• Hallo Gast, wir suchen den Renner der Woche - vielleicht hast du ein passendes Rennrad in deiner Garage? Alle Infos

Ebikes gefährlich(er)?

olli101

Aktives Mitglied
Mitglied seit
18 Mai 2017
Beiträge
185
Punkte für Reaktionen
63
Erstmal für die Überschrift reißerischen Faktor 3 auf die reine Anzahl der Räder raushauen und erst später auf die Quoten nach zurückgelegter Wegstrecke verweisen.

Den Angaben der Allianz zufolge kommen im statistischen Schnitt pro Milliarde gefahrener Kilometer 11,64 Pedelec-Fahrer ums Leben, die vergleichbare Quote für nicht motorisierte Fahrräder liegt bei 8,96.

30% +/- ist allein durch das höhere alter der peddled Fahrer leicht erklärt.
 

WK74

MItglied
Mitglied seit
18 März 2019
Beiträge
31
Punkte für Reaktionen
13
E-Bikes sind ja was tolles, nur sehe ich im Alltag das zu 90% untrainierte Fahrer damit unterwegs sind.
Egal ob jung oder alt , wer untrainiert ist hat das Bike in brennzlichen Situation kaum bis gar nicht im Griff.
Und die Geschwindigkeit wir von allen unterschätzt und das führt meiner Meinung zu mehr Unfällen.
 

solution85

Aktives Mitglied
Mitglied seit
11 September 2017
Beiträge
3.091
Punkte für Reaktionen
1.150
E-Bikes sind ja was tolles, nur sehe ich im Alltag das zu 90% untrainierte Fahrer damit unterwegs sind.
Egal ob jung oder alt , wer untrainiert ist hat das Bike in brennzlichen Situation kaum bis gar nicht im Griff.
Und die Geschwindigkeit wir von allen unterschätzt und das führt meiner Meinung zu mehr Unfällen.
Das Gleiche würde ja dann auch für die meisten Rennrad Einsteiger gelten? Damit kommt man doch mit Leichtigkeit in diese Geschwindigkeitsregionen. Dazu wird man dann noch mit Klickpedalen konfrontiert, was die Sache nicht einfacher macht. Ich denke das Problem liegt wo anders.
 
Zuletzt bearbeitet:

WK74

MItglied
Mitglied seit
18 März 2019
Beiträge
31
Punkte für Reaktionen
13
Ich glaube das die meisten Rennradeinsteiger schon genug Kilometer mit MB ,Tourenrad oder sonst ein Rad haben.
Wer sich ein Rennrad leistet liebt doch den Radsport, und davon fahren alle schon vorher Rad.(bei mir war es so)
Nun mit E-Bikes tauchen plötzlich Leute auf die nicht wirklich vorher geradelt sind, und davon sind viele nicht mehr die Jüngsten.
Der Luxus das man mit E-Bikes fast überall hin kommt egal ob trainiert oder nicht fasziniert und somit werden E-Bikes immer beliebter.
Und dadurch passieren leider des öfteren Unfälle.
 

solution85

Aktives Mitglied
Mitglied seit
11 September 2017
Beiträge
3.091
Punkte für Reaktionen
1.150
Ich glaube das die meisten Rennradeinsteiger schon genug Kilometer mit MB ,Tourenrad oder sonst ein Rad haben.
Worauf beruht diese Aussage? Wenn man sich mal die Kaufberatungen anguckt, sieht man sehr oft was von, Jahre lang nicht mehr auf dem Rad gesessen etc..
 

Maxxi

Aktives Mitglied
Mitglied seit
1 Juni 2010
Beiträge
3.540
Punkte für Reaktionen
1.369
.....Nun mit E-Bikes tauchen plötzlich Leute auf die nicht wirklich vorher geradelt sind, und davon sind viele nicht mehr die Jüngsten.
Der Luxus das man mit E-Bikes fast überall hin kommt egal ob trainiert oder nicht .....
Genau so ist es. Auf meinen Touren sehe ich immer wieder Leute die würden ohne E-Antrieb garantiert nicht mehr mit dem Rad unterwegs sein. Das unsichere Verhalten beim Anfahren, an Kreuzungen, Ampeln und auf dem Radweg bei Gegenverkehr spricht Bände...
 

