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Der kurze Trainingsfragen Thread

In einem anderen Thread hat Einer bei einer LD max. 30% Fett gehabt, was bereits ein außergewöhnlich gutes Ergebnis wäre. Bei GA1≠fatmax dürfte der Anteil dann etwas geringer sein. Ich würde mal mit ca. 75% KH rechnen bei GA1

Im konkreten Beispiel ging es um 160W bzw. ca. 170kcal aus Fett und ca. 400kcal. aus KH's.
Was auch die Wichtigkeit der KH Versorgung während GA1 widerspiegelt (da wurden ihm vom Trainer 50gr./h in Z2 nahegelegt).

Ansonsten kommt es auf die Lebenskilometer bzw. Wochenstunden drauf an wie viel Fett man verbrennen kann.
Genau um die Zufuhr gehts mir auch. Stimmt die Rechnung?:
160W sind 576kj per Stunde. Mit 25% Effizienz=kcal. Bei 75% KH Anteil 432 (~400) kcal aus KH
1g kh sind 4kcal, als wäre der Bedarf 108 KH pro Stunde. 50% soll der Körper langfristig decken bei 50g/h Zufuhr?
 

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Re: Der kurze Trainingsfragen Thread
Stimmt die Rechnung?:
Den Beitrag von @Hubschraubär hast Du gesehen? Wenn man davon ausgeht, dass der KH Verbrauch individuell ist, wie soll dann eine Beispielrechnung einer Person (die dazu nicht Du bist) ohne Test hier stimmen? 🤔

50% soll der Körper langfristig decken bei 50g/h Zufuhr?
Weil? Damit man die körpereigenen Speicher auch ja immer schön fährt, oder wie kommst Du auf diese Zahl?
 
Die wichtigste Frage dabei ist: Wie hast Du Dir denn selbst den Urlaub vorgestellt? Willst Du jeden Tag 3h+ fahren oder machst Du auch mal Pause?
 
Die wichtigste Frage dabei ist: Wie hast Du Dir denn selbst den Urlaub vorgestellt? Willst Du jeden Tag 3h+ fahren oder machst Du auch mal Pause?
2-6 Stunden pro Tag, da lassen sich dann bei frühem Start auch noch andere Urlaubsaktivitäten einbauen. Ruhetag(e) dazwischen (bzw. 1h Aktive Erholung o.ä.) brauche ich alleine zur Regeneration definitiv.
 
Ich würde es vor allem vom normalen Trainingsalltag abhängig machen. Je größer die Differenz zu normalen Trainingswochen, desto lockerer sollte man es angehen lassen.
Es gibt Faustregeln um wieviel Prozent man Stunden im Trainingslager erhöhen sollte. Da liegen die Empfehlungen dann irgendwo zwischen 10-30% zusätzlichem Volumen pro Woche.
Wenn man sonst nur 10h trainiert, wären das aber gerade mal drei Stunden extra und die meisten dürften auf Mallorca doch deutlich mehr fahren wollen. Was ich auch für unproblematisch halte, wenn man es ruhig genug angehen lässt.
Von 10 auf 25h erhöhen und zusätzlich Intervalle mit Intensität fahren: kann zwar auch gut gehen, würde ich aber eher sein lassen.
 
Ich würde mich zwischen den Empfehlungen bewegen. Wenn man weitesgehend Intensität weglässt, sollten 150% kein Problem sein. Darüber wird es aber kniffelig und spätestens eine Verdoppelung des Volumens wird in den meisten Fällen eher eine Verschlechterung als eine Verbesserung hervorrufen. Insofern würde ich auch von einem vorgefertigten Plan eher abraten.
Volumen sachte steigern und alle 3 Tage einen Ruhetag machen wäre eine ziemlich klassische Vorgehensweise. An den Anstiegen (die ja auf Mallorca nicht sehr steil sind) das Ego in der Trikotasche lassen und zumindest unterhalb des FTP bleiben.
 
