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Meine Reise als Radsportler bei Steherrennen und Jedermannrennen

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Re: Meine Reise als Radsportler bei Steherrennen und Jedermannrennen
Gestern stand dann auch das erste Rennen der Saison an, die Tour d´Energie in Göttingen.

Gefahren wurde die lange Runde, rund 100 km mit, nach diversen Streckenanpassungen, etwa 1000 Höhenmetern.

Aufgrund dessen, dass der Bramwald gestrichen wurde und somit eine erste Selektion wegfiel, war eigentlich klar, dass es, mehr oder minder, bis zum Hohen Hagen zusammen bleiben würde und dort dann sehr schnell gefahren werden würde.

Leider war ich da schon lange nicht mehr im Feld dabei, in der ersten Abfahrt des Tages verlor ich den Anschluss ans Feld, ich bin irgendwie nicht ins Rennen gekommen, hatte Angst und traute mich nicht, im Feld zu fahren oder die Abfahrt entsprechend schnell zu fahren. Ich weiß nicht, was da los war, aber das war ganz unangenehm.

Nachdem ich dann in einer kleineren Gruppe das Tal nach Hemeln bestritt, erreichte uns dann eine größere Gruppe, eine Mischung aus Block B Startern und Block A Fahrern, die ebenfalls nicht mehr in der ersten Gruppe fuhren. Auch in dieser Gruppe lief es nicht besser, ungewohnterweise fand ich mich nur am Ende der Gruppe, konnte auch nicht nach vorn fahren, da der Kopf sofort auf Angst gestellt hat und mich blockiert hat.

In dieser Gruppe fuhr ich dann auch bis Göttingen, am Ende stand Platz 178 zu Buche, natürlich nicht das, was ich mir vorgenommen hatte, aber da macht man nix, manchmal steckt man nicht drin.

Die nächste Chance ist schon am Freitag, im Rahmen des Klassikers Eschborn-Frankfurt. Bin gespannt, wie es da läuft, habe mit dem Rennen nach dem Sturz im letzten Jahr auch noch eine Rechnung offen.

Strava
Ich bin knapp unter die ersten 1000 gelandet, kann mich aber "herausreden" mit AK um die 40 🫣
Ich antworte dir aber, weil ich es auch klasse finde, wie offen du schreibst :bier: danke!

Die Angst, sich im Feld zu bewegen kenne ich! Auch dadurch bedingt, dass ich nur bei der TDE, meinem Heimrennen, starte. Allerdings bin ich im Rennen, für mich gefühlt zum Glück - aber in der Konsequenz?!?, frei davon. Außer ich bin in der Mitte des Feldes und vor mir machen zwei die Schere zu :eek: Vorher ist es aufregend und Sorgen/Ängste machen sich breit, denn ich war schon mal der Zweite eines Massensturzes mit kurzem KH Aufenthalt (und zwei mal mit Brüchen außerhalb von Rennen).
Nach dem Rennen, gibt es Gedanken wie: was wäre wenn .... ! Vor allem wegen der Stürze, die man ja auch nicht einmal selber verursachen muss. Das beschäftigt mich unterschwellig und ich brauche neben der körperlichen auch die mentale Erholung, ich bin ü 60 und fahre seit 20 Jahren Rennrad/Rennen. Ich frage mich dann mit jedem Jahr häufiger, wie lange machst du das noch?!?
 
Ich bin knapp unter die ersten 1000 gelandet, kann mich aber "herausreden" mit AK um die 40 🫣
Ich antworte dir aber, weil ich es auch klasse finde, wie offen du schreibst :bier: danke!

