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Der kurze Trainingsfragen Thread

Warum so ein zeitlicher Aufwand?
Ich wollte mal probieren ob ich das so fahren kann. Wäre der erste Versuch.
Die Schätzung der FTP wäre ein Abfallprodukt.
Bisher schätze ich die FTP mit Hubschraubärs pvo2max Test.

Wozu eine halbe Stunde ausfahren?
Damit ich wieder zu Hause ankomme
Unterwegs einfach aufzuhören fühlt sich als DNF an.

Warum 25 Minuten nach dem kurzen All-out herumdöngeln?
Die 6 min AllOut wollte ich im flachen fahren und dann brauche ich 25 min bis zum Hügel.
 

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Re: Der kurze Trainingsfragen Thread
Wenn Du einen realistischen Wert haben möchtest fährst Du einen CP 3 / 8 / 12 Test. Jeweils All-out in einer Session mit entsprechend GA dazwischen. Dauert insgesamt ca 2h-2:15h. Schick mir gerne die Werte, dann kalkuliere ich Deinen FTP daraus.

Oder direkt einmal 30-40' All-out.
 
Wenn Du einen realistischen Wert haben möchtest fährst Du einen CP 3 / 8 / 12 Test. Jeweils All-out in einer Session mit entsprechend GA dazwischen. Dauert insgesamt ca 2h-2:15h. Schick mir gerne die Werte, dann kalkuliere ich Deinen FTP daraus.

Oder direkt einmal 30-40' All-out.
Du lässt die CP Tests innerhalb von einer Session fahren? Gibt da ja auch unterschiedliche Ansätze, die auch auf einzelne Tage zu legen.
 
Damit ich wieder zu Hause ankomme
Unterwegs einfach aufzuhören fühlt sich als DNF an.


Die 6 min AllOut wollte ich im flachen fahren und dann brauche ich 25 min bis zum Hügel.
Wenn Du so eine lange Anfahrt hast, würde ich ja mit dem Test garnicht bis zum Hügel warten, sondern die Strecke dahin schon nutzen. ;)
 
Du lässt die CP Tests innerhalb von einer Session fahren? Gibt da ja auch unterschiedliche Ansätze, die auch auf einzelne Tage zu legen.
Es kommt auch bei jedem Ansatz eine andere FTP heraus. Und die Workouts muss man dann prozentual trotzdem noch jeweils individuell etwas anpassen. Du kannst bei einem 20-Minüter auch das erste AllOut weglassen, und statt 95 dann 93% (oder was auch immer Du für Dich validiert hast) davon nehmen. Es ist es letztlich alles gehupft wie gesprungen. Die Wahrheit gibt es nicht, außer man definiert sich seine eigene. :)

Wenn ich wissen will, wie ich leistungsmäßig stehe, fahre ich 20 Minuten, fertig. Aus früheren Tests (also 45 oder 60-Minuten-Verifizierung) weiß ich, dass ca. 93% davon meine FTP sind. Wenn ich die nächsten 20 Minuten mehr trete, ist es mehr, wenn es weniger ist, ist es halt weniger. Ebenfalls dazu gehört für mich, ab und an bei bei bestimmten konstanten Watt (bspw. 250/300) den Puls zu checken, wo liegt er, bleibt er konstant, driftet er gar?

Meist ergibt sich dann aus dem Zusammenspiel von Watt/HF und 20 Minuten (samt HF ) auch die Antwort auf die Frage, wie es um Erholung und Fitness bestellt ist, oder ob man gar etwas im Übertraining ist.
 
Du lässt die CP Tests innerhalb von einer Session fahren? Gibt da ja auch unterschiedliche Ansätze, die auch auf einzelne Tage zu legen.
Ja, es gibt neue Forschung (2025 und 2026) dazu. Mit dem richtigen Protokoll kommt man recht nahe an den VT2 heran. Mit dem falschen Protokoll ist man aber ewig weit weg.

Ich habe daraus eben die 3 / 8 / 12 für mich entwickelt.

