• Hallo Gast, wir suchen den Renner der Woche - vielleicht hast du ein passendes Rennrad in deiner Garage? Alle Infos

Ebikes gefährlich(er)?

Maxxi

Aktives Mitglied
Na ja - wundert mich auch nicht. Wenn man auch so sieht wer sich da drauf setzt...Hab' ich auf Mallorca mal so schön miterlebt. E-Bike geliehen, wenige Meter gefahren und dann gegen eine Wand geklatscht - Handbruch. Und dann die "Fachgespräche" der E-Biker/Touristen - da ist dann von kreischenden Motoren, von den Geheimnissen der Kettenschaltung und der richtigen Handhabung der Scheibenbremse die Rede.....
und so nebenbei bemerkt - denke mal das mehr als 50% der E-Biker die auf einem normalen E-Rad unterwegs sind von den "Fachgeschäften" in der Größenwahl total falsch beraten wurden. das ist teilweise extrem grausam wie die Leute da drauf sitzen !
 

horst666

Aktives Mitglied
Unroutinierte Fahrer, zu hohe Geschwindigkeiten in Kurven, und schon ist es passiert....
Neulich noch gehabt, langsam auf eine Gefahrenstelle zu, und da werde ich von hinten von 160 Jahren Lebenserfahrung überholt. Zum Glück hat der motorisierte Verkehrsteilnehmer doch besser aufgepasst als von mir antizipiert....
 

Itsme

Aktives Mitglied
Nicht, dass ich ein besonderer Freund der E-bikes wäre aber vielleicht sollte man die Hintergründe doch etwas hinterfragen. Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass der „Normalbürger“ schlicht und einfach die dreifache Strecke wie mit dem normalen Rad fährt und schon dadurch ein höheres Risiko hat zu verunglücken.
 

dobelli

Aktives Mitglied
dass der „Normalbürger“ schlicht und einfach die dreifache Strecke wie mit dem normalen Rad fährt und schon dadurch ein höheres Risiko hat zu verunglücken.
So wie ich das bei Spiegel Online verstanden habe, wurde das schon auf die gefahrenen KM umgerechnet.
Aber trotzdem bleibt es eine relativ sinnfreie Berechnung, die kein Stück auf die Ursachen eingeht.
 

DJTornado

Aktives Mitglied
Wer kein RR fahren kann, bringt sich den Hügel runter mit >50km/h um. Wer keine 25km/h beherrscht, bringt sich mit dem eBike um. So what?
Ich fahre jedes Jahr neben RR und „Bio“MTB >3 Tausend km eMTB und liebe Uphills damit
 

Osso

Aktives Mitglied
Vor allem die die die e.bike und die nicht E-bike Fahrer/innen auch schlicht unschiedliche Populationen. Der Schluss das deshab das E-Bike an sich gefährlicher ist,. ist damit unzulässig.
Richtiger wäre zu sagen E-bike Fahrer/innen haben ein höheres Unfallrisiko.
Wir kennen ja die orginal Studie nicht, ist da ja vielleich auch richtiger formuliert.
 

Rocky Mountain

Arm Lancestrong
Bin gerade in Österreich. Wenn ich mir anschaue was für alte unsportliche Menschen sich in schwindeleregende Höhen hochschrauben, die dann dort zwischen den Wanderern auch noch runterrauschen müssen, läuft es mir kalt den Rücken runter. Früher hat die natürliche Selektion dafür gesorgt, dass nur ausreichend trainierte den Berg hochkamen, den sie nachher auch wieder runter gefahren sind. Wenn man jährlich wenigstens 3000-5000 km auf dem Rad verbringt, ist man mit der Technik einfach besser vertraut.
 

dedieter

old returnee
Hi,
Suggestivfrage: Findet ihr denn, dass motorisierte Fahrzeuge überhaupt etwas im Hochgebirge verloren haben?

