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Duke Baccara WRX AERO 42/48 - Ausprobiert!: Full Aero Gravel Laufradsatz

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Re: Duke Baccara WRX AERO 42/48 - Ausprobiert!: Full Aero Gravel Laufradsatz
Schau mal hier:
42 .
Die ETRTO ist leider nicht mehr auf dem aktuellem Stand weil die Felgen die Reifen in der breite teils eingeholt haben. Es gibt inzwischen eine Ergänzung, die ein wenig verklausuliert rät, den Reifen mind. 5mm aussen breiter zu wählen als die Felge Maulweite hat. So sollte man bei 28mm Maulweite mind. 33mm breite Reifen fahren. Wer dann nur einen 32er verbaut, der aber durch die Maulweite ein wenig breiter rauskommt, wird damit trotzdem sicher unterwegs sein.

Gruss, Felix
Ja, die ETRTO (und die versammelten Fahrrad-Felgen und Reifenhersteller)... das ist schon alles nicht einfach.

Weil Laufräder und Reifen eines meiner Lieblingsthemen und Schwerpunkte bei mir im Blog sind, werde ich immer wieder auf genau diese (und andere Fragestellungen) angesprochen. Und muss dann immer halbe Geschichts-Lehrstunden auffahren bzw. mit Zusatzinformationen die Hintergründe erklären. Denn die sind wahrlich nicht einfach und es gibt eben keine einzige Tabelle, die widerspruchsfrei alles angeben würde. Und selbst wenn es sie gäbe - sie wird Normalverbrauchern seitens der ETRTO nicht zugänglich gemacht.

So ist man immer auf indirekte Quellen angewiesen, wo z.B. Reifen- oder Felgenhersteller Infos "gemäß" der ETRTO oder Tabellen "gemäß" der ETRTO (mit unterschiedlichem Aktualisierungsstand) zeigen.

Tatsächlich habe ich jüngst auch zum ersten Mal von einem tatsächlichen Maß in Bezug auf Reifenbreite minus Maulweite gehört, dass man so ein klein wenig zu Rate ziehen könne (durch Josh Poertner von Silca). Er spricht von 3 mm Differenz bei Hooked Felgen und mindestens 5 mm bei Hookless. Würde Sinn machen.

Du sagst also, da gäbe es auch eine entsprechende Ergänzung seitens der ETRTO?
Kennst du denn da irgendeine Stelle, wo man aktuelle Empfehlungen der ETRTO auch wirklich mal an der Quelle nachlesen kann? Auf den ETRTO-Seiten gibt es da nämlich nichts dergleichen, was frei verfügbar als Nichtmitglied einsehbar ist.
 
Er spricht von 3 mm Differenz bei Hooked Felgen und mindestens 5 mm bei Hookless.
Das ist aber schon lange Bekannt.
Erschließt sich auch von selbst, wenn man sich die minimale Reifenbreite zur Felgenbreite anschaut.

Es gibt allerdings auch ein paar Hersteller mit weniger Laufrädern bzw. Felgen im Sortiment und gerne noch ein paar Größen mit reinquetschen um Kosten zu sparen. An dennen würde ich mich vielleicht nicht gerade orientieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es muss natürlich von beiden Seiten gesehen werden, da gebe ich dir Recht.
Wenn ich das mit anderen hoch bauenden Laufradsätzen vergleiche, ordnet der sich im oberen Mittfelfeld ein.

Ich meine hier das allgemeine Gewicht.
Und ich vergleiche das mit Laufradsätzen die für das Gelände gebaut wurden.
Und selbst wenn der MTB LRS 1250g wiegen würde, wäre er immer noch leichter und der Einsatzbereich breiter.
Horses for Courses.

Das sind Aero-Laufradsätze bzw. Felgen. Und zwar endlich (da rede ich mir seit 2020 fast den Mund fusselig) in hinreichender wirksamer Außenbreite für die ebenfalls gewachsenen Reifenbreiten. Und zwar nicht nur im Gravel-Bereich sondern tatsächlich auch im Allroad- und sogar Rennradbereich (da ist der Übergang sowieso fließend).

Klar ist für ein MTB bzw. Einsatz mit 2,25" oder gar noch breiteren Reifen eine XC-Felge das praktikablere System. Sorgloser, leichter etc. pp.

Aber auch da muss man gucken: Mein sehr schöner Newmen Carbon XC Laufradsatz wiegt gerade mal 1255 g (auch dank nur 25 mm Maulweite, die mir aber sehr entgegen kommt) und war sehr preisgünstig. Da muss sich mancher "moderner" XC-Laufradsatz, die jetzt alle mit 30 mm um die Ecke kommen, schon sehr strecken.

Klar kann ich trotzdem mit gar nicht mal so esoterischen Tricks die 1.000 g Marke da knacken. Aber auch da bist du dann nicht mehr bei Sorglos-Laufradsätzen und auch nicht bei welchen die du so ohne weiteres zum Bikepacking hernehmen würdest.