Die Angst, sich im Feld zu bewegen kenne ich! Auch dadurch bedingt, dass ich nur bei der TDE, meinem Heimrennen, starte. Allerdings bin ich im Rennen, für mich gefühlt zum Glück - aber in der Konsequenz?!?, frei davon. Außer ich bin in der Mitte des Feldes und vor mir machen zwei die Schere zu :eek: Vorher ist es aufregend und Sorgen/Ängste machen sich breit, denn ich war schon mal der Zweite eines Massensturzes mit kurzem KH Aufenthalt (und zwei mal mit Brüchen außerhalb von Rennen).
Nach dem Rennen, gibt es Gedanken wie: was wäre wenn .... ! Vor allem wegen der Stürze, die man ja auch nicht einmal selber verursachen muss. Das beschäftigt mich unterschwellig und ich brauche neben der körperlichen auch die mentale Erholung, ich bin ü 60 und fahre seit 20 Jahren Rennrad/Rennen. Ich frage mich dann mit jedem Jahr häufiger, wie lange machst du das noch?!?
Tatsächlich war mir diese Angst auch neu. Also klar, man macht sich, wie du sagst, immer unterschwellig Gedanken. Zumal bei mir persönlich ja letztes Jahr auch ein paar Stürze waren, da waren zwar nur Materialschäden zu beklagen, aber es kann ja auch immer schlimmer werden. Aber dennoch war es bisher so, dass ich da während des Rennens keine Angst hatte. Bin da inzwischen normalerweise recht souverän, was das im Feld fahren angeht, auf der linken Seite fühle ich mich wohl und komm auch schnell nach vorn.

Das hatte jetzt nicht so gut geklappt, als wir zu 5. zwischen den Feldern hingen, war es dann okay, aber sobald mal mehr Leute um mich waren, hab ich blockiert. Ich hoffe einfach mal, dass das jetzt mit Hamburg und dem Sturz dort zusammenhängt und auch so bissl daher kam, dass es das erste Rennen des Jahres war. Wenn das in Frankfurt wieder so kommt, dann such ich mir da mal Hilfe, weil am Ende bin ich ja dann auch eine Gefahr für alle anderen, nicht nur für mich
 
Aufgrund von Krankheit sind sowohl Frankfurt am Freitag, als auch heut Kamenz ausgefallen. Also gibt´s dann erst vom Steherrennen in Heidenau wieder einen Bericht, hoffentlich bin ich bis dahin wieder fit.

Als Straßenrennen gibt es dann am 17.05. Rund um Köln, die neue Strecke bin ich dort noch nicht gefahren, nur die alte von vor 4 Jahren. Bin gespannt, wie das laufen wird :)
 
Pünktlich zum Steherrenenn in Heidenau, war ich soweit wieder fit, sodass ich wie geplant am Start des über 3 Läufe zu je 20 km führenden Rennens stehen konnte.

Die Startreihenfolge für den 1. Lauf wurde dabei nicht wie üblich ausgelost, nein, es galt bei einem Rundenrekordfahren den schnellsten Fahrer zu ermitteln, der dann von 1 starten durfte. Da insgesamt 7 Gespanne am Start waren, war es schon recht wichtig, sich gut zu platzieren, spannend war zu sehen, dass einige Gespanne wohl kein Risiko eingingen und eher im Schongang fuhren. Nicht so wir und so konnten wir uns auf dem 3. Platz qualifizieren und starteten demzufolge auch vom 3. Platz aus in den ersten Lauf.

Wie immer verlief dieser am Anfang verhalten, alle sortierten sich und "schauten" sich die Lage an. Das nutzten mein Schrittmacher und ich für einen ersten Vorstoß, der uns relativ schnell auf Position 1 brachte, diese hielten wir dann einige Runden, bis die "Großen" ernst machten. Wir konnten in Schlagdistanz zu den Gespannen vor uns bleiben, jedoch keinen Angriff mehr fahren, somit stand nach Lauf 1 Platz 6 von 7 Gespannen zu buche.

Der 2. Lauf wurde dann schon energischer gestartet, insgesamt war das Tempo höher, nachdem wir für den 1. Lauf rund 22:30 min gebraucht haben, fuhren die Sieger im 2. Lauf rund 45s schneller. Ich erwischte schwache Beine, wir konnten dieses Mal keine Akzente setzen und kamen schließlich mit fast einer Runde Rückstand auf dem 7. und somit letzten Platz ins Ziel. Insgesamt lagen wir danach auf dem letzten Gesamtplatz, der Optimist würde sagen: "Startplatz 1 im letzten Lauf".

So kam es auch, von Position 1 startend, konnten wir ein solides Tempo vorlegen, was die anderen Gespanne bis rund zur hälfte des Rennens anführte. Dann gingen die ersten Attacken der Spitzenfahrer los, wir konnten jedoch immer in Schlagdistanz bleiben. Am finalen Sprint der Spitze beteiligten wir uns jedoch nicht, ich wollte in Hinblick auf die kürzliche Krankheit nicht überziehen, am Ende Platz 5 in diesem Lauf.

