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Schaltwerk schleift an Speichen

jonssonp

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Hallo zusammen,

ich habe das Problem, dass mein Schaltwerk am größten Ritzel an den Speichen schleift wenn ich in 2-stelligen Steigungen mit hohem Drehmoment fahre. Habe vor kurzem von einem 30er auf ein 32er Ritzel gewechselt, auch da schaffe ich es noch.

Abstand Speichen zum abgeschliffenen Schaltwerk beträgt 7,4mm.

Bin schon froh endlich den Geräuschverursacher gefunden zu haben, weiß aber jetzt nicht wirklich weiter.

Die 7,4mm müssten okay sein, oder? Schaltwerk verbiegt sich ja nicht unter Last, da im lastarmen Bereich nach dem Ritzel entlang der Kette. Bliebe wohl nur mehr die Speichenspannung. Kann sich das wirklich so viel bewegen? Geräuschvergleich zum Vorderrad: Antriebsseitig höhere Spannung als vorne, Bremsseite hinten kleinere Spannung als vorne. Delta würde ich meinen somit okay, d.h. wenn dann alle viel zu locker?

Tensionmeter habe ich leider keines, was würdet ihr mir raten? Wie würde ich erkennen, dass das Schaltauge verbogen wäre? Denke aber dass das passt, weil ja nur die hohe Belastung irgendwas massiv verwindet

Danke
Jo
 

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CZYSO

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Hast du mal das innere Limit des Schaltwerks etwas enger eingestellt?
 

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Daniel W.

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Hatte ich mal bei verbogenem Schaltauge. Da haben aber die anderen Gänge auch nicht sauber geschaltet.

Oder wie wie beschrieben die Anschlagschraube für den oberen Anschlag.
 
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jonssonp

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ich habe nur die kettenlinie geprüft und würde meinen, dass wenn ich den anschlag verstelle, läuft es nicht mehr so sauber. schaltröllchen fluchtet perfekt mit dem großen ritzel.
was hab ihr so als abstand zwischen speichen und dem punkt am käfig der bei mir auf den fotos angeschliffen ist?
 

norman68

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Es geht aber schon um ein 28" Laufrad oder? Was ist das für ein Laufrad, wie viel Speichen hat es? Wie schwer bist du?

Also ich fahr auf 10fach Freilaufkörpern abgedrehte 11-25/28 11fach Kassetten. Dort ist das Schaltwerk dann, damit es mir Sicher vorkommt, so zirka 3mm von den Speichen entfernt. Bei einen alten Dura Ace 7800 SL C24 TU 10fach only ist da dann nur 0,7 -1mm. Ging zwar Problemlos zu fahren mir war es aber zu heikel.

Ist bei deinem Laufrad das Lagerspiel in der Nabe denn okay? Das die Speiche sich so stark verwinden kann ich mir nicht vorstellen denn das müsstest normal dann auch bei schnelle Kurven merken das dein Bike am HR schwimmt.
 

jonssonp

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Es geht aber schon um ein 28" Laufrad oder? Was ist das für ein Laufrad, wie viel Speichen hat es? Wie schwer bist du?

Also ich fahr auf 10fach Freilaufkörpern abgedrehte 11-25/28 11fach Kassetten. Dort ist das Schaltwerk dann, damit es mir Sicher vorkommt, so zirka 3mm von den Speichen entfernt. Bei einen alten Dura Ace 7800 SL C24 TU 10fach only ist da dann nur 0,7 -1mm. Ging zwar Problemlos zu fahren mir war es aber zu heikel.

Ist bei deinem Laufrad das Lagerspiel in der Nabe denn okay? Das die Speiche sich so stark verwinden kann ich mir nicht vorstellen denn das müsstest normal dann auch bei schnelle Kurven merken das dein Bike am HR schwimmt.
28“, habe ca. 80kg auf 180cm, FTP lt. zwift 193. Canyon Endurace mit DT Swiss E1800 standard lrs - 24 Speichen, alles zusammen ca. 1500km gefahren. Lagerspiel der Nabe auf der Steckachse keines feststellbar. Schaltwerk Ultegra R8050 Di2, 11-fach. Schwimmen in schnellen Kurven wäre mir nicht aufgefallen, kann aber auch an meiner geringen Erfahrung liegen, fühlt sich aber bergab schon okay an.
 

grueni2

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Auf dem Bild mit dem Messschieber wird die innere Breite des Schaltkäfigs gemessen, aber nicht der Abstand des Käfigs zu den Speichen. Und von dem reden die Antwortenden.
Auf dem letzten Bild sieht man am Käfig am linken Rand Abschürfungen. Meinst Du diese sind das Resultat der Berührungen von Käfig und Speichen?
Also sitzt der Käfig verdreht => Schaltauge.
Wie schon angeregt, zuerst mal versuchen den Anschlag verändern. Vielleicht geht doch noch etwas. Du hast da mit einem Konjunktiv geantwortet. Probier es doch mal aus, kostet doch nichts.
Das sind Messerspeichen in den Felgen. Sind da einige verdreht?
 

