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Le Tour 2015

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Re: Le Tour 2015
Wenn man das so liest mit Froome und in den Bus stürmen, dann erinnert mich das doch sehr an Armstrongs diktatorisches Gehabe. Nun kann er ja den Rest seiner Karriere damit zubringen, dass Nibali nie wieder was gewinnt.
 
Man darf die psychische Belastung bei so einer Rundfahrt nicht vergessen. Da können die Nerven schon mal blank liegen. Imho passt das aber ins Bild. Froome steigt wirklich jeder Attacke nach, auch wenn es eigentlich gar nicht nötig war. Da ist er natürlich angefressen, dass Nibali ausgerechnet dann attackiert, wenn er Defekt hat.

Seine Reaktion darauf ist aber nicht sonderlich souverän. Nibali kann ihm den Sieg nicht mehr streitig machen, wenn nicht höhere Gewalt eingreift. Da hätte er doch heute mit einen Lächeln in die Kamera sagen können, dass er Nibali gratuliert, dass er den Abstand auf 7min. verkürzen konnte und es gar nichts damit zu tun hatte, dass er Defekt hatte (mit einem Augenzwinkern).
 
Wenn man das so liest mit Froome und in den Bus stürmen, dann erinnert mich das doch sehr an Armstrongs diktatorisches Gehabe. Nun kann er ja den Rest seiner Karriere damit zubringen, dass Nibali nie wieder was gewinnt.
ja dieses unschuldige kleinjungenimage wird er nicht lange aufrechterhalten können.
 
Morgen erwarte ich eine Hommage an alpe dhuez. Zu Ehren pantanis sollen hier mal so alle richtig Vollgas geben. Wenn das wieder so eine Spazierfahrt wird wird wie heute dann gute Nacht um sechse.
 
Außerdem soll buchmann mal Vollgas geben alpe dhuez. Schließlich führt er bei Strava den Pfänder hoch. Obwohl, vor paar tagen hat Markus Kaufmann ihm knapp 2 min abgenommen. Ist Marathon Mtb Mann.
 
Lassen wir mal die Kirche im Dorf und den Vrooome auf der Rennbahn.
1.) Der Typ ist über das ohnehin heftige Normalprogramm eines Tour-Führenden hinaus unter Druck und Beschuss.
2.) Heute war hart. Schon am ersten Anstieg isoliert, hätte auch anders ausgehen können.
3.) Ohne eine große Extraportion Ehrgeiz kommt niemand auf das Niveau, auch mit den besten Ärzten nicht.
4.) War kacke von Nibali. Hat ne Scheiss -Tour hingelegt (gemessen an den Ansprüchen). Den Bums, den er heute gezeigt hat, hätte er auch in einer normalen Konterattacke zeigen können.
 
Nibali will Froomes Defekt nicht bemerkt haben... obwohl er sich zweimal umgedreht hatte. Klar guckt zuerst zu seinem Kollegen, der links hinter ihm fuhr und Froome verdeckt haben könnte. Aber Nibali ist so ein erfahrener Rennfahrer mit viel Übersicht. Nee, das nehme ich ihm nicht ab.

Davon ab: Hat heute Froome für sein Chef-Gehabe vielleicht die Quittung bekommen? Wenn man jeder Popel-Attacke hinterherfährt, hat man eventuell für die wirklich bedrohlichen Angriffe dann nicht mehr die Körner. Als Quintana ging, saß Froome noch eckiger als sonst auf dem Rad.
 
Ich mag den Radsport wg. seiner besonderen, im allgemeinen und verglichen mit Sportarten wie Fußball weitaus faireren Fankultur.

Die Tour habe ich so kennengelernt: Da sitzt z.B. das alte französische Ehepaar am Straßenrand auf Campingstühlen mit Wein, Baguette, Käse und luftgetrockneter Salami, wartet den ganzen Tag auf die Fahrer, erfreut sich an der Bergluft, stets bereit für einen netten Plausch - und wenn die Fahrer endlich kommen wird geklatscht und zwar vom Ersten bis zum Letzten (!). Eine gediegene Atmosphäre, einfach Schön.

Bitte wieder mehr davon und weniger Froome-Bashing!
 
