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RR Rennen mit 8km auf Schotter

Nordlys

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Am 03.06.´12 findet zum ersten Mal das Birkebeinerrennen auf Straße fürs Rennrad statt. Als Rennen lobt sich der "Birkebeinerritt" als weltgrößtes MTB Rennen mit 18.000 Teilnehmern, aber fürs Rennrad ist es nun das erste Mal.
Ich werde wohl mit radeln, nur an einer Sache stoße ich mich: 8 der 165 km sollen auf Schotterweg verlaufen. Natürlich würde ich gerne meinem Carbonrenner fahren, aber ehrlich gesagt bin ich mit nem Rennrad noch nicht wirklich auf Schotter gefahren...
Wenn ein Steinchen auf Aspahlt liegt, schießt es mit einem Knall weg, fährt man darauf. Der Untergrund auf Schotterwegen ist ja weicher, vielleicht bombadiert man sich da nicht gegenseitig, wenn man nebeneinander fährt? Rede ich mir ein.
Was meint Ihr? Was macht Ihr, würdet Ihr machen, wenn Schotterwege im Rennverlauf auftauchen?
Ausserdem: Welcher RR-Reifen steckt Schotter am besten weg?
 

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Re: RR Rennen mit 8km auf Schotter
8 km Schotter können für ein RR, bei einem Rennen, schon an die Belastungsgrenze gehen. Mir wäre das mit einem Carbonrahmen zu riskant (Steinschlag und Sturzgefahr). Als Reifen würde ich 25 mm Schlappen mit hoher Pannensicherheit und entsprechenden Schläuchen empfehlen.

Viel Spass und ein erfolgreiches, unfallfreies Rennen; berichte von deinen Erfahrungen.

MfG
Frank
 
Mir ist beim Südharzmarathon der Hinterreifen geplatz, nachdem wir 0,5 Meter über (groben) Schoter fahren mussten (Baustellen Verfüllung). Ich hätte da nur bedingt Bock drauf. Wenn der Schotter, kleiner und älter ist, dann mag das ja gehen.
 
Man kommt auch mit dem RR über Schotter, ob man das will ist eine andere Sache. Bin auch schon des öfteren mal ein paar km Schotter gefahren und hatte keine Probleme. Sicherlich kann man sich nicht in die Kurven legen wie auf Asphalt aber auch auf Schotter kann man zügig unterwegs sein. Beim Giro wurden doch auch mal Schotterpassagen in eine Etappe intergriert. Also wenn es nur 8km sind würde ich kein Problem sehen, vieleicht 25mm Reifen montieren die relativ Pannensicher sind zb. Conti. Falls es Regnen sollte wäre das natürlich eine relativ schmutzig angelegenheit. Warum 8km Schotter bei einem RR an die Belastungsgrenze gehen sollte erschließt sich mir nicht, bei jedem Pflasterstück oder Rauem Straßenbelag hätte man den gleichen Effekt.
 
Es wird ja sicher kein Gleisbett sein, sondern feiner Wegeschotter - den sollte eigentlich jeder Reifen wegstecken können? Vielleicht kann man den Veranstalter mal anschreiben? Die werden sich ja schon was dabei gedacht haben...
 
Also ich kann mich noch gut an meine erste Ausfahrt überhaupt mit einem Rennrad erinnern. Die führte mich leichtsinnigerweise über etwa 4km jahrelang abgewetzten Schotter. Ich bin ungefähr 500m weit gekommen, dann hat mich ein schleichender Plattfuß des Fahrtwindes beraubt. :confused:
Wenn es schon sein muss, dass da über Schotter gefahren wird, dann würde ich dir raten, möglichst viel Druck zumindest auf den Hinterreifen zu geben.
 
Sind die 8km am Stück oder auf die 165 verteilt? Bin heute erst noch durch Baustellenschotter durch. Keine Probleme. Was soll da auch groß passieren, wenn man korrekten Luftdruck draufhat? Irgendwas aufsammeln, was die Karkasse anschneidet, kann man auch sonstwo. Und das Schotter einen Rahmen an seine Belastungsgrenze bringt ist ja wohl an Defätismus nicht zu überbieten. Seit wann sind MTB-Rahmen nochmal aus Carbon? :rolleyes:
 
Wenn mit Schotter so etwas gemeint ist, würde ich mir keine Sorgen machen:



Einfach fahren, vielleicht auf 4-Seasons wechseln, mit dem fahre ich so etwas und noch ein bisschen gröber jeden Tag. An den Rahmen kann man ja um auf Nummer sicher zu gehen großflächig Rahmenschutzfolie anbringen.
 
Ich kann hier auch nur mutmaßen, was du mit Schotter meinst.

Ich habe eine Verbindungsstrecke auf einer Waldautobahn, die ich ab und zu fahren muss, da die Alternative nur dicht befahrene Straßen wären.

Besteht aus kleinen Steinchen und im groben Teil auch aus größeren. Hatte da bisher kein Problem mit den GP 4000s. Man sollte halt nicht unbedingt auf die dicksten Steine drauffahren
und wenn irgendwelche Abschnitte kommen, wo dir das Zeug grob und splittrig vorkommt, vielleicht sogar mal kurz auf den erdigen Seitenstreifen ausweichen, damit man sich nicht mit viel
Pech die Seitenwand aufschlitzt.

