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Gent-Wevelgem oder die Sturzfahrt

AW: Gent-Wevelgem oder die Sturzfahrt

früher haben Profis im Winter noch Techniktraining in schwierigem Gelände gemacht. Heute trainieren sie im Winter lieber auf Mallorca. Kein Wunder, dass die Radbeherrschung da teilweise nachlässt ........
 
AW: Gent-Wevelgem oder die Sturzfahrt

Jetzt muß ich doch noch etwas zum Renntempo auf Kopfsteinpflaster-Abfahrten sagen. Natürlich macht es sich die Rennleitung leicht, wenn sie sagt, die Fahrer hätten einfach langsam fahren müssen. Andererseits ist auch ein Körnchen Wahrheit daran. Im Motorsport ist es doch auch so, daß bei einem Regenrennen, oder bei Öl auf der Strecke das Tempo langsamer wird, weil die Strecke eben keine höhern Geschwindigkeiten mehr zuläßt. Eine Abfahrt auf Kopfsteinpflaster kann man eben auch nicht mit dem Tempo fahren, wie eine Abfahrt auf Asphalt. Vielleicht hätten die Fahrer wirklich die Geschwindigkeit etwas drosseln müssen.

Aber als Außenstehender redet man sich natürlich leicht. Ich gehe davon aus, daß die Profis wissen, wie sie sich verhalten sollen.
 
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Jetzt muß ich doch noch etwas zum Renntempo auf Kopfsteinpflaster-Abfahrten sagen. Natürlich macht es sich die Rennleitung leicht, wenn sie sagt, die Fahrer hätten einfach langsam fahren müssen. Andererseits ist auch ein Körnchen Wahrheit daran. Im Motorsport ist es doch auch so, daß bei einem Regenrennen, oder bei Öl auf der Strecke das Tempo langsamer wird, weil die Strecke eben keine höhern Geschwindigkeiten mehr zuläßt. Eine Abfahrt auf Kopfsteinpflaster kann man eben auch nicht mit dem Tempo fahren, wie eine Abfahrt auf Asphalt. Vielleicht hätten die Fahrer wirklich die Geschwindigkeit etwas drosseln müssen.

Aber als Außenstehender redet man sich natürlich leicht. Ich gehe davon aus, daß die Profis wissen, wie sie sich verhalten sollen.

Jeder der schon einmal ein Radrennen gefahren ist weiß das das einfach utopisch ist. Die Pro's haben da verständlicherweise "Tunnelblick" und kämpfen um jeden freien Meter im Peloton. Da bewegt niemand freiwillig auch nur eine Sekunde zu lang den rechten Zeigefinger an der Bremse..
 
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Jeder der schon einmal ein Radrennen gefahren ist weiß das das einfach utopisch ist. Die Pro's haben da verständlicherweise "Tunnelblick" und kämpfen um jeden freien Meter im Peloton. Da bewegt niemand freiwillig auch nur eine Sekunde zu lang den rechten Zeigefinger an der Bremse..

Ich weiß, ich weiß...
Man macht es sich zu einfach, wenn man den Fahrern vorwirft, sie wären einfach zu schnell gefahren. Wahrscheinlich kann das nur jemand nachvollziehen, der selbst schon höherklassige Rennen gefahren ist. So gesehen fehlt mir etwas der Einblick in diese Marterie.
 
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die pros hätten halt ihre geschwindikeit anpassen müssen, wenn si eschon techinsch nicht super sind.klar die einten waren nicht selber shculd,aber die eineten schon und die fuhren scheisse.sie können nur schnell fahren.

bla bla bla :lol:

Und dann dieses ständige Wiederholen der Stürze und Einblenden der gestürzten Fahrer. Ätzend :mad: Passt dem Sender wohl gut in den Kram, versprechen sich höhere Einschaltquoten oder weiß ich was

ich glaube nicht, dass eurosport entscheidet was gezeigt wird. das wird der sender machen, der das auch aufnimmt und dann die rechte zur ausstrahulung weiterverkauft.
eine asphaltierung der abfahrt ist die beste möglichkeit, den profis eine relative sicherheit zugeben.
 
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Die Rahmen waren zu steif. Konnte ja nicht gut gehen. War ja schon bei Mailand - San Remo zu sehen.

Da kann nur ein sauteurer Labberrahmen einer Traditionsfirma einen sicher über das Kopfsteinpflaster bringen.:D
 
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Moin,

Kopfsteine und Kemelberg (incl. der Abfahrt) gehören zu den Frühjahrsklassikern. Verletzungen sind im Radsport in allem Klassen "normal", sie gehören einfach dazu. Man kann nur hoffen, dass sie nicht schwerwiegend sind, aber auch das wird es immer geben. Wenn man den Radsport sicher machen wollte, dann müsste man ihn verbieten.
Natürlich war es nicht schön zu sehen, was da am Mittwoch passiert ist, aber ich fand das Rennen trotzdem g..l - richtig schöner Radsport. :love:

Gruss
 
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noch geiler wärs wohl gewesen wenn es eine asphalthierte abfahrt hinab gegangen wär. so hätte sich casper einen zungenabbiss ersparen können.

die abfahrt war wohl durch technische vollkommenheit des fahrers genauso wenig zu meistern wie mit unvollkommenheit, da die stürze ein reines lotterie spiel waren.

siehe ein fahrer stürzt 10 andere hinterher, ohne auch nur irgendetwas dagegen machen zu können -> kettenreaktion ->pech -> kommt nicht vom unvermögen des fahrers.

wenn eine abfahrt durch technik zu meistern ist, dann sollte man sie im programm behalten. dem ist aber nicht so, deshalb asphaltieren oder rausnehmen.
 
