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Radrenn-Plage der Marsch?

AW: Radrenn-Plage der Marsch?

So ein Artikel macht mich wütend. Wenn es gefährlich sein soll, mit 30-40 km/h herumzufahren, sollte man mal was an der Verkehrsführung ändern und nicht die Radfaher verteufeln. Vor allem, wenn ein 40km/h Radler gefährlich sein soll, was ist denn dann ein 100km/h Auto?
Immerhin hat der Polizist erkannt, dass Radler nicht unbedingt auf den Radweg gehören.
Man kann die Statistik auch anders lesen: Nicht mal die Hälfte der Radler sind Schuld am Unfall. Ein klarer Beweis, dass die Nicht-Radfraktion noch schlechter fährt, als die paar Radler.

Die, die sich an den Radlern stören sind doch nur angefressen, weil sie beim sonntäglichen Brötchenholen ihren Blechhaufen nicht auf 50% Vmax beschleunigen können.

Also ehrlich, Radler sind kein Verkehrshinderniss, selbst wenn sie zu 5 nebeneinanderfahren, größtes Verkehrshinderniss sind die Faulär$che die immer mit dem Blechhaufen fahren müssen (Berufsverkehr).

Wir sind die Guten! :D
 
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Sommerloch im tiefsten Winter, hurra! :frosty:

@speichennippel:

Gut ausgedrückt. Besonders für deine letzten beiden Absätze volle Zustimmung und auch bei der Sache mit dieser Statistik sind mir sofort die gleichen Gedanken gekommen.
 
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Die Meldung ist ja angesichts der Statistik die reinste Unverschämtheit!
Die Radfahrer sollen eine Plage sein, obgleich sie nur an 3% aller Unfälle schuld sind, und sich jeder dritte von diesen nur zwischen Radfahrern ereignet? :aufreg:
Wer so denkt, sieht nicht einen Geisterfahrer, sondern hunderte. :rolleyes:
Aber fürs Denken werden Lokalreporter ja nicht bezahlt, sondern fürs Schreiben.
 
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"Das große Problem sind die Radtourenfahrten, die zuhauf stattfinden"

Da komme ich für die Haseldorfer Marsch auf gerade einmal zwei RTFs im Jahr (Blankenese und Wedel). Wenn das zuhauf sein soll. :confused: Vermutlich wurden da die Trainingsfahrten der RG Uni als RTFs eingestuft. ;)

Dass man als Rennradler in der Marsch nicht immer willkommen ist, war mir schon bekannt. Spätestens, seit sie im letzten Winter einen der beliebtesten Wege mit Schwellen und Kopfsteinpflaster verschandelt haben. :aufreg:
 
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Ich fahre im Sommer regelmäßig durch die Gegend und hatte noch nie Probleme mit den Anwohnern oder den Autofahrern. Scheint sich um eine frustrierte Minderheit zu handeln. oder um ein verspätetes Sommerloch.
 
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Spätestens, seit sie im letzten Winter einen der beliebtesten Wege mit Schwellen und Kopfsteinpflaster verschandelt haben. :aufreg:

Und ich dachte immer, die wollten langfristig am Deich einen Alternative zu Paris-Roubaix aufbauen. Legendär - muss jeder Rennradfahrer besucht haben. Oder die neue Imbissbude in Kreuzdeich wartet auf die Radwanderer auf dem Elberadweg, die Ihr Gepäck verlieren...

Gruß aus HH

wilf
 
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Wenn ich die Statistik im Bericht des Wedel-Schulauer Tagblatt (was für ein sperriger Name) um die 34 Unfälle mit Radfahrer untereinander bereinige, dann waren an den Unfällen KFZ/Radfahrer nur 38% der Radfahrer schuld, dagegen jedoch 62 % der Kfz-Lenker, überschlägig 1/3 zu 2/3. Wo ist kann man da nur eine Radfahrerplage sehen.
 
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Würde die Bande zuhause bleiben, hätte es diese Unfälle auch nicht gegeben! ;)
 
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Wars Pacificline, der das in der Signatur hatte? Wer wohnt, wo andere Urlaub machen (bzw. hier ihre Wochenendausflüge) braucht sich nicht zu beschweren, daß was los ist.
Über den Kaffee und Kuchen Umsatz, den die Touren bringen beschwert sich keiner. (Wahrscheinlich ist die mitgeführte Verpflegung bei den verbissen fahrenden der eigentliche Stein des Anstosses).
Klar ist der Konflikt real, aber die (durchaus mit einem vernünftigen Nahverkehrsangebote unterfütterten) Versuche, alle Autos mit PI ab Landesgrenze die Einfahrt (nach Hamburg) zu verweigern laufen (leider) auch schon seit Jahrzehnten ins Leere, also gleiches Recht für alle.
Dem Herrn Steiner sei mal die Alternative zum durchdenken angeboten, wenn wir alle die "hinterhältig" lautlosen Räder einmotten, und die Tour mit der Harley machen.
Wär bestimmt auch nicht recht :D
 
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Scheint eine Gegend zu sein in der Rennradfahren noch eine neue Angelegenheit ist.Das zeigt ja schon die Äusserung bei zwei RTF im Jahr von einer "Massenplage" zu sprechen.In meinem Umkreis gibt ein gutes Dutzend RTF im Jahr.
@whitewater Das was Du über den Umsatz von Kaffee und Kuchen sagst trifft es in's schwarze.Mallorca hat das erkannt und macht durch seine Radfahrerfreundliche Politik gutes Geld mit den Radsportlern.
 
