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Köln-Schuld_Frechen vor dem Aus

Wirklich sehr sehr schade:(, eines der letzten richtigen Straßenrennen NRWs. Sonst fast nur noch Rundstrecke und Kriterium. Das ist echt ein Jammer. Um mindestens ein anderes Straßenrennen in NRW steht es auch sehr schlecht, selbst einige Kriterien brechen schon weg. Sieht nicht gut aus für den Amateur Sport. Wird wohl irgendwann nur noch den Jedermann Schrott geben, aber einige wollen es ja nicht anders:rolleyes: .
 
Sieht nicht gut aus für den Amateur Sport. Wird wohl irgendwann nur noch den Jedermann Schrott geben, aber einige wollen es ja nicht anders:rolleyes: .

Ich weiss nicht was Du hast. Ohne die Jedermänner gäbe es RudFpEF(ex-Henningerturm) und einige andere Veranstaltungen wahrscheinlich auch nicht mehr. Das ist nun mal eine gesamtgesellschaftliche Entwicklung die schon seit Jahren so geht.
Individualisierung um jeden Preis, dem wie Lemminge hinterhergerannt wird. Sich für andere einsetzen? Warum denn, was kriege ich denn dafür?
Die immer mehr zunehmenden Belastungen im Beruf und in der Schule tun das übrige dazu. Wer will sich nach einem stressigen 10-Stunden Tag auch noch mit der Orga oder Training für ein Radrennen herumschlagen müssen?
Das ist auch mit viel Herzblut allein nicht auf die Dauer zu bewältigen.
 
Ich weiss nicht was Du hast. Ohne die Jedermänner gäbe es RudFpEF(ex-Henningerturm) und einige andere Veranstaltungen wahrscheinlich auch nicht mehr. Das ist nun mal eine gesamtgesellschaftliche Entwicklung die schon seit Jahren so geht.
Individualisierung um jeden Preis, dem wie Lemminge hinterhergerannt wird. Sich für andere einsetzen? Warum denn, was kriege ich denn dafür?
Die immer mehr zunehmenden Belastungen im Beruf und in der Schule tun das übrige dazu. Wer will sich nach einem stressigen 10-Stunden Tag auch noch mit der Orga oder Training für ein Radrennen herumschlagen müssen?
Das ist auch mit viel Herzblut allein nicht auf die Dauer zu bewältigen.

Das Problem ist das durch die großen Jedermannrennen keine Nachwuchsarbeit oder Sonstiges geleistet wird. Wenn ein Verein ein Rennen ausrichtet dann im/aus Intressere am Sport und um diesen zu fördern, wenn upsolut und wie sie alle heißen ein Rennen ausrichtet, machen sie das um Geld zu Verdienen. Mein Problem ist jetzt nicht das sie daran Geld verdienen, aber dem Sport (Nachwuchs und Leistungssport) bringt das rein gar nichts. Wo soll den der Nachwuchs herkommen wenn es keine Vereine mehr gibt die Training etc. Organisieren.
Ab Zeile drei muss ich dir recht geben, aber das ist wie du schon geschrieben hast ein Gesamt Gesellschaftliches Problem.
 
...und wieder ein Traditionsrennen weniger :( Köln-Schuld-Frechen wird 2013 leider nicht ausgetragen
RC- Adler.de

Gruß
GelsenPT


Was diese Presse mit ihren einseitigen Berichten über den Radsport anstellt, sieht man hier. Diese Schreiberlinge und diese sensationslüsternen "Journalisten"
machen alles kaputt, bis hinunter zur Jugendarbeit der Vereine. Es ist kaum auszuhalten! Das Schlimme ist, das man kaum etwas dagegen tun kann, weil wir nicht diese Plattformen zur Verfügung haben. Immer nur am Stammtisch die blöden Sprüche gegen den Radsport entkräften bringt nicht wirklich was.

Gruß Joachim
 
Was diese Presse mit ihren einseitigen Berichten über den Radsport anstellt, sieht man hier. Diese Schreiberlinge und diese sensationslüsternen "Journalisten"
machen alles kaputt, bis hinunter zur Jugendarbeit der Vereine. Es ist kaum auszuhalten! Das Schlimme ist, das man kaum etwas dagegen tun kann, weil wir nicht diese Plattformen zur Verfügung haben. Immer nur am Stammtisch die blöden Sprüche gegen den Radsport entkräften bringt nicht wirklich was.

Gruß Joachim

Man kann nicht alle Probleme auf die Presse schieben aber durch die äußert negative Berichterstattung hat der Radsport ein sehr schlechtes Image bekommen. Das macht es mittlerweile sehr schwer noch Sponsoren zu finden, Genehmigungen zu bekommen etc. Was mich dann wirklich ankotzt ist wenn dann noch irgend ein Paragraphenreiter vom BDR oder vom Landesverband zusätzliche Steine in den Weg legt.
 
Die sind es aber weniger, so wahnsinnig viel können BDR und LV nicht reinreden.
Behörden und die mangelnde Einsatzbereitschaft der eigenen Mitglieder sind leider vielfach eher die Ursachen. Und dann natürlich der Mitgliederschwund unter dem fast alle Sportvereine leiden, weil kaum noch jemand bereit ist sich im Verein zu engagieren.
 
Und dann natürlich der Mitgliederschwund unter dem fast alle Sportvereine leiden, weil kaum noch jemand bereit ist sich im Verein zu engagieren.

