• Hallo Gast, wir suchen den Renner der Woche 🚴 - vielleicht hast du ein passendes Rennrad in deiner Garage? Alle Infos
  • Rennrad-News User Awards 2026: Jetzt abstimmen und Rennrad im Wert von 4.999 € gewinnen!
    Stimme in einer kurzen Umfrage über deine Produkte des Jahres 2026 ab und gewinne dabei ein Rennrad im Wert von 4.999 €!
    ➡️ Jetzt abstimmen!

Kurbellager schmieren?

Das ist Alivio-Niveau. Nichts für die Ewigkeit, aber 1200 km sollte es im Schlaf packen.
Entweder es ist einfach defekt, dann war aber wohl schon beim Einbau irgendwas nicht in Ordnung.
Oder der Einbau war fehlerhaft, habe schon Lager gesehen, die mit Gewalt und jenseits des Gewindes in Gehäuse "geprügelt" wurden.

Oder es ist eben etwas ganz anderes. Wenn's das Lager ist, wiw fühlt es sich beim Rückwärtsdrehen an? Und wie fühlt sich das Drehen an, wenn du die Kurbeln abnimmst? Ein rau laufendes Lager spürt man auch, wenn man die Kurbel langsam von Hand dreht.

Wie fühlt es sich denn an, wenn du bergab rollend langsamer mittrittst, ohne anzutreiben? Hast du da auch das Gefühl, da sei ein Widerstand?
 
ist BB-Set das Lager?
Ja, und wenn es sich um das ES25 handelt, sieht das Lager so aus. Man hat zwar schon Pferde vor der Apotheke kotzen sehen, aber einen Montagefehler kann man bei diesem Lager zu 99,9 % ausschließen.
Mache folgenden Test. Nimm die von Deinem Gatten mit Staplerschmiere versaute Kette vorsichtig vom kleinen Blatt auf das Tretlagergehäuse. Achte darauf, dass die Kette nicht am Kettenblatt schleifen kann. Jetzt müsste die Kurbel sich mit geringem Widerstand vibrationsfrei drehen lassen. Sobald Du während der freien Drehung "ruckeln" oder "periodiches Bremsen" feststellst, kannst Du sagen, dass die Tretlagerpatrone hin und für den alternativlosen Austausch fällig ist. Eine geringe Bremswirkung durch die Lagerdichtungen muss als normal hingenommen werden. Der Lagertausch ist in einer Fachwerkstatt in 15 Minuten zu machen. Die Anschaffung eines Werkzeugs (Kurbelabzieher und Lagerschalenwerkzeug) lohnt sich kaum, wenn dieses Rad das einzige mit Octalink im eigenen Fuhrpark ist.
 
@Mary67,

kannst Du uns vielleicht mitteilen, was für ein Rad bzw. Modell es ist?
Und, bitte geh jemanden fragen, der sich mit Rennrädern auskennt. (uns hier im Forum natürlich;))

Beispiel: Gabelstapler werden mit Ölen und Fetten gewartet, die nicht für den Gebrauch am Rennrad gedacht sind. Eine Fahrradkette will gepflegt und nicht ertränkt werden. Ja, ein gewisses Maß an Schmierung ist zur einwandfreien Funktion erforderlich. Das entsprechende Öl (oder andere Wunderstoffe der Fahrradindustrie) muss dazu zwischen den Ritzen der Kettenlaschen an die inneren Bereiche gelangen um seine Funktion zu erfüllen. Danach kann der äußere Bereich wieder mit einem Lappen gereinigt werden um dem Ertränken vorzubeugen.
 
Hallo,

mal die Kette vom kleinen Kettenblatt aus auf das Tretlagergehäuse legen.

Nun sollte man die Kurbel OHNE Kette drehen können.

Da den Widerstand prüfen.

Ansonsten -wie auch schon beschrieben- kann es auch an den Lagern der Laufräder etc. liegen.

Vielleicht mal ein Foto vom Rad hier einstellen?

Grüße aus Heere
 
Octalink an einem vor einem Jahr neu gekauften Rad, da darf wohl auf Shimano 2300 getippt werden. Sora 9-fach verwendet bereits HT II-Lager. Also das billigste, was es für das Rennrad gibt, wobei das jetzt eine wertfreie Feststellung und keineswegs abwertend gemeint ist. Für eine solche Lösung spricht der Preis, dann darf aber natürlich auch kein Wunder an Langlebigkeit und Präzision erwartet werden. Da muss man sich keine großen Gedanken um eine möglichst optimale Pflege oder Wartung zu machen. Das gute an den billigen Teilen ist ja, dass auch der Ersatz nicht viel kostet. Also, Variante 1, weg damit, für wenig Geld ein neues Lager einbauen lassen und mal schauen, wie lange das hält. Oder, Variante 2, erst mal weiter fahren, solange die Kurbel sich dreht ist das doch halb so schlimm, ein wenig Widerstand beim treten schadet nicht und fällt gegenüber den von anderen schon genannten "natürlichen" Bremsfaktoren kaum ins Gewicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch bei dem billigsten lager Lager würde ich da eigentlich erwarten, dass es bereits nach 1.2k die Grätsche macht. Wollen wir erstmal abwarten, ob es das überhaupt ist. Auch in dem Fall würde, dass es wirklich daran liegt, würde ich eher noch auf falsche Montage oder auf einen Produktionsfehler tippen.
 
