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Möglicher neuer Canyon Gravel Helm: Reicht ein Gurtband vor den Ohren?

Ich würde das nicht mehr 'Einfädeln' meiner Ohren in das Riemchendreieck schon für ein praktikableres Handling halten, aber verstehe noch so gar nicht, wie der Helm derart gegen Abzug über die Stirn gehindert werden soll?!
Der starre Arm am Helm geht eben ungefähr dort hin wo auch ein normales Y seinen Drehpunkt hätte. Wirklich spannend welches “darum ist das viel besser“-Märchen dieses mal für die Neuerfindung des Rades aus dem Hut zaubert (haha, Hut!), beim Doppeldeckergrail waren sie ja auch um kein Hirngespinst verlegen bevor sie kleinlaut zurückgerudert haben.
 
Dann möchte ich die UV durchlässigen, transparenten BH Träger an meinem Helm. 👌
Zusammen mit schattenoptimierten Lüftungslöchern wäre das tatsächlich ein Produkt mit dem ich mich anfreunden könnte. Bin zwar durchaus ein Freund von tan-lines, sogar bis zum Handschuh, aber bis ins Gesicht reicht die Liebe dann doch nicht.
 
Der starre Arm am Helm geht eben ungefähr dort hin wo auch ein normales Y seinen Drehpunkt hätte. Wirklich spannend welches “darum ist das viel besser“-Märchen dieses mal für die Neuerfindung des Rades aus dem Hut zaubert (haha, Hut!), beim Doppeldeckergrail waren sie ja auch um kein Hirngespinst verlegen bevor sie kleinlaut zurückgerudert haben.
Ich frage mich wie der Helm hält. Ohne Riemen hinter dem Ohr kann der Helm eigentlich ungehindert nach vorne ins Gesicht rutschen.
 
der riemen sieht nach plastikteil mit vorgegebener biegung aus. elegant ist anders und anpassbar auch.
 
Ich setze meinen Helm einfach nur auf. Ich hab da noch nie meine Ohren eingefädelt. Da wurde mE ein Problem gelöst, welches in der Breite nicht existierte.

Aber mei. Sollns die Leut halt kaufen.
Heute in Gönnerlaune? ;)

MEINE Ohren muss ich mit meinen aktuellen Helmen einfädeln – definitiv, aber das sagt noch nicht, dass ich den vorgestellten Helm gut finden würde …
 
Heute in Gönnerlaune? ;)

MEINE Ohren muss ich mit meinen aktuellen Helmen einfädeln – definitiv, aber das sagt noch nicht, dass ich den vorgestellten Helm gut finden würde …
Das glaube ich dir.
Hat meinen Horizont erweitert, da ich -mangels Ohreneinfädelproblematik- noch nie darüber nachgedacht habe.
 
Ich frage mich wie der Helm hält. Ohne Riemen hinter dem Ohr kann der Helm eigentlich ungehindert nach vorne ins Gesicht rutschen.
Drehpunkt des Riemens fast so weit hinten wie Drehpunkt bei Y, jedenfalls viel weiter hinten als der Drehpunk des vorderen Gutes bei normalem Helmen.

Aber selbst ein einfaches verstellbares Y hinten so locker eingestellt ist dass es im Normalbetrieb gar nicht gespannt ist , dann sitzt ein Radhelm viel sicherer als man meinen könnte. Jedenfalls bei meiner Kopfform. Ich habe auch schon Helme benutzt wo das Y so eingestellt war dass der Gurt hinter dem Ohr lose im Wind geflattert hat. Ist ja nicht so dass man regelmäßig Schläge aus Richtung Rückentasche abwehren müsste...

Daran dass die Canyon-Konstruktion funktioniert habe ich nicht den geringsten Zweifel, dafür aber ganz erhebliche daran dass sie irgendwelche Vorteile bieten könnte außer Aufhänger für Marketingphantasien zu sein.
 
Der starre Arm am Helm geht eben ungefähr dort hin wo auch ein normales Y seinen Drehpunkt hätte.
Mir scheint er weiter vorn zu sitzen. Aber mit diesem starren Arm als integrale Komponente der Helmschale wird wohl die absolute Retention ähnlich wie beim klassischen Y-Gurt sein. Worin allerdings der Zweck liegen könnte?

- Möglichkeit 1: man will einfach anders sein und über Produktlogik und Anpassbarkeit hinaus (siehe erstes Grail) einfach Gesprächsstoff / Aufmerksamkeit generieren.

- Möglichkeit 2: man verspricht sich / kann im besten Fall nachweisen, dass durch diesen "Bügel" eine leicht bessere Schutzwirkung für die Gesichtsseite / obere Wange erzielt wird. So nach dem Motto: 20 % des Schutzes eines leichten Enduro-Full-Face Helms mit nahezu identischem Gewicht und Gesichtsfeld eines normalen Helms.

