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Der kurze Trainingsfragen Thread

@pfrodl : also, wenn es am Ende 200W statt reale 192W oder umgekehrt sind, also nicht mal 5% Abweichung, dann ist das ja eh nicht so relevant.
Ob das relevant ist darf jeder selbst entscheiden :D solang du nicht wirklich auf exakte Werte angewiesen bist (LT2 Intervalle kannst ja mal Mal +8W fahren :D) ist das alles nur auf dem Papier.
 

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Re: Der kurze Trainingsfragen Thread
Ob das relevant ist darf jeder selbst entscheiden :D solang du nicht wirklich auf exakte Werte angewiesen bist (LT2 Intervalle kannst ja mal Mal +8W fahren :D) ist das alles nur auf dem Papier.
Wichtig ist doch am Ende nur, dass der verwendete Powermeter zuverlässig misst, damit man nicht bei identischem Krafteinsatz mal 180W und 2 Tage später 220W angezeigt bekommt. Wenn das gegeben ist, spielt es ja keine Rolle, wie viel Watt man WIRKLICH tritt.

Hat man zB eine FTP von 250W laut Powermeter, obwohl man in Wahrheit 270W oder 230W als FTP hat, spielt das fürs Training ja gar keine Rolle: Man fährt halt dann zB 80% der FTP "laut meinem Powermeter", oder absichtlich bei einem 10Min-Anstieg mal zB 120% der FTP usw. - selbst für ein Rennen spielt es doch nur eine Rolle, dass der angezeigte Wert verlässlich in im Vergleich zu früheren Fahrten ist, nicht aber, ob der Powermeter 5, 10 oder 15 Watt mehr oder weniger als "in echt" anzeigt.

Der wirklich reale Watt-Wert spielt an sich nur eine Rolle, wenn man sich mit unbedingt mit anderen Leuten vergleichen will. Für den Oberrohrvergleich quasi ;)
 
Der wirklich reale Watt-Wert spielt an sich nur eine Rolle, wenn man sich mit unbedingt mit anderen Leuten vergleichen will.

Irgendwann geht es aber auch ein wenig in die Kategorien-Ecke, bzw. Watt/Kg. Was ist noch möglich, wo kann ich mich einordnen? Da möchte man vielleicht mal exakt wissen, ob man nun 3,9 oder endlich 4,1 Watt/Kg tritt. Oder ob 6,5 - und somit ein Profivertrag ansteht. Es ist also zumindest ein indirekter Vergleich, um sich "in der Gemeinde der Radsportler" einordnen zu können. Wenn einem all das egal ist, kann man sich auch fragen, warum überhaupt einen Wattmesser, warum besser werden, wenn man nur für sich fährt?
 
Wichtig ist doch am Ende nur, dass der verwendete Powermeter zuverlässig misst, damit man nicht bei identischem Krafteinsatz mal 180W und 2 Tage später 220W angezeigt bekommt. Wenn das gegeben ist, spielt es ja keine Rolle, wie viel Watt man WIRKLICH tritt.
Dummerweise kann man davon allerdings nicht sicher ausgehen. Ich habe im Laufe der Jahre diverse Powermeter miteinander vergleichen und kann daraus berichten, dass der Fehler zwischen den Geräten z.b. nicht immer linear ist und bei mehreren Testläufen andere Differenzen herauskamen.
 
Irgendwann geht es aber auch ein wenig in die Kategorien-Ecke, bzw. Watt/Kg. Was ist noch möglich, wo kann ich mich einordnen? Da möchte man vielleicht mal exakt wissen, ob man nun 3,9 oder endlich 4,1 Watt/Kg tritt.
Warum? Wenn man 3,9 hat und "noch was geht", dann hat man nach einer Weile Training halt irgendwann zB 4,1. Ob das dann in Wahrheit nur 4,0 sind und vorher auch nur 3,8 und keine 3,9 waren, ist doch egal: Man hat einen Wert X, den man um zb 5% verbessern will, und schafft es oder eben auch nicht.