Gesamtplatz 6 von 7 Gespannen, von Platz 4 trennten uns lediglich 2 Punkte (Platz 1 bekam pro Lauf 1 Punkt, Platz 2 2 Punkte und so weiter), insgesamt also doch recht eng beisammen. Die grundlegende Form ist also durchaus da, hoffentlich läuft es dann bei Rund um Köln am 17.05. besser. Ich werde berichten.

Zusätzlich hab ich noch eine positive Nachricht für die Steherfans, zumindest für explizit "meine" Fans, ich starte am 30.05. in Bielefeld, im Rahmen des traditionsreichen Leineweberpreis. Cool :)
 
Pünktlich zum Steherrenenn in Heidenau, war ich soweit wieder fit, sodass ich wie geplant am Start des über 3 Läufe zu je 20 km führenden Rennens stehen konnte.

Die Startreihenfolge für den 1. Lauf wurde dabei nicht wie üblich ausgelost, nein, es galt bei einem Rundenrekordfahren den schnellsten Fahrer zu ermitteln, der dann von 1 starten durfte. Da insgesamt 7 Gespanne am Start waren, war es schon recht wichtig, sich gut zu platzieren, spannend war zu sehen, dass einige Gespanne wohl kein Risiko eingingen und eher im Schongang fuhren. Nicht so wir und so konnten wir uns auf dem 3. Platz qualifizieren und starteten demzufolge auch vom 3. Platz aus in den ersten Lauf.

Wie immer verlief dieser am Anfang verhalten, alle sortierten sich und "schauten" sich die Lage an. Das nutzten mein Schrittmacher und ich für einen ersten Vorstoß, der uns relativ schnell auf Position 1 brachte, diese hielten wir dann einige Runden, bis die "Großen" ernst machten. Wir konnten in Schlagdistanz zu den Gespannen vor uns bleiben, jedoch keinen Angriff mehr fahren, somit stand nach Lauf 1 Platz 6 von 7 Gespannen zu buche.

Der 2. Lauf wurde dann schon energischer gestartet, insgesamt war das Tempo höher, nachdem wir für den 1. Lauf rund 22:30 min gebraucht haben, fuhren die Sieger im 2. Lauf rund 45s schneller. Ich erwischte schwache Beine, wir konnten dieses Mal keine Akzente setzen und kamen schließlich mit fast einer Runde Rückstand auf dem 7. und somit letzten Platz ins Ziel. Insgesamt lagen wir danach auf dem letzten Gesamtplatz, der Optimist würde sagen: "Startplatz 1 im letzten Lauf".

So kam es auch, von Position 1 startend, konnten wir ein solides Tempo vorlegen, was die anderen Gespanne bis rund zur hälfte des Rennens anführte. Dann gingen die ersten Attacken der Spitzenfahrer los, wir konnten jedoch immer in Schlagdistanz bleiben. Am finalen Sprint der Spitze beteiligten wir uns jedoch nicht, ich wollte in Hinblick auf die kürzliche Krankheit nicht überziehen, am Ende Platz 5 in diesem Lauf.

Gesamtplatz 6 von 7 Gespannen, von Platz 4 trennten uns lediglich 2 Punkte (Platz 1 bekam pro Lauf 1 Punkt, Platz 2 2 Punkte und so weiter), insgesamt also doch recht eng beisammen. Die grundlegende Form ist also durchaus da, hoffentlich läuft es dann bei Rund um Köln am 17.05. besser. Ich werde berichten.

Zusätzlich hab ich noch eine positive Nachricht für die Steherfans, zumindest für explizit "meine" Fans, ich starte am 30.05. in Bielefeld, im Rahmen des traditionsreichen Leineweberpreis. Cool :)
Bis bald!
 
Rennbericht Rund um Köln 2026


Das nächste Teamrennen stand am 17.05. mit dem hessischen Klassiker "Rund um Köln" an.

Vor 3 Jahren stand ich dort bereits am Start und hatte das Rennen als ziemlich hart in Erinnerung, dieses ewige auf und ab, immer nur kurze Nadelstiche ist garnicht meins.


