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Gravelbike vs. Rennrad - wie viel langsamer?

MarBo

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Bei meinen Beispielen war der Wind ähnlich (12km/h S/SSO). Leistung habe ich nur die Stravainterpolation. Auch ähnlich, um die 200 W. (190/210)
 
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Endurocker

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Hast du Power und Wetterdaten von den Fahrten?

Ich finde tatsächlich keine völlig identische Runde gerade. Da ich geringfügig variiere und mal eine Brücke früher den Rhein kreuze, aber ich glaube man kann eine Tendenz erkennen:

Auf dem CC muss ich mehr Leistung bringen und bin trotzdem weniger schnell.
Spaß macht es auf beiden Rädern.
 

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solution85

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Die Strava Schätzungen sind doch sehr zweifelhaft. Und selbst wenn, 3km/h Differenz, hatte ich auch schon auf meiner Hausrunde, bei selben Material und gleicher gemessenen!!!! Leistung.
 

Endurocker

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Ich bin ein Neuling am Rennlenker und es kann zig Gründe haben wieso ich auf dem CC etwas langsamer bin. Das wird sicher nicht repräsentativ sein. Ich fahre beide Räder gerne.
 

Sadwick

Berglusche
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Das wird sicher nicht repräsentativ sein
Doch wird es. Warum wohl werden in (Straßen-)Radrennen speziell dafür entwickelte Räder gefahren?
Ich habe auch zwei Räder: Ein RR mit 23er Schwalbe One und ein CX welches als Schlechtwetter-RR umfunktioniert ist, mit Schutzblechen, 32er Schwalbe Marathon Supreme und abnehmbarer Akkubeleuchtung. Ungeachtet von Wind, Wetter, Tagesform und bla-blubb fährt sich das RR deutlich leichter und agiler und das sehe ich auch an den Durchschnittsgeschwindigkeiten und spüre es vor allem in den Beinen.
Dass die 2-3 km/h für mich als Hobbytourer egal sind, spielt dabei keine Rolle. Ich fahre beide Räder je nach Einsatzzweck gerne, fühle mich auf dem RR aber grundsätzlich wohler, weil es sich sportlicher fährt. Aber dass es einen spür- und auch messbaren Unterschied gibt, lässt sich nicht wegdiskutieren!
 

cycleday

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Fahre RR mit 28ern und Gravel mit 32ern (Rennreifen). Die beiden sind in der Geometrie verschieden, die Agilität, Beschleunigung und Laufruhe ist für mich etwa vergleichbar. Nur die Sitzposition auf dem Gravel ist deutlich angenehmer. Habe aufs Gravel RR Reifen montiert weil es mit den Original Gravelreifen spürbar anstrengender war, nicht zwingend langsamer. Es kommt aber soviel mehr kommt dazu (Wind, Gewicht (auch das eigene :) , Wetter, Temperatur, Belag, Verkehr). Habe zur Arbeit fahren mit dem MTB angefangen, war auf 25 km nicht soo viel langsamer, aber deutlich anstrengender. Ich fahre mittlerweile sehr gerne Gravel mit Rennreifen.
 

heinzel

Eisdielenposer
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[...] mit Schutzblechen [...]
Neben den Reifen und einer evtl. nicht so optimalen Geo bzw. Sitzposition dürften Schutzbleche natürlich nen ganz gewaltigen Unterschied ausmachen.
Mir ist es aber auch völlig Schnuppe, ob ich für meine Feierabendrunde 55 oder 65 Minuten brauche (mir ist allerdings nicht egal, ob ich 45 Minuten einen nassen Hintern oder 65 Minuten einen trockenen Hintern habe).

Das sich Leute immer so wegen 'nen paar Minuten in's Hemd machen 🙄 (das meine ich jetzt generell und nicht auf diesen Thread bezogen)
 

elvispressluft

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@Sadwick hat es auf den Punkt gebracht. In den meisten Fällen ist der Zeit“verlust“ oder -gewinn irrelevant, die wenigsten von uns fahren ständig Rennen.
Aber schneller = mehr Spaß. Und leichter/agiler bei gleicher Geschwindigkeit macht auch mehr Spaß.
 

sulka

zementsackzement
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MarBo

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Hauptsache flott fliegen...Der Tubeless-Umbau scheint jetzt dicht zu sein, mal schauen was das noch bringt. War übrigens schmerzhaft für die Daumen die Decken runterzudrücken. Hält wie festgeklebt.
Das Gravel hat jetzt mit der 105er Kurbel die der DPD-Mann vors Haus gelegt hat noch 270 gr. abgespeckt, mal schauen was das bringt
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CrossRacer

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Von einem Canti Crosser möchte sich keiner auf einem teuren Rennrad überholen lassen.
Bei Rückenwind im Flachen fangen die an los zu rasen ohne Rücksicht auf Familien mit Kleinkindern.
Man fährt dann ganz gemütlich weiter da die nächste Steigung die Kameraden eh ausbremst.
 

elvispressluft

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Die reine Zeit als Maßeinheit taugt ohnehin nur für den Renneinsatz. Im Alltag geht es doch eher darum, wie schnell oder langsam es sich anfühlt. Auf der Straße mögen 30 km/h nicht sonderlich schnell sein oder sich sogar langsam anfühlen, auf einem verwinkelten Waldweg - not so much!

Meine damalige Freundin fuhr in den frühen 90ern ein winziges Auto, einen Daihatsu, kaum größer als ein Karton zum Fahrräder verschicken. Das kleine Ding war ein übelstes Spaßmobil, weil man schon mit 90 das Gefühl hatte zu fliegen.
 

MarBo

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Ich denke auch dass die Reifen - neben der Gewichtsdifferenz - eine Rolle spielen. Das Gravel hat Conti Terraspeed, das Race Mavic Yksion Pro UST. Beide tubeless.
Allerdings verliere ich von den 5 min 4 in der Bergaufpassage über 10 km. Und nur 1Minute eben oder bergab.
Was wiederum eher fürs Gewicht spricht.
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