Ich würde das Trainingsprogramm auf Malle von den Ambitionen und der Saisonplanung abhängig machen.
Wenn man kurz nach dem Malle-Urlaub den A-Wettkampf plant, ergeben sich anderen Anforderungen und man muss sich auf Malle mehr beschränken, als wenn man keine derartigen Ziele hat oder die erst im Sommer liegen. Grundsätzlich dürfte es für sehr viele Hobbyfahrer auf Malle schwierig werden, es locker angehen zu lassen - jedenfalls, wenn mal die sehenswerten Strecken der Insel - von San Salvador im Osten bis zu den Pässen der Tramuntana im Westen - befahren will. Wenn man keinen A-Wettkampf direkt nach dem Urlaub plant, schlage ich vor, sich nicht zu sklavisch an einen Plan zu halten, und einfach die gebotenen Trainingsmöglichkeiten im Gebirge auszuloten und die Insel zu genießen. Die Ansteige, die man dann fährt sind topografisch so anspruchsvoll, dass die meisten Hobbyfahrer dort schwellennahe Leistungen erbringen müssen, um überhaupt einigermaßen zügig hochzukommen. Das ist dann natürlich nicht das optimale Training, aber gewiss wird man davon nicht schlechter.

Ich bin in den letzten über 25 Jahren mit vielen Dutzend unterschiedlicher Sportler aus meinem Umfeld auf Malle und in anderen Locations gewesen, wo viele Leute dabei waren, dann sehr viel mehr gefahren sind, als ihr normales Trainingspensum (früher war es in Hobbyfahrerkreisen nicht völlig unüblich, im Winter fast gar nichts zu machen und dann auf Malle einen großen Umfangblock "abzureißen"). Bei Etappenfahrten waren einige dabei, wo in knapp zwei Wochen 30.000 Hm im Hochgebirge abgerissen wurden. Da saß natürlich jede/r sehr, sehr viel länger im Sattel, als sonst üblich und man war am Ende sehr erschöpft. Schlechter ist dadurch aber niemand geworden, im Gegenteil. Solche großen Belastungsblöcke führen mit ausreichend Erholung eher zu Formpeaks (die sind dann freilich eher kurz).
 
Grundsätzlich dürfte es für sehr viele Hobbyfahrer auf Malle schwierig werden, es locker angehen zu lassen - jedenfalls, wenn mal die sehenswerten Strecken der Insel - von San Salvador im Osten bis zu den Pässen der Tramuntana im Westen - befahren will.

Die Ansteige, die man dann fährt sind topografisch so anspruchsvoll, dass die meisten Hobbyfahrer dort schwellennahe Leistungen erbringen müssen, um überhaupt einigermaßen zügig hochzukommen. Das ist dann natürlich nicht das optimale Training, aber gewiss wird man davon nicht schlechter.

früher war es in Hobbyfahrerkreisen nicht völlig unüblich, im Winter fast gar nichts zu machen und dann auf Malle einen großen Umfangblock "abzureißen"). Bei Etappenfahrten waren einige dabei, wo in knapp zwei Wochen 30.000 Hm im Hochgebirge abgerissen wurden.

Schlechter ist dadurch aber niemand geworden, im Gegenteil. Solche großen Belastungsblöcke führen mit ausreichend Erholung eher zu Formpeaks (die sind dann freilich eher kurz).
Ich bin geneigt den interessierten Leser vor diesen Ausführen zu warnen. Ich halte sie im Kern für falsch:

1. Sind die Anstiege auf Mallorca ziemlich flach, da kommen selbst schwere Fahrer problemlos hoch (von den beliebtesten Anstiegen dürfte da die Piratenbucht das größte Problem darstellen).
2. Es gibt hier also keinen sachlichen Grund zu überziehen (Ego!)
3. Zwar war das früher sehr üblich (ich selbst hatte meine Anfänge ja auch bereits in den 1990ern). Es war halt trotzdem vollkommener Blödsinn und grundlegend falsch.
4. Ich wiederrum kenne eine ganze Menge Leute, die sich dadurch ihre Saison versaut haben. Wenn es gut gelaufen ist, waren sie im Juni genauso gut wie im März, oft sogar schlechter. Es macht halt keinen Sinn auf ein untrainiertes System mit Volumen UND Intensität einzuschlagen. Das geht kurzfristig gut, aber eben nicht mittel- und langfristig.
5. Ich habe ja 150% in den Raum geworfen. Das sind bei 12h/Woche ja immerhin 18h. Wer es ausloten möchte kann auch 20 oder 22h fahren. Wer dann aber noch ständig irgendwelche HIT Intervalle an jeder Kuppe fährt wird ziemlich ausgelaugt aus dem TL zurück kommen.
6. Übrigens: In den 1990ern war es auch üblich, dass locker die Hälfte der Trainingsgruppe nach Mallorca krank war. Auch darüber kann man mal nachdenken ... :)
7. Wer Mallorca als sein/ihr Saisonhiglight betrachtet kann dort natürlich 10 Tage lang am Anschlag Rennen fahren und danach 4 Wochen Pause machen. :D (Achtung! Ironie!)
 
Dass du irgendwas für Blödsinn hältst, ist ein ebenso überhebliche wie inhaltliche schwache Argumentation.
 
Dass du irgendwas für Blödsinn hältst, ist ein ebenso überhebliche wie inhaltliche schwache Argumentation.
Ernsthaft. Jeder der etwas (egal was es ist) für Blödsinn hält (nenne es meinetwegen falsch) ist also überheblich? Dann bist Du wohl selbst überheblich, da Du meinen Text als "schwache Argumentation" bezeichnet hast.
Meine Güte ... (ich selbst halte es eher für überheblich wenn man, so wie Du, keinen inhaltlichen Widerspruch stehen lassen kann, ohne zu versuchen den Diskussionspartner zu diskreditieren. Das lässt nämlich annehmen, dass Du ganz grds. denkst immer im Recht zu sein.)

Eine Ergänzung noch: Mit dem Hinweis zu den 1990er Jahren habe ich ja den Kontext gesetzt, mich also eingeschlossen. Ich darf also wohl auch nicht sagen, dass ich selbst diesen Blödsinn auch gemacht habe - auch das scheint bereits überheblich zu sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Am besten liest du Pjotrs Beitrag nochmal. Vielleicht fällt dir dann auf, dass er gar nix - vor allem keine intensiven Intervalle - empfohlen sondern lediglich die Realität vieler Hobbyradler beschrieben hat.
Deine Antwort ist ziemlich daneben. Es gibt überhaupt keinen Grund so konfrontativ zu reagieren.
Aber diese Art der Diskussion zieht sich hier die letzten Wochen leider durch und es macht echt keinen Spaß mehr hier noch was beizutragen.
 
Ob Mallorca oder andere, wärmere Gegenden im Frühjahr, eine Frage ist, soll es ein Radurlaub oder ein Trainingslager werden? Wenn Trainingslager, dann sollten diese eine bis drei Wochen, monatelang vorher mit einem entsprechenden Trainingsplan vorbereitet sein. Das ist doch die eigentliche Aufgabe der Coaches?

Für uns Amateure sind diese Frühjahrstrainingslager die einzige Zeit im (Berufs-)Jahr mit Zeit im Überfluss, die nutzen wir zum Radfahren so viel wie die Beine hergeben. Bei uns, mit langen Lebensradzeiten, heißt das 200 - 300% längere Sattelzeit als die Wochen vor dem Trainingslager. Selbstredend ist da kein HIT dabei (bis auf etwaige Ortsschildsprints). Zu Lagerbeginn gibt’s an längeren Anstiegen Schwellenintervalle, in der Trainingsgruppe möchte schließlich die Hackordnung geklärt sein. Im Laufe der Wochen wird’s natürlich zunehmend zäher, die Intensität regelt der Körper von alleine.

