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Vegane Ernährung und Radsport

Frankenpedaleur

Rouleur
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So genau will ich das eigentlich gar nicht wissen. Nur soviel. Die einen sagen so,die anderen sagen so. Ich esse und trinke einfach weiter das was mir schmeckt. Soll jeder selber entscheiden ob vegan, oder nicht.

Das mit dem Horroznerario der Krankheiten und Krankheitserreger die angeblich in der Milch sind glaub ich nicht. Wäre es so, wären Milch, Käse und Fleisch schon lange verboten.
Sind Zigaretten oder Alkohol verboten trotz enthaltener Karzinogene?
Wo wirtschaftliche Interessen bestehen (und der Staat mitverdient und teilweise sogar subventioniert (Fleisch)) wirst Du sowas nicht erleben.
Stell Dir mal vor, was passiert, wenn von offizieller Seite eine dicke Warnung für die Produkte rausgeht, man solle sie meiden aufgrund krankheitserregender Stoffe und Karzinogenen? Nicht auszudenken. Stattdessen wird gesagt, ok, Tierprodukte sind nicht gesund, aber dann konsumieren sie einfach weniger davon pro Woche. Das macht das Produkt nicht besser. Kanada hat seine Richtlinien für Milch deutlich nach unten gesenkt und in seiner Ernährungspyramide auf mehr vollwertige Kost, wie Vollkorngetreide, Obst und Gemüse gesetzt. Warum wohl? Andere lassen das Spiel einfach laufen, läuft doch... Jeder verdient mit, die Medizin, die Pharma, die Lebensmittelindustrie und von allem kriegt der Staat nen Batzen ab.
Stattdessen setzt man halt einfach Obergrenzen an und alles läuft weiterhin wunderbar.
Das ist doch überall so, wo Giftstoffe im Spiel sind, Glyphosat, Feinstaub, etc. Diese sind oft willkürlich gesetzt worden ohne jegliche vernünftige Begründung und spielen den Offiziellen in den Karten, solange die Grenzen weit genug weg sind.
Was Du in Sachen Milch glaubst und was Tatsachen sind, sind halt zwei verschiedene Dinge...
Aber hat sich bestimmt nur irgendwer ausgedacht, bestimmt sogar...
Und weil Du Fleisch ansprichst, dieses steht (rotes und Wurst) auf der Liste krebserregender Produkte der WHO nach Auswertung von über 800 Studien. Ist in der selben Karzinogenstufe wie Tabak.

Und Casein, das milcheigene Protein, begünstigt ebenso bei Frauen Brustkrebs, bei Männern Prostatakrebs. Auch hier gibt es die Korrelation der Länder mit dem höchsten und niedrigsten Konsum und den damit auftretenden Krankheiten und den quasi nicht vorhandenen bei den Asiaten z.B.
Casein wird in Käse zu Casomorphin, welches an dieselben Rezeptoren wie Rauschgifte andockt, deswegen hat der Mensch so ein starkes Verlangen nach Käse.

"Die einen sagen so, die anderen so"
Richtig, sobald eine unabhängige Studie rauskommt, kontert die Lebensmittelindustrie mit eigenen Studien, die auf jeden Fall alles widerlegen soll. Da werden auch mal Gelder an Ärzte gezahlt. Alles schon aufgedeckt.
Oder mit Tricks gearbeitet, z. B. dass man Leute hernimmt, die eh schon einen hohen Cholesterinspiegel haben und denen 2 Eier die Woche gibt und oh Wunder, steigt der Spiegel kaum an, weil er eh schon hoch ist.
Bei gesunden mit niedrigen Spiegel er aber hochschiesst.
So ergibt sich dann "die einen und die anderen" Man muss halt unterscheiden, wer eigene Interessen vertritt und dahinter steckt und wer unabhängig agierte. Nicht einfach auf den ersten Blick zu sehen, gebe ich zu. Ist aber leider Gang und Gebe. Es wurden schon Ärzte als Studienleitende eingesetzt, die auf der Gehaltsliste von der Milchindustrie standen.
:rolleyes:
 
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Vela

Tesla Girl
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(...)
Das mit dem Horroznerario der Krankheiten und Krankheitserreger die angeblich in der Milch sind glaub ich nicht. Wäre es so, wären Milch, Käse und Fleisch schon lange verboten.
Ich darf mal kurz :
????
(Alles was gesundheitsschädlich ist, selbst wenn es Profit bringt, wird vom BfR zum Wohle des Volkes bestimmt sofort verboten... )
 

Frankenpedaleur

Rouleur
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So genau will ich das eigentlich gar nicht wissen.
Und genau DAS ist das Problem unserer heutigen Gesellschaft. Nichts hören wollen, nichts sehen wollen, nicht die eigene Komfortzone verlassen wollen. Man müsste ja was ändern, nein, das wollen wir nicht. Da muss es eine andere (bequemere) Lösung geben.
 

