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offtopic-thread für espressomaschinen, Schallplatten, alte Schuhe, Rechenschieber und Sonstiges

Und hier ein Bild der noch obskureren Lautsprecher...
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Re: offtopic-thread für espressomaschinen, Schallplatten, alte Schuhe, Rechenschieber und Sonstiges
Das sind die drei ganz großen elektrostatischen Kopfhörer der "Weltgeschichte". Da lecken sich Sammler und Fans die Finger danach. Und mit denen beschäftigete man sich nicht mit dem Thema "Büste" sondern mit dem Thema Kunstkopf ;)
  • Jecklin Float
  • Sennheiser Orpheus 1. Serie
  • Stax Lambda Pro mit SRM-T1
was war mit dem unipolar 2002 von Sennheiser?
 
...da hier ja geballte Kompetenz in Sachen HiFi vorliegt platziere ich meine Frage mal hier, obwohl ich sie vor ca. 4 Jahren schon in einem Fachforum veröffentlichte:
http://www.hifi-forum.de/viewthread-110-15619.html
@Don_Camillo
@crispinus
Ist Euch schon mal das "LSE1" von Beyer Dynamic über den Weg gelaufen oder irgend eine Publikation dazu?
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Ich habe den abgebildeten Kopfhörer vom Typ DT480 (ja genau, nicht DT48 und auch nicht DT440) und bin dann über diese Publikation gestolpert.
Das Gerät sollte in etwa das produzieren, was AKG mit ihrem "Audiosphere BAP1000" versuchte (Crossfeed?).
Bisher jedoch ergaben meine Nachforschungen rein gar nichts und manchmal habe ich den Eindruck, dass es sich nur um eine Ankündigung handelte, das Gerät jedoch nie in den Verkauf kam.

Die Anfrage bei BD ergab genau nichts; die Gerätschaften sind zu alt bzw. BD heute ist wohl etwas anderes als 1973...!

Wenn Ihr also etwas wisst bzw. einen kennt, der einen kennt: Gern her mit Infos, ich freue mich über jeden Hinweis.

Gruß aus dem Norden,
Nick
 
Ist Euch schon mal das "LSE1" von Beyer Dynamic über den Weg gelaufen oder irgend eine Publikation dazu?
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Ich habe den abgebildeten Kopfhörer vom Typ DT480 (ja genau, nicht DT48 und auch nicht DT440) und bin dann über diese Publikation gestolpert.
Das Gerät sollte in etwa das produzieren, was AKG mit ihrem "Audiosphere BAP1000" versuchte (Crossfeed?).
Bisher jedoch ergaben meine Nachforschungen rein gar nichts und manchmal habe ich den Eindruck, dass es sich nur um eine Ankündigung handelte, das Gerät jedoch nie in den Verkauf kam.
Von dem LSE1 habe ich bislang auch nur die entsprechenden Fragerunden mitbekommen - gesehen noch nie.

Beim Kopfhörer hast Du ja immer das sog. "Wahrnehmungsproblem". Auf beiden Ohren hörst Du den Direktschall der beiden Kanäle und das mit maximaler Kanaltrennung. Alle im Raum stattfindenden Reflexionen und Indirektschallereignisse des anderen Stereokanals treten nicht auf, so daß man eine ganz andere Abbildung und Räumlichkeit empfindet als über Lautsprecher. Das geht teilweise sogar so weit, daß es auch keine "greifbare" Tiefenstaffelung (welches Instrument ist vorne bzw. wie weit vorne und welches hinten bzw. wie weit hinten) gibt.

Ein zugegeben aufwändiger Ansatz, das Problem zu lösen, waren die sog. Kunstkopfaufnahmen und deren spezielle Wiedergabegräte. Zudem haben die Kopfhörerhersteller lange und ausführlich mit der Form der Muschel und der Anzahl und Ausrichtung der kleinen darin enthaltenen Lautsprecherchen experimentiert. Was bei diesen zuletztgenannten Lösungsansätzen dann aber dennoch als "Problemstellung" verblieb war der Laufzeitunterschied.