Gruß Didi
 

DJTornado

Aktives Mitglied
Warum nicht? Ich fahre beides, also „Bio“ und „e“ MTB und beides gerne. Der Antrieb hat doch nichts mit dem Fahrkönnen zu tun. Und mit „e“ kann ich auch die Anfahrt mit dem Rad machen bzw. brauche auch nie einen Lift, was durchaus ja der Umwelt zu Gute kommt. Nur beim RR erschließt sich mir nicht der Sinn des Motors
 

usr

übt bei schönem Wetter radfahren
Nicht, dass ich ein besonderer Freund der E-bikes wäre aber vielleicht sollte man die Hintergründe doch etwas hinterfragen. Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass der „Normalbürger“ schlicht und einfach die dreifache Strecke wie mit dem normalen Rad fährt und schon dadurch ein höheres Risiko hat zu verunglücken.
Vor allem kommen jetzt plötzlich ganz viele Leute aufs ebike, die null Fahrpraxis haben und daher auch ohne Motor ein vielfaches des normalen Unfallrisikos hätten. Ohne Motor wären/waren sie halt nicht gefahren, wäre komisch wenn sich das nicht im der Statistik widerspiegelt.
 

usr

übt bei schönem Wetter radfahren
Suggestivfrage: Findet ihr denn, dass motorisierte Fahrzeuge überhaupt etwas im Hochgebirge verloren haben?
Auf nicht asphaltierten Trails? Da gab es doch an vielen Stellen auch ohne die motorisierten schon mehr Verkehr als der Untergrund erosionstechnisch vertragen hat, oder?
 

prince67

Aktives Mitglied
Vor allem kommen jetzt plötzlich ganz viele Leute aufs ebike, die null Fahrpraxis haben und daher auch ohne Motor ein vielfaches des normalen Unfallrisikos hätten. Ohne Motor wären/waren sie halt nicht gefahren, wäre komisch wenn sich das nicht im der Statistik widerspiegelt.
Beim Pedelec kommt aber noch dazu, dass der Großteil der Nutzer leichter höhere Geschwindigkeiten erreicht können als wenn sie auf ein Fahrrad ohne Motor fahren würden.
So kann ein Fahrer, der auf einem Fahrrad mit 15-20km/h durchaus sicher gefahren ist, plötzlich 20-25km/h fahren und das wird dann nicht mehr sicher beherrscht.
 

usr

übt bei schönem Wetter radfahren
Beim Pedelec kommt aber noch dazu, dass der Großteil der Nutzer leichter höhere Geschwindigkeiten erreicht können als wenn sie auf ein Fahrrad ohne Motor fahren würden.
So kann ein Fahrer, der auf einem Fahrrad mit 15-20km/h sicher gefahren ist, plötzlich 20-25km/h fahren und das wird dann nicht mehr sicher beherrscht.
Das Argument kommt immer wieder, ich halte es aber für nicht schlüssig: ein Zweirad benötigt ja auch eine gewisse Mindestgeschwindigkeit für einfaches Gleichgewicht halten und 25 dürfte nicht sooo weit vom Optimum entfernt sein. Da sehe ich eher das Problem das djtornado beschrieben hat, plötzlich verlassen die Leute die topfebenen Talböden und müssen auch irgendwie wieder heil vom Berg herunterkommen (mit abenteuerlichen Rahmen und Sitzpositionen)
 

prince67

Aktives Mitglied
Also wenn ich mir die Unfallmeldungen so durchlese, kommt oft, dass auf ebenen Strecken die Pedelecfahrer in Kurven zu Fall gekommen sind. Es ist schon ein Unterschied, ob man zB über einen Asphaltaufwurf durch Wurzeln mit 15 oder 25km/h fährt.

Vergleich: Man fährt immer nur einen Kleinwagen und setzt sich dann auf einmal in einen Ferrari und gibt voll Gas.

Wie heißt es so schön: Man soll nicht schneller fahren als man denken kann.
 
Zuletzt bearbeitet:

solution85

Aktives Mitglied
Beim Pedelec kommt aber noch dazu, dass der Großteil der Nutzer leichter höhere Geschwindigkeiten erreicht können als wenn sie auf ein Fahrrad ohne Motor fahren würden.
So kann ein Fahrer, der auf einem Fahrrad mit 15-20km/h durchaus sicher gefahren ist, plötzlich 20-25km/h fahren und das wird dann nicht mehr sicher beherrscht.
Ich eher die unerwartet hohe Beschleunigung ist eher das Problem, als die mit 25km/h moderate maximal unterstütze Höchstgeschwindigkeit.
 
Oben