Phonosophie

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Das menschliche Gehirn ist überhaupt erst durch Fleisch so groß geworden wie es heute ist. Menschen essen von Anbeginn an Fleisch. Das rotes Fleisch giftig ist, ist auch wieder so ein Märchen der WHO.
Und genau DAS ist das Problem unserer heutigen Gesellschaft. Nichts hören wollen, nichts sehen wollen, nicht die eigene Komfortzone verlassen wollen. Man müsste ja was ändern, nein, das wollen wir nicht. Da muss es eine andere (bequemere) Lösung geben.
Richtig. Du hast es erfasst. Warum sollte man auch ne Zone verlassen wollen die komfortabel ist? Überhaupt. Von Euch scheint noch keiner mal so richtig körperlich hart gearbeitet haben. Da braucht man nämlich ein Stück Fleisch auf dem Teller. Warum lebst Du nicht einfach vegan und lässt andere soleben wie die wollen?

Ich bin jetzt hier raus. Das bringt eh nx.
 

Frankenpedaleur

Rouleur
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Das menschliche Gehirn ist überhaupt erst durch Fleisch so groß geworden wie es heute ist. Menschen essen von Anbeginn an Fleisch. Das rotes Fleisch giftig ist, ist auch wieder so ein Märchen der WHO.

Richtig. Du hast es erfasst. Warum sollte man auch ne Zone verlassen wollen die komfortabel ist? Überhaupt. Von Euch scheint noch keiner mal so richtig körperlich hart gearbeitet haben. Da braucht man nämlich ein Stück Fleisch auf dem Teller. Warum lebst Du nicht einfach vegan und lässt andere soleben wie die wollen?

Ich bin jetzt hier raus. Das bringt eh nx.
Du hast nix verstanden. Schade. Aber gut.
Im übrigen hat der Mensch durch's kochen sich entwickelt, nicht durch's Fleisch. DAS ist ein Märchen. Ich lass Dich ja, ich habe lediglich auf Dein post reagiert und Deine Fragen und Zweifel beantwortet, die Du augenscheinlich nicht weisst/wusstest und immer noch verleugnest, weil Sie in Dein Weltbild nicht passen.
Wenn Du mich was fragst, dann darf ich ja wohl noch antworten. Wenn auch ausführlich, aber das ist ja, wie man sieht, von Nöten gewesen und leider nicht angekommen. Wundert mich aber auch nicht.
Klar, ich fahr Ötztaler, Schweden Vätternrundan, Rhön Bimbach 400, Amade und sonst noch was mit 10,5 bis 11 Std Arbeit am Tag, weil ich ein Stück Fleisch dazu benötige. Jetzt wird's echt albern und mittelalterlich, von daher hast Recht. Ende hier.
 
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Osso

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Leute die Welt ist komplziert, auch gerade was die Milch betrifft. Leider haben viele ein taktisches Verhälnis zur Wahrkeit und nehmen sich das raus was grad in ihr Weltbild passt.

Kurz zusammengefasst z.b. hier:
Studies indicate that high dairy consumption increases the risk of prostate cancer.

Yet, at the same time, dairy products may reduce the risk of colorectal cancer.

For other types of cancer, the results are more inconsistent but generally indicate no adverse effects.

Mal ganz abgesehen davon das Signifianz eines ist, man aber auch die Effektgröße nicht ausser Acht lassen kann. Man siehr das serh schön am Alkohol. Es gibt emprisch gesehen keine sichere Dosis an Alkohol. Ausnahmlos jeder Alkohol erhöht das Krebsrisko signifikant. Trotzdem ist der Effekt bei moderatem Konsum minimal.
 
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prince67

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Es ist schon erstaunlich, welche Verschwörungstheorien in Zusammenhang mit Fleisch und Milch rausgekramt werden und gleichzeitig alles, was zur Veganenernähung erzählt wird (natürlich ganz ohne finanzielle Interessen :)) für bare Münze genommen wird.
Das erinnert mich immer an Religionen bzw Sekten: Man hat die Wahrheit für sich gepachtet und muss andere vor ihrem Unheil retten.
 

Phonosophie

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ach, früher waren die trolle aber irgendwie auch ausdauernder. schade.
Ach. Ich will mich gar nicht streiten. Soll doch jeder so leben wie er möchte. Ich hab nur immer mehr den Eindruck das eine Minderheit einer Mehrheit vorschreiben möchte wie diese zu leben hat. Und ich sehe es wie @prince67 . Der Veganismus hat schon religiöse Züge. Und jeder der dieser "Religion" nicht angehören will wird abgestraft und gebasht. Nachdem man mit den Rauchern durch ist kommen jetzt die Allesesser dran. Die Wurst ist die neue Zigarette. Und das wird auch nie aufhören. Es gibt noch den Alk......den Zucker...... das tragen von unfair produzierter Kleidung...... leben in nicht klimaneutralen Häusern......trinken von unfair gehandeltem Kaffee usw.usw. Solche Differenzen hat es früher in der Gesellschaft nicht gegeben. Da hatten die Leute andere Probleme. Das sind Luxusprobleme. Heute geht es manchen eben zu gut.
 