Allerdings wurde die Strecke letztes Jahr geändert, gefühlt gibt es weniger Anstiege, jedoch war das Rennen nicht weniger hart. Am Anfang dauert es ja rund 30 km bis zum ersten Anstieg, diese waren ultra nervös. Ich hatte dieses mal jedoch keine Angst im Feld, bin so routiniert wie eh und je durchs Feld gefahren, das gab natürlich direkt einen mentalen Boost. Also bis zum ersten Anstieg, da habe ich dann wieder mal gemerkt, dass kurze Anstiege garnicht meins sind. Hab den Anschluss gerade so nicht halten können, im Verlauf der weiteren Kilometer sind wir jedoch nochmal mit einer kleinen Gruppe rangefahren. Allerdings bin ich dann nach dem 2. Anstieg final aus der Gruppe gefallen und so ging es dann weiter in einer kleineren Gruppe. Diese Gruppe wurde jedoch im Verlauf des Rennens immer größer, sodass am Ende rund 120 Fahrer noch um Platz 30 spurteten. Ich entschied mich schon auf der Brücke vor der Zielgeraden herauszunehmen und kein Risiko mehr zu nehmen, im Verlauf des Rennens gab es mehrere Stürze, ich wollte mein Glück nicht überstrapazieren und bin dann nach exakt 3 Stunden ins Ziel gerollt, Platz 117 am Ende.

Im Vergleich zu Göttingen hatte ich definitiv wieder ein besseres Gefühl, konnte sogar ganz kurz an der Spitze des Feldes fahren. Natürlich gewinne ich da keinen Blumentopf, aber bis zu den Saisonhighlights ist ja auch noch ein wenig Zeit, ich denke, die Form ist auf dem richtigen Weg.

Strava
Intervals

Jetzt ist erstmal eine rennfreie Woche, weiter geht´s am 30.06. mit dem Leineweberpreis der Steher in Bielefeld, das wird cool.
 
Rennbericht Leineweberpreis der Steher 2026 in Bielefeld

Zum traditionellen Leineweberpreis der Steher lud der RSC Zugvogel Bielefeld am 30.05.2026 nach Bielefeld. Das Rennen führte über 3 Läufe, 20, 25 und 30 km. Da ich mit meinen Stammschrittmacher fahren konnte, diente dieses Rennen als erste Standortbestimmung, da die Bahn in Heidenau nicht wirklich repräsentativ für größere Bahnen ist. Als Gang fuhr ich 66/14, dies stellte sich für mich als optimal dar, das Wetter meinte es mit Sonnenschein und immer weniger werdendem Wind sehr gut mit uns.


Für den ersten Lauf zogen wir die 5. Startposition, was natürlich nicht optimal ist, bei 8 Gespannen aber auch noch wesentlich schlimmer hätte kommen können. Das Rennen wurde sehr schnell angefahren, hier merkte ich, dass ich ein sehr langsamer Starter bin und verhältnismäßig lange brauche, um die dicken Gänge in Schwung zu bekommen. Entsprechend schnell fanden wir uns ganz hinten wieder, konnten im Verlauf des Rennens jedoch noch 2 Positionen gut machen und fuhren einen ungefährdeten 6. Platz ein.

Im 2. Lauf starteten wir von Platz 3, ich brauchte wieder gefühlt 100 Runden um in Schwung zu kommen, entsprechend ging es erstmal nach hinten, wir konnten wieder 2 Gespanne überholen und kamen wieder sehr deutlich auf Platz 6 ins Ziel.

Gleiches wieder für den 3. Lauf, von Position 3 kommend, konnten wir unsere beiden Positionen direkt am Start gut machen, wurden dann jedoch schnell überholt und fuhren einem wieder sehr unaufgeregten 6. Platz ins Ziel.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es immer ein Stück besser wird, mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, oder so, dennoch hab ich noch deutliche Defizite beim Start. Da werde ich in Zukunft wahrscheinlich mal ein wenig an der Kraft arbeiten, ob nun mit Sprints mit großem Gang aus dem Stand/niedriger Geschwindigkeit oder im Kraftraum, muss ich noch schauen.


Diese Woche steht in Leipzig das nächste Teamrennen an, da werden wir wieder für unseren Sprinter fahren, auf eigene Kappe kann ich dann eine Woche später beim Sommerpreis der Steher bei uns in Heidenau fahren.
 

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Auf einem Bild kann man ein paar Zuschauer erahnen, wie ist das Interesse bei solchen Events, kostet das Eintritt, sind ein paar Leutchen dort? (Sprich, besser besucht als normale Lizenzrennen "im Gewerbegebiet"?)
 