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Scheint eine Gegend zu sein......
ist schon das klassische Hamburger Trainingsrevier. Ist halt der Deal. Stadtnah im Grünen ist immer im Naherholungsgebiet. Auch wenn sich schön rummösern lässt. Sollen die Leute doch richtig in die Wallachei ziehen, da ist Ruhe, aber das ist ja dann auch nicht recht.
 
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Moin,

eigentlich lese ich hier ja nur, aber nun muss ich auch mal...

ich kann die Leute schon verstehen - wobei ich die Unfallgefahr et.c für vorgeschoben halte. Ich glaube die RR Schwärme nerven einfach, grad in kleineren Nebenstrassen.

Bin selbst in der o.g. Gegend mal mit einer Anwohnerin ins Gespräch gekommen. Hintergrund: mit einem Freund nette Ausfahrt gemacht, und vergessen Riegel einzupacken. Irgendwann kam bei uns der Hunger - wir fuhren gerade durch eine kleine Seitenstrasse mit Einfamilienhäusern, Tempo 30 Zone. Mehr als 31 hatten wir bestimmt nicht. ;)

Naja, jedenfalls standen da etliche Apfelbäume so halb auf einem Vorgarten, und wir hielten an um uns je einen Apfel zu pflücken. Ja, ist jetzt nicht so die feine, aber... naja, in dem Moment kam eine zetternde Dame mittleren Alters aus dem Haus, inkl. 3 kleffenden kleinen Hunden, und hat geschimpft wie ein Rohrspatz: das jedes WE die biblischen Plagen in Form von RR-Fahrern über die Gegend herfallen würden, die Äpfel wegfressen, und Kinder in der Strasse quasi nicht mehr spielen können, da regelmäßig RR-Gruppen mit locker über 30 durch eine Wohngegend heizen und spielende Kinder im Zweifel eher beschimpfen statt zu bremsen.

Und wisst ihr was? Ich glaub's ihr. Der RR-Fahrer an sich hat einfach einen starken Hang zu gockelhafter Rücksichtslosigkeit, und ich glaube ihr total das die RR Gruppen in den kleinen Wohngebieten kolossal nerven können. Wir haben uns jedenfalls entschuldigt, sogar noch paar Äpfel extra gekriegt, und alles war gut.

Hat mir irgendwie zu denken gegeben die ganze Nummer....
 
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Na sicher, die bösen RR-Fahrer, die die Wohngebiete unsicher machen! Mir kommen die Tränen!
Vielleicht sollten wir tatsächlich die RR verticken und uns Harleys und SUVs kaufen.
 
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... und Kinder in der Strasse quasi nicht mehr spielen können, da regelmäßig RR-Gruppen mit locker über 30 durch eine Wohngegend heizen und spielende Kinder im Zweifel eher beschimpfen statt zu bremsen.

Dort wohnen die Leute, die mit ihren Autos in der Stadt (zum Einkaufen, Kinobesuch,...) einfallen, dass dort auch keine Kinder auf der Straße spielen können.
 
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Dort wohnen die Leute, die mit ihren Autos in der Stadt (zum Einkaufen, Kinobesuch,...) einfallen, dass dort auch keine Kinder auf der Straße spielen können.

Naja, komm, warum kauft man sich in Haus etwas draussen - weil man seine Ruhe haben will. Und RR vs. Auto ist abwegig - das eine ist Sport, das andere Familientransport. Hat überhaupt nix miteinander zu tun. Trotzdem können beide - Autofahrer und Radler - gerne mal rücksichtsvoller sein.

Ich sage ja nicht RR-Fahrer abschaffen, verbieten, oder sonstwas - aber wenn ich manche von uns sehe denke ich schon "Mensch mach Dich mal locker" - muss man mit 15 Mann mit 40 Sachen durch Wohngebiete brausen ohne links und rechts zu gucken? Verpaßt man irgendwie die Siegprämie, wenn man seinen Schnitt mal etwas senkt, um auch noch Platz für andere zu lassen, insb. Kinder?

Im Freundeskreis ist es bei mir so, das man sich kaum trauen darf zu erzählen das man RR fährt. Das öffentliche Bild des RR Fahrers ist mal bewußt total überspitzt ausgedrückt "schwul angezogene Männer in der Midlife-Crisis, die alles ummähen, Passanten anpöbeln und so tun als wären sie mindestens Lance Armstrong".

Dieses Bild ist sicher eher falsch, aber es gibt auch genug schwarze Schafe die negativ auffallen - auch als RR Fahrer und Sportler hat man ne Verantwortung wenn man eine Masse zu gefährlicher Geschwindigkeit beschleunigt, und nicht die ganze Welt ist dafür da Verständniss für die Verbissheit zu haben, die RRs an den Tag legen wenn es um den heiligen Schnitt geht.

Darob: in Wohnstrassen lieber mal 25 fahren und wenn Kinder, Omis, Katzen oder sonstwas die Strasse kreuzen kann man auch mal bremsen. Ist entspannter für alle und unser Sport bekommt nicht nen noch schlechteren Ruf, als er ohnehin leider schon hat.
 
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Zitat: Einige Ausschussmitglieder, unter anderem Kai Feuerschütz (CDU) und Helmuth Kruse (Grüne) konnten ebenfalls von Problemen mit Radfahrern berichten.
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Ich kann auch von Problemen mit Auto/LKW-Fahrern oder Fussgängern berichten!. Und?

Sehr einseitiger Artikel. Objektiver-Journalismus geht anders.

Solche Artikel gehören eigentlich entsorgt. Dient wohl nur der reinen Stimmungsmache. Schade das sich schreiberlinge/redaktionen für sowas hergeben.
 
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