WK74

MItglied
Mitglied seit
18 März 2019
Beiträge
31
Punkte für Reaktionen
13
Worauf beruht diese Aussage?
Das ist ja nur meine Vermutung, in meinem Bekanntenkreis sind die Rennradfahrer alle vorher andere Radtypen gefahren.
Wird natürlich auch einige geben die gleich in die Vollen gehen und sich ein Rennrad leisten.
Aber bei den E-Bikes kommen jetzt sehr viele zum Radsport die jahrelang einfach garnichts gemacht haben und jetzt auf einmal in die Berge oder sonst wohin wollen und das zwar so schnell wie möglich .( macht doch Spaß)
Ich persönlich war auch das erstemal überrascht wie toll diese Räder anschieben, drauf treten und ruckzuck gehts vorwärts.:)
Und diesen Vortrieb dürften viele unterschätzen.
 

rr-mtb-radler

Making Menschlichkeit Great Again
Mitglied seit
12 Februar 2008
Beiträge
12.859
Punkte für Reaktionen
5.042
Im Bekanntenkreis kaufte einer seiner Frau ein E-Bike. Losgefahren, Beschleunigung total unterschätzt -der Antrieb stand auf voller Unterstützung-, böse gestürzt. Rad verkauft, Laufleistung: 200 m.
Als meine Frau eins bekam, wollte ich es auch im Laden Probe fahren. Sie meinte noch, dass ich aufpassen sollte, das würde richtig „abgehen“. Ich „ja, ja“ und hätte mich fast hingelegt, da ich mit Schwung anfahren wollte, halt wie mit einem Stadtrad ohne Motor :rolleyes:
 

solution85

Aktives Mitglied
Mitglied seit
11 September 2017
Beiträge
3.091
Punkte für Reaktionen
1.150
Das ist ja nur meine Vermutung, in meinem Bekanntenkreis sind die Rennradfahrer alle vorher andere Radtypen gefahren.
Wird natürlich auch einige geben die gleich in die Vollen gehen und sich ein Rennrad leisten.
Aber bei den E-Bikes kommen jetzt sehr viele zum Radsport die jahrelang einfach garnichts gemacht haben und jetzt auf einmal in die Berge oder sonst wohin wollen und das zwar so schnell wie möglich .( macht doch Spaß)
Ich persönlich war auch das erstemal überrascht wie toll diese Räder anschieben, drauf treten und ruckzuck gehts vorwärts.:)
Und diesen Vortrieb dürften viele unterschätzen.
Ein Blick über den Tellerrand lohnt immer. Viele Menschen mit viel zu viel Gewicht wollen mit Sport abnehmen. Da Übergewicht und Laufe nicht so toll ist, kommen die dann auf die Idee Rennrad zu fahren, auch wenn sie schon Jahre lang nicht mehr auf einem Fahrrad gesessen haben.
 

Horstl

Bevor i mi aufreg, is ma wurscht
Mitglied seit
11 Dezember 2016
Beiträge
748
Punkte für Reaktionen
2.670
....meine Nachbarn fahren auch eBike. Er ü70. Vorher mit dem 3Gang Stahlmonster zum Einkaufen. Seit die ihre eBikes haben hat er sich schon dreimal hingelegt. Zu schnell u dann die falsche Bremse genommen....
 

rr-mtb-radler

Making Menschlichkeit Great Again
Mitglied seit
12 Februar 2008
Beiträge
12.859
Punkte für Reaktionen
5.042
Das Problem bei E-Bikes, wie bei den E-Scootern ist die Dynamik der Geräte, dass unterschätzen viele. Mit dem gleichen Krafteinsatz ist man viel schneller, gepaart mit dem höheren Gewicht hat man den längeren Bremsweg, man muss früher das Ausweichen/Umfahren von Hindernissen/Personen einleiten. Im Kopf fährt man „nur“ ein Fahrrad oder einen Roller, was soll da passieren?
Die Geräte an sich sind nicht gefährlich, sondern, wie bei allem im Leben, der Umgang mit ihnen.

