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Köln-Schuld_Frechen vor dem Aus

AW: Köln-Schuld_Frechen vor dem Aus

... wie schon im FB stand...

ich möchte nicht wissen wieviel Kohe es jeden 2. Sa kostet irgendwelche besoffen, gröhlende, agressive "Fussball Fans" abzuhalten sich gegenseitig zu Brei zu kloppen. DAS läuft unter Sportveranstaltung, bei der 22 Mann auf dem Rasen rumstehen. :mad::mad:

Für diese richtige Sportveranstaltung sind dann nicht mal 15 oder 20000 Euronen da. Armes Deutschland!

Lg ich

An diesen Veranstaltungen muß ich leider fast alle 14 Tage teilnehmen :mad: für andere Sportveranstaltungen, die meistens Sonntags stattfinden, bekomme ich noch nicht mal frei:aufreg:

Quark-Wade schrieb:
Ich schlage vor wir veranstalten eine KSF-GEdächnisrundfahrt zur Mahnung und zum Gedenken. Natürlich gemütlich in dicken Winterklamotten und nicht in unziemlicher Hektik! Gern auch mit kurzer Einkehr in geeigneten gastronomischen Einrichtungen

Darf ich dann wie beim richtigen Rennen vorweg oder hinterher fahren?;)
 
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Aber mal ne Frage an alle "Macher", die sich hier schon geäußert haben: Wer hat schon einmal eine Veranstaltung, vergleichbar mit KSF, entscheidend mitorganisiert? Hm..keiner? Gut..dann vielleicht alle mal ne Spur leiser.

Achja...wieviele von euch sind in einem Rennradverein und helfen aktiv mit Rennen zu veranstalten? Ach so..auch keiner? Eines der größten Probleme für jede Radrennveranstaltung sind die fehlenden Helfer. Selbst beim professionell organisierten RUK. Jeder mal an die eigene Nase fassen.

Alles auf den Verein zu schieben ist zu billig.

Also ich bin u.a. dafür beim adler eingetreten, um mich dann von besagten herrn schlösser beschimpfen zu lassen, eine absolute undankbarkeit erfahren durfte und um mich beim rateile/adler klamotten kauf noch besch... lassen.
Das die motivation da ein wenig leidet sollte klar sein.
So einer beschädigt den verein und bringt nichts.
Ich finde das fr. vorsitzende das ganz gut gemacht hat, aber ohne vernüftige leute im rücken..? Das funktioniert leider nicht.
 
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Wirklich sehr schade, das es um 2013 schlecht steht wusste ich ja schon aber nun schon 2012:(. Die Straßenrennen im Amateur bereich Sterben leider immer weiter aus und die die noch übrig bleiben haben oftmals auch Finanzierungsschwierigkeiten. Wenn es hilft die Veranstaltung zu Retten sollte man meiner Meinung nach ein Jedermannrennen mit ins Programm nehmen. Gibt ja in diese Richtung mittlerweile einige Beispiele wo es geklapt hat.
 
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Wirklich sehr schade, das es um 2013 schlecht steht wusste ich ja schon aber nun schon 2012:(. Die Straßenrennen im Amateur bereich Sterben leider immer weiter aus und die die noch übrig bleiben haben oftmals auch Finanzierungsschwierigkeiten. Wenn es hilft die Veranstaltung zu Retten sollte man meiner Meinung nach ein Jedermannrennen mit ins Programm nehmen. Gibt ja in diese Richtung mittlerweile einige Beispiele wo es geklapt hat.

Auch bei Jedermannrennen wachsen die Bäume nicht in den Himmel, es gibt Veranstaltungen die - teilweise trotz guten Zuspruchs bei den Teilnehmerzahlen - nicht mehr existieren. Das Gerolsteiner Festival ist so ein Bespiel. Da sprang erst der Namensponsor Tour ab, (weil Tour mit den CyclingDays in München, die bis dato nie genehmigt wurden das ganz große Rad drehen wollten). Der Ausfall von Tour wurde eine Zeitlang durch die Stadt aufgefangen. Irgendwann konnte bzw. wollte die Stadt sich das Sponsoring aber auch nicht mehr leisten, obwohl das Festival weit mehr Teilnehmer anlockte als KSF, die auch noch als Touristen und Übernachtungsgäste Geld in die Region brachten, also einen konkret bezifferbaren wirtschaftlichen Vorteil bedeuteten. Von so einem Vorteil kann bei Amatuerrennen nicht mal ansatzweise gesprochen werden, wer da Geld reinsteckt, tut das rein aus Liebhaberei.

Wer ein Jedermannrennen aufbauen will wird ein gutes Konzept, eine schöne Strecke, langen Atem und ebenfalls finanzkräftige Sponsoren brauchen. Als schnelle Abzocke für Hobbyfahrer zur Rettung des Amateursports wird das ganz sicher ein Rohrkreppierer.
 
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das JM-Rennen in Lohmar gibts auch nicht mehr...

Bei denen stimmte irgendwie das Preis-Leistungsverhältnis nicht.
Ohne die Sponsoren Sparkasse und E.on würde vermutlich weder Bochum, oder Münster noch Göttingen und Schleiz geben (obwohl gerade Schleiz ein ganz tolles Rennen ist!)
 
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Jedermann-Rennen fallen weg.
Lizenzrennen werden nicht ausgerichtet.
RTFs sterben aus.

Warum?

Weil Nehmen einfacher denn Geben ist?
 
