganwärter waren damals noch nicht mal absehbar.
 
Im Vergleich zum Vorjahr fehlen die Ergebnisse nicht aufgrund von Veränderungen im Team sondern weil der wichtigste Leistungsträger lange verletzt war und nicht auf dem Niveau des Vorjahres ist.

Zwischen "gar nichts machen" & aufkaufen, was nicht bei 3 auf dem Baum ist, ist aber eine weites Feld ...

Welche Expertise haben denn deiner Meinung nach z.B. die beiden Schlecks? Lorang gilt als einer der bei RBBH eher gescheiterten, was hat Niermann gewonnen, was nicht unmittelbar mit den herausragenden Fähigkeiten von Roglic, Vingegaard oder WvA zusammenhängt?

Was ist das für ein sinnloses Argument? Was hat irgendein anderer DS gewonnen, das nicht mit den guten Beinen seiner Fahrer zusammenhing.
Es gibt einfach überhaupt keinen Grund Niermann schlecht zu reden. Erfolgreicher als er kann man kaum sein.
Das gleiche gilt für Lorang.
 
Wie ich oben schon geschrieben habe, erkenne ich keinen radikalen Umbruch bei LIDL zum GC Team.

Oomen
Mollema
Hart
Konrad
(Kämna)

waren Top 10 GC Fahrer, (Oomen wollte es werden)

Diese Fahrer haben aktuell oder 2027 auslaufende Verträge. Die Vepflichtung Ayuso, Gee, Gall schließt hier lediglich die Lücke welche aktuell bzw zukünftig ensteht. (natürlich auf einem höheren Niveau)

Nur weil man am Ende des Tages im 30 Mann Kader, zwei Bergfahrer mehr hat und dafür eventuell zwei Sprintanfahrer oder Ausreißer weniger erkenne ich keinen radikalen Umbruch.

Gall bringt übrigens auch Mühlberger mit.
 
Im Vergleich zum Vorjahr fehlen die Ergebnisse nicht aufgrund von Veränderungen im Team sondern weil der wichtigste Leistungsträger lange verletzt war und nicht auf dem Niveau des Vorjahres ist.



Was ist das für ein sinnloses Argument? Was hat irgendein anderer DS gewonnen, das nicht mit den guten Beinen seiner Fahrer zusammenhing.
Es gibt einfach überhaupt keinen Grund Niermann schlecht zu reden. Erfolgreicher als er kann man kaum sein.
Das gleiche gilt für Lorang.
So ist es ,ich habe hier das Buch liegen...dann versteht man was bei Blanco Cycling als schlechtestes World Tour Team tatsächlich passierte.

https://www.thalia.de/shop/home/art...-BJezq3nufQBr61kL9uayIetFluMwlCkaAi9NEALw_wcB
 
Das Team Lidl-Trek gibt es unter diesem Namen jetzt seit 2023. Seitdem hat man 23 Fahrer verpflichtet. Das ist aus meiner Sicht tendenziell eher unterdurchschnittlich im Vergleich zu anderen Teams, was das Thema Fluktuation betrifft.
Unter den 23 Fahrern sind dabei:
  • Thibau Nys (hoffnungsvolles Talent mit vielen Verletzungssorgen)
  • Mathias Vacek (junger Fahrer, der sein Potential letztes Jahr schon gezeigt hat)
  • Jonathan Milan
  • Goeghegan Hart (sicherlich ein Flop aus heutiger Sicht)
  • Kämna (konnte an seine Leistungen vor der Verletzung bisher auch nicht anknüpfen)
  • Withen Philipsen (riesiges Talent)
  • Ayuso (dieses Jahr stark bis zu seinem Sturz und zukünftige GC-Hoffnung)
  • Gee-West (beim diesjährigen Giro das gezeigt was er wohl auch im Stande ist)

Ich hab jetzt mal ein paar Fahrer aus den 23 herausgepickt. Ich würde sagen: Die Transferbilanz ist durchaus ok. Klar, da gibt es richtige Flops wie Hart und bisher leider auch Kämna. Es gibt aber auch Transfers die hielten, was sie versprechen und es gibt auch den einen oder anderen Volltreffer.
 
Im Vergleich zum Vorjahr fehlen die Ergebnisse nicht aufgrund von Veränderungen im Team sondern weil der wichtigste Leistungsträger lange verletzt war und nicht auf dem Niveau des Vorjahres ist.