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früher haben Profis im Winter noch Techniktraining in schwierigem Gelände gemacht. Heute trainieren sie im Winter lieber auf Mallorca. Kein Wunder, dass die Radbeherrschung da teilweise nachlässt ........

Dieser Aussage kann ich nur zustimmen. Früher fuhren die Profis im Winter Querrennen. konnten so ihre Technik verbessern und zu den damals kargen Löhne etwas Verdienen. Heute fährt man in der Halle und holt sich eine grosse Gage ab.
 
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bla bla bla :lol:


es ist so ,nicht bla bla bla.

wenn sie technisch nicht so schlecht währen ,würde es nicht mehr so viele stürze geben.aber sicher nicht die strecken einfacher macen.rüher hatte man schlechtere strassen und es ging auch.
 
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Ich kann mir nicht vorstellen, daß die professionellen Radsportler technisch schwache Fahrer sind. Auch früher wird es auf dem Kopfsteinpflaster schwere Stürze gegeben haben. Vielleicht war aber damals nicht immer ein Kamera zur Stelle.
 
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War früher evtl auch der Erfolgsdruck etwas geringer?
Konnte man möglicherweise früher auch noch ein bißchen "mit Köpfchen" fahren, sprich: an gefährlichen Stellen einfach ein bißchen Tempo rausnehmen?
Heute hat doch der Spruch "wer bremst, verliert" einen ganz anderen Stellenwert.
(Wenn man die Gedanken etwas wandern lässt, kommt man doch auch zwangsläufig zur Doping-Diskussion, oder?)

Ciao, Wurscht
 
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War früher evtl auch der Erfolgsdruck etwas geringer?
Konnte man möglicherweise früher auch noch ein bißchen "mit Köpfchen" fahren, sprich: an gefährlichen Stellen einfach ein bißchen Tempo rausnehmen?
Heute hat doch der Spruch "wer bremst, verliert" einen ganz anderen Stellenwert.
(Wenn man die Gedanken etwas wandern lässt, kommt man doch auch zwangsläufig zur Doping-Diskussion, oder?)

Ciao, Wurscht

Ich habe das schon einmal an anderer Stelle geschrieben.
Miguel Indurain hat bei der Tour, wenn die Streckenverhältnisse auf steilen Abfahrten schwierig waren, die Kapitäne der anderen Mannschaften gebeten, sie sollen ihre Männer zur Vorsicht ermahnen und etwas langsamer abfahren.
Man einigte sich und es wurde langsamer und vorsichtiger als sonst in der Abfahrt gefahren.

Ob so ein Szenario momentan denkbar wäre weiß ich nicht.
 
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Ich habe das schon einmal an anderer Stelle geschrieben.
Miguel Indurain hat bei der Tour, wenn die Streckenverhältnisse auf steilen Abfahrten schwierig waren, die Kapitäne der anderen Mannschaften gebeten, sie sollen ihre Männer zur Vorsicht ermahnen und etwas langsamer abfahren.
Man einigte sich und es wurde langsamer und vorsichtiger als sonst in der Abfahrt gefahren.

Ob so ein Szenario momentan denkbar wäre weiß ich nicht.

Nein, ich denke so etwas ist momentan und so wie es aussieht auch in den nächsten Jahren nicht denkbar.

Indurain und Armstrong waren Persönlichkeiten im Fahrerfeld, die jeder auf seine Art eine gewisse Macht im Peloton hatten. Solche Typen gibt es im Moment nicht!
 
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Indurain und Armstrong waren Persönlichkeiten im Fahrerfeld, die jeder auf seine Art eine gewisse Macht im Peloton hatten. Solche Typen gibt es im Moment nicht!

Wahrscheinlich wäre wirklich eine überragende Fahrerpersönlichkeit nötig, um im Peloton eine gewisse Einigkeit zu erreichen.

Du hast Recht, so einen Fahrer haben wir momentan nicht.
 
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Alder, Alder! Bei Dir kreisen die Gedanken ja schon wieder in alten Bahnen! Überragende Fahrerpersönlichkeit - herausragende Führerpersönlichkeit? Brauchen wir sowas wieder? Würde es nicht auch reichen, wenn der Italiener, der Franzose, der Amerikaner oder der Russe sie hätte? :rolleyes:

Was wird denn hier schon wieder hineininterpretiert?

Ich habe doch nur festgestellt, daß Indurain oder Armstrong so eine Art "Chef" im Peloton waren und daß momentan kein Fahrer diese Rolle ausfüllen kann. Ist das wirklich so schlimm?
 
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