Ist bei der DB am RR nicht anders. Egal ob FB oder DB, beides ist sicher, wenn man seine Fahrweise dem eigenen Können, den Straßen- und Witterungsverhältnissen und anderen Personen anpasst ;)
 

rr-mtb-radler

Making Menschlichkeit Great Again
Mitglied seit
12 Februar 2008
Beiträge
12.859
Punkte für Reaktionen
5.042
....meine Nachbarn fahren auch eBike. Er ü70. Vorher mit dem 3Gang Stahlmonster zum Einkaufen. Seit die ihre eBikes haben hat er sich schon dreimal hingelegt. Zu schnell u dann die falsche Bremse genommen....
Hat sein E-Bike DB und sein altes Stahlmonster ebenso alte Bremse, mit alten Belägen, auf alten Felgen?
Wenn er dann die Bremse zuhaut, was mit Ü70 auch mit DB geht, wirft es ihn auch ohne Motor hin.
Begründung s.o. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:

DJTornado

Aktives Mitglied
Mitglied seit
11 Oktober 2011
Beiträge
715
Punkte für Reaktionen
181
Mit dem gleichen Krafteinsatz ist man schneller? Bis zur Abriegelgrenze, darüber hinaus setzt aber die Physik die Grenzen, da bewegst du dann nämlich 25 statt 12 kg MTB und das Getriebe der meisten eBikes auch noch mit
 

dobelli

Aktives Mitglied
Mitglied seit
21 August 2013
Beiträge
2.856
Punkte für Reaktionen
2.014
30% +/- ist allein durch das höhere alter der peddled Fahrer leicht erklärt.
Ich hab leider die Studie nicht gefunden, aber in einem Presseartikel dazu stand, dass sich das über alle Altersklassen hinweg zeigt.
 

rr-mtb-radler

Making Menschlichkeit Great Again
Mitglied seit
12 Februar 2008
Beiträge
12.859
Punkte für Reaktionen
5.042
Mit dem gleichen Krafteinsatz ist man schneller? Bis zur Abriegelgrenze, darüber hinaus setzt aber die Physik die Grenzen, da bewegst du dann nämlich 25 statt 12 kg MTB und das Getriebe der meisten eBikes auch noch mit
Geh nicht vom Radsportler aus, sondern von denen, die Sonntags mit 15 km/h über den Radweg zum Café rollen oder den Wochenendeinkauf auf dem Rad mit 10-15 km/h nach Hause fahren. Von mir aus auch alles mit 25 km/h. Das Anfahren und erreichen der unterstützten Höchstgeschwindigkeit ist leichter und für viele sind 25 km/h auf der Geraden ohne Motor nicht machbar. Aus diesem Grund gibt es ja die E-Bikes ;)
 

Horstl

Bevor i mi aufreg, is ma wurscht
Mitglied seit
11 Dezember 2016
Beiträge
748
Punkte für Reaktionen
2.670
@rr-mtb-radler
Er kommt einfach zu schnell an die Kurven, 25 km/h ist er mit einem Rad noch nie gefahren. Hohes Systemgewicht, Vorderradbremse und hohe Geschwindigkeit ist halt keine gute Mischung
 

rr-mtb-radler

Making Menschlichkeit Great Again
Mitglied seit
12 Februar 2008
Beiträge
12.859
Punkte für Reaktionen
5.042
@rr-mtb-radler
Er kommt einfach zu schnell an die Kurven, 25 km/h ist er mit einem Rad noch nie gefahren. Hohes Systemgewicht, Vorderradbremse und hohe Geschwindigkeit ist halt keine gute Mischung
Das meinte ich ja in meinem Beitrag davor. Das muss sich auch alles im Kopf festigen, je älter, umso länger braucht man dazu und leider tut es bis dahin oft weh.

ABER ich habe mich vor ein paar Wochen mit dem RR mit FB OHNE Motor :D abgelegt. Insekt ins Gesicht, vom Radweg runter, gebremst, gegengelenkt, an der Kante der Teerdecke blockierte das Vorderrad, Hinterrad hoch und ich über den Lenker einen Abgang mit Salto gemacht.
Prellungen, Hämatome, Einblutung, 2 x KH, OP :rolleyes: und ich bin noch lange keine 70 ;)

Wenn nun mehr mit dem (E) Rad fahren, passiert auch mehr. Beim Kauf sollte ausführlich auf die Gefahren, Tücken hingewiesen werden und eine Probefahrt/Einweisung vom Verkäufer nahe gelegt werden.
Generell finde ich es trotzdem gut und sinnvoll, es ist immer besser sich selbst zu bewegen, als mit dem Auto zu fahren.
 
