Rund um's DIAMANT - Technik, Touren, Typen

Dieses Thema im Forum "Rennmaschinen bis 1990" wurde erstellt von GTdanni, 17 Januar 2006.

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  1. LaLa-Berlin

    LaLa-Berlin Neuer Benutzer

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    Ohne Erfahrung - nur durchgedacht - die Stelle unterm Tretlager ist die für Dreck exponierteste - für Klebeband nicht so dolle. Das vergisst man und irgendwann ist es lose... Andererseits hat die Kunststoffführung nicht viel an Kräften auszuhalten und wenn lose, so ist das nicht gefährlich.

    Wenn ich es so bräuchte, würde ich nicht bohren, sondern richtig kleben. Vielleicht vorher mal mit wenig Klebeband austesten.
     
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  3. Crocodillo

    Crocodillo reißt die Klappe weit auf

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    Ich weiß natürlich nicht, wie gut die Schweißnaht bei deinem Exemplar ist. Normalerweise ist die gut durchgeschweißt und hält ein kleines Löchlein aus. Außerdem ist das Tretlagergehäuse ziemlich großzügig dimensioniert. Natürlich sollte die Bohrung ordentlich entgratet werden.
     
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  4. Itsab

    Itsab MItglied

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    Theoretisch hält ja auch der Zug für den Umwerfer die Zugführung schon fest, solange er nicht in "null"-Stellung absolut ohne Spannung ist.
    Ich werde es mal mit dem Reifenklebeband ausprobieren und berichten, falls ich negative Erfahrungen damit mache. :)
     
  5. Itsab

    Itsab MItglied

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    Das wird dann im Fall einer schlechten Erfahrung mit der Klebe-Variante die Konsequenz sein. Für eine Blechschraube muss das Loch ja wirklich nicht riesig werden.
    Vielen Dank erstmal für die Meinungen.
     
  6. Itsab

    Itsab MItglied

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    Hier mal ein Eindruck der Tretlagermuffe.

    DSC_0987.JPG

    Und der momentane Zwischenstand, heut haben wir die Laufräder aufgebaut, die Zentrierung mache ich morgen noch in Ruhe. Der Rest ist erstmal zur Ansicht dazugesteckt.
     

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  7. koga-miyata

    koga-miyata Aktives Mitglied

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    Da wächst doch zusammen, was zusammen gehört - ob es will oder nicht:bier:
     
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  8. M167

    M167 Aktives Mitglied

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    Auf solche neumodischen Experimente würde ich verzichten! :D Ich hatte das gleiche Problem an meinem Elsner und habe einfach den Bowdenzug mittels klassischer Zughülle um die Tretlagerhülse geführt und letztere dann nach der notwendigen Umlenkung (auf dem Weg nach oben) einfach enden lassen. Ohne jegliche zusätzliche Befestigung dieser usw. funktioniert das super und nach meinen Infos wurde das damals selbst von den Profis in der Stadt mit den drei "O"s so gemacht. :daumen::D
     
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  9. Itsab

    Itsab MItglied

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    Das klingt auch interessant. Wird vielleicht sogar ausprobiert. Danke für den Tipp. :)
     
  10. M167

    M167 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    Das funktioniert bei mir 100%ig und Du kannst die Hülle direkt nach der Umlenkung enden lassen. Das sieht man praktisch nicht mal bzw. kaum (siehe Foto vom Elsner Baujahr 1955 mit meiner Frau ;)).

    Elsner 1955.
     
    Zuletzt bearbeitet: 6 Dezember 2018
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  11. GTdanni

    GTdanni KURBELGARNITURER Mitarbeiter Supermoderator

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    Mit der Hülle hab ich es bei einem Rad auch so gelöst.
    Schönes Rad übrigens, Abzüge allerdings für die Schellenhebel.
     
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  12. Itsab

    Itsab MItglied

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    Wow, großartiges Rad. Ist das Band das Tressostar, wie heißt die Farbe? Die würde ich meinem 167 gern anwickeln.
    In Ordnung, die letzten Kleinteile sind auf ihrem Weg und ich werde es mit der Hülle "untenrum" ausprobieren.
    Danke nochmal für den Hinweis!
     
  13. Mr._Tonzy_Linder

    Mr._Tonzy_Linder Aktives Mitglied

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    Ohne schon zuviel vorwegnehmen zu wollen, aber die Naben sind garantiert die ersten in dem Rad. Für uns Sammler heute kann das ja eigentlich nur recht sein, wenn es bei Neuaufbauten so einfacher wird, werksmäßig passende Ersatzteile zu bekommen ;) Ich glaube, dass es heute eigentlich auch nicht viel anders ist, nur das die Komponenten halt nicht mehr so offentlich mit ihrem Jahrgang gelabelt sind, um den Kunden nicht mit "alter" Lagerware (aus dem letzten Quartal oder so) zu verunsichern

    Weiter geht's von meiner Seite mit dem siebten Türchen:
    In puncto der Viergang-Schaltung gibt es keine Überraschungen, sondern wie beim Baujahr erwartet, die leicht "facegeliftete" erste Ausführung, mit dem Optima-Schriftzug am Ausleger, der Betriebsnummer am Kettenleitblech und dem Speichenabweiser-Knubel an der Stelle, die im Fall der Fälle zu allerletzt Kontakt mit dem Hinterrad bekommt :D
    Davon, dass bei der "Entwicklung" der Schaltung Vorbilder von Huret und Simplex auf den Schreibtischen der Erfurter Ingenieure lagen, kann man vermutlich wohl ausgehen.