G

Gelöschtes Mitglied 93881

[

Ach. Ich will mich gar nicht streiten. Soll doch jeder so leben wie er möchte. Ich hab nur immer mehr den Eindruck das eine Minderheit einer Mehrheit vorschreiben möchte wie diese zu leben hat. Und ich sehe es wie @prince67 . Der Veganismus hat schon religiöse Züge. Und jeder der dieser "Religion" nicht angehören will wird abgestraft und gebasht. Nachdem man mit den Rauchern durch ist kommen jetzt die Allesesser dran. Die Wurst ist die neue Zigarette. Und das wird auch nie aufhören. Es gibt noch den Alk......den Zucker...... das tragen von unfair produzierter Kleidung...... leben in nicht klimaneutralen Häusern......trinken von unfair gehandeltem Kaffee usw.usw. Solche Differenzen hat es früher in der Gesellschaft nicht gegeben. Da hatten die Leute andere Probleme. Das sind Luxusprobleme. Heute geht es manchen eben zu gut.

Japp jedem der in der westlichen Welt lebt. Geh Mal nach Afrika und sag denen, dass du jeden Tag Fleisch isst. Oder nach Südostasien,dass du ihre Klamotten trägst während die sich kaum was zu essen leisten können.

Hat sich eben kaum was geändert seit der Kolonisation. Wir leben unseren Luxus auf Kosten anderer nur das unsere Sklaven in ihren Ländern und möglichst unsichtbar zu bleiben haben.
 

Phonosophie

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Japp jedem der in der westlichen Welt lebt. Geh Mal nach Afrika und sag denen, dass du jeden Tag Fleisch isst. Oder nach Südostasien,dass du ihre Klamotten trägst während die sich kaum was zu essen leisten können.

Hat sich eben kaum was geändert seit der Kolonisation. Wir leben unseren Luxus auf Kosten anderer nur das unsere Sklaven in ihren Ländern und möglichst unsichtbar zu bleiben haben.
Es ist ja noch gar nicht so lange her das die meisten unserer Waren auch hier produziert wurden. Dass das jetzt anders ist und Klamotten und das Meiste andere auch in Südostasien, China Korea, hergestellt wird ist doch nicht meine Entscheidung. Und es hat ja auch Konsequenzen für uns. Die Arbeitsplätze sind eben NICHT mehr hier.

Was hab ich eigentlich mit Afika zu tun? Die deutsche Kolonalisierung ist über 100 Jahre her. Wir zahlenj jedes Jahr Millionen an Entwicklungshilfe.Warum fruchtet das nicht? Warum bauen die Menschen da ihre Länder nicht auf? Das das Geld in den Taschen von Diktatoren landet, dafür können wir ja nichts. Und ist es etwa moralisch besser wenn ein Afrikaner Fleisch isst? Das hört sich gerade so an. Es wird auch kein Afrikanisches Land gezwungen uns irgendwelche Güter zu verkaufen. Die Regierungen da wollen Geschäfte machen.Ist das jetzt auch meine Verantwortung? Muss ich jetzt in Sack und Asche laufen weil ich hier geboren bin, was ich mir ebenfalls nicht ausgesucht habe?
Hier wird einiges miteinander vermischt. Worum gehts hier eigentlich, um gesunde Ernährung und Tierwohl, oder um globale Gerechtigkeit? Sorry, das wird mir gerade echt zuviel.
 
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Heshthot

höhenmetersüchtig
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Es wird auch kein Afrikanisches Land gezwungen uns irgendwelche Güter zu verkaufen. Die Regierungen da wollen Geschäfte machen.
Du hast offensichtlich keine Ahnung wie "Entwicklungshilfe" funktioniert. Nur als kleines Beispiel: Wenn der IWF einem Entwicklungsland einen Kredit bewilligt sind da in der Regel massive Handelsauflagen dran gebunden. Z.B. Freigabe von Fischereirechten, Wegfall von Zollbeschränkungen oder auch Lizenzvergabe von Schürfrechten für Bodenschätze. Oder anders gesagt, die werden mitunter sehr wohl gezwungen "uns" irgendwelche Güter zu verkaufen.
Das schließt nicht notwendigerweise aus, dass die dortigen Regierungen ein gutes Stück vom Kuchen abbekommen. Die Frage ist wieviel davon beim normalen Bürger ankommt. In der Regel recht wenig.
 

