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Lüttich-Bastogne-Lüttich 2026

Wer gewinnt Lüttich-Bastogne-Lüttich?

  • Pogacar

    Stimmen: 73 66,4%
  • Seixas

    Stimmen: 25 22,7%
  • Evenepoel

    Stimmen: 10 9,1%
  • Skjelmose

    Stimmen: 1 0,9%
  • Ciccone

    Stimmen: 1 0,9%

  • Umfrageteilnehmer
    110
Ich sehe eigentlich keine Welt in der Pogacar nicht gewinnt, sofern er nicht stürzt. Er scheint noch ein wenig stärker als letztes Jahr zu sein. UAE hat dieses Jahr zwar ziemliches Verletzungspech gehabt, wodurch del Toro und Christen fehlen werden, aber das Team wird immer noch stark genug sein, um das Rennen zu kontrollieren und bis zur Cote de la Redoute extrem hart zu machen.
Ich hoffe, dass Seixas seine bisherigen Leistungen bestätigen kann und auf das Podium fährt. Um bei Pogacar mitzufahren, fehlt ihm vermutlich noch ein wenig die Explosivität, aber ansonsten mache ich mir bei ihm wenig Sorgen. Dazu fährt Decathlon auch für Seixas richtig stark und positioniert ihn (fast) immer ziemlich vor den Schlüsselstellen sehr weit vorne, vor allem Jordan Labrosse macht dieses Jahr als Helfer einen tollen Job.
Bei Red-Bull habe ich ein wenig Sorgen, dass Remco schon mehr oder wenig an der Cote de la Redoute isoliert sein kann, was gegebenenfalls dazu führen könnte, dass Remco wieder sehr weit hinten in den Anstieg reinfährt. Da wäre schon extrem wichtig, dass Daniel Felipe Martinez bis dahin wieder fit und einigermaßen in Form ist, da mit van Gils, der einzige Fahrer neben Remco bei Red Bull, der in den Ardennen sehr weit vorne landen kann, raus sein wird.
 
Woran machst du fest dass er in diesem jahr etwas stärker ist? Bei den bislang 4 Renntagen
Strade Bianche in diesem Jahr war mMn stärker als 2025, wo er nicht Pidcock bei seiner Attacke an der Monte Santa Maria droppen konnte. Diese Ausgabe gab es dann wieder das 80 Kilometer-Solo gegen fast alle Mitfavoriten bei LBL, abseits von Remco. San Remo war nochmal ein wenig stärker als in 2025.
Die Flandern-Ausgaben sind aufgrund der verschiedenen Rennverläufe natürlich schwer zu vergleichen, aber dass Pogacar, obwohl das Rennen dieses Jahr früher deutlich schwerer war, die letzten beiden Auffahrten zum Oude Kwaremont in mehr oder weniger der gleichen Zeit wie letztes Jahr gefahren ist und nach der letzten Auffahrt zum Paterberg seinen Vorsprung auf der Flachen gegenüber van der Poel und Remco extrem ausgebaut hat, obwohl diese allout gefahren sind (im letzten Jahr hatte die Verfolgergruppe kurz nach dem Paterberg aufgegeben), sind für mich Indikatoren, dass Pogacar stärker als letztes Jahr war. In Roubaix wirkte Pogacar zumindest souveräner und hatte, obwohl er deutlich arbeiten musste, auch keinen Durchhänger.

Im Endeffekt kennt hier im Forum natürlich niemand die Leistungsdaten von Pogacar.
 
Würde ihn auch stärker sehen für Eintagesrennen im Vergleich zu 2025, der große Unterschied zum letzten jahr ist, das ich nicht glaube das es sein Team schwer genug machen kann.
Wenn er an der Redoute geht glaube ich wird es eng, besser 2-3 Leute mitnehmen und an der letztes Rampe für ein kurzes Solo All in gehen.
Ich glaube es wird spannender als erwartet...
 
schon krass, wie vor der Ronde und P-R schon seitenlang diskutiert wurde und man für LBL fast keinen Thread eröffnen müsste, sondern "Rennen die interessant sind aber keinen interessieren" fast reichen würde :D
 
schon krass, wie vor der Ronde und P-R schon seitenlang diskutiert wurde und man für LBL fast keinen Thread eröffnen müsste, sondern "Rennen die interessant sind aber keinen interessieren" fast reichen würde :D
Interessiert mich auch nicht so sehr wie MSR, Flandern und PR. Bei den drei Rennen ist der Ausgang offener. LBL ist schon so schwer, dass W/Kg über den Sieg entscheidet. Hätte LBL 2000 HM weniger (rund 4500 HM), wäre es offener. Dann würde es aber nur die Flandernrundfahrt 2.0 sein.
 
Der mediale Hype um Flandern und PR wird auch durch die anderen Kopfsteinrennen befeuert. Man hat sechs Wochen, in den ganz viel darüber spekuliert werden kann, was die Ergebnisse beim Omloop, Wevelgem ... oder E3 für die Ronde bedeuten und ob sie überhaupt etwas bedeuten (Spoiler: Nein :D). Das schafft eine Dramaturgie, die jedes Jahr ihren Höhepunkt in den beiden Rennen findet. Wie der Advent für Kinder .....
Was Vergleichbares gibt es für die "Ardennenklassiker" nicht, die sind plötzlich da und genauso schnell wieder vorbei und dann kommen schon die großen Rundfahrten.
 
