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Giro d'Italia 2012

Wie soll sich den so jemals was Einspielen, zudem scheint die Stimmung insgesamt dort nicht so gut zu sein. Solche Sachen tragen bestimmt nicht zu Sportlichen Höchstleistungen bei.

Der Ex-Teamleiter, jetzt Pressesprecher bei GreenEdge, hat sich ja auch darüber beklagt, dass ihm seitens der Bosse keinerlei Spielraum für Nichterfolge gelassen wurde und schlichtweg erwartet wurde, dass jedes Rennen gewonnen wird, wo man als Team antritt.
Das ging soweit, dass die die Hälfte vom Team entlassen wollten, weil sie den Windschatten von Cancellara beim Teamzeitfahren nicht halten konnten. Fäbu war auch schon kurz davor, zu wechseln.
Ich weiss nicht was diese Typen reitet, aber Leistungsdruck muss nicht immer produktiv sein und verkehrt sich ins Gegenteil, wenns übertrieben wird.
Quod erat demonstrandum.
Hinterher ist das Geschrei dann gross, wenn Fahrer aus Angst um ihren Arbeitsplatz und die Zukunft zu illegelaler Leistungssteigerung greifen und dabei erwischt werden. Dabei ist es genau dieses Betriebsklima, das solche Szenarien erst ermöglicht.
Kann man ja dann immer noch im Vorfeld mit einem möglichst offensiv beworbenen Antidopingmäntelchen verschleiern.
 
Also morgen muss doch mal was in der Gesamtwertung passieren, die Etappe ist ja fast perfekt für einen beherzten Angriff mit Ausnahme das es zum Schluss bergab geht.
Die Abfahrt vom Giau nach Cortina ist nur ca 18 Kilometer lang,da wird nicht mehr viel passieren,wenn ein einigermassen passabler Abfahrer mit Vorsprung oben ankommt,kann er das halten,bei Regen sieht es allerdings etwas anders aus....Der Anstieg zum Giau hat etwa 9,4% im Schnitt,was sicher zur Selektion führt.....
 
ACHTUNG MÄDCHENFRAGE! :) Die verschiedenen teams fahren ja sehr hübsch anzusehen in möglichst bunten Farben fantasievoll ausgedachte passende Trikots (ich mag soetwas - und das ist auch ein gewichtiger Grund, sich diese komischen Radrundfahrten anzusehen ;) - natürlich neben dem wunderbaren Schweizer Dialekt des Kommentators)...aber nun zum Thema: Die fahren für jedes team ein eigenes Outfit...haben die teams auch alle die gleichen Polster in der Hose (also wirklich jetzt...)Ich würde WAHNSINNIG werden, wenn mir jemand mein Polster vorschreibt :mad: ist mir zu peinlich, Eurosport Live mit so einer Frage live zugeschaltet zu werden - also frage ich das allwissende Rennradforum.

Anne...Arsch
 
ACHTUNG MÄDCHENFRAGE! :) Die verschiedenen teams fahren ja sehr hübsch anzusehen in möglichst bunten Farben fantasievoll ausgedachte passende Trikots (ich mag soetwas - und das ist auch ein gewichtiger Grund, sich diese komischen Radrundfahrten anzusehen ;) - natürlich neben dem wunderbaren Schweizer Dialekt des Kommentators)...aber nun zum Thema: Die fahren für jedes team ein eigenes Outfit...haben die teams auch alle die gleichen Polster in der Hose (also wirklich jetzt...)Ich würde WAHNSINNIG werden, wenn mir jemand mein Polster vorschreibt :mad: ist mir zu peinlich, Eurosport Live mit so einer Frage live zugeschaltet zu werden - also frage ich das allwissende Rennradforum.

Anne...Arsch

Falls das Sponsorenpolster nicht paßt und nach einigen Tausend Kilometern immer noch drückt, werden die Herrschaften bestimmt mal daheim bei Mama nachfragen, ob die nicht eventuell was von Jehova reinnähen kann. Sieht ja zum Glück auch keiner ;)
 
Die Jungs haben zum Teil sogar handgemachte Schuhe oder Custom-Sättel. Da wird sich sicher auch eine Näherin für Custom-Polster finden, wenn es denn sein muss.
 