- Möglichkeit 3: man erhofft sich eine Quäntchen bessere Aerodynamik und Komfort. Beides erscheint mir Zweifelhaft. Besonders wenn ich mir das erste große Foto im Beitrag anschaue und wie ebsch, weit abstehend und sicherlich nicht den Helm effektiv zurückhaltend der Kinnriemen beim Protagonisten ausschaut. Bei Caro sieht's schon besser angelegt aus. Aber auch von Materialstärke und anscheinend vorliegender (geringer) Flexibilität mutet mir dieses Kinnband sehr unkomfortabel an.

Meine 2 cents werfe ich in die Waagschale für Möglichkeit 2.
 
Brille drüber versteh ich gar nicht.
Was soll daran (Bügel unter den Riemen) unstylisch sein?
Wie @snowdriver auch anmerkt, dadurch auch praktischer (Helm abnehmen).
Von mehr oder weniger ernst zu nehmenden Stylegründen abgesehen zertrümmert es dir beim Sturz nicht die Brille direkt am Gesicht. Und die Riemen liegen an, statt rumzuflattern.
 
Mir scheint er weiter vorn zu sitzen. Aber mit diesem starren Arm als integrale Komponente der Helmschale wird wohl die absolute Retention ähnlich wie beim klassischen Y-Gurt sein. Worin allerdings der Zweck liegen könnte?

- Möglichkeit 1: man will einfach anders sein und über Produktlogik und Anpassbarkeit hinaus (siehe erstes Grail) einfach Gesprächsstoff / Aufmerksamkeit generieren.

- Möglichkeit 2: man verspricht sich / kann im besten Fall nachweisen, dass durch diesen "Bügel" eine leicht bessere Schutzwirkung für die Gesichtsseite / obere Wange erzielt wird. So nach dem Motto: 20 % des Schutzes eines leichten Enduro-Full-Face Helms mit nahezu identischem Gewicht und Gesichtsfeld eines normalen Helms.

- Möglichkeit 3: man erhofft sich eine Quäntchen bessere Aerodynamik und Komfort. Beides erscheint mir Zweifelhaft. Besonders wenn ich mir das erste große Foto im Beitrag anschaue und wie ebsch, weit abstehend und sicherlich nicht den Helm effektiv zurückhaltend der Kinnriemen beim Protagonisten ausschaut. Bei Caro sieht's schon besser angelegt aus. Aber auch von Materialstärke und anscheinend vorliegender (geringer) Flexibilität mutet mir dieses Kinnband sehr unkomfortabel an.

Meine 2 cents werfe ich in die Waagschale für Möglichkeit 2.
Zwei könnte gut sein, vermarktet als “der Seitenaufprallschutz für's Rad“. Dazu ein maßgeschneidertes Testprotokoll das den für dieses Detail “bestmöglichen“ Unfall simuliert und eine Bewertungsfunktion die eine Kennzahl ausspuckt die phantastisch hohe prozentuale Unterschiede hat gegenüber dem was “marktübliche Helme“ in diesem Test erreichen. Und dann natürlich die Angsttaktik, “was wenn genau das passiert, das wirst du dir nie verzeihen wenn du zu geizig warst!“
 
Zuletzt bearbeitet:
Nachtrag: ein erneuter Blick auf die Schnappschüsse, mit Hintergedanken “Seitenaufprallschutz für's Rad“ drängt mich aber doch wieder weg von dieser Vermutung, wenn man es so vermarkten wollte hätte man es sicherlich anders gestaltet. (eine Verlängerung nach oben zumindest angedeutet)
 
der riemen sieht nach plastikteil mit vorgegebener biegung aus. elegant ist anders und anpassbar auch.
Dachte ich mir auch. Das ist keine Riemen sondern ein Plastikbügel mit einem Boa ähnlichen Verschluss unter dem Kinn. Außerdem scheint der Bügel so geformt zu sein, dass es seitlich auf den Unterkiefer drückt.
 
Ein System für Full Face (wo das “Boa-Teil“, wahrscheinlich eher ganz das was Helme hinten schon haben) bei Nichtbenutzung nach vorne unter die Schnauze geklappt wird? Beim Full Face bräuchte man für den Drehpunkt ja keinen extra Arm und wenn man's eh schon hat ist es nicht mehr ganz so abwegig das auch auf die Straße auszuweiten.
 
BOA-Verschluss am Kinn und Plastikbügel an der Wange. Bequem stelle ich es mir nicht vor. Die Idee an sich hat etwas (mit dem BOA-Verschluss am Kinn), aber mich hat der flexible Riemen bisher nie gestört. Der Platikbügel sieht sehr (ver-)störend aus.

Mein Eindruck, ohne den Helm getestet zu haben. Ich lasse mich gern eines Besseren belehren.
 
Moderner Radhelm mit Schraubverschluss
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Sieht aus wie ein Gummi Riemen. Hätte den Vorbeil einer erleichterten Reinigung. Will ich trotzdem nicht.
 
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