Sonnengott
Spekulativer Spekulatius
AW: Radrenn-Plage der Marsch?
Da stimme ich Dir auch (fast) zu. Das Problem ist doch, dass der Mensch an sich dazu neigt, zu verallgemeinern (so wie ich in diesem Satz
) und Gruppen nach dem Verhalten Einzelner zu beurteilen. Wir sprechen immer wieder vom "bösen Autofahrer", der uns anhupt/gefährdet/wasauchimmer, obwohl das nur eine Minderheit der Leute ist. Dennoch setzt sich durch deren Verhalten in unseren Köpfen dieser Eindruck fest.
Für die Anwohner ist es ebenso: Das Verhalten einiger Rennradfahrer ist nun einmal rücksichtslos, da kann man nichts schön reden. Es gibt keinen Grund, Fußgänger oder sogar Kinder zu beschimpfen, nur weil sie im Weg sind. Ich habe das (zufällig auch in der Marsch) sogar schon von Seiten eines Radlers gegenüber einem zu langsamen Autofahrer erlebt. :spinner: Das ist doch exakt das gleiche Verhalten, was wir an hupenden Autofahrern bemängeln. Und so ein Verhalten setzt sich einfach in den Köpfen der Leute fest. Beispiel: Vor einiger Zeit halte ich an einer roten Ampel (nicht in der Marsch...) und nehme einen Schluck aus meiner Flasche, als ein Anwohner aus dem Fenster zuruft: "Du hältst doch nur, weil Du Durst hast. Die rote Ampel interessiert Dich einen Dreck."
Solche Leute sind, wie auch agressive Autofahrer und der Herr Steiner, Leute, die auf verschiedene Weisen einfach überreagieren. Solche Reaktionen ließen sich mit etwas gegenseitiger Rücksichtnahme verringern (ausschließen leider nicht). Auf solch engen Straßen, zu großen Teilen auch 30er Zonen, muss man eben nicht ballern, da kann man andere Strecken fahren, auch in der Marsch. Ja, ich gebe zu, auch ich bin schon mit 35 und schneller durch diese Straßen am Deich gefahren. Was aber gar nicht geht, ist, Fußgänger und Sonntagsradler zu beschimpfen und womöglich noch zu gefährden. Da bremst man ab, macht sich gegebenenfalls akustisch bemerkbar und bedankt sich artig, wenn einem Platz gemacht wird. So viel zur "Völkerverständigung".
Der RR-Fahrer an sich hat einfach einen starken Hang zu gockelhafter Rücksichtslosigkeit
Da stimme ich Dir auch (fast) zu. Das Problem ist doch, dass der Mensch an sich dazu neigt, zu verallgemeinern (so wie ich in diesem Satz
Für die Anwohner ist es ebenso: Das Verhalten einiger Rennradfahrer ist nun einmal rücksichtslos, da kann man nichts schön reden. Es gibt keinen Grund, Fußgänger oder sogar Kinder zu beschimpfen, nur weil sie im Weg sind. Ich habe das (zufällig auch in der Marsch) sogar schon von Seiten eines Radlers gegenüber einem zu langsamen Autofahrer erlebt. :spinner: Das ist doch exakt das gleiche Verhalten, was wir an hupenden Autofahrern bemängeln. Und so ein Verhalten setzt sich einfach in den Köpfen der Leute fest. Beispiel: Vor einiger Zeit halte ich an einer roten Ampel (nicht in der Marsch...) und nehme einen Schluck aus meiner Flasche, als ein Anwohner aus dem Fenster zuruft: "Du hältst doch nur, weil Du Durst hast. Die rote Ampel interessiert Dich einen Dreck."
Solche Leute sind, wie auch agressive Autofahrer und der Herr Steiner, Leute, die auf verschiedene Weisen einfach überreagieren. Solche Reaktionen ließen sich mit etwas gegenseitiger Rücksichtnahme verringern (ausschließen leider nicht). Auf solch engen Straßen, zu großen Teilen auch 30er Zonen, muss man eben nicht ballern, da kann man andere Strecken fahren, auch in der Marsch. Ja, ich gebe zu, auch ich bin schon mit 35 und schneller durch diese Straßen am Deich gefahren. Was aber gar nicht geht, ist, Fußgänger und Sonntagsradler zu beschimpfen und womöglich noch zu gefährden. Da bremst man ab, macht sich gegebenenfalls akustisch bemerkbar und bedankt sich artig, wenn einem Platz gemacht wird. So viel zur "Völkerverständigung".