Was dann vor meinem Posting kommt ist dann halt leider schon wieder soweit von wissenschaftlichen Erkenntnissen weg wie es nur sein kann. Ich würde empfehlen darauf nicht zu hören. 😃
Es ist eben nicht egal was man wie testet, man kann das gut und schlecht machen. Am Ende ist der FTP der verzweifelte Versuch LT2/MaxLass/VT2 ohne Messtechnik nachzubilden. Wenn man das so macht, dann sollte man schon ein Protokoll wählen das wissenschaftlich valide ist. Heute wissen wir nunmal, dass der 20 Minuten Test ob mit/ohne 5 davor ob mit 100 oder 95% einfach zu ungenau ist,
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn Du so eine lange Anfahrt hast, würde ich ja mit dem Test garnicht bis zum Hügel warten, sondern die Strecke dahin schon nutzen. ;)
Vielleicht sind bis zum Hügel auch Kreuzungen usw., so dass man gar nicht lange All-out fahren kann. Ich meiner Region kenn ich im Umkreis von 50km nichts Ebenes, wo ich mehr als 5 Minuten ohne Kreuzung, Straßenmündung usw. Vollgas geben könnte. :( und für einen Anstieg, der lang genug wäre, 20 Min Vollgas zu geben, müsste ich wahrscheinlich auch erstmal 30-40km hinfahren.

Eine Frage zur FTP allgemein: Wofür genau ist die wichtig? Damit man beim Training an einer bestimmten Grenze arbeitet? Oder für Rennen, damit man weiß, welche Pace man einhalten sollte? Oder ist der Hauptnutzen, dass man Trainingseffekte messen kann, wenn man alle zB 4 Wochen nochmal testet?
 
Eine Frage zur FTP allgemein: Wofür genau ist die wichtig? Damit man beim Training an einer bestimmten Grenze arbeitet? Oder für Rennen, damit man weiß, welche Pace man einhalten sollte? Oder ist der Hauptnutzen, dass man Trainingseffekte messen kann, wenn man alle zB 4 Wochen nochmal testet?
Für alles drei. Die FTP stellt die Demarkationslinie zwischen einem Zustand dar, in dem der Körper es schafft, ein metabolisches Gleichgewicht gerade eben noch für längere Zeit (~40-70 min.) zu halten. Darüber geht dieses Gleichgewicht "in die Binsen" und es kommt zu rapiden Ermüdungserscheinungen, die relativ schnell (nach wenigen Minuten) unweigerlich zur Leistungsreduktion zwingen. Daher ist die FTP eine Größe, über die man das Training steuern kann (z.B. gezielt Intervalle darüber fahren), das Pacing an langen Bergen oder bei Zeitfahren steuern und natürlich auch den Trainingseffekt messen. Die FTP ist für den letztgenannten Punkt, Messung des Trainingsfortschritts, auch deswegen so wichtig, weil man aus der FTP mit einer hohen Wahrscheinlichkeit auf die Langzeitausdauer über mehrere Stunden schließen kann. Wer keine hohe FTP hat, wird nicht plötzlich nach 150km hohe Leistungen bringen können - und wie man unschwer im Profizirkus sehen kann, auch nicht nach 3000km an den letzten Bergen einer dreiwöchigen Rundfahrt.
 
Ja, es gibt neue Forschung (2025 und 2026) dazu. Mit dem richtigen Protokoll kommt man recht nahe an den VT2 heran. Mit dem falschen Protokoll ist man aber ewig weit weg.

Ich habe daraus eben die 3 / 8 / 12 für mich entwickelt.

Was dann vor meinem Posting kommt ist dann halt leider schon wieder soweit von wissenschaftlichen Erkenntnissen weg wie es nur sein kann. Ich würde empfehlen darauf nicht zu hören. 😃
Es ist eben nicht egal was man wie testet, man kann das gut und schlecht machen. Am Ende ist der FTP der verzweifelte Versuch LT2/MaxLass/VT2 ohne Messtechnik nachzubilden. Wenn man das so macht, dann sollte man schon ein Protokoll wählen das wissenschaftlich valide ist. Heute wissen wir nunmal, dass der 20 Minuten Test ob mit/ohne 5 davor ob mit 100 oder 95% einfach zu ungenau ist,

Kurze Nachfrage falls du darauf antworten möchtest.
Ich als Laie hab mich mal in diese CP-Berechnungen versucht einzulesen! Dort wurde allerdings die 3-4 Allouts an 2 oder mehr tagen aufgeteilt.
Dabei wird ja dann die CP(FTP?!) und die W'(anaerobe Kapazität) berechnet!
Formel usw sei alles mal dahingestellt, kann man sich ja mithilfe von KI berechnen. Oder etwas aufwendiger auch selbst :D Ich denke aber mal du wirst auch die "normalen" Berechnungen verwenden

Jetzt meine Fragen:
1) Inwieweit änderst du dieses Ergebnis dann ab wenn die Tests an einem Tag stattgefunden haben und wie sollte die Reihenfolge der Intervalle sein?!
2) Wenn ich da mit der KI verschiedenen Ergebnissen vergleiche, hat doch der 12 min Wert den aller größten Einfluss auf den CP Wert. Dadurch lässt sich doch das Ergebnis verfälschen je nachdem wann ich dieses dann fahre in der Intervall Reihenfolge. VOrrausgesetzt natürlich dass man immer niedrigere Werte erzielt wenn man dies als 2. oder 3. fährt....
 