Der Ex-Teamleiter, jetzt Pressesprecher bei GreenEdge, hat sich ja auch darüber beklagt, dass ihm seitens der Bosse keinerlei Spielraum für Nichterfolge gelassen wurde und schlichtweg erwartet wurde, dass jedes Rennen gewonnen wird, wo man als Team antritt.
Das ging soweit, dass die die Hälfte vom Team entlassen wollten, weil sie den Windschatten von Cancellara beim Teamzeitfahren nicht halten konnten. Fäbu war auch schon kurz davor, zu wechseln.
Ich weiss nicht was diese Typen reitet, aber Leistungsdruck muss nicht immer produktiv sein und verkehrt sich ins Gegenteil, wenns übertrieben wird.
Quod erat demonstrandum.
Hinterher ist das Geschrei dann gross, wenn Fahrer aus Angst um ihren Arbeitsplatz und die Zukunft zu illegelaler Leistungssteigerung greifen und dabei erwischt werden. Dabei ist es genau dieses Betriebsklima, das solche Szenarien erst ermöglicht.
Kann man ja dann immer noch im Vorfeld mit einem möglichst offensiv beworbenen Antidopingmäntelchen verschleiern.
Ich lese zufällig gerade einen Bericht über Flavio Becca, da wird auch der Druck und die Erwartungshaltung dieses Herrn genannt.
Abgesehen davon, Herr Becca musste sich ja Betrugsvorwürfe unterstellen lassen, die aber natürlich nichts mit dem Team zu tun haben sollen...:rolleyes:
Bei diesem Hintergrund wundere ich mich dann über gar nichts mehr. Manchen Leuten sollte man verbieten mit ihrer Kohle um sich zu schmeissen, um dann nach nur einem
Jahr Arbeitplätze aufs Spiel zu setzen...gibts den Kotz-Smiley nicht mehr hier?!

Aus sportlicher Sicht kann ich zumindest Bruyneel ein wenig verstehen. Wenn man die Klasse der einzelnen Fahrer berücksichtigt, ist es schon recht bitter wenn die Erfolge ausbleiben.
Die Art und Weise es öffentlich kund zu tun ist allerdings völlig daneben! Das sollte er eigentlich wissen.
Allerdings kann von uns auch keiner genau wissen, weshalb Frank Schleck wirklich ausgestiegen ist und Bruyneels Kritik möglicherweise angebracht ist.
 
Der Fränk hat ja nur nach nem Grund gesucht, um aussteigen zu können und sich auf die Tour de France vorzubereiten :rolleyes:

Gestern im GK nix passiert, heute erwartungsgemäß schon einiges. Duran + Staulanza + Giau einfach verdammt schwer. Rodriguez sah nie so aus als wäre er in Schwierigkeiten und konnte dank seiner Endschnelligkeit noch einen weiteren Etappensieg holen. Basso heute auch sehr stark. Er ist sogar aus dem Sattel gegangen und wirkte etwas explosiver als sonst. Auch die Abfahrt hat er für seine Verhältnisse gut hingekriegt. Noch erstaunlicher allerdings, dass er am Ende fast noch den Etappensieg ersprintet hätte. Hesjedal nach seinem schwächeren letzten Jahr heuer scheinbar wirklich wieder voll da, eher noch besser als 2010. Uran nach seinem Zeitverlust am Sonntag heute wieder viel besser. Scarponi heute im Glück. Die Tempoverschärfung von Pozzovivo hat ihm schwer zugesetzt, aber dank einer beherzten Abfahrt ist er ohne Zeitverlust davongekommen. Im Gegensatz zu Pozzovivo, der heute unnötigerweise am Ende noch 2 Sekunden verliert. Tiralongo und Henao heute mit ordentlichem Zeitverlust. Was war eigentlich mit Kreuziger los? Der ist komplett eingebrochen und hat mehr als 11 Minuten verloren. Selbst Casar hat nicht so viel kassiert heute. Bin da mal auf ne Erklärung vom Tschechen gespannt.

Kommen wir zur wichtigsten Frage: Wer gewinnt nun diesen Giro? Rodriguez befindet sich in der Leaderposition, muss aber wohl noch Zeit auf Hesjedal rausfahren. 30 Sekunden werden fürs ZF nämlich nicht reichen, auch wenn das kein 45 km langes, topfebenes EZF irgendwo in der Pampa ist, wie wir es von der Vuelta kennen. Hesjedal braucht nur darauf zu schauen, dass er auf den beiden letzten Bergetappen keine Zeit verliert. Im ZF kann er die halbe Minute auf Rodriguez aufholen und Basso sowie Scarponi auf Distanz halten. Von Basso erwarte ich noch einiges. Der hat ne starke Form und die beiden letzten Bergetappen sollten ihm ausgezeichnet liegen. Außerdem hat man heute Szmyd geschont. Ich erwarte vor allem am Stelvio einen Großangriff von Liquigas. Ein Basso in sehr guter Form kann auch im ZF einiges auf Purito aufholen. Dann wäre da noch Scarponi. Den sehe ich aber mittlerweile nicht mehr so stark wie Basso. Wird schwer für ihn im GK noch aufzuholen. Ich denke im Endeffekt wird es entweder auf Rodriguez oder auf Basso hinauslaufen. Hesjedal oder Scarponi auf Platz 3.

