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Bin krank und will fahren - Jammerfred.

@Longo:

Wieder so eine Gaensehautgeschichte! Danke fuers teilen Deiner Geschichte, viel Kraft und positives Denken.

Es kann einen derart schnell aus der Umlaufbahn werfen, also carpe diem.
 
@Longo , halte durch , das Ziel wieder Fahrtwind im Gesicht zu spüren gibt dir sicherlich viel Kraft , mein Sohn ( 25 Jahre ) ist 2012 an Leukämie gestorben , mich hat das Rennrad fahren " am Leben " gehalten und hilft mir über die schwere Zeit hinweg
 
@Longo , gute Besserung. Meinen Schwiegervater hatte vor 11 Jahren (mit 70) dieselbe Geschichte getroffen. Er lebt immer noch. Sei geduldig und rechne damit, dass du wahrscheinlich nie mehr so schnell fahren darfst und kannst wie vorher. Aber man muss ja auch keine Rennen fahren. Genussrunden (und davon gibt's bei uns ja jede Menge) werden garantiert wieder gehen.

"Treppeln" ist denke ich falsch. Ich würde es "drebble" schreiben. ;)
 
Ich bin leider krank :(. Gliederschmerzen, Fieber.. Virusinfekt halt.

Heute wollte ich eigentlich Schwellentraining machen. Das wirft meinen Trainingsplan mal wieder komplett durcheinander.
 
Virus, Fieber, Naselaufen, Taschentücher: Zwei bis drei Wochen Pause sagt der Doc. Menno!
 
Hallo in die Runde,

Seit heute Nacht hab ich leichte Halsschmerzen und fühle mich schwach, kann mich nicht konzentrieren, leichte Kopfschmerzen... Samstag soll es für 10 Tage ins (Schwimm-)Trainingslager gehen.

Passt natürlich zeitlich super :-/
Werde heute versuchen früh nach Hause zu gehen und mich nochmal ins Bett legen. Vielleicht kann ich es ja noch abwehren.

Und das bei dem genialen Wetter, wollte heute eigentlich langlaufen *jammer*.

Sara
 
Hallo Leute. Ich hatte am 11.01.2014 nen schlimmen Sturz, bin auf Glatteis weg geschmiert und hab mir Hüftpfannendach und Becken gebrochen, in der übelsten Form die es da gibt. Jetzt hab ich einiges an Metall verbaut und auch nach über einem Jahr noch Schmerzen, und der rechte Fuß will immer noch nicht richtig abrollen. Meine Beine sind dünn und mein Bauch dick geworden. Ausserdem hat mein Vertrauen gewaltig verloren. Ich hab immer den grausamen Sturz im Kopf. Ich will aber wieder fit werden. Ob ich wieder so schnell fahren kann- und will wie früher weiß ich nicht. Jetzt ist erst mal abnehmen und Kondition aufbauen angesagt. Hab gerade eins meiner Räder geputzt und fahre morgen mal ne lockere Versehrtenrunde.
Drückt mir die Daumen das ich wieder hoch komme.
 
Die Kopfgeschichte gibt sich mit der Zeit. Nach einem Sturz mit OSH-Fraktur und Hüft-TEP habe ich ein Jahr gebraucht, bis ich nicht mehr bei jedem Sandkorn in einer Kurve Schweißausbrüche bekommen habe. Jetzt (nach ~2 Jahren) fahre ich wieder wie vorher. Nur jünger werden wir nicht mehr, insofern kann es schon sein, dass du deine alten Bestmarken nicht mehr knacken wirst. :D
 
Die Kopfgeschichte gibt sich mit der Zeit. Nach einem Sturz mit OSH-Fraktur und Hüft-TEP habe ich ein Jahr gebraucht, bis ich nicht mehr bei jedem Sandkorn in einer Kurve Schweißausbrüche bekommen habe. Jetzt (nach ~2 Jahren) fahre ich wieder wie vorher. Nur jünger werden wir nicht mehr, insofern kann es schon sein, dass du deine alten Bestmarken nicht mehr knacken wirst. :D

Wie ist Das bei Dir mit der Beinlänge? Meine Physiotherapeutin hat ne Differenz von einem Zentimeter festgestellt. Meine operierte Seite ist also kürzer, was ich auch spüre, vor allem beim laufen. Mein Orthopäde ist der Meinung das man daran nix machen sollte, also Orthopädietechnisch, da es wohl nicht klar ist ob ich diese Differenz erst seit der OP habe oder früher schon hatte. Ich bin da anderer Meinung. Gibt es Möglichkeiten so einen Beinlängenunterschied mit Einlagen oder dergleichen auszugleichen?
 
