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Lauftempo vs Grundlagentraining

exus-

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Wie viele Leute hier im Forum ergänze/ersetze ich das Radtraining im Winter (nicht zuletzt wetter- und lichtbedingt) gern um/durch einige Laufeinheiten. Wie vielen Radsportlern geht es mir dabei so, dass mein Lauftempo einfach unterirdisch, ja lausig ist, obwohl der Puls in Sphären herumspringt, wo ich auf dem Rad schon bald in der Säure stünde. Nun stelle ich mir die Frage, ob der Versuch, das Laufgrundtempo durch entsprechendes Intervalltraining zu erhöhen, dem eigentlichen Ziel über den Winter Grundlage aufzubauen, entgegensteht. Muss ich also, wenn ich schon laufen will so lausig rumkrebsen oder darf ich auch gezielt das Tempo verbessern ohne damit das Grundlagenausdauertraining gehörig zu "versauen"? Richtig "scharfe" Intervalle fährt man ja zugunsten der Grundlage im Winter eher nicht, rein von der Pulsbelastung spräche das also eher gegen Lauftempoeinheiten. Andererseits belastet man ja ganz andere Muskeln (bzw. die selben Muskeln anders), in denen das Laktat dann abgebaut wird.
Ich will hier nicht die alte Frage aufwärmen, ob man Radeinheiten durch Laufeinheiten ersetzen kann oder wie kontraproduktiv Laufen grundsätzlich fürs Radln ist. Und die nach-oben-verschobenen-Pulsbereiche-beim-Laufen-Frage interessiert mich auch nicht, dazu finde ich ja mit der Suchfunktion schon genug.
Mir geht es wirklich nur darum: Muss ich die Abstriche beim Lauftempo hinnehmen, wenn das Lauftraining nur ergänzend zum Radtraining für den Grundlagenaufbau im Winter gedacht ist?
 

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Re: Lauftempo vs Grundlagentraining
AW: Lauftempo vs Grundlagentraining

naja in den von dir beschriebenen pulsbereichen würde ich nicht unbedingt versuchen zu laufen! aber vom grundsatz ist es eine gute sache... grade auch für die allgem. athletik, die bei dem einseitigen radtraining oft vernachlässigt wird!
dass der puls höher ist als beim radfahren ist normal.... du beanspruchst ja auch deutlich mehr muskeln, aber über 150 sollte der puls bitte auch nicht steigen!....
man sollte es eben bei einem ausgleich belassen und das ga training nicht ersetzen wollen.... dann ist es mit sicherheit produktiv!
 
AW: Lauftempo vs Grundlagentraining

@royalgold: So sehe ich das auch.
Als ehemaliger Marathoni laufe ich immer noch, auch im Sommer, um ein gewisses Laufniveau zu erhalten, und zur Abwechslung. Im Winter ist der Radanteil geringer, der Laufanteil größer (laufe die Hausstrecken auch im Dunklen).
Auf Intervalle würde ich wie gesagt verzichten, aber baue doch einmal die Woche sogenannte "Laufschul"-Übungen ein.
Nach dem Warmlaufen ca. 100m jeweils abwechselnd mit lockerem Trab: Anfersen, Knieheben, seitwärts laufen, rückwärts laufen, Sprunglauf.
Und gegen Ende der Einheit noch einen Kilometer mit Steigerungsläufen: 5 Beschleunigungen aus dem Trab bis zum Sprinttempo mit Trabpausen dazwischen. Alternativ kann man das auch an einer Brücke bergauf machen...
Damit beanspuchst Du die Muskulatur vielseitiger als beim "eindimensionalen" Geradeauslaufen, und hast auch ein paar Reize gesetzt, ohne allzu intensive Belastung.

Ne laufende Jrooß - Thomas
 
AW: Lauftempo vs Grundlagentraining

Was heißt, das Lauftempo ist lausig? Gefühlt oder wirklich?
 
AW: Lauftempo vs Grundlagentraining

Was heißt, das Lauftempo ist lausig? Gefühlt oder wirklich?
Wirklich UND gefühlt. Also im Ernst: man kann die Zeit ja messen: 6min/km und da ist der Puls schon bei rd. 165. (Wobei ich tendenziell ohnehin zu höherem Puls neige, ich laufe dann also noch nicht "am Anschlag" aber das Tempo deutlich steigern könnte ich nur für kurze Zeit).
 