Ich denke wir werden noch coole Bergetappen sehen. Gadret, Cunego und Nieve können mit ihren derzeitigen GK-Platzierungen nicht zufrieden sein und müssten Angriffe starten. Pozzovivo will wohl auch noch weiter nach vorne. Könnte am Freitag und am Samstag prominent besetzte Fluchtgruppen und ein dementsprechend nervöses Rennen geben. Hoffentlich fühlt man Liquigas auf den Zahn.

Morgen könnte nochmals Cavendish zuschlagen. Der quält sich bisher mit Erfolg über die Berge. Ebenso auch Andrea Guardini, der ja wahrlich nicht als Bergfloh bekannt ist.
 
Ich glaub Fränk hatte wegen dem Wetter einfach keine Lust mehr.
Ich nehm an, Du hast den Ironie-Smiley vergessen, denn wenn das der Grund sein sollte, hat er ganz klar den Beruf verfehlt.

Der Fränk hat ja nur nach nem Grund gesucht, um aussteigen zu können und sich auf die Tour de France vorzubereiten
Ganz bestimmt nicht. Wenn dem so wäre, hätte er das mit der sportlichen Leitung abklären können/müssen. Das scheint aber nicht der Fall zu sein.
 
Jetzt haben sie sich wieder lieb:

Radprofi Fränk Schleck (Radioshack-Nissan) und sein Teamchef Johan Bruyneel haben ihr Zerwürfnis angeblich beigelegt. Das ist auf der Teamseite zu lesen. Sie hätten "lange und gute Gespräche" geführt, nachdem Schlecks Rückzug vom Giro zunächst den Unmut Bruyneels hervorgerufen hatte. Schleck gibt dort ebenfalls zu Protokoll, dass er sich die Entscheidung nicht leicht gemacht habe, weil Aufgeben gegen seine Natur sei. Seine Tour-de-France-Teilnahme stehe keinesfalls zur Debatte. Bruyneel betonte, dass man professionell miteinander umgehen und das Beste aus der Situation machen müsse. Schlecks Genesung sei die vordringliche Zielsetzung. Der luxemburgische Meister hatte den Giro aufgrund einer Schulterverletzung während der 15. Etappe verlassen.


Quelle: liveradsport.ch
 
Der Fränk hat ja nur nach nem Grund gesucht, um aussteigen zu können und sich auf die Tour de France vorzubereiten :rolleyes:

Außerdem hat man heute Szmyd geschont. Ich erwarte vor allem am Stelvio einen Großangriff von Liquigas.

Ich habe mich echt gefragt, wo der heute war... das wäre eine Erklärung.

Als Schweizer freue ich mich wie sich Tschopp kontinuierlich in Richtung Top Ten arbeitet!

P.S. Langsam könnte man für die ewigen Schleck Diskussionen nicht ein eigenes Unterforum eröffnen.
 
Der Fränk hat ja nur nach nem Grund gesucht, um aussteigen zu können und sich auf die Tour de France vorzubereiten :rolleyes:

Kommen wir zur wichtigsten Frage: Wer gewinnt nun diesen Giro? Rodriguez befindet sich in der Leaderposition, muss aber wohl noch Zeit auf Hesjedal rausfahren. 30 Sekunden werden fürs ZF nämlich nicht reichen, auch wenn das kein 45 km langes, topfebenes EZF irgendwo in der Pampa ist, wie wir es von der Vuelta kennen. Hesjedal braucht nur darauf zu schauen, dass er auf den beiden letzten Bergetappen keine Zeit verliert. Im ZF kann er die halbe Minute auf Rodriguez aufholen und Basso sowie Scarponi auf Distanz halten. Von Basso erwarte ich noch einiges. Der hat ne starke Form und die beiden letzten Bergetappen sollten ihm ausgezeichnet liegen. Außerdem hat man heute Szmyd geschont. Ich erwarte vor allem am Stelvio einen Großangriff von Liquigas. Ein Basso in sehr guter Form kann auch im ZF einiges auf Purito aufholen. Dann wäre da noch Scarponi. Den sehe ich aber mittlerweile nicht mehr so stark wie Basso. Wird schwer für ihn im GK noch aufzuholen. Ich denke im Endeffekt wird es entweder auf Rodriguez oder auf Basso hinauslaufen. Hesjedal oder Scarponi auf Platz 3.