Oder ob 6,5 - und somit ein Profivertrag ansteht. Es ist also zumindest ein indirekter Vergleich, um sich "in der Gemeinde der Radsportler" einordnen zu können.
Also, wenn Du sogar im Metier unterwegs bist, ggf. irgendeinen Vertrag zu erhalten, kommt es ganz sicher nicht auf 10% Messtoleranz an, sondern da wirst Du eher irgendwelche Erfolge bei Amateurrennen bei der Bewerbung nennen oder man wird auf dich zukommen, und dann machst Du Tests bei dem jeweiligen Team mit deren Material, falls das denn überhaupt wichtig ist.

Und man wird vermutlich dann eh pro Seite je einen Powermeter nutzen, wenn man hobbymäßig schon so intensiv unterwegs ist, dass es in Richtung Pro gehen könnte.

Wenn einem all das egal ist, kann man sich auch fragen, warum überhaupt einen Wattmesser, warum besser werden, wenn man nur für sich fährt?
Um Fortschritte festzustellen (Durchschnittspeed ist ja Quatsch, außer man hat eine ideale Strecke mit immer gleichen Bedingungen), gezielter zu trainieren und bei Fahrten Zb einen Anstieg bei konstanter Anstrengung anzugehen anstatt unwissentlich weit über der FTP zu fahren und nach 3km einzubrechen.

Und um mich mit anderen zu messen, würde ich einfach gegen die antreten - wie viel Watt es dann exakt sind, ist dann eher egal.


@pjotr Das Problem hättest Du dann aber ja auch, wenn du auf beiden Seiten nen Powermeter hast. Aber wie hast Du das denn festgestellt? Hast Du am gleichen Rad zwei verschiedene Powermeter getestet? ^^ Und reden wir von 2, 3, 5 W, oder von 15, 20, 25 W Unterschied?
 
@pjotr Das Problem hättest Du dann aber ja auch, wenn du auf beiden Seiten nen Powermeter hast. Aber wie hast Du das denn festgestellt? Hast Du am gleichen Rad zwei verschiedene Powermeter getestet? ^^
Ich habe Kurbel-Powermeter gegen die früher verbreiteten Powermeter-Naben der Marke Powertap sowie gegen die Powermeter in meinen Rollen verglichen. Ich habe dann mit zwei Headunits die Daten aufgezeichnet und die Wertepaare (Wattwert-Powermeter1 vs. Wattwert-Powermeter2) geplottet.
 
Ich habe Kurbel-Powermeter gegen die früher verbreiteten Powermeter-Naben der Marke Powertap sowie gegen die Powermeter in meinen Rollen verglichen. Ich habe dann mit zwei Headunits die Daten aufgezeichnet und die Wertepaare (Wattwert-Powermeter1 vs. Wattwert-Powermeter2) geplottet.
Konntest Du feststellen, welcher der Powermeter eher abwich? Es könnte ja sein, dass es nur der alte Naben-Powermeter war, weil die Technik damals noch nicht ganz so gut war.

Und von welchen Abweichungen sprechen wir? Also, waren der Abstand zwischen den zwei Powermetern mal 5, mal 7 Watt, oder mal 2, mal 20 Watt?
 
SRM, Powertap (Naben) und mein damaliger Tacx Neo stimmten ganz gut überein, während der P2m Abweichungen aufwies. Der P2m lag dabei in den unteren Wattbereichen nur knapp über dem Tacx Neo, das war nicht wirklich relevant. Bei hohen Wattwerten lag der P2m aber erheblich darunter - so weit, dass die Werte des P2m für die Verfolgung der Leistungsentwicklung bei Sprints eher nicht geeignet waren (wenn ich mich recht erinnere zwischen 20 und 40 Watt).
Außerdem war die Streuung der Wattwerte zwischen P2m und Neo über das gesamte Leistungsspektrum wesentlich größer als beim SRM-Neo-Vergleich. Daraus kann man Schlussfolgern, dass der P2m wesentlich mehr Rauschen in den Werten hatte, als SRM und Co.
Zur "Ehrenrettung" von P2m seit aber gesagt, dass das damals die erste Generation Powermeter von denen war, nicht das Modell "NG", was jetzt schon seit einigen Jahren verkauft wird.
 
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