AW: Lauftempo vs Grundlagentraining

Mir geht es wirklich nur darum: Muss ich die Abstriche beim Lauftempo hinnehmen, wenn das Lauftraining nur ergänzend zum Radtraining für den Grundlagenaufbau im Winter gedacht ist?

nein, musst du nicht. wenn du schon am rad genügend grundlage machst, wirst du auch mit gelegentlichen schnelleren läufen wohl wenig "kaputtmachen" können. grundsätzlich ist der GA-puls beim laufen ca. 10 schläge höher anzusetzen, aber das weißt du ja eh. (und zwar DEIN GA-puls und nicht der von irgendeinem poster hier ["nicht über 150" :lol:])
 
AW: Lauftempo vs Grundlagentraining

wieso ist mein puls hier bitte zum lachen?..... :D
nee ganz ehrlich aufm rad geht mein ga1 bereich bis 138... heißt: alles unter 140 ist für den winter optimal!
+10 schläge macht.... 150.... wo ist das problem? liegt zwar relativ hoch der puls aber ich denke mal so als richtwert.... liegt doch ordentlich in der mitte!
 
AW: Lauftempo vs Grundlagentraining

6:00 min/km ist doch ganz OK! Viele Läufer sind deutlich langsamer.
Wenn du schneller laufen willst, musst du wohl mehr laufen trainieren. Mit allem, was es da so gibt. (Intervalle, Tempoläufe, langsame Läufe usw.) Natürlich sinnvoll aufeinander abgestimmt.
Für die Grundlage auf dem Rad ist das bestimmt nicht schädlich, wenn du das Laufen nicht übertreibst.
 
AW: Lauftempo vs Grundlagentraining

äh, wie alt bist du eigentlich?
bei mir war es ja umgekehrt, ich bin letztes Jahr bis heuer im Frühjahr nur gelaufen und dann erst nebenbei auf das Rad umgestiegen. Von den Muskeln her kann man Laufen mit Radfahren nicht vergleichen, aber ich hatte bis dahin schon eine sehr gute Grundausdauer.
Von daher würde ich sagen für die Kondition ist es allemal besser als gar nichts zu machen.
Einmal in der Woche solltest du aber schon schauen dass du mal auf das Rad kommst oder irgendwie anderweitig tretest.
165er Puls bei einen 6er Schnitt ist allerdings schon viel.
 
AW: Lauftempo vs Grundlagentraining

165er Puls bei einen 6er Schnitt ist allerdings schon viel.

Diese und viele weitere Aussagen hier kann ich so pauschal einfach nicht stehen lassen. ;)

Wenn ich 10km/h (= 6min/km) laufe, dann ist mein Puls auch jenseits 165, von daher: Warum sollte das viel sein? :p

Außerdem sagt der TE ja auch, dass er eher einen höheren Puls hat. Weiterhin kann man nicht von seinem Puls auf andere schließen! Jeder tickt da anders. Und wenn du halt bisher mehr Radgefahren bist und kein Läufter bist, dann sind 6min/km ohnehin ein ordentliches Tempo!

Ohne dich auch nur ein wenig zu kennen, kann wohl keiner einfach Aussagen machen. ;)
Am besten ist ohnehin immer, auf das eigene Gefühl zu hören. Damit liegt man öfter richtig, als man denkt! :)
 
AW: Lauftempo vs Grundlagentraining

6:00 min/km ist doch ganz OK! Viele Läufer sind deutlich langsamer.
Wenn du schneller laufen willst, musst du wohl mehr laufen trainieren. Mit allem, was es da so gibt. (Intervalle, Tempoläufe, langsame Läufe usw.) Natürlich sinnvoll aufeinander abgestimmt.
Für die Grundlage auf dem Rad ist das bestimmt nicht schädlich, wenn du das Laufen nicht übertreibst.

Noch langsamer "kann" ich beinah gar nicht mehr laufen. Also nicht ohne dass es stilistisch nicht mehr wie Laufen aussähe :D Das Tempo selbst wäre mir gar nicht so wichtig, wenn ich nicht subjektiv das Gefühl hätte, dass ich wirklich am unteren Limit "rumkrebse", der Puls aber doch recht hoch ist. Habe eben Sorge, dass ich aufgrund des relativ hohen Pulses nicht mehr die Grundlagen trainiere (rein konditionell, nicht muskulär natürlich).
In welchem Verhältnis sollten deiner Meinung nach die Rad- und Laufanteile dann stehen?
 