Scheint mir alles wilde Spekulation. Das sit ja auch nicht anders machbar, wenn man nicht selber davor steht.

Wenn man mir ein Rad mit dem Verdacht auf "Kurbellager" vorstellt, weil sich die Kurbel schlecht drehen läßt, gab es die verschiedensten Gründe, auch welche, auf die man erstmal nicht kommt:

- festgebackene Kette, entweder weil rostig und trocken oder so dick verschmiert, dass sich die Glieder kaum noch bewegen können
- zugesiffte Schaltungsröllchen: Außen klebt so dick die typische "Schlammmischung", dass die sich nicht mehr drehen lassen und sogar massiv Widerstand beim Treten leisten. Oder die Rollenlager sind verklebt / verharzt.
- bei HT II sind die Lager festgefressen und die kurbel dreht quasi auf dem Plastikeinsatz als "Gleitlager"
- bei manchen Vierkant- ISIS- oder Octalinklagern hate ich auch schon gehabt, dass die linke Einstellschale so festgesemmelt ist, dass die Lager blockieren.
- Selten: Schief ( wirklich schief und sichtbar nach Entfernen der Kurbel) eingeschraube Lagerschalen, sei es vom Hobbyschrauber oder ab Werk. Nicht plangefräste Flanken gibt es oft, ist aber selten die Ursache für derart schnelles Ableben.
- Auch eher selten: Die Lager der Hinterradnabe sind hin, falsch eingestellt ( bei Konuslagern), die Schnellspanner zu fest geschlossen - man glaubt gar nicht, wie viele Kraftmeier es geben kann.
- Auch das kommt vor: es ist nicht die Kurbel, sondern die Pedale und der Fahrradbesitzer hat das nur falsch interpretiert. Fehlinterpretationen sind ja auch einige Punkte weiter oben. Kommt vor...

Der beste Tip war bisher, die Kette runterzunehmen und schauen, ob sich die Kurbel leicht drehen läßt. Wenn sie deutlich spürbar Widerstand leistet, ist was mit dem Lager. Ansonsten das Rad auf geschilderte Zustände prüfen.
 
ja und vor allem meldet sich der Ersteller des Artikels nicht und äußert sich dazu was es für neue Erkenntnisse gibt!:(
 
Die Mairy putz wahrscheinlich immer noch die Kette, nachdem ihr Mann sie wieder mit dem Gabelstaplerschmoder zu gekleistert hat.

wenn ich da an unseren Gabelstabler denke kann ich mir das förmlich vorstellen.
 
Ich putz meine immer nur gut ab, etwas Öl drauf (was gerade so da ist!) und damit hält die Kette immer gut bis zur Verschleißgrenze
 
An welcher Grenze und ggfs. auf welcher Seite verortest Du meinen Humor?
Und warum überhaupt Humor? Ich hab meinen Hinweis durchaus ernst gemeint.

Andreas,

im Ernst?

Dann kam bei mir der Witz 'raus, weil er umzingelt war. Originalaussage: Kette + Plege = hält bis zur Verschleißgrenze (sagen wir, 5000 km).
Deine Aussage: Kette - Pflege = hält bis zur Verschleißgrenze (die der witzesuchende bzw. -findende Zeitgenosse, also ich, in diesem Falle bei 3000 km sieht). Also sind beide Aussagen korrekt, der Witz verbirgt sich in der grenzwertbewußten Auffassung von Verschleißgrenze. Gut, ich weiß, wenn man anfangen muß, Witze zu erklären, hat man sowieso verloren. Aber der Witz war ja von Dir (das war jetzt noch ein Witz). In diesem Sinne Helau oder was immer

Hans
 
Schade, dass dieser sich selbsterklärende Witz tatsächlich erklärt werden musste.:rolleyes:

Ok, nicht jeder ist in der Lage zu erkennen, dass wenn eine Grenze ohne feste Bezugsgröße genannt wird, natürlich variabel ist und somit,

ach was, ich lasses

Helau und Alaaf
 
13999.jpg
 
also mein Beitrag sollte meinen:
Ich putze immer den Schmutz von der Kette, anschliessend kommen ein paar Tropfen Öl drauf, die ich mit dem Lappen verteile, dann wird die Kette wieder gesäubert. Die Verschleissgrenze messe ich!
 
Zurück