• Hallo Gast, wir suchen den Renner der Woche 🚴 - vielleicht hast du ein passendes Rennrad in deiner Garage? Alle Infos

Wo würdet Ihr hinziehen? (Rennrad Gegend/Autoarm)

Ich war bisher stiller Mitleser in diesem Forum und habe diesen Thread als Anlass genommen mich anzumelden, weil die Parallelen zu mir fast schon erschreckend sind :)
Ich habe als gebürtiger Kölner Sie ersten 37 Jahre meines Lebens hier gewohnt.
Vor zwei Jahren hat es mich dann nach Koblenz verschlagen und ich bin hoch zufrieden mit der Entscheidung.

  • Koblenz ist ao nah an Köln, dass man Freunde und Familie jedes Wochenende besuchen kann
  • Koblenz ist mit knapp 115.000 Einwohnern groß genug, aber nicht vergleichbar mit der Hektik und dem Verkehr in Köln.
-Es gibt alles an Infrastruktur wie Einkaufsmöglichkeiten, Schwimmbäder, Kinos etc.
  • ICE Anschluss ist gegeben.
  • Rad fahren kann man flach an alles Flüssen (Rhein, Lahn, Mosel) oder bergig (Hunsrück, Taunus)
  • Die Menschen hier sind allgemein freundlich und offen. Der Stadt geht es ganz gut und das merkt man auch im Umgang.
  • Mieten sind deutlich günstiger als in Köln (wir zahlen 1300 warm für 85 Quadratmeter im Altbau 15 Radminuten vom HBF entfernt, 250 Meter bis zur Mosel)
Klingt ehrlich gesagt ziemlich geil Kollegha.
 
Wurde die sächsische Schweiz eigentlich schon genannt?
Er sagte "kein AfD Loch."
Ist wenigstens nicht weit bis zur Grenze, aka Alternative zu Deutschland 🇨🇿
IMG_7073.jpeg
 
Was ist denn mit dem Norden? Kiel/Lübeck/Eutin. Ich finde die Holsteinische Schweiz ja wunderschön und die Leute da oben total sympathisch.
Ist ja schön, mal Alternativen zu lesen. Aber wenn man Radsport priorisiert, fände ich persönlich es im Norden zu flach und ca. 3 Tage im Jahr mit gutem Wetter (leicht übertrieben!) zu wenig.
Zieh einfach nach Bamberg. Fertig.
Hier wird sicherlich komplett Deutschland noch genannt werden.
Na ja, einige Regionen tauchen aus gutem Grund öfter auf.
Ich hab mal ChatGPT befragt :)
Nicht böse gemeint - es gibt hier ganze Threads, wo über die Nutzung von KI diskutiert wird - aber das ist wieder ein Beispiel für schlechten Einsatz. Wir haben alle genannten Gegenden schon ausführlich und meiner Meinung nach besser erwähnt und beschrieben mit viel eigener Erfahrung. Dann kommt hier so ein langer Textblock mit Allgemeinplätzen. Das finde ich überhaupt nicht hilfreich.
 
Ist ja schön, mal Alternativen zu lesen. Aber wenn man Radsport priorisiert, fände ich persönlich es im Norden zu flach und ca. 3 Tage im Jahr mit gutem Wetter (leicht übertrieben!) zu wenig.

Na ja, einige Regionen tauchen aus gutem Grund öfter auf.

Nicht böse gemeint - es gibt hier ganze Threads, wo über die Nutzung von KI diskutiert wird - aber das ist wieder ein Beispiel für schlechten Einsatz. Wir haben alle genannten Gegenden schon ausführlich und meiner Meinung nach besser erwähnt und beschrieben mit viel eigener Erfahrung. Dann kommt hier so ein langer Textblock mit Allgemeinplätzen. Das finde ich überhaupt nicht hilfreich.
Tja, aber keine Kehrwoche und nicht alles in Essig…. Spaß beiseite, Ostholstein ist eigentlich nie flach. Die Steigungen aber natürlich kurz. Ansonsten kann ich noch die Strecke von Husum nach Westerhever empfehlen, bei schönem Westwind. Das sind dann so Null bis 20 Höhenmeter, total entspannt 😎.
 
Ich hab mal ChatGPT befragt :)

