AW: Neue Bremskörper für alte HerkulesH
Moin,
also Schweißen am Rahmen ist keine gute Idee ...
Also ... die Weinmänner haben lange Achsen und Muttern. Die "modernen"
Bremsen ... das begann so ungefähr Ende der Siebziger/ Anfang der Achtziger ... haben Inbus-Befestigung ...
... der angerissene Umbau ist eigentlich so schwer nicht ...
An der Querstrebe am Hinterbau brauchst Du eine Bohrung, die genau den kleineren Durchmesser der Inbusschraube hat, und zwei dieser Unterlegscheiben, die um die Querstrebe fassen und dann auf der einen Seite den zu großen Durchmesser der Bohrung ausgleichen und auf der anderen Seite dem größeren Durchmesser der Inbusschraube als Auflage dienen. Das brauchst Du, weil Du die Bohrung an dieser querstrebe leider nur von außen und nicht von innen setzen kannst und deshalb die Bohrung auf der einen Seite eingentlich zu groß ausfällt ... Fertig.
An der Gabel brauchst Du hinten ... also an der Seite, an der die Inbusschraube sein soll ... zwei verschiedene Bohrungen ... also zuerst wieder den kleineren Durchmesser und dann eine Senkung mit dem Größeren Durchmesser, so daß die Inbusschraube bündig mit der Gabelkrone abschließt.
Alternativ gab es auch schon funktionierende
Bremsen, als man diese noch mit der normalen Mutter montierte ... ok ... natürlich nicht oder noch nie von Weinmann

...
... aber z.B.
Shimano 600 Arabesque und 600EX oder frühe Ultregra ... oder Universal Super 68, Modolo Speedy, Flash etc sowie Mafac Racer oder Competition und Co. ... waren und sind vernünftige
Bremsen, die mit Muttern befestigt wurden.