Zuletzt bearbeitet:

Allkurradler

Der ehemalige Rekuperierer ;-)
Mitglied seit
4 August 2017
Beiträge
480
Punkte für Reaktionen
2.539
:D :D :D
Mein Thema :daumen:
Bin ja durchs S-Pedelec (Unterstützung bis 45km/h) auf die Idee gekommen, meinen Arbeitsweg ab und zu mal mit etwas Muskeleinsatz zu bewältigen.
Ca. 20'000km in 2,5 Jahren und keinen einzigen Sturz.
Gut, bin früher auch mal Motorrad gefahren und in der Jugend oft mit dem Fahrrad, aber dann längere Zeit nur noch 2,5km zum Bahnhof.

Dann plötzlich habe ich bemerkt, wie meine Fettreserven schwinden und etwas Muskulatur zum Vorschein kommt.
War über meinen Gewichtsverlust und meinen allgemein besseren Gesundheitszustand so erfreut, dass ich auf ein Rennrad (ok, nur ein Randonneur) umgestiegen bin.
Meine tägliche Strecke zur Arbeit habe ich etwas abgeändert, weniger hm, etwas mehr km.

Und entgegen dieser Statistik, habe ich mich mit dem Renner schon zweimal hingelegt.
Ok, nicht schwer verletzt, also würde ich da auch nicht auftauchen ;-)

Und übrigens, ein E-Bike ist ein 2-Rad mit elektrischem Antrieb, also eher sowas wie ein Motorrad.
Korrekt wäre Pedelec für die bis 25km/h
Und S-Pedelec für die bis 45km/h
Die beiden Kategorien dürfen nur Leistung vom Motor beisteuern, wenn in die Pedale getreten wird.
Weil gerade das S-Pedelec häufig mit MOFA verglichen wird, das hat zwar das selbe Nummerschild (zumindest in der Schweiz) ist aber ganz was anderes. Habe nich niemanden gesehen, der auf dem Mofa Fett abgebaut und Muskeln aufgebaut hat 😁

Nachtrag: zum Thema losfahren in höchster Unterstützung.
Ein seriöser Verkäufer sollte seine Kunden darauf hinweisen, immer in der kleinsten Unterstützung loszufahren. Ausser eventuell bei starken Steigungen.
War mal an einem Pedelec Fahrtraining vom TCS, da war eine Übung das Anfahren und Anhalten ohne umzufallen 😂
Ich wurde immer korrigiert weil ich den Hintern nicht vom Sattel nahm, war auch der einzige mit Klickpedalen :)
Und ja, die meisten Teilnehmer waren gut 20 Jahre "erfahrener" als ich und haben sich ein Pedelec gekauft um wieder etwas mehr Rad zu fahren.
Gerade für diese Zielgruppe finde ich solche Kurse sehr geeignet, aber auch mir konnte noch etwas beigebracht werden. Einer der Kursleiter war früher mal Rennradfahrer 👍
 
Zuletzt bearbeitet:

DJTornado

Aktives Mitglied
Mitglied seit
11 Oktober 2011
Beiträge
715
Punkte für Reaktionen
181
Geh nicht vom Radsportler aus, sondern von denen, die Sonntags mit 15 km/h über den Radweg zum Café rollen oder den Wochenendeinkauf auf dem Rad mit 10-15 km/h nach Hause fahren. Von mir aus auch alles mit 25 km/h. Das Anfahren und erreichen der unterstützten Höchstgeschwindigkeit ist leichter und für viele sind 25 km/h auf der Geraden ohne Motor nicht machbar. Aus diesem Grund gibt es ja die E-Bikes ;)
Nicht nur aus diesem Grund. Ich drehe meine Erholungseinheiten zB lieber mit dem eMTB. Das Gute ist, es ist für jeden was dabei. Das Schlechte, dass manche damit überfordert sind.
 

usr

übt bei schönem Wetter radfahren
Mitglied seit
29 November 2011
Beiträge
5.963
Punkte für Reaktionen
4.042
Worauf beruht diese Aussage? Wenn man sich mal die Kaufberatungen anguckt, sieht man sehr oft was von, Jahre lang nicht mehr auf dem Rad gesessen etc..
Klar, die gibt's auch, aber die gehen in der Masse der Rennradfahrer unter. Die könnten pro km auch hundert mal so häufig Bruch fahren wie andere, es würde statistisch nicht auffallen.
 
Oben