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Der große Kritikthread: Was geht mir hier grad auf die Ketten?

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Re: Der große Kritikthread: Was geht mir hier grad auf die Ketten?
Wer weiß das schon. Hauptsache von Globalisierung und Niedriglohn profitieren. Manche werden sich schon wundern, wenn statt Pedro der Peter die Pakete bringt, sein Service aber das doppelte kostet.
Für das Doppelte würden die meisten von uns nicht den Finger krum machen, denke ich.
PS: meine Zusteller von DHL und Hermes sind beide sehr freundlich und verlässlich und sprechen ganz gut deutsch. Der DHL-Mann scheint sogar Muttersprachler zu sein. Wir hatten da aber auch schon schlechtere Zeiten. Ich habe mich bei Schneefall auch schon mal gefragt, warum auf dem Briefkasten draußen so viel mehr Schnee liegt, als anderswo. Die Nachforschungen ergaben unter dem Schnee ein Paket...
 
Leute lasst bitte mal die Kirche im Dorf.
Ich halten unseren Niederländer aus SH nicht für einen Faschisten oder Rassisten.
Mit meiner Bemerkung wollte ich ausschliesslich auf die Verwendung eines Begriffes hinweisen der mir nicht gefällt.

Ach ja, ausländerfeindlich sind die Anfeindungen selten da z.B keine Engländer, Schweden oder weisse US Amerikaner damit konfrontiert werden, sondern (fast) ausschliesslich Menschen denen man ansieht das sie ihre Abstammung vielleicht nicht in der Nähe haben.
Das ist Rassismus.
 
Leute lasst bitte mal die Kirche im Dorf.
Ich halten unseren Niederländer aus SH nicht für einen Faschisten oder Rassisten.
Mit meiner Bemerkung wollte ich ausschliesslich auf die Verwendung eines Begriffes hinweisen der mir nicht gefällt.

Ach ja, ausländerfeindlich sind die Anfeindungen selten da z.B keine Engländer, Schweden oder weisse US Amerikaner damit konfrontiert werden, sondern (fast) ausschliesslich Menschen denen man ansieht das sie ihre Abstammung vielleicht nicht in der Nähe haben.
Das ist Rassismus.
kommt drauf an, ausländerfeindlich schließt rassistisch nicht aus, da Menschen, die einer anderen "Rasse" enstammen ja häufig auch eine andere Staatsbürgerschaft haben. Beide kann, muss aber nicht zusammentreffen. Dann kommt es ja auch noch auf die Intention an. Und auch auf meine Herkunft. Wenn ich als Deutscher über Franzosen abziehe, ist das ausländerfeindlich. Macht das aber ein Marokkaner, klingt es schnell nach Rassismus.
 
Oh Leute ihr dreht da an nem Rad,welches hier nicht hingehört,War schon klar das aus Wien wieder gezüdelt wird gegen mich
ich sehe mich ehr als Europa Bürger u nicht als Niederländer
 
Am Anfang hat einer sein Paket nicht bekommen, und nach einem kleinen Schwenk über den Mindestlohn sind wir mal wieder beim
Rassismus angelangt. Ich kann leider auch nichts dafür, daß es mich nervt, wenn ich dem Zusteller mein Anliegen nicht deutlich machen kann:
Er spricht eine andere Sprache als die hier übliche, und seinen Arbeitgeber interessiert das nicht.
Ist das evtl. auch schon Rassismus ?
Schlimmer finde ich die Lohnbedingungen in diesem Land, die ja das eigentliche Problem sind.
Und da wären wir dann - was für ein Kitsch - bei der ebenfalls unbeliebten Kapitalismuskritik.
In der Schweiz diskutieren sie gerade wieder über einen flächendeckenden Mindestlohn.
Ein Vertreter aus dem Arbeitgeberlager (!) sagte in den Schweizer Nachrichten, der Mindestlohn sollte in der Schweiz mindestens 17,40 € sein.
Man wolle schließlich keine Verhältnisse wie in Deutschland.
Da habe ich mich einen kleinen Moment geschämt für dieses Land und seine in der Mehrheit vollkommen unfähigen Politiker.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
2014 gab es in der Schweiz eine Volksabstimmung über die Einführung eines Mindestlohnes von umgerechnet 18,50 Euro. Die wurde durch eine große Mehrheit der Bürger abgelehnt.

Zwischen Kapitalismus-Kritik und etwas indifferenter, eher populistischer "Politikerschelte" gibt es einen gewissen Unterschied. Nichts für ungut.................
 
Zuletzt bearbeitet:
2014 gab es in der Schweiz eine Volksabstimmung püber die Einführung eines Mindestlohnes von umgerechnet 18,50 Euro. Die wurde durch eine große Mehrheit der Bürger abgelehnt.

Zwischen Kapitalismus-Kritik und etwas indifferenter, eher populistischer "Politikerschelte" gibt es einen gewissen Unterschied. Nichts für ungut.................
In der Schweiz gibt es zwischenzeitlich sehr wohl in einigen Kantonen den Mindestlohn (z.B. Neuenburg, Jura). Darüber hinaus soll der
Mindestlohn dort jetzt ausgebaut werden über sog. "Gesamtarbeitsverträge", die vergleichbar sind mit unserem Begriff der tariflichen
Allgemeinverbindlichkeit (vgl. § 5 TVG). Man hat dort jetzt wohl nach wenigen Jahren gemerkt, daß das ganze auch nicht mehr so toll funktioniert.... .