Ein Trainingslager hat eine Nachbereitung, d.h. bei uns eine Woche locker regenerieren, um danach an der Intensitätsschraube zu drehen. Meine Chefin, aber auch meine Wenigkeit, sind etwa 6 - 8 Wochen nach solch einem Umfangsblock in Spitzenform, die wir maximal 8 Wochen halten können. Danach braucht es einen Neuaufbau, alles ganz klassisch.
 
Aber diese Art der Diskussion zieht sich hier die letzten Wochen leider durch und es macht echt keinen Spaß mehr hier noch was beizutragen.
Dem kann ich mich leider nur anschließen. Der offenbar auch durch kommerzielle Interessen getriebene Versuch, andere Meinungen wegzubeißen, verdirbt hier zunehmend das Klima.
 
Böse Unterstellung.
Sehe ich ganz genauso. Vielmehr geht es mir darum den Fragesteller vor einer Überlastung zu schützen.
Eine Überlastung ist schnell da, viel schwerer aber wieder weg zu bekommen. Da würde ich in einem Forum (in dem man die Voraussetzungen ja nicht kennt) immer zur Zurückhaltung raten.
Das dürfen andere ja gerne anders sehen. Ich bin da bei weitem nicht so empfindlich wie manch andere. Umso wichtiger war es mir aber meine Position einmal darzulegen. Dass die andere Person dann zu mehreren Tiefschlägen ausholt sagt mehr über diese Person als über mich aus.
 
Es wäre so lässig, wenn, durch verschieden Anschauungen der hier vertretenen Trainer/Sportwissenschafter oder Erfahrenen/Belesenen, ein lässiger Diskurs entsteht/entstehen würde.
Manchmal blitzt sowas durch, dann leider doch wieder nicht.
Ich bedanke mich schon mal dafür - ich sauge alles auf und würde mich freuen wenn es öfter dazu kommt.
Unterschiedliche Standpunkte sind doch gut und ein reger Austausch von Argumenten kann einen guten Raum öffnen und den Horizont erweitern

Nur so meine Gedanken - allen ein feines Wochenende ich gehe jetzt, im sinne des thread, kurz trainieren.
 
Am besten liest du Pjotrs Beitrag nochmal. Vielleicht fällt dir dann auf, dass er gar nix - vor allem keine intensiven Intervalle - empfohlen sondern lediglich die Realität vieler Hobbyradler beschrieben hat.
Deine Antwort ist ziemlich daneben. Es gibt überhaupt keinen Grund so konfrontativ zu reagieren.
Aber diese Art der Diskussion zieht sich hier die letzten Wochen leider durch und es macht echt keinen Spaß mehr hier noch was beizutragen.
Ich zitiere mal beispielhaft aus einem der Beiträge hier: "Das ist dann natürlich nicht das optimale Training, aber gewiss wird man davon nicht schlechter."
Das ist eine eindeutige Einordnung von Trainingsmethodik, die durchaus als nicht zielführend bewertet werden darf und damit kein rein deskriptiver Beitrag, wie du es darstellst.

Sich an der Begrifflichkeit des "Blödsinns" aufzuhängen ist auch nur ohne den Kontext, in dem der Begriff verwendet wurde, ein Aufreger. Es ist nicht zielführend, so zu tun, als sei die Meinung eines anderen Foristen als "Blödsinn" abgetan worden, wenn das gar nicht der Fall war, sondern im Bezug auf (selbst ebenfalls) in den 90ern durchgeführte Trainingslager.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man mehrere Rennen (ca. 10) übers Sommerhalbjahr verteilt fährt, wie kann man seine Form hoch halten? Einfach grob alle 4 Wochen eine Entlastungswoche setzen? Das sind kurze Rundstreckenrennen/Kriterien, die Ermüdung wird also am Rennwochenende jeweils nicht so hoch sein. Kumuliert über die Monate wahrscheinlich schon, oder?
 
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