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System LRS vs. Standard LRS

AW: System LRS vs. Standard LRS

hub-B-spf10-spr10.jpg


http://www.bitexhubs.com/htm/hub-b-SPF10-SPR10.htm

Klar geben tuts die schon, sonst könnte man gar keine SLR bauen. Aber einzeln verkaufen tut die halten niemand.
 
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Ich fahre einen LRS mit Openpro und DT Comp 32 Speichen 3fach gekreuzt.Mittlerweile haben die min.35000KM runter.Ich hatte damit bisher weder einen Speichenbruch,noch musste ich die nachzentrieren lassen.

Recht hat der Mann. Ich fahre z.B. OpenPro-Felgen mit 32 CX-Ray-Speichen 3fach gekreuzt oder einfache Felgen mit 36 Speichen 3fach gekreuzt etc.
Ich hatte bisher noch NIE einen Speichenbruch, sowas kenne ich nur hier aus dem Forum von System-LRS.
Daher wag ich mal zu bezweifeln, dass 32 oder 36 Speichen "sinnbefreit" sind.

Obwohl ich habe gelogen, ich hatte als Studi mal einen "Speichebruch" am Nachkriegsrad von meinem Vater: Die Kette der 3-Gang-Kettenschaltung (!!) ist über das große Ritzel gesprugen und hat auf der Kassettenseite jede 2 Speiche geköpft.
Tja, was macht man da? Ignorieren und mit dem Rad nach Hause fahren!!! (Kein Witz, genau das habe ich damals gemacht und es bis zuhause durchgehalten !)
 
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Also ich hatte auch bisher nur einen Speichenbruch, am Stadtrad mit 36 Speichen.

Hier sind fünf Campa/Fulcrum System-Lrs im Einsatz, teilweise gebraucht gekauft und bis zu 12 Jahren alt. Da gab es noch mit keinem Probleme. Und ja 32 Speichen am Vorderrad braucht man vielleicht am Tandem oder mit Leichtbau-Flachfelgen, aber ansonsten ist das Technik von vorgestern.

@Straight-Pull
Dann zeigt mir doch mal einen Shop in D der Straight-Pull-Naben mit Campa und HG-Freilauf in verschiedenen Lochzahlen anbietet, und das auch zu bezahlbaren Preisen (unter 300€*den Satz). Bei den Speichen gehts ja weiter, versucht mal CX-Ray mit geradem Kopf als Endanwender zu bekommen. Das ist auch nicht leichter als bei System-LRs.
 
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Ende der 70er Anfang 80er Jahre kam erstmals die Mode auf, die Speichenzahl zu verringern, weil jede Speiche natürlich Windwiderstand bildet.

Wir haben damals Laufräder mit 28 teilweise sogar mit 24 Speichen gebaut. Leider haben die alle nicht sehr lange gehalten. Teilweise durch Speichenbrüche teilweise sind auch Speichen bei ungeösten Felgen ausgebrochen.

Nun muß man allerdings sagen, daß damals die Schlauchreifenfelgen nur 12/13 mm hoch waren und nicht die Stabilität der heutigen 25 bis 50 mm Felgen hatten. Trotzdem wird das Risiko des Speichenbruchs mit abnehmender Speichenzahl immer größer sein. Ein vernünftiger Kompromiß ist bei den höheren Felgen sicherlich vorn 24 hinten 32 Speichen.
 
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Also ich hatte auch bisher nur einen Speichenbruch, am Stadtrad mit 36 Speichen.

Hier sind fünf Campa/Fulcrum System-Lrs im Einsatz, teilweise gebraucht gekauft und bis zu 12 Jahren alt. Da gab es noch mit keinem Probleme. Und ja 32 Speichen am Vorderrad braucht man vielleicht am Tandem oder mit Leichtbau-Flachfelgen, aber ansonsten ist das Technik von vorgestern.

@Straight-Pull
Dann zeigt mir doch mal einen Shop in D der Straight-Pull-Naben mit Campa und HG-Freilauf in verschiedenen Lochzahlen anbietet, und das auch zu bezahlbaren Preisen (unter 300€*den Satz). Bei den Speichen gehts ja weiter, versucht mal CX-Ray mit geradem Kopf als Endanwender zu bekommen. Das ist auch nicht leichter als bei System-LRs.

