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Radwegbenutzung - von wegen Freund und Helfer...

AW: Radwegbenutzung - von wegen Freund und Helfer...

Das wird ja immer mehr OT hier ??

Frage also, "müssen autonome Demonstranten Radwege benutzen ?"

Ich glaube, diese Diskussion bringt hier nichts, oder ?
 
AW: Radwegbenutzung - von wegen Freund und Helfer...

Recht wird von uns nicht erfunden sondern ausgelegt und im Zweifelsfall habe ich als Polizeibeamter solange recht bis mir ein Richter sagt das ich nicht recht habe...


Und der Richter weiss was Recht ist weil es in einem Buch steht............
Willkommen in Deutschland, wo man beim Eintritt sein Hirn abgeben kann, weil selbst was wissen und entscheiden ist hier ja zweitrangig da mann ja alles nachlesen kann.
 
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Guch mal hier:
http://www.tagesspiegel.de/berlin/;art270,2253526

Die StA hat das Verfahren eingestellt, da die Lage für die 2 Polizisten "unübersichtlich" war.

Dann noch das hier, wo der Richter sehr deutlich die Aufklärungsarbeit der StA tadelt:
http://www.zeit.de/2008/19/LS-SEK?page=all

In dem Fall mit dem Betrunkenen Jugendlichen hat erst der BGH für eine strenge Verurteilung gesorgt.
Die Eltern des Kindes sagten, dass die StA nur daran interessiert war Argumente für die Unschuld der Polizisten zu finden.

In der Sache die in meiner Signatur angedeutet wird, mußte sogar das Bundesverfassungsgericht die Gerichte zu recht weisen.

Dann gibt es noch den Demonstranten, dem beim G8-Gipfel von einem Wasserwerfer ein Auge ausgeschossen wurde: Der Schütze (als der Polizist) konnte nicht ausfindig gemacht werden.

Das kling traurig. Noch trauriger ist aber, dass ich mir sicher bin, dass ich als StA genauso handeln würde. Einfach nur um meine Karriere zu fördern.
(Wenn meine Noten so bleiben kriege ich vielleicht sogar die Möglichkeit mal so zu handeln, was gerade zu erschreckend ist.)

"Fast alle diese Fälle ähneln sich. Zunächst ist es schwierig für die Betroffenen zu beweisen, dass Beamte sie misshandelt haben. Meist geschieht dies auf einem Polizeirevier. Die Zeugen sind entweder Uniformierte, die häufig nicht aussagen. Oder es handelt sich, auf der anderen Seite, um Freunde oder Bekannte des Opfers, deren Aussagen nicht zählen, weil sie befangen sind. Die früher sehr aktive Bundesarbeitsgemeinschaft kritischer Polizisten (BkP) berichtete, häufig würden zudem Beweismittel verschwinden.

Will ein Opfer gegen das erlitteten Unrecht vorgehen, wird ihm nach Angaben von AI und BkP das Leben schwer gemacht. Polizisten sagen häufig aus falsch verstandenem Korpsgeist nicht aus, erinnern sich nicht oder haben sich “gerade den Schuh gebunden”.
Quelle: Frankfurter Rundschau / 12.03.08


bei wievielen verfahren warst du schon zugegen? wieviele disziplinarverfahren hast mit bearbeitet? wie oft hast du gerichtsverhandlungen beigewohnt, bei denen es um widerstandshandlungen ging?

du solltest dich um eine parktikantenstelle bei der bild bewerben, deren artikel entsprechen deiner aussage sehr.
 
AW: Radwegbenutzung - von wegen Freund und Helfer...