AW: Lauftempo vs Grundlagentraining

äh, wie alt bist du eigentlich?
29.

bei mir war es ja umgekehrt, ich bin letztes Jahr bis heuer im Frühjahr nur gelaufen und dann erst nebenbei auf das Rad umgestiegen. Von den Muskeln her kann man Laufen mit Radfahren nicht vergleichen, aber ich hatte bis dahin schon eine sehr gute Grundausdauer.
Von daher würde ich sagen für die Kondition ist es allemal besser als gar nichts zu machen.
Einmal in der Woche solltest du aber schon schauen dass du mal auf das Rad kommst oder irgendwie anderweitig tretest.
165er Puls bei einen 6er Schnitt ist allerdings schon viel.

Also der Wohlfühlbereich beim Radfahren geht bei mir bis etwas über 150. Ohne die ganz genauen Werte aktuell ausgetestet zu haben würde ich meinen GA-Bereich also bis maximal 150 verorten, trainiere GA meist um 140 herum. Wenn man die Faustregel +10 beim Laufen anwendet, bin ich also wahrscheinlich im für mich passenden Pulsbereich, subjektiv fühle ich mich aber eben deutlich angestrengter und wenn es etwa mal leicht bergauf geht oder starker Wind engegen kommt, hab ich quasi weniger Reserve nach oben.
 
AW: Lauftempo vs Grundlagentraining

Wie viele Leute hier im Forum ergänze/ersetze ich das Radtraining im Winter (nicht zuletzt wetter- und lichtbedingt) gern um/durch einige Laufeinheiten. Wie vielen Radsportlern geht es mir dabei so, dass mein Lauftempo einfach unterirdisch, ja lausig ist, obwohl der Puls in Sphären herumspringt, wo ich auf dem Rad schon bald in der Säure stünde. Nun stelle ich mir die Frage, ob der Versuch, das Laufgrundtempo durch entsprechendes Intervalltraining zu erhöhen, dem eigentlichen Ziel über den Winter Grundlage aufzubauen, entgegensteht. Muss ich also, wenn ich schon laufen will so lausig rumkrebsen oder darf ich auch gezielt das Tempo verbessern ohne damit das Grundlagenausdauertraining gehörig zu "versauen"? Richtig "scharfe" Intervalle fährt man ja zugunsten der Grundlage im Winter eher nicht, rein von der Pulsbelastung spräche das also eher gegen Lauftempoeinheiten. Andererseits belastet man ja ganz andere Muskeln (bzw. die selben Muskeln anders), in denen das Laktat dann abgebaut wird.
Ich will hier nicht die alte Frage aufwärmen, ob man Radeinheiten durch Laufeinheiten ersetzen kann oder wie kontraproduktiv Laufen grundsätzlich fürs Radln ist. Und die nach-oben-verschobenen-Pulsbereiche-beim-Laufen-Frage interessiert mich auch nicht, dazu finde ich ja mit der Suchfunktion schon genug.
Mir geht es wirklich nur darum: Muss ich die Abstriche beim Lauftempo hinnehmen, wenn das Lauftraining nur ergänzend zum Radtraining für den Grundlagenaufbau im Winter gedacht ist?

Genau so ging es mir auch ständig ;) Habe zwar einen Polar, aber habe nie so draufgeschaut, war auch nur ab und zu Ausgleich im Winter zum Rad. Da ich nächstes Jahr Triathlons bestreite, laufe ich nun strikt nach Puls. Und siehe da: Nix mehr mit Puls über 160 und langsam fühle ich mich auch nicht. Probier evt. mal, die Schritte kleiner zu machen, hat bei mir geholfen!
 
AW: Lauftempo vs Grundlagentraining

..............
In welchem Verhältnis sollten deiner Meinung nach die Rad- und Laufanteile dann stehen?

Schwer zu sagen, ist sehr individuell. Ganz grob sollte die Lauferei das Radtraining nicht zu sehr einschränken. Trotzdem sollten zwischen 2 Laufeinheiten nicht mehr als 2 Tage Pause sein, wenn man sich auch beim Laufen verbessern will.
Die "Grundlagen" gehen durch gelegentliches intensives Training nicht kaputt.
 
AW: Lauftempo vs Grundlagentraining

wieso ist mein puls hier bitte zum lachen?..... :D
nee ganz ehrlich aufm rad geht mein ga1 bereich bis 138... heißt: alles unter 140 ist für den winter optimal!
+10 schläge macht.... 150.... wo ist das problem? liegt zwar relativ hoch der puls aber ich denke mal so als richtwert.... liegt doch ordentlich in der mitte!

ned böse sein, aber du merkst schon, dass es ein kompletter schwachsinn ist, deine individuellen werte für andere zum maßstab zu machen!? komischerweise wird diese hochwissenschaftliche methode hier dauernd angewendet :eyes:. würde sie funktionieren, bräuchte niemand mehr eine leistungsdiagnostik zu machen, weil GA wäre dann halt irgendwas um 140. mein - in einer LD - ermittelter trainingsbereich 1 geht bis 157 (auf dem rad, wohlgemerkt!). und, was jetzt?
 