Deine Kenntnisse aus 2014 sind insoweit leider veraltet. Bleibe am besten mal bei Deinen Laufrädern. Oder informiere Dich besser....nix für ungut.
 
In der Schweiz gibt es zwischenzeitlich sehr wohl in einigen Kantonen den Mindestlohn (z.B. Neuenburg, Jura). Darüber hinaus soll der
Mindestlohn dort jetzt ausgebaut werden über sog. "Gesamtarbeitsverträge", die vergleichbar sind mit unserem Begriff der tariflichen
Allgemeinverbindlichkeit (vgl. § 5 TVG). Man hat dort jetzt wohl doch gemerkt, daß das ganze wohl auch nicht mehr so toll funktioniert.

Deine Kenntnisse sind insoweit leider veraltet. Bleibe am besten mal bei Deinen Laufrädern. Oder informiere Dich besser....nix für ungut.

Du hast den Einwand nicht verstanden: Du hast mal wieder - und das geht mir allgemein, nicht bei jemand speziellem, wirklich auf die Ketten - das etwas langweilige Lied der "unfähigen Politiker" gesungen, und ich habe da nur entgegnet, dass mit Deinem "besseren Beispiel" nicht so weit her ist, vor allem aber, weil der Mindestlohn von den Bürgern abgelehnt wurde.
Sind die Schweizer Bürger jetzt auch "unfähig"?

Dann sollte man bei solchen Vergleichen auch nicht die Verhältnisse außer acht lassen: Sowohl Lohn-Niveaus als auch Lebenshaltungskosten sind in der Schweiz um einiges höher. Der Mindestlohn in Neuenburg wurde im Vergleich auf "sehr niedrigem Niveaus" angesetzt.

Möglicherweise ist der Mindestlohn auch gar nicht der richtige, vor allem aber nicht der einzige Ansatz um gegen das "Phänomen" der "working poor" vorzugehen.
Aus meiner Sicht - und ich bin grundsätzlich durchaus für einen Mindestlohn - kann das nicht mehr als eine Art Markierung sein, ab wann Lohndumping beginnt. Eine Garantie dafür, dass man von seiner Tätigkeit auch wirklich unabhängig leben kann, kann es niemals sein.
Egal wie hoch man den ansetzt, wenn man zu dem Kurs erst gar keinen Job bekommt, oder das eigene Zeit-Budget nicht ausreicht oder zu viele Mäuler von einem eigentlich ganz gutem Einkommen zu stopfen sind, kann man davon auch wieder nicht leben.
 
Traurig das Don Camillo sich hier alles rausnehmen kann u ununterbrochen gegen mich zündelt
Zivielrechtlich wäre da ne Verleumdungsklage erfolgreich
 
Zuletzt bearbeitet:
Erkläre das mal drei Glatzen mit Baisballschlägern :( dann wird Dir posthum das Bundesverdienskreuz verliehen :bier:

Das ist ja gerade das traurige an der heutigen Gesellschaft. Da steht keiner mehr für Empathie, Moral und sonstige Grundwerte (auch christliche), die uns früher - also in der guten alten Zeit - noch etwas wert waren, ein. Heute schaut man weg und läßt hilflos gewähren - und das nicht nur in der Kindererziehung.
 
Das ist ja gerade das traurige an der heutigen Gesellschaft. Da steht keiner mehr für Empathie, Moral und sonstige Grundwerte (auch christliche), die uns früher - also in der guten alten Zeit - noch etwas wert waren, ein. Heute schaut man weg und läßt hilflos gewähren - und das nicht nur in der Kindererziehung.

Sorry, aber diese Zeilen aus deinen Händen ist der blanke Hohn:rolleyes:, jemanden hier aus dem Forum einen Rassisten o. Faschisten zu bezeichnen ist eine Frechheit, und ich kann @Olddutsch nur empfehlen den Beitrag zu melden, evtl. haben wir dann wenigstens für eine Woche Ruhe, die korrekte Anwendung der Ignore Funktion würde auch Ruhe reinbringen, aber die Anwendung scheint einigen zu kompliziert zu sein.
 
Echt schade, daß Du das so sehen willst. Wenn man das nämlich so verstehen will, dann hat man sich doch schon quasi ergeben. Ich will aber - und da kann ich natürlich nur für mich selbst sprechen - auch weiterhin für die früher geltenden und heute teilweise fehlenden Grundwerte einstehen. Das habe ich als gebürtiger deutscher Staatsbürger aus der deutschen Geschichte nun mal als Verpflichtung (also dafür einzustehen, daß niemals wieder eine Diktatur in D entstehen kann und daß in D alle Menschen immer gleich sind und gleich behandelt werden sowie daß Rassismus und Faschismus nie wieder Raum bekommen) quasi geerbt.

PS.:

Aber Du hast auch recht, wenn Du andeuten wollen würdest, daß dies hier den falschen Ort für solche Diskussionen darstellt.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
In Neuenburg gibt es Mindestlohn CHF 20.-, nicht viel Geld um dort Miete zu zahlen und einkaufen zu können.

Ein gutes Haus in Süddeutschland kostet ein vielfaches weniger wie in der Schweiz.

Ein Arbeiter in der Schweiz kann nicht unbedingt ein Haus kaufen, ein Deutscher eher.

In Deutschland liefern Arbeitnehmer mehr als doppelt so viel an den Staat ab wie in der Schweiz.
 
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