    [​IMG]
     
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  14. SirFaust

    SirFaust "Es irrt der Mensch, solang er strebt"

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    Beiträge:
    3.804
    Die Farbe vom Lenkerband weiss echt zu gefallen. Welche Marke / Farbe ist das?
     
  15. M167

    M167 Aktives Mitglied

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    Für die Schellenhebel hatte sich schon ein Vorbesitzer vor vielen Jahren entschieden und da der Anlötsockel auf der linken Seite schlampig gelötet war, ist dort auch noch des Drehteil mit Innengewinde abgefallen (es gab nur einen winzigen Punkt Hartlot). Schon um den Lack zu erhalten, habe ich es dann dabei belassen und irgendwie ist es ja auch authentisch. ;)

    Beim Lenkerband handelt es sich um ganz banales Textilband in weiß oder hellgrau (https://velo-classic.de/oxid2/Rennrad/Lenkerband/Lenkerband-TEXTIL-LEINEN-weiss.html / https://velo-classic.de/oxid2/Rennrad/Lenkerband/Lenkerband-TEXTIL-LEINEN-hell-grau.html). Dieses habe ich dann (wie früher üblich) zwei oder dreimal mit (Clou Streich-) Schellack (und zwar genau diesem: https://www.obi.de/schellacke/clou-...rben&msclkid=aaec0a8268c71f64389c568819fd6307 ) überstrichen und mit feinem Sandpapier überschliffen. Nach dem entfernen des Schleifstaubes erhält man eine tolle Oberfläche, die sich sehr angenehm anfasst.
    Das habe ich schon an mehreren Rädern so gemacht.

    WP_20170905_16_27_15_Rich.

    A1_1959.
     
    Zuletzt bearbeitet: 7 Dezember 2018
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  16. Itsab

    Itsab MItglied

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    Schellacken steht bei mir auch noch auf der Liste der Arbeiten für das 167. Wie verhält es sich denn dann mit dem Entfernen des Lenkerbandes? Dringt der Schelllack nur in das Band ein oder bildet er eine Schicht um das Band?

    Eine kleine Frage noch zu einem Sachverhalt der sich nach dem Zentrieren heut ergeben hat:

    An einigen Speichen stehen die Ringe der Ösen etwas von der Felgenoberfläche ab, an einigen mehr, an anderen weniger weit.
    Muss ich mir Sorgen machen, dass unter Last die betroffenen Speichen ausreißen?
     

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  17. M167

    M167 Aktives Mitglied

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    Der Schellack dringt ins Band ein, aber nicht bis auf den Lenker. Es lässt sich bei Bedarf eigentlich problemlos entfernen. Je mehr Schichten Du aufträgst, um so dicker wird die Lackschicht und um so mehr glänzt es natürlich. Ich habe das Ganze, wie oben schon beschrieben, etwas überschliffen, weil es mir vorher zu rauh war. Man kann natürlich nach dem Schleifen noch eine letzte Schicht drüber streichen. Die Fasern vom Lenkerband stellen sich dann nicht mehr auf.
     
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  18. Itsab

    Itsab MItglied

    Registriert seit:
    10 Februar 2017
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    56
    Nachtrag zur Ösenfrage:
    Die Felge ist eine Wolber T430, doppelt geöst und eigentlich zeigte sich kein Rost oder ähnliche Hinweise auf fortgeschrittene Korrosion am Felgeninneren
     
  19. Bonanzero

    Bonanzero txirrindulari

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    Je nach Konzentration der Lösung müssen mehrere Schichten aufgetragen werden. Je dünner, umso besser lässt es sich streichen, aber umso mehr Schichten braucht man. Das Trocknen dauert immer sehr lange. Ich habe beim 167 echte alte Flocken in Spiritus aufgelöst und wimre 4-5 Schichten gebraucht. Ich hanbe so lange gestrichen, bis das Band ncith mehr Rau war. Auf die Idee mit dem Anschleifen war ich gar nicht gekommen.
     
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  20. Mr._Tonzy_Linder

    Mr._Tonzy_Linder Aktives Mitglied

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    15 März 2010
    Beiträge:
    809
    Im achten Türchen gibt es das vordere Gegenstück zum gestrigen Bild, also den bekannten Optima-Umwerfer mit mattem Fischbüchsen-Gehäuse:

    [​IMG]
     
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  21. Mr._Tonzy_Linder

    Mr._Tonzy_Linder Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15 März 2010
    Beiträge:
    809
    Hinter dem neunten Türchen versteckt sich Teil III der Optima-Schalterei in Form der Schalthebel mit langen Kettchen, Alu-Sternschraube und doppelter Zugklemmung im Block:

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