  1. Freiburg im Breisgau
  • Pro: Sehr gute Radinfrastruktur, hohe Lebensqualität, grün geprägt, Carsharing vorhanden, gute Fernverkehrsanbindung (ICE/IC), Innenstadt nicht zu klein, ruhigere Verkehrsverhältnisse außerhalb des Zentrums.
  • Contra: Wohnungsmarkt sehr angespannt und teuer.
  1. Karlsruhe
  • Pro: Große Stadt, nicht zu klein, gute Fernverkehrsanbindung (ICE/IC), tendenziell weniger Autoverkehr als Köln, gute Radwege in vielen Vierteln, Carsharing/Mietangebote vorhanden.
  • Contra: Radinfrastruktur nicht ganz auf Freiburg-Niveau, aber solide.
  1. Basel/Region Basel (Schweiz)
  • Pro: Sehr gute ÖV- und Radinfrastruktur, insgesamt weniger aggressiver Verkehr, gute Arbeitsmöglichkeiten trotz Remote auch mobil vor Ort nutzbar, Carsharing vorhanden, internationale Stadt.
  • Contra: Höhere Lebenshaltungskosten, steuerliche/arbeitsrechtliche Fragen bei Remote-Arbeit mit Grenzregelungen beachten.
  1. Wien
  • Pro: Große, nicht zu kleine Stadt, gute ÖV- und Radinfrastruktur, vergleichsweise bezahlbare Mieten im Vergleich zu München/Schweiz, weniger aggressiver Verkehr als Köln, Carsharing verfügbar.
  • Contra: Weiter entfernte Auslandssituation, Klima kühl/heiß im Sommer.
  1. Mainz/Wiesbaden/Frankfurt-Region (Rhein-Main)
  • Pro: Grosse, nicht zu kleine Städte, starke Fernverkehrsanbindung, gute Radinfrastruktur in vielen Bereichen, Carsharing verbreitet, potenziell günstigere Mieten als Freiburg/München.
  • Contra: Verkehrssituation variiert je Stadtteil; Frankfurt kann hektisch wirken.
  1. Zürich-Region oder Basel-Land/Basel-Stadt (Schweiz)
  • Pro: Top Radinfrastruktur, exzellente ÖV, geringe Autoabhängigkeit, hohe Lebensqualität.
  • Contra: Sehr hohe Lebenshaltungskosten; Grenz-/Arbeitsrechtliche Klärung nötig bei Remote-Arbeit.
  1. Bern oder Zürichsee-Region
  • Pro: Sehr gute Lebensqualität, gute ÖV und Radinfrastruktur, ruhiger Verkehr in vielen Bereichen.
  • Contra: Kosten.
Empfehlung (konstruktiv priorisiert):
  • Oberste Option: Freiburg im Breisgau, sofern du mit dem schwierigen Wohnungsmarkt klarkommst und Nähe zu Rad- und Bahn-Infrastruktur suchst.
  • Alternative nahe Freiburg: Karlsruhe (besserer Wohnungsmarkt, gute Bahnverbindung, vernünftige Radinfrastruktur).
  • Langfrist-Abendausweich-Optionen mit internationalem Flair: Basel/Zürich-Region oder Wien (je nach Präferenz für Umfeld, Kosten und Klima).
  • Wenn du mehr Zentralität suchst: Mainz/Wiesbaden/Frankfurt-Region.
Konkrete nächste Schritte:
  • Definiere top 3 Viertel/Orte pro Option (z. B. Freiburg Vauban/Weingarten; Karlsruhe Durlach/Südstadt).
  • Prüfe Mietpreise aktuell, ggf. Unterstützung über Wohnporta, WG-Angebote oder Neo-Stadtviertel.
  • Prüfe Carsharing/Mietangebote (z. B. Car2Go/Mebiko, Miles, Free2Move etc.) und ÖV-Verbindungen (Fernverkehr via ICE/IC).
  • Kläre steuerliche/arbeitsrechtliche Aspekte bei Remote-Arbeit im Ausland (Schweiz) bzw. Grenzlage, falls du eine non-deutsche Option wählst.
Wenn du magst, sag mir deine Priorität (z. B. Radinfrastruktur vs. Mietpreis vs. Bahnverbindung) und dein Budget, dann erstelle ich dir eine engere Shortlist mit konkreten Stadtteilen.
Unter Radinfrastruktur versteht die KI, wie gut die in der jeweiligen Stadt ausgebaut ist. Aber der TE ist auch an einer fürs Radfahren attraktiven Umgebung interessiert.
 
Mulhouse.
Dort hat meine Tochter mal 1 Jahr studiert, war einige Male dort.

Ca. 40km von Freiburg. Nette Stadt, sicherlich nicht so teuer wie Freiburg.
Gleiche Gegend. Bist schnell im Sundgau (wenig Verkehr), Vogesen, Schwarzwald. Rheinebene für Grundlage.
 
Das politische Mal außen vor gelassen. Wie groß sollte eine Stadt sein? Und was ist eine gute Verkehrsanbindung? Soll’s deutschsprachig sein oder ist irgendein Fleck auf der Welt ok?