Meine operierte Seite ist also kürzer, was ich auch spüre, vor allem beim laufen. Mein Orthopäde ist der Meinung das man daran nix machen sollte, also Orthopädietechnisch, da es wohl nicht klar ist ob ich diese Differenz erst seit der OP habe oder früher schon hatte. Ich bin da anderer Meinung. Gibt es Möglichkeiten so einen Beinlängenunterschied mit Einlagen oder dergleichen auszugleichen?
Also....
Ausgleichen ist warscheinlich schwierig. Also aufm Rad
Die Belastung beim Radfahren hast du ja eher im Vorderfußbereich.
Und Versuch mal im Bereich des Vorderfußes durch Einlagen 1cm reinzuholen. Da einen Schuh zu finden der dann noch passt, viel Erfolg! ;)
Etwas annähern kann man vielleicht schaffen. Ausgleichen wahrscheinlich nicht.

Mein rechtes Bein ist auch über 1cm länger. Schon immer. Allerdings zieht sich das bei mir durch die Körpergröße etwas auseinander.
Bei normalen Schuhen trage ich deswegen dementsprechend auch Einlagen.;)
Bei den Radschuhen allerdings nicht.
Da hieß es nur, dass sich die Menge an mm, die man durch Einlagen reinholen könnte nicht lohnen würde.
Sagte jetzt nicht der Orthophäde sondern der Orthopädieschuhtechniker der meine Radschuhe in der Hand hatte.

Ich weiß nicht, ob man da jetzt am Rad noch irgendwas basteln könnte?
Dickere Cleats? Eine Kurbelseite 2,5mm länger? Geht das irgendwie? Sonst fällt mir auch nix ein.
 
Ja, man macht da Platten unter die Schuhe (wenn mans dann macht), Wenn würde man sicher da auch erstmal vorsichtig rangehen und vielleicht nen halben Centimeter ausgleichen. Dein Orthopäde sagt das ja nicht ohne Grund, wenn sowas schon lange besteht und sich der Bewegungsapparat daran angepasst hat können Ausgleichaktionen durchaus auch Probleme mit sich bringen und das es förderlich für die Ökonomie ist, ist zu bezweifeln. Wenns wirklich durch die OP ist siehts vielleicht anders aus. Ansonsten sollte man darauf achten dass das Rad eher aufs kürzere Bein angepasst ist.
 
Das man die Beinlänge beim radfahren schlecht ausgleichen kann ist klar. Da hab ich die Sattelhöhe schon auf das kürzere Bein eingestellt. Es ging mir auch eher um's gehen und vor allem laufen. Ich werd nochmal mit meinem Orthopäden reden. Ansonsten vergesse ich das eben.
 
Wie ist Das bei Dir mit der Beinlänge? Meine Physiotherapeutin hat ne Differenz von einem Zentimeter festgestellt. Meine operierte Seite ist also kürzer, was ich auch spüre, vor allem beim laufen. Mein Orthopäde ist der Meinung das man daran nix machen sollte, also Orthopädietechnisch, da es wohl nicht klar ist ob ich diese Differenz erst seit der OP habe oder früher schon hatte. Ich bin da anderer Meinung. Gibt es Möglichkeiten so einen Beinlängenunterschied mit Einlagen oder dergleichen auszugleichen?

Ich hatte früher eine (unproblematische) Beinlängendifferenz von ~1cm. Seit der OP ist die weg. :)
Meines Wissens wird eine BLD bis 1 cm in der Regel nicht korrigiert.
 
Das man die Beinlänge beim radfahren schlecht ausgleichen kann ist klar. Da hab ich die Sattelhöhe schon auf das kürzere Bein eingestellt. Es ging mir auch eher um's gehen und vor allem laufen. Ich werd nochmal mit meinem Orthopäden reden. Ansonsten vergesse ich das eben.
Ich habe auch eine Differenz von ca. 7mm - das kannst du ganz einfach ausgleichen mit einem SQlab 611 Race Activ Sattel .
Ich habe es mit Distanc-scheibe zwischen Pedal und Schuhcleats mehrere Jahre ( von Jens Machacek Bad Soden) gefahren - war nicht schlecht - ist mit dem Einstieg ein bisschen ungewohnt- hat aber gut geklappt.
Jetzt fahre ich ohne Distancscheibe m.o.g. Sattel - dadurch, daß er ( Sattel) auf der Seite der Beinverkürzung( Bein muß längeren Weg nach unten-Streckung machen( bei Dir ca. 1cm) nachgibt , gleicht sich das sehr gut aus.
Hast Du einen normalen Sattel - und dein Bein muß eine längere Streckung bewältigen bekommst Du ganz automatisch mehr Druck auf die verkürzte Beinseite - uns somit mehr schmerzen bis hoch in den Rücken.
 