Zuletzt bearbeitet:
Lassen wir mal die Kirche im Dorf und den Vrooome auf der Rennbahn.
1.) Der Typ ist über das ohnehin heftige Normalprogramm eines Tour-Führenden hinaus unter Druck und Beschuss.

der mann hat das stärkste team, das ihm immer den rücken frei hält,
was für einem besonderen druck ist dieser mann ausgesetzt?
als führender, als führer (teamleader) hat er ein " breites kreuz" zu haben, um die schläge für das team wegzustecken.
beim radfahren ist das umgekehrt: da fährt der führer hinter dem team und das team steckt "die schläge" für ihn weg.

2.) Heute war hart. Schon am ersten Anstieg isoliert, hätte auch anders ausgehen können.
sein team war weg, kein wunder nach fast drei wochen knochenarbeit, na und,
isoliert war er keineswegs: moviestar hat die drecksarbeit übernommen, sowie der breakaway von Nibali hat doch nur Froome genutzt: die anderen podiumsanwärter (deren teams) mussten um ihre podiumpositionen kämpfen und nachführarbeit leisten -
aber nicht Froome, der konnte sich mit dem vorsprung, den er auf Nibali hatte, zurücklehnen und die eier schaukeln.
3.) Ohne eine große Extraportion Ehrgeiz kommt niemand auf das Niveau, auch mit den besten Ärzten nicht.
von den fast 200 die da starten, hat wohl jeder eine extraportion ehrgeiz. oder wie ist das mit der extraportion gemeint?
4.) War kacke von Nibali. Hat ne Scheiss -Tour hingelegt (gemessen an den Ansprüchen). Den Bums, den er heute gezeigt hat, hätte er auch in einer normalen Konterattacke zeigen können.

Nibali hat's genau richtig gemacht.
dem einen springt die kette ab, der andere fährt platt oder in den graben ... so what ...
das ist ein rennen und war schon immer ein rennen.
wenn du 5min vorsprung hast, kannst du leicht den helden rauskehren
aber wenn's drauf ankam ... shice auf die pseudoetikette.





Davon ab: Hat heute Froome für sein Chef-Gehabe vielleicht die Quittung bekommen? Wenn man jeder Popel-Attacke hinterherfährt, hat man eventuell für die wirklich bedrohlichen Angriffe dann nicht mehr die Körner.

... keine körner und keine freunde mehr


Ich mag den Radsport wg. seiner besonderen, im allgemeinen und verglichen mit Sportarten wie Fußball weitaus faireren Fankultur.

wie wars denn dieses jahr mit urinbechern, rippenstößen und all den kleinen nicklichkeiten, die man nicht zu sehen bekommt.
oder mit rennfahrerinnen die in holland vom rad gerissen werden oder fahrern die direkt in den fluss geworfen werden usw usw

I
Die Tour habe ich so kennengelernt: Da sitzt z.B. das alte französische Ehepaar am Straßenrand auf Campingstühlen mit Wein, Baguette, Käse und luftgetrockneter Salami, wartet den ganzen Tag auf die Fahrer, erfreut sich an der Bergluft, stets bereit für einen netten Plausch - und wenn die Fahrer endlich kommen wird geklatscht und zwar vom Ersten bis zum Letzten (!). Eine gediegene Atmosphäre, einfach Schön.

da gibts auch andere die gnadenlos blau am streckenrand randalieren und von der polizei/ordnern wegetragen werden
I
... und weniger Froome-Bashing!

no way
jeder bekommt was er verdient - das nennt man karma :p





das einzige highlight das noch aussteht ist ...
ich wills nicht djingsen ... lassen wir uns überraschen


:daumen:
 
Zuletzt bearbeitet:
100% richtig, was Nibali gemacht hat.
Wenn er noch realistische Chancen aufs GK hätte könnte man ja diskutieren.
Aber Nibali hatte eh nur die Etappe als Ziel, insofern hat er ja Froome gar nicht angegriffen.

Mit diesem Rumgeheule heute hat er sich wohl endgültig die Sympathien bei den meisten Radsportfans verspielt.
Naja, vielleicht passiert morgen noch ein Wunder, ich würds ihm "gönnen". :rolleyes:
 
Froome interessiert mich nicht die Bohne. Will morgen einen deutschen Angriff sehen, egal von wem. Jetzt oder nie. Feuer frei.
 
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