Was dir so einen Spass bereitet bedeutet für nicht einen unerheblichen Teil von friedlichen Demoteilnehmern Angst und Schmerzen.?!

es gibt doch keine Grund vor uns Angst zu haben und Schmerzen gibts nur wenn man was falsch gemacht hat

Eine Ex von mir erlitt einen Astmaanfall als sie lange Zeit sehr robust auf eine Motorhaube gedrückt wurde.?!

das ist sicherlich nicht schön, aber kommt halt vor, auch deshalb schleppen wir ja immer unsere Sanis mit uns rum, man kann ich die Leute halt so schlecht reinschauen

Dass euch das nicht peinlich ist mit so ner Panzerung und Gewalt gegen friedliche schwächere Bürger vorzugehen. Muss man mMn schon ein besonderer Typ Mensch sein um das noch zu verteidigen.?!

ja, das sagt man öfters bewundernd über uns, dass wir was besonderes sind :)

Klar, wir bekommen die Autonomen nicht aus der Demo raus, deshalb gehen wir nach Hause. Und die Rechten, die lassen wir einfach marschieren wie sie froh und lustig sind, damit jeder brave Bürger die Möglichkeit hat die Botschaft zu hören.?!

nein, das hast du falsch verstanden, zu Beginn kann man doch diesbezüglich gern seine Meinung äußern und demonstrieren, aber wenn es dann zu Sache geht dann muß man sich halt verabschieden, wenn man sich nicht dem Vorwurf aussetzen will, dass man mit den Gewalttätern gemeinsame Sache macht

Nur weil *wir* x-mal friedlich blockiert haben, kommt Worch nicht mehr und deine Kollegen werden nicht mehr zu Zwangsdiensten verdonnert. Ist das jetzt für dich so schlimm dass der arme Worch hier in LE nix mehr vom nationalen Bewusstsein erzählt?!

hmm, im Grunde ist mir der Worch, sein nationales Bewußsein und Leipzig als solches völlig egal, also um deine Frage zu beantworten: Nein, es ist nicht schlimm für mich

Was einem aber schon ein wenig fehlt sind die lustigen geschichten auf indymedia und natürlich die vielen Fotos von uns


ach ja, hab noch was für dich, vielleicht habe ich ja glück und du kennst das noch nicht
comic_legal.gif
Quelle



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ach ja, um dem berechtigtem Einwurf von Radmän gerecht zu werden:

einerseits finde ich die Bilder von dem Radweg jetzt nicht so schlimm, andererseits solte es da allerdings wirklich so glatt gewesen sein, dann würde ich da (mit dem RR) auch nicht drauf fahren, das hätte ich dem Kollegen dann allerdings schon beim ersten mal in Form einer Gegenvorstellung vorgetragen, vorausgesetzt es ging nur um die Radwegbenutzung
 
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Diese ganze Diskussion muss ich sagen ohne den Nötigen Respekt außer acht zulassen gegenüber den Teilnehmer dieses Forum, führt so Langsam ins Monströse und Absurdum .
Wie viel Zeit und Energie ist Notwendig gewesen um das Thema halbwegs Sachlich zu führen.
Es geht doch schon längst nicht mehr um das banale Laub ,hier öffnen sich die Tiefen
Schwarzen Abgründe der Menschlicher Seele die bei manch einem kein Moralisches Rechtsbewusstsein zu Tage fördern lässt.

Guten Abend





.
 
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ach ich heule doch nicht rum, es hat doch meistens Spaß gemacht, schließlich will man ja Sachen, die man ständig trainiert, auch mal anwenden können

Ich hoffe doch hier Überspitzte Ironie nicht erkannt zu haben, den wenn ich mir vorstelle das Staatsdiener mit einer solchen Einstellung eine Dienstwaffe führen dürfen wird einem Angst und Bange.
 
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Hey Jungs, ich weiß nicht ob ihr es gemerkt habt.

Dieser Praetor und der andere Hetzer Ingmar E. haben an solche Threads einfach nur Spaß.

Die hetzen einfach gegen die Polizei und geilen sich an euren Antworten auf. So Leute sind einfach nur Demagogen.

Ignorieren ist das einfach Richtige.
 
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Ich hoffe doch hier Überspitzte Ironie nicht erkannt zu haben, den wenn ich mir vorstelle das Staatsdiener mit einer solchen Einstellung eine Dienstwaffe führen dürfen wird einem Angst und Bange.
So sind Bullen nunmal. Man muss ja gehorchen, sonst ist kein Staat zu machen. Und dann noch die Sache mit der sicheren Arbeitsstelle und so. Da nehmen sie im Endeffekt jeden und entsprechend ist die Qualität.
 
