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Indoor ist anstrengender ... Wieso eigentlich?

Frank Frehse

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Wenn ich auf der Straße mit maximal 130 Puls fahre, dann kommt mir das wie eine Spazierfahrt vor. Wenn ich Indoor eine Stunde lang max 130 Puls fahre, dann muss ich mich richtig anstrengen und es kommt mir auch so vor. Das Argument, man hätte indoor keine Ablenkung lass ich nicht gelten. Bei mir läuft der Fernseher und ich habe dadurch mehr Ablenkung als draußen. Die paar Pausen beim Treten draußen schätze ich mal auf 10%. Das kann doch den Kohl nicht fett machen. Wieso ist das Indoor so eine Strapaze?
 
Hilfreichster Beitrag geschrieben von pjotr

Hilfreich
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Ob Fernseher eine größere Ablenkung ist als die Landschaft draußen dürfte stark vom Programm abhängen. ;)
Eine Rolle wird sicherlich spielen, dass man Indoor keinen kühlenden Fahrtwind hat. Wie stark der Effekt allerdings ist mag ich nicht beziffern.
Desweiteren: selbst wenn die Pausen beim Treten wirklich "nur" 10% sind, würde ich das nicht unterschätzen. Draußen kann man immer mal einfach rollen lassen und fährt dann trotzdem weiter. Drinnen nicht.
Wie groß die Tretpausen tatsächlich sind, dürfte darüber hinaus auch stark vom Gelände abhängen.
 
Kein Wind,
abgestandene Luft,
eintönige Umgebung,
Fahrt macht man nicht aus Spaß, sondern nur weil sie ein Mittel zum Zweck ist
.
.
.
Ich finde Indoor Fahren übrigens nicht anstrengender als Outdoor. Es ist nur weniger interessant.
 
Beim draußen fahren habe ich die Tendenz es ein wenig chilliger an zu gehen. Drinnen bin ich da konzentrierter, es fällt mir da leichter mich anzustrengen
 
Aktuell brech ich mir indoor echt einen ab. Trau mich garnich in die Auswertung zu schauen. Mit der Leistung, die ich draußen 3:30h voll auf Zug fahre (TT -nur an den Wendepunkten ohne Treten) könnte ich indoor schon nach 30 minuten abbrechen. :rolleyes:
 
Aktuell brech ich mir indoor echt einen ab. Trau mich garnich in die Auswertung zu schauen. Mit der Leistung, die ich draußen 3:30h voll auf Zug fahre (TT -nur an den Wendepunkten ohne Treten) könnte ich indoor schon nach 30 minuten abbrechen. :rolleyes:

Eventuell zeigt die Rolle zu wenig Watt an wodurch Du kräftiger treten mußt um die gleichen Wattwerte wie draußen zu erreichen und dadurch schneller ausgepowert bist.
 
Der Mechanismus muss indoor permanent angetrieben werden, das ist effektiver aber auch ermüdender.

Ich finde das Indoortraining jetzt nicht unbedingt anstrengender. Aber die Leistung ist niedriger für die Anstrengung.
Ich habe mal mit Intervallen von 2 Minuten angefangen mit einer noch akzeptablen Leistung und versuche mich im Winter langsam hochzuarbeiten. Bei mir ist die Leistung erstmal durch den Rollenwiderstand limitiert. Die Rolle bremst nicht besonders stark. Das zweite ist die sitzende Position und dann kann man noch Überhitzung bei längeren Belastungen als Faktor annehmen. Hier die Einheit, die ich aus Versehen gestoppt hatte. Draußen wäre das der schon so oft beschriebene Gap (3 Minuten mit 350W draußen a m Berg (TF70) anstelle von 2 Min mit 320W indoors mit TF 90).
1603310585799.png
 
Ventilator an!
Weicheier mit Freilaufrad😴 aufgepasst:
Mit dem Starrgang☝ merkt man auf der freie Rolle keinen Unterschied
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Eventuell zeigt die Rolle zu wenig Watt an wodurch Du kräftiger treten mußt um die gleichen Wattwerte wie draußen zu erreichen und dadurch schneller ausgepowert bist.
Ich habe die Assioma als PM draussen im Einsatz und drinnen mit Zwift gekoppelt. Die angezeigten W sollten schon halbwegs passen. Egal, wird drinnen dann einfach mit reduzierten Werten gefahren und draussen dann am Wochenende wie immer :D
 
Ich habe am Rad ja bisher keine Leistungsmessung. Indoor habe ich den Kickr Core. Wenn ich jetzt Fahrten outdoor und indoor vergleiche, passt die Belastungsempfindung eigentlich immer ganz gut. Ich vergleiche dabei die Herzfrequenzen und gleiche die notwendige Leistung für bestimmte Geschwindigkeiten mit Rechnungen von Kreuzotter ab. Einen Ventilator habe ich aber immer laufen und der Keller ist auch nicht besonders warm.
 
Die HF ist wahrscheinlich wegen der Körpererwärmung und der fehlenden Tretpausen höher. Man gewöhnt sich nach einiger Zeit aber ans Indoorfahren und dann ist es auch weniger anstrengend. Bei mir ist der Indoor-Wattschnitt über eine Stunde ohnehin höher als draußen, da ich ja nicht auf abgesperrten Straßen fahre. Streng genommen wäre er sogar deutlich höher, würde ich beim Schnitt die Nullwerte berücksichtigen. Man sollte drinnen und draußen eigentlich auch gar nicht vergleichen.
 
Wattwerte habe ich bei mir noch nie gemessen. Wie groß ist denn der Unterscheid in Watt bei einer Stunde Fahrt draußen im GA1 Bereich (Ich meine Damit den Bereich bevor die Atemnot beginnt) im Vergleich zu einer Stunde drinnen fahren bei selber Pulsgrenze?
 