grueni2

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Ah ja. Ich sehe nur einen Schnabel im Vordergrund. Wie funktioniert das Messen mit dem Teil?
Mit meinem Messschieber ziehe ich die Schnäbel soweit auseinander, bis die geraden Flächen anliegen.
In diesem Fall an einer Speiche und dem Käfig.
 

cadoham

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Das auf dem Bild ist ein Messschieber und er versucht den Abstand zwischen Speichen und inneren Schaltkäfig zu messen.
 

norman68

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Ah ja. Ich sehe nur einen Schnabel im Vordergrund. Wie funktioniert das Messen mit dem Teil?
Mit meinem Messschieber ziehe ich die Schnäbel soweit auseinander, bis die geraden Flächen anliegen.
In diesem Fall an einer Speiche und dem Käfig.
Das ist ein Messschieber. Aber er misst mit der Seite für Innendurchmesser. Das sind die beiden Spitzen die normal auf der anderen Seite angebracht sind.

Das Bild ist etwas unscharf so sieht man die beiden klingen (Schnabel) nicht so genau. Am linken Schnabel siehst du die Kante wo die Schräge anfängt und Richtung Speichen reicht. Der Schnabel Richtung Schaltwerk ist nur sehr schwach zu erkennen
 

grueni2

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Das ist schon klar. Ich versuche zu verstehen, wie man diesen Messschieber abliest.
 

Daniel W.

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Ich würde nochmal den oberen Anschlag überprüfen. Der kann nämlich trotz gut aussehender Flucht zu viel Spiel zulassen.

Schalte hoch auf das größte Ritzel. Dann den Schaltebel nochmal in dieselbe Richtung bewegen (als wenn da noch ein Ritzel zum hochschalten wäre). Dabei das Schaltwerk bzw den Käfig beobachten. Bewegt er sich in Richtung Speichen?
Falls ja ist die Anschlagschraube für den oberen Anschlag zu weit draußen.
 

jonssonp

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ja, ich bin mittlerweile sicher, dass das Schaltwerk an den Speichen schleift (bzw. wohl eher umgekehrt?). Geräusch war ganz typisch leicht verschieden hohe Töne, wie wenn man mit den Fingern über die Speichen klopft. Nur dachte ich damals, kann nicht sein, ist ja weit genug Abstand, reproduzierbar ist es nur ab ca. 13% Steigung und dann auf ca. 1h auf der Kurbelposition rechts bzw 11h links, vermutlich der maximale Lastwechsel bei unrundem Tritt bei 35 rpm ca.
Jetzt habe ich aber die Schleifspuren an Schaltwerk und Speichen entdeckt und jetzt passt es zusammen.
Wegen drüber schalten muss ich versuchen wie das bei der Di2 funktioniert, bei der manuellen Ultegra meiner Frau wüsste ich wie es geht.
Aber zum Verständnis, der Käfig verbiegt sich doch nicht, ist doch nur der Rücklauf, die Last liegt doch nur oben zwischen Ritzel und Kettenblatt an? Auch der Vergleich von meinen 7mm vs 3-4 best practice sollte passen (hab mit der Schiebelehre mit den Innenbacken gemessen, sorry Foto ist schlecht wegen der Reflexion).
Hinterrad versucht gegen die Sitzstrebe zu drücken, 5mm geht relativ leicht nach links in Fahrtrichtung gesehen, rechts etwas schwerer. Wäre das ein Indikator für zu geringe Speichenspannung? Wobei die 5mm natürlich nur mehr 1-2mm auf Höhe des Käfigs ausmachen.

Kann es wirklich am Endanschlag liegen? Was könnte den Käfig so nahe an die Speichen ziehen?
 

norman68

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Am Endanschlag kann es nicht liegen denn ein Schaltschritt sind 3,9mm bei Shimano. Das würde ja bedeuten du müsstest da minimum 1x plus Überschalten zu weit zu weit schalten damit du nahe an die 7mm kommst.
Bau mal ein anders Laufrad ein und teste es mit dem oder bring das Laufrad zu Schrauber deiner Wahl und der soll da die Speichenspannung überprüfen. Hast du dir schon mal deine Ausfallenden genauer angesehen? Nicht das da eine Sitzstreben gerissen ist.
 

Daniel W.

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vermutlich der maximale Lastwechsel bei unrundem Tritt bei 35 rpm
Unrunder tritt, eventuell wiegetritt - Deine Beschreibung hört sich dann doch eher so an, als läge das Problem nicht beim schaltwerk selbst. Hast du das Laufrad schon mal gewechselt? Bleibt das Problem bestehen? Sitzt das Rad richtig in der Aufnahme?
 
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