Irgendwann geht es aber auch ein wenig in die Kategorien-Ecke, bzw. Watt/Kg. Was ist noch möglich, wo kann ich mich einordnen? Da möchte man vielleicht mal exakt wissen, ob man nun 3,9 oder endlich 4,1 Watt/Kg tritt.
Warum? Wenn man 3,9 hat und "noch was geht", dann hat man nach einer Weile Training halt irgendwann zB 4,1. Ob das dann in Wahrheit nur 4,0 sind und vorher auch nur 3,8 und keine 3,9 waren, ist doch egal: Man hat einen Wert X, den man um zb 5% verbessern will, und schafft es oder eben auch nicht.
Oder ob 6,5 - und somit ein Profivertrag ansteht. Es ist also zumindest ein indirekter Vergleich, um sich "in der Gemeinde der Radsportler" einordnen zu können.
Also, wenn Du sogar im Metier unterwegs bist, ggf. irgendeinen Vertrag zu erhalten, kommt es ganz sicher nicht auf 10% Messtoleranz an, sondern da wirst Du eher irgendwelche Erfolge bei Amateurrennen bei der Bewerbung nennen oder man wird auf dich zukommen, und dann machst Du Tests bei dem jeweiligen Team mit deren Material, falls das denn überhaupt wichtig ist.
Und man wird vermutlich dann eh pro Seite je einen
Powermeter nutzen, wenn man hobbymäßig schon so intensiv unterwegs ist, dass es in Richtung Pro gehen könnte.
Wenn einem all das egal ist, kann man sich auch fragen, warum überhaupt einen Wattmesser, warum besser werden, wenn man nur für sich fährt?
Um Fortschritte festzustellen (Durchschnittspeed ist ja Quatsch, außer man hat eine ideale Strecke mit immer gleichen Bedingungen), gezielter zu trainieren und bei Fahrten Zb einen Anstieg bei konstanter Anstrengung anzugehen anstatt unwissentlich weit über der FTP zu fahren und nach 3km einzubrechen.
Und um mich mit anderen zu messen, würde ich einfach gegen die antreten - wie viel Watt es dann exakt sind, ist dann eher egal.
@pjotr Das Problem hättest Du dann aber ja auch, wenn du auf beiden Seiten nen
Powermeter hast. Aber wie hast Du das denn festgestellt? Hast Du am gleichen Rad zwei verschiedene
Powermeter getestet? ^^ Und reden wir von 2, 3, 5 W, oder von 15, 20, 25 W Unterschied?