Interessiert mich auch nicht so sehr wie MSR, Flandern und PR. Bei den drei Rennen ist der Ausgang offener. LBL ist schon so schwer, dass W/Kg über den Sieg entscheidet. Hätte LBL 2000 HM weniger (rund 4500 HM), wäre es offener. Dann würde es aber nur die Flandernrundfahrt 2.0 sein.
Bei Flandern und Roubaix gibt es doch auch nur maximal drei Fahrer, die im Normalfall gewinnen können. Auch bei MSR kann, seitdem UAE das Rennen schon an der Cipressa eröffnet, nur Pogacar, van der Poel + ein Überraschungsfahrer pro Jahr gewinnen. Damit unterscheiden sich die Rennen doch auch nicht wirklich von LBL, wo auch nur drei Fahrer eine Siegchance haben (Pogacar, Seixas und irgendwie noch Remco, wenn er etwas verrücktes probiert).
 
Bei Flandern und Roubaix gibt es doch auch nur maximal drei Fahrer, die im Normalfall gewinnen können. Auch bei MSR kann, seitdem UAE das Rennen schon an der Cipressa eröffnet, nur Pogacar, van der Poel + ein Überraschungsfahrer pro Jahr gewinnen. Damit unterscheiden sich die Rennen doch auch nicht wirklich von LBL, wo auch nur drei Fahrer eine Siegchance haben (Pogacar, Seixas und irgendwie noch Remco, wenn er etwas verrücktes probiert).
Roubaix ist einfach eine Wundertüte, soviel wie da immer passiert, ist da viel möglich... da gibt es eigentlich keinen Normalfall! Einfach Spektakel.
Und wenn Pogi es ernst meint und nächstes Jahr NICHT bei MSR antritt (wäre mir da nicht sicher), dann wird's da auch wieder ganz anders aussehen.

Im Nachhinein kann man immer sagen, war ja klar wie es läuft...
 
Seit die legendäre Ankunft von Ans aus nicht mehr gefahren wird und der Falkenfelsen eingebaut wurde, hat das Rennen für mich an Reiz verloren, zumal jetzt an der Redoute die Alleinfahrt gestartet wird durch einen mirakulösen Effort.
 
Strade Bianche in diesem Jahr war mMn stärker als 2025, wo er nicht Pidcock bei seiner Attacke an der Monte Santa Maria droppen konnte. Diese Ausgabe gab es dann wieder das 80 Kilometer-Solo gegen fast alle Mitfavoriten bei LBL, abseits von Remco. San Remo war nochmal ein wenig stärker als in 2025.
Die Flandern-Ausgaben sind aufgrund der verschiedenen Rennverläufe natürlich schwer zu vergleichen, aber dass Pogacar, obwohl das Rennen dieses Jahr früher deutlich schwerer war, die letzten beiden Auffahrten zum Oude Kwaremont in mehr oder weniger der gleichen Zeit wie letztes Jahr gefahren ist und nach der letzten Auffahrt zum Paterberg seinen Vorsprung auf der Flachen gegenüber van der Poel und Remco extrem ausgebaut hat, obwohl diese allout gefahren sind (im letzten Jahr hatte die Verfolgergruppe kurz nach dem Paterberg aufgegeben), sind für mich Indikatoren, dass Pogacar stärker als letztes Jahr war. In Roubaix wirkte Pogacar zumindest souveräner und hatte, obwohl er deutlich arbeiten musste, auch keinen Durchhänger.

Im Endeffekt kennt hier im Forum natürlich niemand die Leistungsdaten von Pogacar.
Naja, Seixas wäre schon auch dieses Jahr dran gewesen an Pogi wie Tom im Jahr davor wenn del Toro nicht den Bremsenmann gespielt hätte. Aber UAE scheint sowas ja nötig zu haben...
 
Bei Flandern und Roubaix gibt es doch auch nur maximal drei Fahrer, die im Normalfall gewinnen können. Auch bei MSR kann, seitdem UAE das Rennen schon an der Cipressa eröffnet, nur Pogacar, van der Poel + ein Überraschungsfahrer pro Jahr gewinnen. Damit unterscheiden sich die Rennen doch auch nicht wirklich von LBL, wo auch nur drei Fahrer eine Siegchance haben (Pogacar, Seixas und irgendwie noch Remco, wenn er etwas verrücktes probiert).
PR ist weiter komplett offen wegen der Defekte. MSR, Flandern und PR sind offen, weil die HM fehlen. LBL und Lombardei sind bereits wegen der HM (rund 4.500 HM) nur auf W/Kg Fahrer zugeschnitten, egal ob mit oder ohne Pog. Dass Pog als W/Kg Fahrer MSR und die Flandernrundfahrt zu einem W/Kg Ausscheidungsrennen (3-4 Km lange Anstiege reichen ihm in den letzten beiden Jahren) gemacht hat, liegt an seiner Stärke. Die Kurse selbst sind aber nicht als W/Kg Rennen angelegt mit um 2000 HM. Das einzig Interessante an LBL dieses Jahr für mich ist, ob Seixas an Pog dranbleiben kann oder nicht.
 
Machen das nicht alle Teams so?

Albert Philipsen beim Amstel z.B.

Ist doch gängige Praxis - von Notwendigkeit würde ich also nicht sprechen, oder wie meinst du das?
Gezielt gegen einen direkten Konkurrenten im 1:1 mit überholen und ausbremsen etc?! Nein, in dieser Form nehme ich das nicht als gängige Praxis wahr.
 
Gezielt gegen einen direkten Konkurrenten im 1:1 mit überholen und ausbremsen etc?! Nein, in dieser Form nehme ich das nicht als gängige Praxis wahr.
Habe ich leider in der Übertragung nicht mitgeschnitten. Von daher kann ich es schlecht beurteilen ob Seixas recht hat oder vielleicht etwas "übertrieben" hat...

Sollte er recht haben - stimme ich dir zu!
 
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