Wenn Du genug Abstand zwischen den CPs lässt, und eine vernünftige Reihenfolge machst, also nicht erst 12 und direckt danach nen Kurzen oder den Mittellangen, lässt sich das ggf. auch an einem Tag wegdrücken. Die Frage ist aber nunmal, was dabei rauskommt. Wenn ein "Coach", ein Tool, für zig Leute was ermitteln will, nimmt er/es ein bestimmtes Protokoll, und dann irgendwelche Quotienten, am Ende steht ne FTP. "Meine" Methode, also bspw. der 20er, wird durchaus von vielen einfach in der Praxis mal "nebenbei" praktiziert, und wer nach zig dutzenden, hunderten 20-Minütern einen Wert da stehen hat, der weiß auch, was das für ihn persönlich für seine FTP bedeutet. Und mit welchem Faktor man den Wert multiplizieren müsste, also ob jetzt 0,93 oder noch weniger. Dieses "persönlich kennen (lernen)" sind quasi die kurzen CPs, die die KI, der Coach oder was auch immer braucht, um einen zu beurteilen. Ob nun Typ Laktaktbomber, Puncheur, oder Triathlet. Alles kein Hexenwerk, man muss keine Wissenschaft daraus machen. Vor allem nicht, wenn immer noch regelmäßig drüber gestritten wird, was denn nun überhaupt die FTP ist. Das "fühlt" man eigentlich erst, wenn man sie mal ausgefahren hat.
 
Wenn Du so eine lange Anfahrt hast, würde ich ja mit dem Test garnicht bis zum Hügel warten, sondern die Strecke dahin schon nutzen. ;)
Wenn ich mit dem Test vorher starte, dann würde ich durch einige stark befahrene Kreisel AllOut fahren.
Das ist ein zu hohes Risiko.
Ist denn die längere Anfahrt ein Problem für den Test?
Ich mache das Warmup auch gerne 20 Minuten.
 
Wie kann man überhaupt einschätzen, was "all out" ist? Das kann ja nicht "so schnell, wie man kann" bedeuten, denn dann wäre man ja bei einer Sprintsimulation, was man vlt. 200-300m durchhält, bevor die Leistung eher sinkt als dass man sie halten kann plus vlt. noch dass man sowieso außer Atem kommt.

Und kann man die FTP auch irgendwie alternativ feststellen? Bei Zwift gab es einen Test, wo man mit zB 100 Watt startet und dann alle 2 Min um 10 Watt erhöht, und wenn man so viel Watt erreicht, dass man das keine 2 Min mehr halten kann, rechnete Zwift daraus die FTP aus. Geht das auch, und wie genau würde man dann auf der Straße vorgehen und rechnen?
 
Wie kann man überhaupt einschätzen, was "all out" ist?
Ich definiere das für 5 min z.B. für mich so:
Das was ich über 5 min an Watt im Schnitt maximal abliefern kann.

Ich schaue während der Fahrt auf die Rundendurchschnitt Watt und auf die 3s und Rundenzeit.
Wenn ich starte, versuche ich eine bestimmte Watt durchzuhalten.

Habe ich zum Schluss noch Luft dann gebe ich mehr Power. Nächstes Mal starte ich dann mit etwas mehr Watt als der 5 min Durchschnitt

Muss ich zum Schluss alles investieren und kann den Schnitt gerade so halten: Schnitt ist AllOut

Geht mir zum Schluss die Kraft aus, starte ich das nächste Mal mit einem Wert zwischen durchschnittlich und startwert.

Also herantasten.
 
Wie kann man überhaupt einschätzen, was "all out" ist? Das kann ja nicht "so schnell, wie man kann" bedeuten, denn dann wäre man ja bei einer Sprintsimulation, was man vlt. 200-300m durchhält, bevor die Leistung eher sinkt als dass man sie halten kann plus vlt. noch dass man sowieso außer Atem kommt.
All-out bedeutet die Maximalleistung über Zeitraum X, ergo so schnell wie man eine, zwei, fünf, fünfzehn, zwanzig, vierzig Minuten usw. fahren kann.