Mein Orthopäde ist der Meinung das man daran nix machen sollte, also Orthopädietechnisch, da es wohl nicht klar ist ob ich diese Differenz erst seit der OP habe oder früher schon hatte. Ich bin da anderer Meinung. Gibt es Möglichkeiten so einen Beinlängenunterschied mit Einlagen oder dergleichen auszugleichen?

Das mit dem "war schon immer so" würde ich zumindest nicht ganz ausschließen: ich bin seinerzeit bis zum Ende der Wachstumsphase wegen einer entsprechenden Längendifferenz mit 6 mm Einlagen bzw. in den Schuh eingearbeiteten Sohlenkeil herumgelaufen. Davon merke ich heute (mit symmetrischem Schuhwerk) normalerweise überhaupt nichts - allerdings, wenn es mir dann doch zufällig einmal bewusst wird, dann spüre ich es bis zur nächsten nachhaltigen Ablenkung bei jedem Schritt so deutlich, dass ich gar nicht glauben kann, dass ich es sonst nicht merke. Wahrnemen oder nichtwahrnehmen ist also extrem subjektiv.

Nach so einer OP wird die Wahrnehmung für die Details der Laufbewegung sicherlich deutlich bewusster als vorher. Demnach müsste gelten, dass falls man vorher eine unbemerkte Längendifferenz hatte, sie nach so einem Ereignis wegen der damit einhergehenden Wahrnemungsschärfung sicherlich nicht unbemerkt bleiben würde. Was mich ein wenig überrascht ist, dass der Orthopäde so zurückhaltend mit Vermutungen in Richtung neu/alt ist: als moderat betroffener Laie hätte ich angenommen, dass eine angeborene Längendifferenz dauerhafte Spuren an der übrigen Körperhaltung hinterlassen würde, die dann für den Fachmann merklich von den Auswirkungen einer frischen Längendifferenz unterscheidbar wäre.
 
Was mich ein wenig überrascht ist, dass der Orthopäde so zurückhaltend mit Vermutungen in Richtung neu/alt ist: als moderat betroffener Laie hätte ich angenommen, dass eine angeborene Längendifferenz dauerhafte Spuren an der übrigen Körperhaltung hinterlassen würde, die dann für den Fachmann merklich von den Auswirkungen einer frischen Längendifferenz unterscheidbar wäre.
Der Arzt hat sich meinen Beckenstand angesehen und meinte da wäre alles in Ordnung. Ich weiß (als Laie) natürlich auch nicht wie man eine funktionelle Verkürzung (in Folge des Unfalls) von einer angeborenen Verkürzung unterscheiden kann. Ich würde wohl auch überhaupt nichts bemerkt haben wenn meine Physiotherapeutin mich nicht drauf aufmerksam gemacht hätte.

Insgesamt geht es mir von Tag zu Tag besser. Ich bin heute schon wieder locker 5km gelaufen. Auch die Beweglichkeit kommt zurück. Vor einem Jahr hätte ich nicht geglaubt überhaupt je wieder joggen zu können. Insgesamt bin ich sehr zufrieden:). Mein Arzt meinte, meine Verletzung wäre eine wirklich übele und ich könnte fröh sein überhaupt schon wieder gehen zu können. Das war im November.
 
Erkältung/Grippe. Ich habe jetzt 1 Woche brav nichts gemacht und so langsam überwiegen die Probleme durch's Nichtstun: Verspannungen, Unruhe, Unzufriedenheit. Genauergesagt, habe ich das "Pensum" an Alltagsaktionen langsam erhöht, die Ruhezeiten ebenso langsam reduziert bzw. nach Bedarf eingeschoben. Die Zeit, seit es mir "quasi wieder gut" geht, genutzt, um 1000 Dinge zu erledigen, zu denen man sonst nie kommt.

Fazit: Ich werde langsam verdammt ungeduldig; aber ich bin zufrieden mit mir. :)
 
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