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Ich bin der festen Überzeugung, daß RaR für den Veranstalter finanziell gewinnbringend ist. Wenn man die Entwicklung der Teilnehmerzahlen und der Teilnehmergebühren sieht, kann ich mir nicht vorstellen, daß die Kosten für den Veranstalter analog dazu gestiegen sind.
 
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Jedermann-Rennen fallen weg.
Lizenzrennen werden nicht ausgerichtet.
RTFs sterben aus.

Warum?

Weil Nehmen einfacher denn Geben ist?
Das bestimmt auch, aber wer mal in einigen Foren mitgelesen hat, kommt zu der Erkenntnis, daß gerade bei den RTFs behördliche Auflagen in den Raum gestellt werden, die so eine Rentnertruppe nicht stemmen kann.
 
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Das Rad am Ring auch nicht finanziell auf Rosen gebettet ist sollte auch vielen klar sein. Sieht man an der Preiserhöhung für 2012.
Da müssen an dem Wochenende auch noch Welche ohne Rad rumlaufen.
Mal sehen wie lange das Land noch Mittel in die Nürburgring GmbH stecken kann.

Ich bin mir nicht sicher, dass Rad am Ring ein gutes Bespiel für die finanzielle Schieflage von Jedermannrenneb ist. Aus folgenden Gründen:

Der Nürburgringlauf hat schon eine viel längere Tradition als Rad am Ring, die Läufer sind also nicht "mal eben" später hinzugekommen um ein paar Euro zu machen.

Der Nürburgring selber ist meines Wissens nach auch nicht in finanzieller Schieflage, sondern der private Betreiber des Freizeitparks.
Bei der Förderung des Landes RLP, die in diesem Jahr in den Medien diskutiert wurde ging es außerdem um die Formel 1-rennen, nicht um den den Betrieb des Ringes als solchen.

Ob die Preiserhöhungen bei Rad am Ring aus finanzieller Not geboren sind weiß ich auch nicht. Da bei den Jedermannrennen nix erhöht wurde , sondern nur beim 24h-Rennen glaube ich das aber eher nicht. Mir scheint, bei den Preiserhöhungen wird einfach das gute alte Prinzip von Angebot und Nachfrage angewendet (was ich btw. völlig in Ordnung finde, wem es zu teuer ist der soll Zuhause bleiben und fertig)

Ich kann mich natürlich auch täuschen, aber auch wenn ich nicht die Details der internen Kalkulation kennen, scheint mir Rad am Ring im Gegensatz zu Lohmar und Gerolstein immer noch als eine Erfolgsgeschichte.

Gruß P.
 
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Jedermänner als Melkvieh für Amateur-Radrennfahrer - so weit kommt´s noch. Es reicht ja bei dem einen oder anderen Jedermann-Rennen die Profis mit zu finanzieren. Aber Amateurennfahrer, als letztlich nur "gehobene Hobby-Fahrer" durch ordentlich zur Kasse gebetene Jedermänner finanzieren zu wollen... Lächerlich! :mad:

Wenn die armen Schüler oder Studenten sich nur 8 Euro Startgebühr leisten können oder wollen, können sie halt nur um den Kirchturm fahren. Was soll´s?

Zu erwarten, dass eine Firma oder auch nur Jedermannsportler Wert darauf legen, dass ein paar frierende Hungerleider auf ihre Kosten im März durch die Eifel Rennen fahren und sich nachher ein paar Lokalpolitiker und Radvereins-Funktionäre gegenseitig auf die Schultern klatschen...
Ein schlüssiges Konzept sieht anders aus!
 
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Jedermann-Rennen fallen weg.
Lizenzrennen werden nicht ausgerichtet.
RTFs sterben aus.

Warum?

Weil Nehmen einfacher denn Geben ist?

Es ist sicher richtig, dass viele Vereine Probleme haben, Helfer zu finden für RTF und Rennen etc. Dass sich viele Leute auch nicht mehr engagieren wollen, ist natürlich auch auch zutreffend. Dass es nur an der Faulheit und dem Unwillen der Leuten liegt, glaube ich aber nicht, denn es gibt genug Gegenbeispiele - bei uns im Club funktioniert es ja auch, wie Du ja hoffentlich bei unserer letzten RTF sehen konntest. :D

Viele Vereine und vor allem auch die Verbände tragen mir ihren verkrusteten Strukturen, den unbeweglichen alten Männern in den Führungsriegen, dem Klüngel, der Vereinsmeierei und den Intrigen ein gutes Stück die Verantwortung dafür, dass es sehr viele Radsportler gibt, die eine Menge Zeit und Geld für ihr Hobby aufwenden, sich aber keinen Vereinen anschließen wollen. Zu den verkrusteten Strukturen gehört im übrigen auch das bekloppte Schubladendenken zu Jedermann- und Breitensport auf der einen Seite und Lizenzsport auf der anderen.

PS: Was Hotte zu den Genehmigungsauflagen sagt kann ich aus eigener Anschauung auch bestägtigen. Glaubt man Gerüchten wird sogar ernsthaft diskutiert, zukünfitg an RTF-Kontrolen Dixi-Klos zu verlangen. Das kann dann nicht nur ein Renterclub nicht mehr stemmen....
 
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Oh dann mussten die Radler die Läufer unterstützen.;)

Das einzige was gewinnbringend am Ring ist sind die Möchtegern Rennfahrer die sich eine Runde für 24€ erkaufen.;)


Ich glaube fast alle dort sind Möchtegern Rennfahrer, mich eingeschlossen, sonst würden sie nicht dort, sondern bei den 3wöchigen Rundfahrten in Italien oder Frankreich mitfahren.
 
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