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So sind Bullen nunmal. Man muss ja gehorchen, sonst ist kein Staat zu machen. Und dann noch die Sache mit der sicheren Arbeitsstelle und so. Da nehmen sie im Endeffekt jeden und entsprechend ist die Qualität.

Und die die selbst für die Polizei zu schlecht sind, dürfen wie du Posts bei Rennrad News einstellen.
 
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ohne Polemik würde einem diese komplexe Welt echt den letzten Nerv rauben, wie?
 
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@Katja-Fan: :spinner:


Felidae schrieb:
Ich hoffe doch hier Überspitzte Ironie nicht erkannt zu haben, den wenn ich mir vorstelle das Staatsdiener mit einer solchen Einstellung eine Dienstwaffe führen dürfen wird einem Angst und Bange.

irgendwie verstehe ich nicht so ganz was du mir sagen willst, meine Dienstwaffe ist ein ganz normales Arbeitsgerät für mich und für den Fall der Fälle möchte man damit auch ordentlich und rechtssicher arbeiten können. Das hat aber nicht wirklich was mit dem Training geschlossener Einheiten zu tun, worum es ja bei der von dir zitierten Aussage ging. Andererseits ist es aber schon so, dass man nicht gerne Sachen trainieren würde, von denen man genau wüßte, dass sie nie gebraucht werden

krefeld47 schrieb:
Dieser Praetor und der andere Hetzer Ingmar E. haben an solche Threads einfach nur Spaß.

solange das Ganze sachlich abläuft ist das doch ok, ein Forum ist doch eine Diskussionsplattform und Spaß ist da auch nicht verboten, als Damagogen oder Hetzer würde ich sie trotzdem nicht sehen, einfach ein wenig Toleranz und Respekt vor der Meinung anderer walten lassen und schon ist das kein Problem. Und Spaß macht es mir auch, muß ich nicht den ganzen Tag Battlefield spielen ;)

Lord Helmchen schrieb:
So sind Bullen nunmal. Man muss ja gehorchen, sonst ist kein Staat zu machen.

das stimmt wohl, irgendwas muß so ein Gebilde ja im Inneren aufrecht erhalten

Lord Helmchen schrieb:
Und dann noch die Sache mit der sicheren Arbeitsstelle und so.

ja, früher wollte den Job keiner machen, weil man ja in der Freien Wirtschaft viel mehr verdienen konnte, in schwierigen Zeiten wie heute kommt dann wegen der Sicherheit Sozialneid auf ...

Lord Helmchen schrieb:
Da nehmen sie im Endeffekt jeden und entsprechend ist die Qualität.

genau, deshalb gibt es ja auch keine Auswahlverfahren, oder wenn doch dann wahrscheinlich nur um die mit Resthirn von uns fernzuhalten
 
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genau, deshalb gibt es ja auch keine Auswahlverfahren, oder wenn doch dann wahrscheinlich nur um die mit Resthirn von uns fernzuhalten
Bei dem, was man so erlebt, kann das Auswahlverfahren eigentlich gar nicht streng genug sein.
Bei Polizisten fällt Inkompetenz und charakterliche Nichteignung natürlich naturgemäß stärker auf, als bei anderen Berufen, das muss man ja zugeben, aber ihr seid nunmal die jenigen, mit denen man auf der Straße zu tun hat und die man noch am ehesten als kleine Faschos erlebt.
 
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@Praetor

Nachdem deine Ansichten nun bekannt sind mußt du damit künftig vielleicht nicht jeden Thread kapern in dem irgendwie die Polizei vorkommt.
 
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Radwege sind benutzungspflichtig. Man muss nicht dort fahren, wenn sie nicht zumutbar sind. Doch was ist nicht zumutbar? Hier ist die Rechstsprechung nicht eindeutig und liegt im Auge des Betrachters.

Meinung A: Mit dem Rennrad durch Laub zu fahren geht, auch ohne zu fliegen, wenn man denn langsam fährt. Somit ist es zumutbar und der Polizist hat recht.
Meinung B: Es ist nicht zumutbar, da gefährlich glatt, auch wenn man langsam fährt.

Ein Richter tendiert mit Sicherheit zu Meinung A, leider.