Der LSE 1 würde einen weiteren Weg beschreiten und ein Kunstkopfabbild erzeugen, ohne daß eine Kunstkopfaufnahme vorliegt und ggf. auch das Thema Laufzeitunterschied (zumindest teilweise) korrigieren. Ein technisch betrachtet sehr spannender Ansatz.

PS.:

Das HiFi-Forum ist sicherlich Vieles, aber garantiert kein echtes Fachforum.

Das gibt es öffentlich zugänglich bei HiFi nicht. Da kenne ich nur nicht öffentliche Foren, in die man auch nur auf Einladung reinkommt wie das Frickelfest-Forum oder das Forum von Dave Slagle in den Staaten, wobei im Forum von Dave mehr Profis (also wirklich in dem Metier arbeitende Menschen zu finden sind).

Sehr hochwertig ist dann noch das www.diyaudio.com, nur geht es auch dort sehr deutlich weniger um Kaufgeräte sondern mehrheitlich um die richtigen Themen (Technik, Interpretation, Konstruktion und Design).

Und es gibt noch das Lenco-Heaven, welches ebenfalls eine sehr hohe Qualität hat. Dort ist für ein nicht Fachforum das Wissen sehr hoch und der Umgang vorbildlich.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Und hier ein Bild der noch obskureren Lautsprecher...Anhang anzeigen 682496
Ein toller Speaker. Breitbänder mit Hochton-Schwirrkonus weichenlos in einem Bassreflex-Gehäuse. Der Breitbänder erinnert optisch zwar an den bekannten Philips 9410 stammt aber mWn von Cabasse.

Die Rehdeko sind echt toll....wenn man dann noch Jazz hört, zB. Trio´s....Jazz geht´s los.

Yepp, kleine Besetzungen werden Breitbänder-typisch sehr schön abgebildet und gerade der Mittelton und Stimmen sind ein Traum; ein Saxophon hat deshalb eine zauberhafte Brust. Nur bei Großorchestralem oder komplexen Musikstücken stößt das Design (schnell) an seine Grenzen - wie bei jedem Breitbänder.
 
was war mit dem unipolar 2002 von Sennheiser?
Das war Sennheisers Mittelklasse-Antwort auf den Stax SR 5 mit dem kleinen Speiseteil; danach kam der SR5 Gold mit großem Speiseteil, dann der SR 5 Gold mit einem der beiden Kopfhörerverstärker und danach der Lambda und der Lambda Pro.

Damit konnte der Unipolar 2002 nicht mithalten, obwohl das schon ein tolles Teil war und Sennheiser entwickelte viele Jahre am Orpheus und erreichte damit dann die Weltspitze, wobei das "Stechen" im "Gazettenwald" mit dem Jecklin Float wahrscheinlich unentschieden ausgegangen wäre, wenn der nicht so anfällig gewesen wäre. Deshalb haben den Jecklin halt die Vertriebe einfach aus dem Programm gekegelt und die Vertriebe diktieren eh seit Langem die Testkandidaten und auch die Testergebnisse.

Ich selbst hab damals die Upgrades bei Stax mitgemacht und Gott sei Dank den SR 5 Gold lange Zeit behalten; der gefiel mir am Kopfhörerverstärker SRM-1 MK II dann nämlich doch besser als der Lambda Pro. So ist das halt mit dem angeblich besten und ganz einfach wirklich guten Zeug. Irgendwann hab´ ich den ganzen Kopfhörerkrempel dann aber verkauft, weil mich die zuvor schon angesprochenen Abbildungs-Themen eher genervt haben.
 
Ein toller Speaker. Breitbänder mit Hochton-Schwirrkonus weichenlos in einem Bassreflex-Gehäuse. Der Breitbänder erinnert optisch zwar an den bekannten Philips 9410 stammt aber mWn von Cabasse.



Yepp, kleine Besetzungen werden Breitbänder-typisch sehr schön abgebildet und gerade der Mittelton und Stimmen sind ein Traum; ein Saxophon hat deshalb eine zauberhafte Brust. Nur bei Großorchestralem oder komplexen Musikstücken stößt das Design (schnell) an seine Grenzen - wie bei jedem Breitbänder.