Ich denke wir werden noch coole Bergetappen sehen. Gadret, Cunego und Nieve können mit ihren derzeitigen GK-Platzierungen nicht zufrieden sein und müssten Angriffe starten. Pozzovivo will wohl auch noch weiter nach vorne. Könnte am Freitag und am Samstag prominent besetzte Fluchtgruppen und ein dementsprechend nervöses Rennen geben. Hoffentlich fühlt man Liquigas auf den Zahn.

Morgen könnte nochmals Cavendish zuschlagen. Der quält sich bisher mit Erfolg über die Berge. Ebenso auch Andrea Guardini, der ja wahrlich nicht als Bergfloh bekannt ist.

Ich bin ein bisschen von Rodriguez überrascht, der bisher richtig konstant und auch anders als sonst gefahren ist (neue Teamleitung?). Kannte ich so noch nicht von ihm! Allerdings wurden er und das Team auch noch nicht richtig getestet und Liquigas hat den Großteil der Arbeit gemacht. Bin gespannt, wie das auf den Etappen Freitag/Samstag weitergeht. Wenn er den Vorsprung auf Basso hält und auf Hesjedal noch ein bisschen ausbauen kann, könnte er tatsächlich den Giro gewinnen. Mal sehen, was Basso noch reißen kann, bisher ist er nicht explosiv genug am Berg, um den anderen Zeit abzunehmen. Hesjedal bisher auch sehr stark, Scarponi muss man abwarten, wie er die gestrige Etappe überstanden hat. Pozzovivo könnte am Freitag noch etwas starten, soll sich angeblich die Etappe von Freitag besonders intensiv angeschaut haben!
 
Schleck hat definitiv nur nach einem Grund gesucht auszusteigen - das ist doch offensichtlich. Oder etwa nicht?
Ich finde das sowas von lachhaft und falsch.

Ansonsten: Basso gefällt mir sehr gut. Ich mag diesen Typ einfach. Ausserdem sitzt er auf dem Rad wie eine Koryphäe.
Wogegen man Pozzovivo nicht zuchauen kann - schauderhaft, dieses Bübchen.

Naja, ich denke Hesjedal hat gute Chancen. Bin gespannt ob Rodriguez die beiden Bergetappen voll mitgehen kann, er sieht jedenfalls stark aus.
Ich ohffe aber auf Basso, der ja auch ein recht passable Zeitfahrer ist (oder besser: war).
Scarponi kann "nur" mitfahren - mehr geht wohl nicht.
 
....Scarponi kann "nur" mitfahren - mehr geht wohl nicht.

Als er gestern kurz vor dem finalen Berg Krämpfe hatte und doch wieder in der Abfahrt an die Spitze vorstieß und sogar noch um den Sieg sprintete, verdient alle Ehre! Für mich nach wie vor einer der Favouriten. Trägt nicht umsonst die Nr.1!
 
Also irgendwie war das zum Schluss doch alles ziemlich komisch.
Auf der letzen Abfahrt, die Spitzengruppe als sahen voll am Anschlag aus sprich haben alle Tempo gemacht.
Währendessen Scarponi aufrecht auf dem Rad sitzt, sich die Beine ausschüttelt und die obere Hälte der Abfahrt kaum Druck aufs Pedal gehabt hatte und verliert nur 20sec??
 
ich fand das auch sehr seltsam, blitz-regeneration binnen zehn minuten des herrn scarponi. die ansonsten wunderbar uninformierten (ernsthaft teilweise die namen der akteure nicht kannten) moderatoren, im minuten-takt seine krämpfe analysierten...
 
Kann Hesjedal die 30 Sekunden bis auf den Stelvio halten,das wäre ja klasse für Sonntag.....
mfg
BodenseeFerdi
 
ich fand das auch sehr seltsam, blitz-regeneration binnen zehn minuten des herrn scarponi. die ansonsten wunderbar uninformierten (ernsthaft teilweise die namen der akteure nicht kannten) moderatoren, im minuten-takt seine krämpfe analysierten...
...war gerade ein "Verwechsler" Scarponi und Cunega! Bitte da mal ein wenig Verständnis! Was die Krämpfe und Analyse angeht ->Die Krämpfe waren ja auch ständig im Bild...und LeClercq hat prima erklärt und hatte selbst keine Erklärung für solch eine super-schnelle Erholung von Scarponi. Muß man ihn selbst mal fragen.
 
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