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Cervélo Aspero-5 – erster Test: Das S5 als Race Gravel Bike

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Re: Cervélo Aspero-5 – erster Test: Das S5 als Race Gravel Bike
Das Rad ist speziell für die Zielgruppe - Race Gravel, entwickelt (punkt) ü45 Walzen sind da völlig daneben. Und auch das Konzept der Aeroentwicklung und fette 50er Schlappen passt nicht mehr zusammen. Ok, Thema Ende, bitte.

Warst du in jüngster Vergangenheit mal bei einem Gravelrennen?
 
Ich bin mir nicht sicher, wie ihr Paul Voss‘ Rolle in der Gravel-Szene beurteilt … jedenfalls merkte er in letzter Zeit in diversen Podcasts an, dass 45 mm der neue Standard ist und es tendenziell oftmals auch gen 50 mm geht. Auch ein Kuhfladen? ;)
Nein, sicher nicht. Und 45 als Standard widerspricht ja schon der Aussage, dass mehrheitlich die Gravel Pros auf mind. 50ern fahren.

Aber ich habe Allergien gg Pauschale Aussagen, dass sinngemäß z. B. alles unter 50mm von gestern sei, usw. usf. Das ist einfach falsch. Niemand fährt 50er und breiter zum reinen Selbstzweck, sondern nur, wenn es sich "lohnt".

edit: Ich rede hierbei nur von bezahlten Fahrern. Nicht vom Hobbytum.
 
Nein, sicher nicht. Und 45 als Standard widerspricht ja schon der Aussage, dass mehrheitlich die Gravel Pros auf mind. 50ern fahren.

Aber ich habe Allergien gg Pauschale Aussagen, dass z. B. alles unter 50mm von gestern sei, usw. usf. Das ist einfach falsch. Niemand fährt 50er und breiter zum reinen Selbstzweck, sondern nur, wenn es sich "lohnt".
Da hast du Recht - diese Aussage wiederum fehlte dann in deinem Bild zur Kuh vs. Kühen :bier:
 
Solange man mich noch mit gemessenen 36mm starten lässt ist ja alles gut. Am Mtb hab ich Reifen mit gemessenen 61mm drauf. Das sind Walzen kann ich nur sagen, auch vom Volumen und der Höhe. Damit muss man auch nicht mehr Straße oder Gravel fahren, da sieht man kaum die Schlaglöcher noch vor lauter Breite... ;)
 
Ich fahre ja keine Gravel-Rennen, aber mir kämen 50er schon nicht in die Tüte, weil damit der letze Rest an agilem Fahrverhalten weg wäre und auf der Straße rollt ein schmalerer Gravel-Reifen doch deutlich besser und ca 1/2 der Strecke muss ich nunmal über Straßen fahren.
 
Ich fahre ja keine Gravel-Rennen, aber mir kämen 50er schon nicht in die Tüte, weil damit der letze Rest an agilem Fahrverhalten weg wäre und auf der Straße rollt ein schmalerer Gravel-Reifen doch deutlich besser und ca 1/2 der Strecke muss ich nunmal über Straßen fahren.
Würdest du welche fahren, hättest du sicher eine andere Meinung. Irgendwann hast du keinen Bock mehr auf das „Gepoltere“, auch nicht mit 1.8 bar. Wie oben beschrieben, die Breite der Schlappen ist dann immer noch vom Terrain abhängig.
 
Würdest du welche fahren, hättest du sicher eine andere Meinung. Irgendwann hast du keinen Bock mehr auf das „Gepoltere“, auch nicht mit 1.8 bar. Wie oben beschrieben, die Breite der Schlappen ist dann immer noch vom Terrain abhängig.
Ja das bestreite ich gar nicht. Nur ist es halt so dass die große Mehrheit (gerade hier im RR-Forum) das Gravel-Rad anders nutzt als in UCI-Gravel-Rennen, aber ständig von diversen Seiten eingeredet wird, unter 45 mm ist doch von vorgestern, taugt nix etc.

