Das politische Mal außen vor gelassen. Wie groß sollte eine Stadt sein? Und was ist eine gute Verkehrsanbindung? Soll’s deutschsprachig sein oder ist irgendein Fleck auf der Welt ok?
Von Flecken auf der Welt wo ich mal länger zum Rennradfahren war:
Annecy: ist in Frankreich, super variables Revier, nicht billig, im Sommer viele Holländer, falls man Französisch darauf hat ist die Stadt geil
Albi: ist auch in Frankreich, sehr variables Revier, Anstiege mit 1000 hm am Stück gibt es nicht, man sollte Französisch können, milde Winter, kann im Sommer sehr heiß werden, schönes Städtchen, Pyrenäen sind nicht weit
Palma de Mallorca: darüber sollte alles bekannt sein, im Sommer zu heiß, als Alternative Manacor
Arcos: Andalusien, super variables Revier, sehr sehr milde Winter, dafür im Sommer nicht zu ertragen
Las Palma auf Gran Canaria: wettertechnisch super, auf die Dauer aber eine kleine Insel
Riccione: ist in Italien, fast alles fein wären nicht die Autofahrer und die miserablen Straßen, San Marino wäre bessere Ausgangsbasis
Bayreuth: Mittel große Stadt im Nirgendwo, schlechte Zuganbindung, dafür sehr variables, verkehrsarmes Revier, lediglich ein Anstieg mit 400 hm am Stück, Immobilienpreise moderat
Bamberg: macht fast alles besser als Bayreuth, ist aber teurer, hat eine weniger abwechslungsreiche Rennradumgebung
Tucson: Arizona, im Winter super, im Sommer unerträglich
Mir gefällt es in den Oberfränkischen Metropolen sehr gut, ist ein guter Kompromiss. Wenn ich Geld und Muße hätte, einen Zweitwohnsitz in Südwestfrankreich in der Gegend von Perpignan oder Carcasonne oder auch Albi.