Ansonsten halte ich nicht all zu viel von Panikmache bei sowas, klar man kann immer Pech haben, aber wenn etwas vorsichtig fährt und sich vielleicht nicht mit Renntempo ins nächste Schlagloch stürzt ist bisschen "Schotter" kein Problem.Ich gehe jetzt mal davon aus, dass die Rennveranstalter euch nicht mitm Rennrad durch Eisenbahnschotter schicken. ;)

p. s.: Beim Giro gabs ja auch so einen Abschnitt, den man Waldautobahn nennen kann -- hat da jemand ein Video dazu? -- und die gurken die mit ihren ultradünnen Rennreifen durch, die ja noch pannenanfälliger sein dürften als die GP 4000s.
 
Danke für die Antworten!
Die 8km sind am Stück. Danach und davor schön Asphalt. Dummerweise bin ich im letzten Jahr vor dem Frost und Schnee nicht mal die Strecke mit dem MTB abgefahren. Das werde ich also April/Mai machen, wenn die Fahrbahndecke wieder sichtbar ist und dann Bilder nachliefern. Denke nicht, dass der Schotterweg so schön ist wie auf dem Foto von "Bill Tür", aber ein Eisenbahnkiesbett wird es garanitert auch nicht sein. Bei den Norwegern bin ich mir nie so ganz sicher. Die sagen immer so sinngemäß: "ach, des passt schon" oder "am Ende ist dann alles wieder gut". ;)
Sicherheitshalber werde ich mir meinen Marschall-Stahlrenner wieder aus Deutschland holen, damit ich mich dann entscheiden kann. Habe keine Lust auf einen Sturz im Matsch mit dem Carbon-Cube.
 
Sind die 8km am Stück oder auf die 165 verteilt? Bin heute erst noch durch Baustellenschotter durch. Keine Probleme. Was soll da auch groß passieren, wenn man korrekten Luftdruck draufhat? Irgendwas aufsammeln, was die Karkasse anschneidet, kann man auch sonstwo. Und das Schotter einen Rahmen an seine Belastungsgrenze bringt ist ja wohl an Defätismus nicht zu überbieten. Seit wann sind MTB-Rahmen nochmal aus Carbon? :rolleyes:

Ich habe nicht geschrieben das die Belastungsgrenze erreicht wird,sondern das sie, je nachdem wie grob und tief der Schotter ist, erreicht werden kann. Ich habe auch nicht von Rahmenbruch gesprochen; für mich stellen Fahrbarkeit, Sturzgefahr und Pannenrisiko auch Belastungsgrenzen dar. Diese kann man ja, wie von mir vorgeschlagen, durch entsprechende Materialwahl weiter hinaus schieben.
Wenn ich mir meine MTB-Rahmen ansehe, weiß ich, wie meine RR-Rahmen nicht aussehen sollen. Von daher würde ICH nicht unbedingt mit einem Carbonrahmen fahren, wenn ich einen hätte. Bei meinen Rädern würde ich das ältere mit den Macken bevorzugen.
Aber ich verstehe deinen Einwand, Fremdwörter die man mühsam sucht, muss man ja auch verwenden :D
Entmutigen oder gar von seinem Vorhaben abbringen, wollte ich ihn auf keinen Fall.

MfG
Frank
 
... wobei letztere innerhalb von 10 Sekunden Ersatz parat haben. ;)
Frage ist dann ja eher, ob bei der Etappe wirklich ungewöhnlich viele einen Panne hatten. Würde mich wundern, das einzige, was ich bei Schotter merke ist, dass der Reifen schneller abbaut. Aber auch da ist der nicht nach 8km weg.
 
Sind da auch Cyclocrosser als "Rennräder" zugelassen?;)
Ansonsten: wenns wirklich um Schotter im strengen Sinne geht, dann ist da im Sattel auf dem RR kein Durchkommen, weil es also "Steinchen" ab 3 cm Größe sind. Wird wohl eher ein Kiesweg mit Feinkies gemeint sein, wie auf vielen "Waldautobahnen".

P.S. Beim Cape Epic hat mal eine Etappe über ein altes Gleisbett geführt - das dürfte schon mit dem MTB kein Vergnügen gewesen sein.
 
@Amigo: Du hast Recht, es ist ein Kiesweg. So grob wie Schotter sind die Steine nicht. Ich verwende den Begriff "Schotter" einfach schon immer falsch. Asche auf mein Haupt.
Also, demnach, was ich hier gelesen habe und auch selbst schon dachte, werde ich einen Stahlrenner verwenden. Das Risiko mein neues geliebtes Cube zu beschädigen, ist mir da doch zu groß. Bilder vom Weg folgen, wie gesagt im April dann :).
 
Ich denke dass ein Rennen nicht über Schotterbeläge geführt wird, sondern eher über einen wassergebunden Belag, der oft fälschlicherweise als Schotterbelag bezeichnet wird. Ein wassergebundener Belag hat verschieden Korngrößen, so dass er sich fast betonhart verfestigt, reiner Schotterbelag mit weitesrgehenst gleicher Korngröße hingegen behält seine lose Struktur und kann somit leicht die Flanken des Reifens beschädigen.
Übrigens fuhr der letzte Giro in einer Etappe auch über wassergebundene Beläge, sogenannte "Schotterbeläge".
 
Heute auch noch wieder ein Stück über Schotter oder Wassergebundenen belag oder was weiß ich zurückgelegt, auf jeden fall keine Probleme:D. Wenn es als RR rennen ausgeschrieben ist wird man auch mit dem RR dort durchkommen,
 
also ich bin früheer oft de Rennen in Padborg und Tonder (DEN) gefahren, da ging auch immer einige km über unbefestigte Wege. Das sollte man üben. Kleine Tipp, nicht lenken, sonder laufen lassen. Und schnell fahren!!! Und Schlauchreifen mit etwas weniger Luftdruck verwenden. 25mm sind ok, dann reichen 4-5 Bar. Beim 23 etwas mehr. Also der Competition steckt das locker weg.
 
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