Man kann viele Gründe konstruieren, weshalb man nicht auf dem Radweg fahren muss. Wenn ich mein Tempo aber auf unter 10 km/h reduziere ist fast jeder Radweg zu meistern. Aber wir wollen ja schnell fahren. Deshalb wird man niemals mit irgendwelchen Argumenten durchkommen. Das ist leider so und ich finde das echt traurig. Wer das nicht wahrhaben will fahre mal in Münster Rad. Das ist die "fahrradfreundlichste" Stadt Deutschlands. Die Radwege dort sind eine einzige Katastrophe, unübersichtlich, gefährlich und die Radler dort kennen keinerlei Regeln, außer die, das man unbedingt auf den Radweg muss. Ich habe noch nie soviel Angst auf dem Rad gehabt, wie in dieser Stadt. Und die Münsteraner sind auch noch stolz auf ihre Radverkehrspolitik. Doch mittlerweile merken die auch, das es so nicht weitergehen kann. Die Polizei kann die Radunfälle gar nicht so schnell aufnehmen, wie sie reinkommen.
 
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Radwege sind benutzungspflichtig. Man muss nicht dort fahren, wenn sie nicht zumutbar sind. Doch was ist nicht zumutbar? Hier ist die Rechstsprechung nicht eindeutig und liegt im Auge des Betrachters.

Meinung A: Mit dem Rennrad durch Laub zu fahren geht, auch ohne zu fliegen, wenn man denn langsam fährt. Somit ist es zumutbar und der Polizist hat recht.
Meinung B: Es ist nicht zumutbar, da gefährlich glatt, auch wenn man langsam fährt.

Ein Richter tendiert mit Sicherheit zu Meinung A, leider.

Man kann viele Gründe konstruieren, weshalb man nicht auf dem Radweg fahren muss. Wenn ich mein Tempo aber auf unter 10 km/h reduziere ist fast jeder Radweg zu meistern. Aber wir wollen ja schnell fahren. Deshalb wird man niemals mit irgendwelchen Argumenten durchkommen. Das ist leider so und ich finde das echt traurig. Wer das nicht wahrhaben will fahre mal in Münster Rad. Das ist die "fahrradfreundlichste" Stadt Deutschlands. Die Radwege dort sind eine einzige Katastrophe, unübersichtlich, gefährlich und die Radler dort kennen keinerlei Regeln, außer die, das man unbedingt auf den Radweg muss. Ich habe noch nie soviel Angst auf dem Rad gehabt, wie in dieser Stadt. Und die Münsteraner sind auch noch stolz auf ihre Radverkehrspolitik. Doch mittlerweile merken die auch, das es so nicht weitergehen kann. Die Polizei kann die Radunfälle gar nicht so schnell aufnehmen, wie sie reinkommen.


In Deutschland scheint man ja Jurist sein zu müssen, um halbwegs Regelkonform durch den Verkehr zu kommen. Da lob ich mir doch die Rechtslage in Ö: Bei einer Trainingsfahrt darf man mit dem Rennrad die Straße benützen (auch bei vorhandenem Radweg). :)http://www.oeamtc.at/netautor/pages/resshp/anwendg/1095880.html#woPflicht
 
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Dr.Frank Bokelmann in Hamburg, ein geübter Verwaltungsbeamter schafft das immer wieder und kam so auch in die Medien. Google ist dein Freund.

Ausnahmen bestätigen die Regel. Ich würde mir auch wünschen, dass es mehr solche Rechtsanwälte geben würde.

Noch besser wäre es aber, wenn ich nicht vor jeder Kreuzung die Rufnummer meiner Rechtsschutzversicherung parat haben müsste.
 
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@Praetor

Nachdem deine Ansichten nun bekannt sind mußt du damit künftig vielleicht nicht jeden Thread kapern in dem irgendwie die Polizei vorkommt.

mich stört es nicht. ich bleibe aber bei meiner meinung, dass er das fachgebiet wechseln und journalismus studieren sollte. seine beiträge passen so schön zur bildzeitung. :D
zudem ist dann lord helmchen mit seinen hochqualifizierten beiträgen nicht so alleine :rolleyes:

mfg
frank
 
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