Ist das so? Teamübergreifend? Bei den Frauen z.B.? Milan? Vacek?

Dass die Verletzungen natürlich eine Rolle spielen, habe ich weiter vorne selbst geschrieben. Das erklärt aber nicht alles.

Was ist das für ein sinnloses Argument? Was hat irgendein anderer DS gewonnen, das nicht mit den guten Beinen seiner Fahrer zusammenhing.

Nun, es gibt ja durchaus Teams, die sich ohne Superstar trotzdem kontinuierlich weiter entwickelt haben und/ oder oft mehr aus den Möglichkeiten machen, die ihnen eigentlich zur Verfügung stehen. Ob Niermann das kann, musste er bisher nicht nachweisen, er hatte ja Vingegaard, Roglic, WvA.

Darauf hinzuweisen, dass Niermann bisher den Beweis nicht erbracht hat, ein 1b oder 2a-Team zu einem 1a-Team zu machen, hat daher nichts mit "schlecht reden" zu tun.
 
Das Team Lidl-Trek gibt es unter diesem Namen jetzt seit 2023. Seitdem hat man 23 Fahrer verpflichtet. Das ist aus meiner Sicht tendenziell eher unterdurchschnittlich im Vergleich zu anderen Teams, was das Thema Fluktuation betrifft.
Unter den 23 Fahrern sind dabei:
  • Thibau Nys (hoffnungsvolles Talent mit vielen Verletzungssorgen)
  • Mathias Vacek (junger Fahrer, der sein Potential letztes Jahr schon gezeigt hat)
  • Jonathan Milan
  • Goeghegan Hart (sicherlich ein Flop aus heutiger Sicht)
  • Kämna (konnte an seine Leistungen vor der Verletzung bisher auch nicht anknüpfen)
  • Withen Philipsen (riesiges Talent)
  • Ayuso (dieses Jahr stark bis zu seinem Sturz und zukünftige GC-Hoffnung)
  • Gee-West (beim diesjährigen Giro das gezeigt was er wohl auch im Stande ist)

Ich hab jetzt mal ein paar Fahrer aus den 23 herausgepickt. Ich würde sagen: Die Transferbilanz ist durchaus ok. Klar, da gibt es richtige Flops wie Hart und bisher leider auch Kämna. Es gibt aber auch Transfers die hielten, was sie versprechen und es gibt auch den einen oder anderen Volltreffer.

Wie auch vorne schon geschrieben: entscheidend ist wie das am Ende zusammenpasst mit einem Ziel das offensichtlich darauf ausgerichtet ist, um den Sieg bei GTs mitzufahren. Und da habe ich große Zweifel, dass das zusammengeht mit Fahrern wie Gee und jetzt Gall, die garantiert nicht in die Helferrolle schlüpfen wollen - aber selbst unter normalen Umständen zu schwach sein werden, eine GT zu gewinnen.
 
Was ich mich frage, wenn man hier die Ausrichtung auf GC umstrukturiert (mit scheinbar viel Geld), was passiert dann mit dem bisher eher auf Sprint ausgelegten Kader?

Beides Gleichzeitig zu bespielen dürfte doch eher schwer werden. Klar könnte man bei 3 GTs den Fokus abwechseln, aber das reduziert bei den 1B GC Fahrern die Chancen auf einen GC Sieg ja nur noch weiter.

Irgendwie passt da die letzte Transferperiode nicht so richtig rein finde ich. Vielleicht ergibt es Sinn, wenn weitere Transfer bekannt sind.

Wird super spannend, wie sie ihr Potential nun ausschöpfen werden.
Hat schon etwas von Telekom Ende der '90er. Team Ullrich und Team Zabel in einer Mannschaft.
Am Ende fahren dann Ayuso, Gee, Gall und Skjelmose mit Milan, Consonni, Walscheid und Pedersen die Tour und es fehlen die Helfer für's grobe.

Aber wenn das Geld da ist, warum nicht. Ein ProTourTeam zu finanzieren sind nur Peanuts. Das erwirtschaftet Lidl vermutlich an einem Tag (ohne Zahlen zu kennen).

Solange die Fahrer damit konform sind, kann das schon funktionieren. Bei UAE sind ja auch etliche potentielle Kapitäne, die für viel "Schmerzensgeld" für Pogi den Helfer machen.
 
Ist das so? Teamübergreifend? Bei den Frauen z.B.? Milan? Vacek?