Auf einem Bild kann man ein paar Zuschauer erahnen, wie ist das Interesse bei solchen Events, kostet das Eintritt, sind ein paar Leutchen dort? (Sprich, besser besucht als normale Lizenzrennen "im Gewerbegebiet"?)
In Bielefeld waren es wohl rund 500 Zuschauer, ich denke mal, je nach Bahn sind es zwischen 500-1000 Zuschauer? @Bianchi-Hilde kann da sicher mehr zu sagen, aber das wäre zumindest mein Eindruck. Also wahrscheinlich schon mehr als bei "Rund um die Mülltonne", aber mehr geht natürlich immer :)
 
Man muss sich ja echt manchmal fragen, wie das eigentlich möglich war, dass "früher", als es eigentlich viel weniger Geld gab, der Wohlstand längst nicht war wie heuer, einfach mal "jede Stadt" eine Radrennbahn hatte. Inklusive Massenandrang von Menschen. So auch meine.. aber natürlich: nichts mehr von über.

https://stadtmuseum-oldenburg.de/stadtausstellung/radrennbahn-bloherfelde/

1780294785729.png
 
Na damals gab es ja so nicht anderes. Vom Keller gibt es Fotos wo noch Motorradrennen und auch Autorennen vor mehreren 10t Zuschauer stattfanden. Da gab es ringsum keinen halben Meter Platz ohne Zuschauer.
Bei der letzten EM (glaube 2016 oder 2017) die hier stattfand waren es dann wenn es hoch kommt über das ganze WE verteilt 1500. Wobei da aber auch das Wetter damals nicht sonderlich gut war.
 
In Bielefeld waren es wohl rund 500 Zuschauer, ich denke mal, je nach Bahn sind es zwischen 500-1000 Zuschauer? @Bianchi-Hilde kann da sicher mehr zu sagen, aber das wäre zumindest mein Eindruck. Also wahrscheinlich schon mehr als bei "Rund um die Mülltonne", aber mehr geht natürlich immer :)
Laut Kasse hatten wir sogar fast 600 zahlende Zuschauer, ich denke, da kommen noch knapp 100 Kinder, Helfer und sonstige Beteiligte dazu. Das verläuft sich bei uns halt sehr doll, wenn man bedenkt, dass die Bahn auch schon mal 15000 Besucher hatte.
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Aber die Zeiten kommen nie wieder, schon aus Brandschutzgründen und Bauverordnungen. Wir dürfen ja nur noch 1250 Leute reinlassen, wegen berechneter Fluchtwegdurchlässe usw.
Und ja, es kostet einen kleinen Obolus von 5€, lächerlich, wenn man mal sieht, was Eintritt anderswo kostet.
 
Na damals gab es ja so nicht anderes. Vom Keller gibt es Fotos wo noch Motorradrennen und auch Autorennen vor mehreren 10t Zuschauer stattfanden. Da gab es ringsum keinen halben Meter Platz ohne Zuschauer.
Bei der letzten EM (glaube 2016 oder 2017) die hier stattfand waren es dann wenn es hoch kommt über das ganze WE verteilt 1500. Wobei da aber auch das Wetter damals nicht sonderlich gut war.
So wie ich den Keller kenne, haben da niemals auch nur 5000 reingepasst. Da konnten in den Kurven ja kaum Menschen stehen und auf der Gegengeraden auch kaum. Ich kenne Fotos von einer alten, riesigen Haupttribüne aus Holz, da passten sicher mehr drauf, aber das war sicher lange vor dem Krieg. Ich denke, mit 1500 auf einmal, war der Keller gut ausgelastet.
Hier mein letzter Sieg 2011.
andreas-hildebrandt_20130217_1083193640.jpg
 
So wie ich den Keller kenne, haben da niemals auch nur 5000 reingepasst.

Die Zeiten wo dort viel Los war ist noch vor dem 1. Weltkrieg.

Hier in dem Artikel (https://www.marktspiegel.de/nuernbe...-ein-neues-stadt-quartier_a72731#gallery=null) ist da ein schönen Foto wo man die Zuschauermassen auf der Zielgeraden mit Tribünen gut erkennen kann. In den Kurven gab es auch solche Tribünen. Von denen waren sogar noch einige Stützen vorhanden doch dienten die bis zum Schluss als Werbetafelhalterung.
 
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