Doch für mein Nutzungsszenario taugt das wunderbar und da poltert auch nix, pauschalen Aussagen gehen an der Wirklichkeit der Nutzung solcher Räder oft meilenweit vorbei.
Die meisten Leute hier fahren mit Gravel einfach Touren die die festgetrampelten Pfade der RR-Revier-Touren erweitern. Dazu braucht es weder breite Schlappen noch Bike-Packing.
 
Hmm Mist das liest sich alles so dass man wohl in Zukunft nicht um 2 Gravelbikes rum kommt. Ein ganz neuer Markt Aero-Race-Gravel mit eingeschränkter Reifenfreiheit.

Es ist so als würde man ein Straßenrennrad mit 28mm Reifenfreiheit bauen. Stand von gestern….

Wahrscheinlich ist es aber wie bei fast allen Rädern so dass man vorne breiter fahren kann als hinten. Mit vorne 48/50 und hinten 45 siehts auch schon wieder anders aus.
 
Naja, wofür braucht man sooo breite Reifen? Keiner wird von einen breiten Reifen mit viel Profil montieren, damit er besseren Kurvengrip hat. Es geht ja um das Volumen, was einem bei weniger Luftdruck schneller fahren lässt, ohne Durchschläge zu riskieren. Sollen sie halt schmalere Reifen mit mehr Höhe bauen, dann hat man auch das benötigte Volumen.

Sagt der, der am Mtb Maxxis Reifen fährt, die besonders viel Volumen haben. Dafür sind sie leider nicht schnell. ;) :cool::p
 
Hmm Mist das liest sich alles so dass man wohl in Zukunft nicht um 2 Gravelbikes rum kommt. Ein ganz neuer Markt Aero-Race-Gravel mit eingeschränkter Reifenfreiheit.

Es ist so als würde man ein Straßenrennrad mit 28mm Reifenfreiheit bauen. Stand von gestern….

Wahrscheinlich ist es aber wie bei fast allen Rädern so dass man vorne breiter fahren kann als hinten. Mit vorne 48/50 und hinten 45 siehts auch schon wieder anders aus.
Genauso sehe ich es auch - das Thema zwei bzw.. mehrere Räder habe ich neulich auch schon mal aufgemacht. Jeder der WK-mäßig unterwegs ist und ernsthaft nach Blumentöpfen jagt, muss sich imho zumindest mit dem Thema „passende Reifenwahl“ für den jeweiligen Untergrund beschäftigen. Es gibt imho auch kein Schwarz oder Weiß. Auch im Forum hier glaube ich, gibt es ebenso viele Fahrer, die schon wissen, was es heißt, ein Gravel auf mehr als nur schlechten Straßen zu bewegen. Hat aber alles seine „Berechtigung“.
 
Niemand fährt 50er und breiter zum reinen Selbstzweck, sondern nur, wenn es sich "lohnt".

edit: Ich rede hierbei nur von bezahlten Fahrern. Nicht vom Hobbytum.
Rennen gewinnen würde ich unter "lohnt sich" einstufen. Lachlan Morton hat kürzlich im Interview auch gemeint, er stopft sich das dickste in den Rahmen, was geht. Das ist ein ziemlich dicker Kuhfladen in Sachen Gravelracing. Normalsterbliche brauchen das nicht unbedingt, erst recht nicht, wenn man viel Asphalt fährt. Wer aber Unbound und dergleichen gewinnen möchte, kann gut davon profitieren.
Wenn eine Firma jetzt ein Racegravel propagiert, aber nur 45mm Reifenfreiheit angibt, ist klar, dass der Rahmen noch aus einem eher alten Entwicklungszyklus stammt. Wer jetzt entwickelt, schafft Platz für echte 29er MTB-Reifen oder die entsprechenden Gravel-Äquivalente, die gerade auf den Markt kommen. Gravel ist das neue XC.
 