Dass die Verletzungen natürlich eine Rolle spielen, habe ich weiter vorne selbst geschrieben. Das erklärt aber nicht alles.



Nun, es gibt ja durchaus Teams, die sich ohne Superstar trotzdem kontinuierlich weiter entwickelt haben und/ oder oft mehr aus den Möglichkeiten machen, die ihnen eigentlich zur Verfügung stehen. Ob Niermann das kann, musste er bisher nicht nachweisen, er hatte ja Vingegaard, Roglic, WvA.

Darauf hinzuweisen, dass Niermann bisher den Beweis nicht erbracht hat, ein 1b oder 2a-Team zu einem 1a-Team zu machen, hat daher nichts mit "schlecht reden" zu tun.
Letzeres ist doch auch nicht richtig.

Roglic, Vingeegaard und Wout haben sich doch erst in der Teamstruktur welche auch Niermann mitentwickelt hat zu diesen Fahrern entwickelt, die kamen ja nicht als Stareinkäufe zum Team. Der ist seit 2013 in leitender Funktion (wahlweise Liv, Devo oder WT Team) und hat die Strukturen und die Entwicklung mitgetragen.
 
Ist das so? Teamübergreifend? Bei den Frauen z.B.? Milan? Vacek?

Dass die Verletzungen natürlich eine Rolle spielen, habe ich weiter vorne selbst geschrieben. Das erklärt aber nicht alles.
Sind wir mal ehrlich. Das Frauenteam gibt es hauptsächlich aus Emanzipationsgründen. Die Werbewirksamkeit dürfte verschwindend gering sein, weil außer ein paar Vögeln hier im Forum (mich eingeschlossen) kein Mensch die Rennen schaut.
Und selbst die Männer-Monumente oder Giro/Vuelta sind doch überschaubar. Letztlich zählt für Lidl die Tour de France und ggf. noch die Namensrundfahrten (D-/Ö-Tour). Der Rest ist für den Sponsor schmückendes Beiwerk.
Für die Fahrer sieht das natürlich anders aus.
 
Aber wenn das Geld da ist, warum nicht. Ein ProTourTeam zu finanzieren sind nur Peanuts. Das erwirtschaftet Lidl vermutlich an einem Tag (ohne Zahlen zu kennen).
ca 140 Mrd macht Lidl Umsatz, also knapp 400 Millionen pro Tag. Dürfte sich mit dem täglichen Gewinn in der Tat ausgehen :D
 
Letzeres ist doch auch nicht richtig.

Roglic, Vingeegaard und Wout haben sich doch erst in der Teamstruktur welche auch Niermann mitentwickelt hat zu diesen Fahrern entwickelt, die kamen ja nicht als Stareinkäufe zum Team. Der ist seit 2013 in leitender Funktion (wahlweise Liv, Devo oder WT Team) und hat die Strukturen und die Entwicklung mitgetragen.
Visma ist schon eine Talentschmiede. War ja auch schon früher zu Rabobankzeiten so.
Wenn man allein schon aktuell mit Hagenes, Brennan und Nordhagen sieht, wer da aus dem Development Team nachrückt.
 
Sind wir mal ehrlich. Das Frauenteam gibt es hauptsächlich aus Emanzipationsgründen. Die Werbewirksamkeit dürfte verschwindend gering sein, weil außer ein paar Vögeln hier im Forum (mich eingeschlossen) kein Mensch die Rennen schaut.
Und selbst die Männer-Monumente oder Giro/Vuelta sind doch überschaubar. Letztlich zählt für Lidl die Tour de France und ggf. noch die Namensrundfahrten (D-/Ö-Tour). Der Rest ist für den Sponsor schmückendes Beiwerk.
Für die Fahrer sieht das natürlich anders aus.
Lidl ist ja nicht bloß in Deutschland tätig. In Frankreich gibt es sehr viele Filialen, selbst in den USA und Italien gibt es welche. Ich kenne jetzt nicht die genauen Werte, aber die Tour de France Femmes schien mir in Frankreich eigentlich ziemlich groß zu sein - wurde sogar in Deutschland im Öffentlich-Rechtlichen übertragen (!). Und der Giro d'Italia Women scheint mit in Italien auch nicht unbedingt klein.
Insgesamt wirkt es doch eher so, als hätte Lidl (der Discounter, nicht das Team) noch einiges vor in der Zukunft.
 
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