Sorry aber das stimmt einfach nicht. Guckt euch doch mal die Zahlen bei DOSB an, die Mitgliederzahl in Radsportvereinen nimmt seit 2004 stetig zu, seit dem immerhin um über 10%! Klar, zu Ulles Hochzeiten waren es noch ein paar mehr, das war aber auch eine Sondersituation.
IMHO hackt ihr zu unrecht auf den Jedermannveranstaltungen rum, da gerade durch sie Leute überhaupt erst intensiver zum Radsport gebracht werden und sich somit im Nachhinein auch in die Vereine trauen.
Wenns in den Vereinen nicht klappt, kann das sicherlich ganz viele verschiedene Ursachen haben (boshafter Weise würde ich elitäres Getue mal namentlich nennen :p). Aber an der Anzahl der Mitgleider insgesamt liegts sicherlich nicht.
 
Sory aber das stimmt erst recht nicht,

zum einen spiegeln die Zahlen des DOSB alle Arten von Radsport wieder, was bedeutet das die Zuwächse der letzten Jahre aus dem Bereich der Einradfahrer und wohl auch zum Teil noch der BMXler die Verluste im Rennsport abgefedert haben. De facto beklagen alle Vereine mit denen ich in unserer Region Kontakt habe massive Mitgliedereinbussen.
Erschwerend kommt hinzu, das vor allem der Mittelbau der Altersgruppe der 27-40 jährigen seit 2001 um ein Drittel zurückgegangen ist. Mit elitärem Getue hat das ganze eher nichts zu tun, als mehr mit der schwindenden Bereitschaft sich einzubringen.

Die Jedermannveranstaltungen kommen natürlich vor allem denjenigen entgegen, die ohne Verfplichtungen an Rennveranstaltungen teilnehmen wollen. Zielgruppe der Eventagenturen die solche Veranstaltungen ausrichten sind die finanziell relativ gut gestellten 25-40 jährigen, also genau die Gruppe die sich nicht in Vereinen engagieren mag. Des weiteren sind die Veranstalter von Jedermannrenn kommerzielle Veranstalter, denen es um eine Gewinnerzielung geht, die klassischen Aufgaben von Sportvereinen nämlich die Ausbildung und Förderung von Kindern und Jugendlichen liegen überhaupt nicht deren Interesse. Hier kommen wir dann wieder zu der weit verbreiteten Mentalität Erträge privatisieren zu wollen, Ausgaben aber gerne der Gesellschaft aufzuhalsen.
 
OT Ich will den thread nicht weiter zusabbeln, nur ganz kurz:

Sory aber das stimmt erst recht nicht,

zum einen spiegeln die Zahlen des DOSB alle Arten von Radsport wieder, was bedeutet das die Zuwächse der letzten Jahre aus dem Bereich der Einradfahrer und wohl auch zum Teil noch der BMXler die Verluste im Rennsport abgefedert haben.

Mea culpa, die Differenzierung hab ich tatsächlich nicht bedacht. Aber wie willst Du das auseinanderdröseln, wer was macht, die Vereine sind ja i.d.R. nicht spezialisiert? Bei uns gibts Renner, Mtbler und welche, die beides machen. Und was machst Du mit dem CTF-Papi, der die Jugendlichen zum Straßenrennen fährt, also auch seinen Teil zur Nachwuchsarbeit leistet?

De facto beklagen alle Vereine mit denen ich in unserer Region Kontakt habe massive Mitgliedereinbussen.
Erschwerend kommt hinzu, das vor allem der Mittelbau der Altersgruppe der 27-40 jährigen seit 2001 um ein Drittel zurückgegangen ist. Mit elitärem Getue hat das ganze eher nichts zu tun, als mehr mit der schwindenden Bereitschaft sich einzubringen.

Wir sind ja nicht weit weg von Dir (ERG1900). Bei uns ist der Trend andersrum, wir verzeichnen seit einigen Jahren wieder eine deutlich bis starke Mitgliederzunahme. Der Verein in Silschede ist erst vor ein paar Jahren gegründet worden. Gibt also durchaus auch andere Beispiele.

Wie auch immer, mir gehts ja nur darum dass ich die Ursachenbenennung "Jedermannrennen" für die Mitgliederentwicklung einfach extrem spekulativ und unschlüssig finde, zumal ich da ganz andere Erfahrungen gesammelt habe. Mir kommt es stark so vor, als suche man da einen bequemen Sündenbock.

Die Jedermannveranstaltungen kommen natürlich vor allem denjenigen entgegen, die ohne Verfplichtungen an Rennveranstaltungen teilnehmen wollen. Zielgruppe der Eventagenturen die solche Veranstaltungen ausrichten sind die finanziell relativ gut gestellten 25-40 jährigen, also genau die Gruppe die sich nicht in Vereinen engagieren mag. Des weiteren sind die Veranstalter von Jedermannrenn kommerzielle Veranstalter, denen es um eine Gewinnerzielung geht, die klassischen Aufgaben von Sportvereinen nämlich die Ausbildung und Förderung von Kindern und Jugendlichen liegen überhaupt nicht deren Interesse. Hier kommen wir dann wieder zu der weit verbreiteten Mentalität Erträge privatisieren zu wollen, Ausgaben aber gerne der Gesellschaft aufzuhalsen.

Ja. Und? Ich seh da einfach überhaupt keine Konkurrenzsituation. - Aber egal, genug OT.
 
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