Genau so ist es! Wird für Jazz von Verve, Pablo, Blue Note oder wie unten abgebildet gebraucht. Grosse Orchester sind dann nicht mehr so toll. Die Lautsprecher sind auch echte Sensibelchen wenns um die Verstärkung und Klangquelle geht. Das kann ganz schnell in die Hose gehen. Der kleine Nytech Verstärker war mit Abstand der Beste damals (gibts glaub ich wieder zu kaufen als Heed Obelisk), und von den getesteten Plattenspielern war der Townshend der mit dem solidesten und neutralsten Klang. Jetzt muss ich aber einen anderen Tonabnehmer finden, der Denon DL110 geht wirklich nicht, vielleicht werde ich wieder den Linn Adikt kaufen den ich vorher hatte?
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Ich hoffe ja, daß Du Dich nicht nur auf drei Label beschränkst, denn von Roulette, Columbia, Atlantic, Impulse und vielen Anderen gibt es auch sehr gute Jazz Einspielungen mit Duos bis Quintetten ;)

Nein, eigentlich keine Beschraenkungen. Ich versuche zumindest, auch mit zunehmendem Alter flexibel zu bleiben. Gar nicht so einfach...
 
Nein, ist auch von der Insel, ein Townshend/Elite Rock I.

Danke, den kannte ich zuvor gar nicht. Aber man lernt nie aus.

Nutzt Du die Dämpfungswanne? Welche Viskosität beim Silikonöl hast Du denn in der Wanne? Gab es da auch unterschiedlich breite Paddel?

Der Tonarm sieht mir nach einem leicht modifizierten Rega RB-250 aus, oder?

Der kleine Nytech Verstärker war mit Abstand der Beste damals (gibts glaub ich wieder zu kaufen als Heed Obelisk), und von den getesteten Plattenspielern war der Townshend der mit dem solidesten und neutralsten Klang. Jetzt muss ich aber einen anderen Tonabnehmer finden, der Denon DL110 geht wirklich nicht, vielleicht werde ich wieder den Linn Adikt kaufen den ich vorher hatte?

Ist schon spannend, daß hier einzig eine britische Verstärkergröße mit einem französischen Lautsprecher funktionierte. Was machst Du denn jetzt nach dem Brexit? Trennst Du die, weil ja dann nicht zusammengehören darf, was doch eigentlich zusammengehört? ;) Oder drehst Du den Nytech dann einfach nur mit der Front im Regal nach hinten und zeigst den Rehdekos den schrumpeligen, britischen Allerwertesten? ?

Die Linn MMchens bzw. eigentlich MI-Systeme, wie das Adikt kommen von Goldring, die MCs heute augenscheinlich von Benz und kamen früher (80er und Anfang der 90er) mal von Supex. Das Adikt dürfte somit baugleich mit dem Goldring 2300 sein, welches Du anstatt der € 525 bereits ab €320 bekommst.

Wenn das auf Deinem Elite Rock ein Rega Tonarm ist, dann paßt das Goldring 2300 da wirklich sehr gut dazu. Das habe ich mal in der Kombi originaler RB-250 und einem Audiomods-Rega gehört und war ehrlich gesagt überrascht, wie gut das ging. Die 1000er Serie von Goldring war mir immer zu süßlich und deshalb hatte ich die MMchens von Goldring gar nicht mehr auf dem Schirm. Die MCs von denen sind übrigens auch sehr gut. Heiner Basil Martion hört z.B. seine Orgon mit Elektronik von Reinhard Hoffman (Audiosix), einem Micro Seiki RX-1500 oder 5000 und einem Goldring Elite II.

Das DL-110 ist ... na ja. Denon hat zwar eine sehr lange Tradition, was das elektrische Nadeltonverfahren angeht, aber deren neuzeitliche Tonabnehmer kann man erst ab dem DL-301/ DL-304 wirklich genießen - darunter sind die Nadeln entweder nicht standfest (DL-103 max. 250 h, das braucht der Hardcore Highender als Einspielzeit, bis er sich den schlechteren Sound seiner Neuerwerbung schön gesoffen hat) oder nur mit Ach und Krach mittelmäßig.
 
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