Da hast Du sicherlich recht.Nur gibt es kaum-oder gar nicht-Naben und Felgen mit 24L.Campa bietet wohl demnächst überhaupt keine Naben mehr an.Die wollen eben alle Ihre SLR verkaufen.
Mein erster SLR waren die Ur-Vento 16 HPW.Am HR hatte ich-als Leichtgewicht mit 70Kg-3 mal Speichenbruch auf der Kranzseite trotz 50mm Felge.16 Speichen waren wohl klar zu wenig.Das hat mein Vertrauen in SLR auf Jahre zerstört.Hab mir erst Anfang diesen Jahres wieder einen SLR gekauft(Fulcrum 5).Mal gespannt wie lange die halten.
 
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Ein vernünftiger Kompromiß ist bei den höheren Felgen sicherlich vorn 24 hinten 32 Speichen.

So pauschale Aussagen helfen da nicht weiter. Eine Dp18 brauch nie und nimmer 32 Speichen, es sei denn es soll eine Lastenesel werden. Die sinnvolle Anzahl der Speichen hängen halt von der Stabilität der Felge ab und diese sind teils krass verschieden. Da jeweils immer 32 Speichen reinzuknallen ist wenig professionell.
 
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Mitte der 80er kamen dann die ersten Aerofelgen auf den Markt, und da war mir eigentlich klar, dass die bisherigen Weiheiten hinsichtlich der Speichenzahl nichts mehr wert waren. Hat ein bisschen gedauert, bis sich das rumgesprochen und in Produkte übersetzt hat...

Macht aber nix. Nach wie vor funktionieren System- und Standard-LR grundsätzlich gut, alles andere ist eher eine Optimierungsfrage. Mir wäre es sympathisch, wenn darüber allerdings nicht das Wissen verloren geht, wie man einen richtig guten Standard-LRS baut.

Gruß, svenski.
 
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So pauschale Aussagen helfen da nicht weiter. Eine Dp18 brauch nie und nimmer 32 Speichen, es sei denn es soll eine Lastenesel werden. Die sinnvolle Anzahl der Speichen hängen halt von der Stabilität der Felge ab und diese sind teils krass verschieden. Da jeweils immer 32 Speichen reinzuknallen ist wenig professionell.

Moin!
Gibt´s die DP 18 überhaupt mit weniger als 32L:confused:
 
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Systemlaufräder werden meist wegen der Optik gekauft, so wie hier im Forum immer wieder die Optik im Vordergrund steht

Die Optik ist doch bei vergleichbarer Qualität ein nicht zu unterschätzendes Argument! Theoretisch brauche ich als Hobbysportler gar kein Rennrad und wenn schon, dann kein sündhaft teures. Wenn ich aber doch bereit bin für mein Hobby nicht unerhebliche Summen auszugeben, kaufe ich mir eigentlich nur Sachen, welche mir auch gefallen. Wenn mir also ein Systemlaufradsatz besser gefällt als klassische, warum soll ich dann überlegen.
Grenzwertig wird es für meinen Geschmack dann, wenn ausschließlich zugunsten der Optik auf Sicherheit und Alltagstauglichkeit verzichtet wird.

Gruß Thomas
 
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sagt ja keiner, dass optik unwichtig ist. aber geschmack liegt im auge des betrachters und von daher lässt sich schlecht diskutieren ob man rote oder schwarze naben hübscher findet.

wenn es um die reine speichenzahl geht, wer vorne 24 haben will kann ja auch ohne weiteres eine DT Swiss 240 mit 24 loch nehmen, die ist auch für radiale einspeichung zugelassen.

von daher versuche ich für mich als neuling nur herauszufinden, was der praxistauglichere satz ist, klassisch oder system.
 
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von daher versuche ich für mich als neuling nur herauszufinden, was der praxistauglichere satz ist, klassisch oder system.

Der tauglichere ist derjenige der am besten dimensioniert und eingespeicht ist. Da kann man keine allgemeinen Aussagen zu treffen. Es gibt in beiden Lagern Schund und tolle Räder.
 
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von daher versuche ich für mich als neuling nur herauszufinden, was der praxistauglichere satz ist, klassisch oder system.

Der tauglichere ist derjenige der am besten dimensioniert und eingespeicht ist.

Genau, da findet man in beiden lagern das "Richtige" muß man aber für sich entscheiden.
Als Neuling würde ich mich an deiner Stelle für das stabile klassische LR mit 32 Speichen entscheiden. Wir zwar selten vorkommen aber so ein Teil ist leicht zu reparieren. Und wenn dann in ferner Zukunft dein Systemlaufrad zwei Wochen beim Händler ruht, weil keine Teile zu bekommen sind. Dann kannst du noch immer auf dein altes LR zurückgreifen. ;)
 
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von daher versuche ich für mich als neuling nur herauszufinden, was der praxistauglichere satz ist, klassisch oder system.