Die Diskussion gibts jedes Jahr im Winter....

Im Durchschnitt schaffen die meisten 10%-20% watt weniger indoor als outdoor
Begründungen gibts einige , aber gibt auch immer Gegenargumente.

Hitze und Sitzposition sowie Gewöhnung wären 3 gängige Argumente.

Mir aber im Endeffekt egal wieso dies so ist.
Wichtig ist , dass es zweifelsfrei so ist.

Ich merke es vor allem die ersten Einheiten wenn ich nur außen gefahren bin und dann mal wieder auf die Rolle gehe
Da bin ich extrem weit weg von dem was ich aussen treten kann....
Nach 5-6 Einheiten gleicht es sich aber langsam immer mehr an
 
Wattwerte habe ich bei mir noch nie gemessen. Wie groß ist denn der Unterscheid in Watt bei einer Stunde Fahrt draußen im GA1 Bereich (Ich meine Damit den Bereich bevor die Atemnot beginnt) im Vergleich zu einer Stunde drinnen fahren bei selber Pulsgrenze?

wenn bei Dir nach GA1 die Atemnot beginnt, au weia! GA1 ist Basis-Grundlagenausdauer und man sollte in de Bereich ohne Probleme mehrere Stunden fahren können.

Also bei mir ist Puls/Leistung drinne/draussen ohne grosse Abweichung, und trotzdem fühle ich mich drinnen wie druch den Wolf gedreht bis dahin dass mir nach dem Training die Haxen weh tun.
 
Same bei mir als Anfänger. Draußen 180W über 2 Stunden; drinnen 160W über eine Stunde und Feierabend. Der größte Faktor ist wohl der fehlende Fahrtwind. Den bekommt man mit nem kleinen Ventilator auch kaum simuliert.

Ich kenn nur einen Typen flüchtig der strukturiert im Verein trainiert und diverse CRITS fährt und er hat mir einen stärkeren Ventilator empfohlen (ab 80W aufwärts) Macht schon Sinn im Vergleich zum Fahrtwind bei 30km/h
 
2 seitlich von vorne und einen von hinten. Und dann im Keller und mit Kühlweste. Das ist meine Überlegung für die Behebung des Problems. Habe jetzt 2 vents vn vorne und der nächste kommt immer näher auf der Wunschliste.
 
Wattwerte habe ich bei mir noch nie gemessen. Wie groß ist denn der Unterscheid in Watt bei einer Stunde Fahrt draußen im GA1 Bereich (Ich meine Damit den Bereich bevor die Atemnot beginnt) im Vergleich zu einer Stunde drinnen fahren bei selber Pulsgrenze?

Eine Stunde GA1 auf der Rolle mach ich nie, da kippe ich nach 15 Min vor Langeweile vom Rad. GA1 ist für draußen, gerade jetzt in der Nebensaison. Samstag und Sonntag GA1 draußen, unter der Woche indoor Intervalle (auch eher ab Dezember).

Indoor kann man die Wirkung des Trainings bei bestimmten Trainingseinheiten (insb. schnelle Social Rides bei Zwift) sehr gut am Stunden-Watt-Schnitt ablesen, nur HF gibt dir diese Info nicht.
 
Stunden Watt-Schnitt, die mittlere oder NP Leistung im Hauptteil der Einheit. Damit kann man die Belastung indoor mit ourdoor gut dokumentieren und für diese Zeitbereiche auch die HF gegenüberstellen.
Dann werden Gaps ersichtlich und man kann an den Bedingungen schrauben oder einfach die Belastung entsprechend rauf oder runter pegeln. Bei den Verleichen schlagen leider immer Tagesformunterschiede und zumindest Temperaturals Faktor beinflussend zu buche. Man kann deshalb nur Pi mal Daumen sagen: Indoor werden die Leistungswerte etwas unter den Outdoorwerten liegen. Man kann auch mit definierter HF Zeiten fahren, z.B. 30 Minuten mit HF150. Es gibt dafür interessante Auswertemöglichkeiten, die man als Test nutzen kann.
Ich habe hier mal die Leistung bei HF150 in einem Tempointervall von gestern ausgewertet.
1603444361196.png

Beim Tempotraining werde ich da im Wintertraining tatsächlich bis auf eine Stunde ausweiten um die Leistungsfähigkeit im Wochenverlauf und auch indoor/outdoor zu vergleichen. Die Felder rechts zeigen die mittlere Leistung und HF über 27 Minuten. Die Grafik links zeigt die durchschnittliche Leistung in diesem Intervall bei HF 150. Solche Betrachtungen funktionieren besonders gut wenn man konstante Intervalle fährt. Man kann für sich auch die HF überlegen, die am ehesten zu einem Trainingsziel passt. Also z.B. HF im Übergang von Zone 3 zu 4 bei entsprechend langen Belastungen (30-60 Minuten).
Dazu kann man dann sein HF Zonen Modell anschauen und etwas auswählen.
Beispiel: Für einen Stundentest im oberen Tempobereich.
1603444904255.png

Das wäre dann ein Submaxtest, der auch als Standardtrainingseinheit durchgeführt wird.
Analog dazu kann man andere Allout Tests überlegen:
MMP60, MMP20

Oder eben seine gewünschten Standard-Trainingseinheiten in bezug auf die HF auswerten (z.B. bei 2*20 die mittlere HF beim letzte Intervall bei konstanter Leistungsvorgabe oder anders herum die Leistung bei definierter HF in mitllerer bis oberer HF Zone 4).
 
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