AW: Lauftempo vs Grundlagentraining

[ Von den Muskeln her kann man Laufen mit Radfahren nicht vergleichen, aber ich hatte bis dahin schon eine sehr gute Grundausdauer.

Falsch beim Laufen werden die gleichen Streck- und Beugeschlingen bzw muskelketten beansprucht.
 
AW: Lauftempo vs Grundlagentraining

ist wie beim ga1 Training, Geschwindigkeit ist uninteressant, nur HF zählt. Ist nicht einfach mit ner Formel die richtige Lauf HF zu bestimmen (wenn mein die vom Rad als Bezugsgrösse kennt). Bei mir ist der GA1 Puls Laufen (obere Grenze) etwa 15% oberhalb dem des Radfahren (der liegt bei max 130BPM). Ist vielleicht ein Anhalt.
 
AW: Lauftempo vs Grundlagentraining

Da die Diskussion mittlerweile hauptsächlich um Pulsbereiche kreist, was explizit nicht Anliegen meiner Frage war, weise ich nochmal darauf hin, dass mich nur die Frage interessiert, ob es für das (Rad-) Grundlagentraining kontraproduktiv ist, gezielt mit Tempoläufen das Grundlauftempo zu erhöhen, bzw. in welchem Umfang man das machen kann. Es geht ja nicht um Wettkampftempo, sondern nur um "Mehr-als-Schneckentempo". Bisher lese ich aus den Antworten heraus: GA-Radtraining nicht durch Laufen ersetzen, Laufen auch nur langsam und Tempoläufe nur in sehr geringem Umfang. Wäre demnach ein Lauf-Intervalltraining pro Woche anzuraten, bei ansonsten zwei mittellangen bis langen GA-Radeinheiten + 1 bis zwei Läufe im "Wohlfühl"tempo bis je eine Stunde Dauer?
 
AW: Lauftempo vs Grundlagentraining

ned böse sein, aber du merkst schon, dass es ein kompletter schwachsinn ist, deine individuellen werte für andere zum maßstab zu machen!? komischerweise wird diese hochwissenschaftliche methode hier dauernd angewendet . würde sie funktionieren, bräuchte niemand mehr eine leistungsdiagnostik zu machen, weil GA wäre dann halt irgendwas um 140. mein - in einer LD - ermittelter trainingsbereich 1 geht bis 157 (auf dem rad, wohlgemerkt!)
quatsch ich werd so schnell nicht böse! :P
nee ist mir schon klar, dass man das eigentlich nicht so pauschalieren sollte, aber um dem tr einfach mal ne grobe vorstellung von der belastung zu vermitteln hab ich gedacht ist es vllt nicht schlecht!....
140 ga-puls denke ich liegt so einigermaßen im mittelfeld! 157 hälte ich für verdammt viel.... das schließt ja nicht auf deine leistung aber meiner meinung nach ist es jedenfalls auch nicht das gewöhnlichste oder?
also 140..... war halt nur ein anhaltspunkt...
 
AW: Lauftempo vs Grundlagentraining

Wäre demnach ein Lauf-Intervalltraining pro Woche anzuraten, bei ansonsten zwei mittellangen bis langen GA-Radeinheiten + 1 bis zwei Läufe im "Wohlfühl"tempo bis je eine Stunde Dauer?

klingt für mich nach einem ausgewogenen trainingsplan. :daumen:

140 ga-puls denke ich liegt so einigermaßen im mittelfeld! 157 hälte ich für verdammt viel.... das schließt ja nicht auf deine leistung aber meiner meinung nach ist es jedenfalls auch nicht das gewöhnlichste oder?
also 140..... war halt nur ein anhaltspunkt...

naja, aber wieso soll das mittelfeld für alle gelten? mir hat ein seriöser herr doktor diese werte gesagt, ich hab ihm geglaubt und das ergebnis (nämlich leistungssteigerung) war, für meine verhältnisse, gut. ich glaube nicht, dass meine werte ungewöhnlich sind, nur machen die wenigsten hier eine LD und glauben deswegen, ihr grundlagenbereich sei irgendwo bei 140 - unter anderem auch deswegen, weil sie das in diesem forum gesagt bekommen. nur, es stimmt halt in x prozent der fälle nicht. da wärs besser, sie würden ihre pulsuhr in dem müll schmeißen und nach lust und laune trainieren!
 
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