Und mit den gleichen, gar nicht mal so esoterischen Tricks bekommst du auch Gravel-Aero-Laufradsätze problemlos unter 1300 g. Ist nur die Frage, ob man das möchte.
 
Das ist aber schon lange Bekannt.
Erschließt sich auch von selbst, wenn man sich die minimale Reifenbreite zur Felgenbreite anschaut.

Es gibt allerdings auch ein paar Hersteller mit weniger Laufrädern bzw. Felgen im Sortiment und gerne noch ein paar Größen mit reinquetschen um Kosten zu sparen. An dennen würde ich mich vielleicht nicht gerade orientieren.
Ja - da kocht halt jeder sein eigenes (Informations-)Süppchen.
 
da rede ich mir seit 2020 fast den Mund fusselig
Musst du bei mir nicht, ich kenn mich damit aus.;)
Quatschen fetzt trotzdem.:)

Das ist auch einer der Punkte, die MCFK jahrelang versucht hat zu vermitteln.
Deren Felgen sind im Vergleich zu den Mitbewerben, bei selber Schulterhöhe, immer breiter geworden aber gleich leicht geblieben.

Das hat die Mehrheit aber nie gesehen oder nicht interessiert.🤷‍♂️
Der Teufel, liegt wie so oft im Detail begraben.
 
Musst du bei mir nicht, ich kenn mich damit aus.;)
Quatschen fetzt trotzdem.:)

Das ist auch einer der Punkte, die MCFK jahrelang versucht hat zu vermitteln.
Deren Felgen sind im Vergleich zu den Mitbewerben, bei selber Schulterhöhe, immer breiter geworden aber gleich leicht geblieben.

Das hat die Mehrheit aber nie gesehen oder nicht interessiert.🤷‍♂️
Der Teufel, liegt wie so oft im Detail begraben.
Aber Du bist im MTB Bereich unterwegs.

Bei MCFK waren die Rennradfelgen rel. schmal mit 21 innen und 28 außen. Gravel 24 innen 31 außen. Nach aktuellen Maßstäben wäre die Gravelfelge von denen eine brauchbare Rennradfelge wenn man max 28mm Reifen fahren wollte. Hab ich übrigens beide im Einsatz. Neben den unterschiedlichen Duke und MTB Felgen. :-O
 
Meine Zweifel habe ich, dass die höhere WRX 48 hiunten mehr "Compliance" hat. Eine Felge dieses Volumens gibt nicht mehr radial nach, das ist technisch nicht nachvollziehbares Marketing-Sprech.
Hey Felix, du scheinst sehr versiert im Laufradbau zu sein. Ich möchte von einem DT Swiss G1800 LRS aufrüsten und habe auch die Baccara RX36 im Visier. Muss ich davon ausgehen, dass die sehr viel unkomofrtabler werden? Immerhin werben die ja mit "extreme comfort"
 
Der Komfort kommt zu 90% vom Reifen, die Felge kann nicht viel nachgeben, sonst würden die Speichen schlaff durchhängen.

Elastische Speichen können Lastspitzen etwas entschärfen, das geht halt nur mit dünnen Stahlspeichen oder Textilspeichen, nicht aber mit Carbonspeichen.
 
Hey Felix, du scheinst sehr versiert im Laufradbau zu sein. Ich möchte von einem DT Swiss G1800 LRS aufrüsten und habe auch die Baccara RX36 im Visier. Muss ich davon ausgehen, dass die sehr viel unkomofrtabler werden? Immerhin werben die ja mit "extreme comfort"
Werf mal eine Suchmaschine an und füge seinem Nutzernamen "light" hinzu 😉
 
Hey Felix, du scheinst sehr versiert im Laufradbau zu sein. Ich möchte von einem DT Swiss G1800 LRS aufrüsten und habe auch die Baccara RX36 im Visier. Muss ich davon ausgehen, dass die sehr viel unkomofrtabler werden? Immerhin werben die ja mit "extreme comfort"
Wenn du fett bist, hast du viel Komfort, wenn du ein Lauch bist weniger. ;)
Ich will die übrigen 10% aber auch
haha geile Antwort. 🤣 👍
 
Hey Felix, du scheinst sehr versiert im Laufradbau zu sein. Ich möchte von einem DT Swiss G1800 LRS aufrüsten und habe auch die Baccara RX36 im Visier. Muss ich davon ausgehen, dass die sehr viel unkomofrtabler werden? Immerhin werben die ja mit "extreme comfort"
Hi,

Es ist davon auszugehen, dass die RX36 als Felge steifer ist als die G540, die im 1800er verbaut ist. Allerdings sind dort auch dickere Speichen drin, was man an einem Carbon LRS dringend vermeiden sollte.
Wir nutzen bei Duke gern die gebotene Felgenhöhen um neben der Speichzahl die Laufräder für den Fahrer und seinen Einsatz passend zu bauen.
Während sich ein schwerer Fahrer mit der hohen Felge über einen ausreichend steifen LRS freut, ist dem leichtem Bergführer die mittlere noch zu steif und er wählt die flache.

Gruss, Felix
 
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