Bierschinken88

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das Meiste andere auch in Südostasien, China Korea, hergestellt wird ist doch nicht meine Entscheidung.
Es ist genau deine Entscheidung als Konsument!



Ich hab ja auch so meine Probleme mit den Missionars-Veganern, wir müssen aber nichtsdestotrotz feststellen, dass unser Lebensstil im mittleren Europa nicht zukunftsfähig ist. Wir haben uns über die letzten 80-100 Jahre einen Lebensstil angeeignet der nicht mehr nachhaltig ist. Nachhaltig heißt hier; dass mehr Ressourcen verbraucht werden, als neue geschaffen werden. Und genau das wird nicht ewig so weitergehen können.

Wenn man alleine bedenkt, dass es 10Kg pflanzliches Futter braucht um 1Kg Fleisch herstellen zu können, dann muss einem klar werden, dass mit steigender Weltbevölkerung diese 10Kg Getreide mehr Menschen satt machen kann, als dieses eine Kilo Fleisch.
Jegliches Schulterzucken diesbezüglich ist Gutsherrenmentalität weil man selber das große Glück hat im mittleren Europa leben zu dürfen. Dieses Privileg genißen leider nicht alle Menschen. Da kann dann jeder in sich gehen und sich fragen, ob ihm andere Menschen wichtig sind oder ob man eine "Nach-mir-die-Sintflut-Mentalität" an den Tag legt und damit auch für die eigenen Sprösslinge eine immer prekärere Weltsituation fördert.

Und genau hier; um den Loop zu schließen, kann man als einzelner Konsument schon eine Menge bewirken.
Man muss nicht jeden Mist kaufen, weil es gerade Trendy ist oder weil es billig ist.
 

Phonosophie

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Und genau hier; um den Loop zu schließen, kann man als einzelner Konsument schon eine Menge bewirken.
Man muss nicht jeden Mist kaufen, weil es gerade Trendy ist oder weil es billig ist.
Da bin ich bei Dir. Ich mache das auch nicht. Hab z.b. kein Smartphone und mein Notebook pfeift vor Altersschwäche aus dem letzten Loch. Meine Räder fahre ich warscheinlich dreimal solange wie der Durchschnitt. Aber alles das weil es finanziell nicht anders machbar ist. Und was sonstigen Konsum anbetrifft. Erzähl doch mal Jemandem mit Niedriglohn das sein Verhalten den Sklavenhandel in Südasien oder Afrika fördert. Der fühlt sich selber wie ein Sklave und AN 2. Klasse wenn für die gleiche Arbeit weniger bezahlt wird weil der AG ne Leihbude oder ein Werkvertrag Unternehmer ist. Ungleichheit und Ungerechtigkeit gibts nicht nur in Afrika und Asien. Sehr viele sind einfach gezwungen beim Lidl, Penny und Co zu kaufen. Und so mancher ist froh wenn am Ende des Geldes nicht noch Monat übrig bleibt.
 

Bierschinken88

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Ich sehe das mitunter relativ.
Mein geregeltes Einkommen? Null. Trotzdem kann ich mit meiner Kaufkraft Dinge entscheiden und muss mich nicht selbst Versklaven.

Die Diskussion habe ich stetig mit der Verwandtschaft, die in prekären Lebenssituation steckt bzw. Lebensentwürfe gewählt haben, aber ich stelle dort immer wieder fest, dass man sich dem auch selbst hin gibt. Mir ist bewusst, dass nicht jeder sein Glück machen kann, aber vieles ist nun doch schlichter, unreflektierter Habitus und keine Ohnmacht.
 

Positron

"arme Wurst"
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Überhaupt. Von Euch scheint noch keiner mal so richtig körperlich hart gearbeitet haben. Da braucht man nämlich ein Stück Fleisch auf dem Teller.
Dann hast du also seit Jahrzehnten kein Fleisch mehr gegessen, denn gearbeitet - weder körperlich hart noch sonstwie - hast du ja schon ewig nicht mehr.
 

David9519

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Hm, also ich brauche kein Fleisch, auch wenn ich sehr hart arbeite oder trainiere ?
 

juk

World Le/\der Pretend
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Ich hab ja auch so meine Probleme mit den Missionars-Veganern,[...]
Ja, die sind vermutlich genau so nervig wie die Missionars-Karnivoren, die in Vegan-Foren darüber informieren, dass ohne Fleisch keine körperliche Arbeit möglich wäre oder die Entwicklung des menschlichen Gehirns ohne Fleisch so nicht möglich gewesen wäre, etc. etc.

Dass diese Ernährungsexperten glauben, sie seien in einem 269 Seiten langem Thread die ersten die darüber informieren, ist ein netter Bonus. :)
 
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