Von Flecken auf der Welt wo ich mal länger zum Rennradfahren war:

Annecy: ist in Frankreich, super variables Revier, nicht billig, im Sommer viele Holländer, falls man Französisch darauf hat ist die Stadt geil
Albi: ist auch in Frankreich, sehr variables Revier, Anstiege mit 1000 hm am Stück gibt es nicht, man sollte Französisch können, milde Winter, kann im Sommer sehr heiß werden, schönes Städtchen, Pyrenäen sind nicht weit
Palma de Mallorca: darüber sollte alles bekannt sein, im Sommer zu heiß, als Alternative Manacor
Arcos: Andalusien, super variables Revier, sehr sehr milde Winter, dafür im Sommer nicht zu ertragen
Las Palma auf Gran Canaria: wettertechnisch super, auf die Dauer aber eine kleine Insel
Riccione: ist in Italien, fast alles fein wären nicht die Autofahrer und die miserablen Straßen, San Marino wäre bessere Ausgangsbasis
Bayreuth: Mittel große Stadt im Nirgendwo, schlechte Zuganbindung, dafür sehr variables, verkehrsarmes Revier, lediglich ein Anstieg mit 400 hm am Stück, Immobilienpreise moderat
Bamberg: macht fast alles besser als Bayreuth, ist aber teurer, hat eine weniger abwechslungsreiche Rennradumgebung
Tucson: Arizona, im Winter super, im Sommer unerträglich

Mir gefällt es in den Oberfränkischen Metropolen sehr gut, ist ein guter Kompromiss. Wenn ich Geld und Muße hätte, einen Zweitwohnsitz in Südwestfrankreich in der Gegend von Perpignan oder Carcasonne oder auch Albi.
 
.... noch ein Vorschlag in Frankreich: Nizza.
Ich war letzte Woche 4 Tage dort. Sehr gutes Rennradrevier, Col de la Madone, etc.
Man trifft dort auch viele Profis, die teilweise in Monaco wohnen.
Immobilienpreise eher günstiger als im Raum Stuttgart, wo ich herkomme.
Autofahrer zumeist rücksichtsvoll.
Klima top.
 
  • Wenig Autoverkehr
  • Nicht so aggressive Autofahrer wie in Köln
Viel Autoverkehr gibt es da, wo es viele Menschen gibt. Viel Autoverkehr heißt auch immer aggressive Autofahrer. Merkt man immer ganz gut, wenn man von einer Gegend mit unter 200 Einwohner/km² in eine mit deutlich mehr Menschen fährt. Wichtig ist natürlich auch, dass es für die Menschen trotzdem viele Straßen gibt. Trotzdem ist Einwohner/km² ein guter Anhaltspunkt um die Verkehrsbelastung ein zu schätzen. Ich empfehle daher bei den in Frage kommenden Orten und deren Nachbarschaft sich diese Zahlen an zu sehen.
 
Viel Autoverkehr gibt es da, wo es viele Menschen gibt. Viel Autoverkehr heißt auch immer aggressive Autofahrer. Merkt man immer ganz gut, wenn man von einer Gegend mit unter 200 Einwohner/km² in eine mit deutlich mehr Menschen fährt. Wichtig ist natürlich auch, dass es für die Menschen trotzdem viele Straßen gibt. Trotzdem ist Einwohner/km² ein guter Anhaltspunkt um die Verkehrsbelastung ein zu schätzen. Ich empfehle daher bei den in Frage kommenden Orten und deren Nachbarschaft sich diese Zahlen an zu sehen.
Andersrum hat man in dünn besiedelten Gegenden vielleicht weniger Autos, dafür sind die gerne mal überfordert mit Radfahrern und schneiden Kurven oder passen gar nicht auf. "kam ja noch nie einer". Das kenne ich hier aus dem Westerwald und dem Vogelsberg - sehr schön, aber zu wenig ist auch nicht immer gut. Es reicht ein Auto, das dich komplett übersieht.
 
Fragen an den TE:

Hat sich in 30 Jahren kein Netzwerk an Freunden und lieben Menschen in Köln aufgebaut, die bei der Wohnortentscheidung eine Rolle spielen?

Es gibt keine eigene Familie / Partner / Kinder, die dabei eine Rolle spielen?

Ich kann mir eine ernsthafte Vorgehensweise wie im Eingangspost beschrieben nicht richtig vorstellen. In München muss man übrigens für 200 hm am Stück recht weit raus, inder Feierabendrunde bringt man die nicht unter, Irschenberg fällt mir spontan ein.

Zu den Mietpreisen in attraktiven Regionen oder Ballungsräumen: immer schwierig, wenn man im Zielort keinerlei Bezugspersonen hat wie Arbeitskollegen oder Freunde / gute Bekannte. Es läuft auch einiges direkt z.B. über Hausverwalter. Die Partnerin unseres Sohnes hat letzte Woche über diesen Weg eine frisch sanierte und sehr bezahlbare Altbauwohnung mitten in Haidhausen (MUC) gefunden (13€/m2 kalt). Die interessanten und spannenden Sachen tauchen auf den Online-Portalen oft gar nicht erst auf. Es braucht auch Zeit und Geduld.
 
Eisenstadt, Burgenland (Österreich)! Viele Radwege, viel Sonne und wenig Regen, adequate Nebenkosten, und eines der besten Radläden überhaupt.
Nur der Wein kann ab und an die Beine schwer machen!
 
Zurück