Diese Frage stellt sich ab einer gewissen Qualität kaum mehr. Ich bin mit 80-85 kg Fahrergewicht und bei jedem Wetter ca. 28000 km mit einem Satz Mavic Ksyrium Elite gefahren. Dabei wurde einmal nach ca. 1000 km das Hinterrad nachzentriert, und einmal der Freilauf gereiningt und geschmiert. Sonst wurde nichts daran gemacht, die Räder können auch heute noch gefahren werden.

Fazit für dieses Beispiel: Alltagstauglich!

Für mich wäre der einzige Grund für einen klassischen LRS, wenn ich damit in abgelegenen Gebieten oder Ländern unterwegs wäre, in denen es keine Ersatzteilversorgung für Systemlaufräder gibt. Dann sind ein paar Ersatzspeichen und ein Speichenschlüssel ein vorzügliches Argument pro klassischem LRS.

Gruß Thomas
 
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Zum hundersten Mal, ein selbstgebauter Satz muss keine 32 Speichen haben !!
 
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Vorteilhaft ist meines Erachtens nach bei System-LR die Tatsache,
das diese auf Grund der teilweise extrem hohen Speichenspannung
weniger zum Verzug neigen als klassisch eingespeichte LR.
Mit anderen Worten, ein gutes System Laufrad muss man im Prinzip auf
den ersten 6000 - 10000 km nicht warten bzw. nachzentrieren.

Soweit jedenfalls meine Erfahrung mit Mavic und Easton System LR´s

Der war echt gut:D
Wenn ich ein Schraner oder ein RPD (nur um mal eine klassisch gebaute Referenz zu nennen) mit 'nem 500er Shimano vergleiche ist das Ergebnis genau umgekehrt.

Ein schlappes Rad taugt nie, ein gut gespanntes meist. Mehr ist Deine Erfahrung nicht wert (soll nicht heißen, daß das nichts ist, es tut nur eben nichts zu Thema).
Extrem hohe Speichenspannungen sind (müssten zumindest) Merkmal niedriger Speichenzahlen. Lässt sich mit den vier Grundrechenarten unkompliziert nachweisen.
 
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Ein RPD ist kein wirklich klassisches und ein WH-R500 ist ein wirkliches System-LR.
Sind beides Läufräder mit gekröpften Standardspeichen halt mit weniger als 32-Speichen.

Der Vergleich hinkt also, zumal der maschinengespeichte WH-R500 auch nur 1/3 kostet.
 
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Man kann, wenn man sich die Mühe macht und etwas sucht, auch per Eigenbau zu einem LRS kommen, der nur wenige Speichen aufzuweisen hat.

Vielleicht muß es statisch ja wirklich nicht sein, dass ein Vorderrad 32 Speichen hat, aber schadet es?
Welchen wirklichen Vorteil bringt die Speichenreduktion? Aerodynamic? Sicher, ab etwa 35km/h. Nicht wirklich relevant für Training und Alltag. Zudem halten da viele LRS ihre Versprechen auch gar nicht.

Leichter sind die meisten, besonders in den unteren Preiskategorien ( wenn man das überhaupt so nennen kann...) auch nicht.

Was erstmal bleibt ist die "chice" Optik. Kommt es zur Reparatur, wird es aber generell ein wenig "mehr".

Austauschen kann man auch bei System-LRS alles. Ist die Felge bei einem Shimano WH500 durchgebremst, werden ( hatte mich mal bei Lange erkundigt...) 60-70 Euro fällig. Für den Preis kriegt man dann auch eine Leichtbaufelge oder einen kompletten Satz guter Mittelklassefelgen.
Das ist kaum ein Verhältnis zum Neupreis des gesamten Laufrades, zudem die Arbeit noch gar nicht eingerechnet ist.

Bei anderen, höherwertigen mag das anders sein. Es mag sicher auch welche geben, wo alle Teile wirklich perfekt aufeinander abgestimmt sind und wirklich einen echten Vorteil bringen, für bestimmte Aufgaben.

Guck ich mir aber die allseits beliebten LRS der Klasse bis etwa 300,- an, überwiegen eigentlich die Nachteile, selbst gegenüber einem völlig unspektakulären 32/32 LRS.

Allerdings: Wenn man den LRS erstmal hat, die Nabenflansche bzw. Speicharten nicht zu exotisch sind, kann man ja, wenn es soweit ist, manche Reste ganz individuell "wiederverwerten".

Nachtrag: es handelte sich, glaube ich um WH-550, nicht 500 als ich mich erkundigte....
 
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