Und kann man die FTP auch irgendwie alternativ feststellen?
Wenn man von der FTP gem. Cogan redet, nein. Vieles, was da sonst noch so gemacht wird, ist am Ende Schönrechnerei. Entweder 20-Minuten-Test nach Cogan-Protokoll oder All-Out über 40-50 Minuten ohne Abzüge.

Bei Zwift  gab es einen Test, wo man mit zB 100 Watt startet und dann alle 2 Min um 10 Watt erhöht, und wenn man so viel Watt erreicht, dass man das keine 2 Min mehr halten kann, rechnete Zwift https://dailydeals.mtb-news.de/openlink/https://www.zwift.com/eu-de daraus die FTP aus.
Rampentests sind aus meiner Erfahrung mit Vorsicht zu genießen und eigenen sich vor allem für Anfänger, die noch bei der eigenen Leistung im Dunkeln stochern. Die Ergebnisse sind gerne deutlich zu hoch.
 
Kurze Nachfrage falls du darauf antworten möchtest.
Ich als Laie hab mich mal in diese CP-Berechnungen versucht einzulesen! Dort wurde allerdings die 3-4 Allouts an 2 oder mehr tagen aufgeteilt.
Dabei wird ja dann die CP(FTP?!) und die W'(anaerobe Kapazität) berechnet!
Formel usw sei alles mal dahingestellt, kann man sich ja mithilfe von KI berechnen. Oder etwas aufwendiger auch selbst :D Ich denke aber mal du wirst auch die "normalen" Berechnungen verwenden

Jetzt meine Fragen:
1) Inwieweit änderst du dieses Ergebnis dann ab wenn die Tests an einem Tag stattgefunden haben und wie sollte die Reihenfolge der Intervalle sein?!
2) Wenn ich da mit der KI verschiedenen Ergebnissen vergleiche, hat doch der 12 min Wert den aller größten Einfluss auf den CP Wert. Dadurch lässt sich doch das Ergebnis verfälschen je nachdem wann ich dieses dann fahre in der Intervall Reihenfolge. VOrrausgesetzt natürlich dass man immer niedrigere Werte erzielt wenn man dies als 2. oder 3. fährt....
Aus den entsprechenden Studien dazu kann man herauslesen:

1. Test kurz (2-3') = Ich wähle 3'
2. Test mittel (5-8') = Ich wähle 8'
3. Test lang (12-15') = Ich wähle 12'

Zeit zur Erholung dazwischen = 15-20'

Natürlich ist der 12' Wert niedriger als solo gefahren oder als erstes gefahren, aber so kommt man eben an die validesten Ergebnisse im Abgleich zum VT2 bzw. MaxLass Test und ist damit in einem Bereich von ca. 95% Genauigkeit.
Der Gold Standard bleibt ein MaxLass Test, dafür braucht es aber die Möglichkeit Laktat zu messen.

Für mich als Coach ist der Test im Alltag gar nicht so wichtig, da wir im Training ständig "on the road" testen, gar nicht so sehr, dass der Athlet nun gesagt bekommt, dass heute ist ein Test, sondern mehr durch standartisierte Trainingseinheiten.
Aber gerade als Standortbestimmung zu Beginn der Zusammenarbeit, oder zu Beginn einer konkreten Vorbereitung nutze ich ihn dann doch gerne.
 
Für Anfänger ist es natürlich ein Problem, herauszufinden, wie man einen 20 oder 40 oder 60 min. Test so paced, dass man einerseits auch nahe genug am eigenen maximalen Leistungsvermögen ist, um eine aussagekräftige Zahl zu bekommen, andererseits aber auch nicht überpaced, sodass man einen Test abbrechen oder die Leistung stark reduzieren muss.
Um da die optimale Pacing-Strategie herauszufinden, muss man ein bisschen experimentieren - das ist ein Lernprozess. Man darf nicht erwarten, dass das beim ersten Mal perfekt funktioniert.
Hilfreich ist es dabei, sich die eigenen Leistungswerte aus anderen Ausfahrten anzusehen. Das kann eine Ausfahrt mit einem längeren Hügel oder ein richtig schnell gefahrenes Flachstück sein. Der Abschnitt muss dann auch nicht genau 20 Minuten gewesen sein. Wenn man im Rahmen einer längeren Tour 15 min richtig Gas gegeben hat, so dass die Beine ordentlich wehtaten, kann man das durchaus als erste grobe Hausnummer für den FTP-Test nehmen. Wenn man dann beim Testen merkt, dass es zu einfach war und man am Ende noch jede Menge Enegie hat, wiederholt man den Test nach zwei Tagen mit mehr Watt.
Grundsätzlich gilt, dass ein langer All Out sich nicht von Anfang an wie ein All Out anfühlt, sondern es erst in der zweiten Testhälfte immer schwerer wird, bevor dann die letzten Minuten richtig, richtig ekelig werden. Wenn es sich schon während der ersten Hälfte so anfühlt, ist man zu forsch angegangen, dann muss man sie Leistung reduzieren. Meiner Erfahrung nach gibt es in solchen Tests auch durchaus mal ein mentales Auf und Ab, z.B. fühlt man sich nach 12 Minuten schlecht, nach 15 aber wieder besser.
Am Ende hilft nur ausprobieren und lernen.
Bei Stufentests lernt man im übrigen nichts über Pacing.
 