Wieso kopiert? Gerard Vroomen ist als Ingenieur ein Cervélo und Open Mitbegründer.
Also wenn wirs klugscheißen anfangen, dann mal richtig. Vroomen hat 2011 bei Cervelo aufgehört nachdem er seine Firmenanteile verkauft hat. Er wurde dann noch im Rahmen der PON-Übernahme in paar Jahre fürs Rumsitzen bezahlt und hat seitdem eigentlich nichts für Cervelo gemacht - eigene Aussagen. Wenn Cervelo nun OPEN Designmerkmale hat, dann sicher nur weil er vergessen hat das zu patentieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
der Hinweis „Reifenthema beendet!“
Nein, weil das ein wichtiger Punkt bei diesem Rad ist.
Fährst du gerne mit Schutzblech durch Schlamm?

Die wollen für das Rad bis zu 11 Scheine haben.
Wenn die Reifenfreiheit eingeschränkt ist und sich ein Stein zwischen Rahmen und Reifen verklemmt, wars das.
An Fullys hat man schon vor Jahren, aus solchen Gründen kleine Fender an Schwingen eingeführt
Cervelo hat mit dem Aspero gerade aus diesem Grund mehr Reifenfreiheit hinzugefügt.
Und jetzt machen sie wieder genau das Gegenteil.

Das Aspero 5 ist kein Gravel.
Spätestens wenn der Reifen sich am Rahmen durch Dreck arbeiten muss, kostet jede Kurbelumdrehung Körner.
 
Zuletzt bearbeitet:
zu den "Ähnlichkeitsdiskussionen" - erinnert mich an ähnliche freds vor einigen Jahre bezüglich XC-Fullys. Da gab es sehr viele unterschiedliche Konzepte, v.a. was den Hinterbau angeht. Mit der Zeit beklagten dann immer mehr Leute, daß sich die bikes immer ähnlicher werden. Ja, die müssen das gleiche Terrain bewältigen, und in der Matrix aus leicht/stabil/bezahlbar einen guten Kompromiß darstellen. Und genau deshalb sehen die mittlerweile alle ziemlich gleich aus.
Ebenso erzwingen auch im RR/Speed gravel-Bereich die technischen Rahmenbedingungen das Design. Dazu dann noch ein Designer, der auch bei 3T geschafft hat.
Mich stört an Cervelo vielmehr die durchaus durchwachsene Qualität der Rahmen, die nicht so recht zu den aufgerufenen Preisen passen will. Bei TIME und, mit kleinen Abstrichen, Look, erkenne ich besser, warum ich mehr als das Doppelte als für einen ordentlichen von-der-Stange-Carbonrahmen zahle...
 
Welche DIN EN gilt denn hierzulande? Was mach ich bei Grenzüberschreitung?
Diese hier. :D
Hier ist der härteste Teil des größten Gravel Events in Europa, Traka.
Warum Da jemand das mit 55mm Stollen fahren muss erschließt sich mir nicht.

Ich persönlich kann Aero Gravel Rädern mit 55mm Reifenbreite nichts abgewinnen. Sieht mit dicken Schlappen scheiße aus und geht gegen den Aero Gedanken.
 
Warum Da jemand das mit 55mm Stollen fahren muss erschließt sich mir nicht.
Muss ja keiner. Sie machen es, weil es wahrscheinlich schneller ist insgesamt.
Ich persönlich kann Aero Gravel Rädern mit 55mm Reifenbreite nichts abgewinnen. Sieht mit dicken Schlappen scheiße aus und geht gegen den Aero Gedanken.
Aero-Gedanken sind toll. Aero-Messungen sind aber besser. Alle Messungen diesbezüglich zeigen, dass die eventuelle Erhöhung des Luftwiderstandes, wenn überhaupt vorhanden, durch andere Benefits aufgewogen bis übertroffen wird. Ob das jetzt schön aussieht? Vom Podium aus sieht das sicher wunderschön aus.

Ich bin auch nicht unbedingt ein Fand davon, das Rennrad zu einem Quasi-MTB zu mutieren, aber dicke Reifen haben schon einige signifikante Vorzüge.
 
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