Wie kann man überhaupt einschätzen, was "all out" ist? Das kann ja nicht "so schnell, wie man kann" bedeuten ..

Auch hier wieder, weniger drüber grübeln, einfach erstmal machen! Der erste 20-Minüter (oder was auch immer Du machst) darf auch übelst in die Hose gehen. Ist nichts dabei. Schon beim zweiten Mal paced man dann besser. Nimm Dir ruhig erstmal wenig Watt vor, dann nach hinten hin gucken was noch geht. Ist n besseres Gefühl als zu hoch angehen und immer weiter einzubrechen.

Meiner Erfahrung nach gibt es in solchen Tests auch durchaus mal ein mentales Auf und Ab, z.B. fühlt man sich nach 12 Minuten schlecht, nach 15 aber wieder besser.

Haha, das kann ich bestätigen, dazu kommen auch noch diese Lügen und Krücken, wie man sich versucht, 4 Restminuten kleinzugrübeln.. und die letzten 2 Minuten können so irre lang werden! 😵‍💫
 
Bin heute zum ersten Mal seit Langem strukturierte VO2max-Intervalle gefahren. Habe mich für die 3x 13x30s/15s entschieden.

Max HF ist bei ca. 195 auf dem Rad.

Wie ordne ich meine Werte ein? Die erste Serie war gut fahrbar. Die zweite gegen Ende wirklich anstrengend und die letzten beiden 30s der 3. Serie ging nur mit maximaler Willenskraft.

Max Puls war bei 181 bpm (1. Serie), 186 bpm (2. Serie), 192 bpm (3. Serie).

Sollte ich da den optimalen Trainingsreiz erzielen oder eher mit den Watt etwas reduzieren?

Spontan hätte ich gesagt, dass die 3. Serie etwas zu hart war bzw. zu Nahe auch am max Puls. Aber vielleicht muss das auch so?

Falls Anpassung angebracht ist: Würdet ihr alle Intervalle reduzieren oder z.B. die ersten beiden Serien weiterhin mit 270 W und dann die 3. Serie z.B. mit 260 oder 255W?

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Bin heute zum ersten Mal seit Langem strukturierte VO2max-Intervalle gefahren. Habe mich für die 3x 13x30s/15s entschieden.

Max HF ist bei ca. 195 auf dem Rad.

Wie ordne ich meine Werte ein? Die erste Serie war gut fahrbar. Die zweite gegen Ende wirklich anstrengend und die letzten beiden 30s der 3. Serie ging nur mit maximaler Willenskraft.

Max Puls war bei 181 bpm (1. Serie), 186 bpm (2. Serie), 192 bpm (3. Serie).

Sollte ich da den optimalen Trainingsreiz erzielen oder eher mit den Watt etwas reduzieren?

Spontan hätte ich gesagt, dass die 3. Serie etwas zu hart war bzw. zu Nahe auch am max Puls. Aber vielleicht muss das auch so?

Falls Anpassung angebracht ist: Würdet ihr alle Intervalle reduzieren oder z.B. die ersten beiden Serien weiterhin mit 270 W und dann die 3. Serie z.B. mit 260 oder 255W?

Anhang anzeigen 1794072
Hallo :-) Klingt nach sehr gutem VO2max-Reiz. Dass die 3. Serie brutal wird, ist bei 30/15 normal. Wenn die letzten Wiederholungen aber nur noch „Überleben“ sind, würde ich nicht alles senken, sondern Serie 3 leicht reduzieren, z. B. 255–260 W. Ziel: hart, aber kontrolliert sauber fahrbar.
 
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