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Der AntiFred der Protagonisten (Ciclistas Mötörhead)

Einige der Helferlein sind schon sinnvoll, z.B. wird auch gewarnt wenn sich ein Hindernis außerhalb des Sichtbereiches befindet, z.B. hatte ich auf dem Supermarkt Parkplatz mal ein Kind auf einem Laufrad..., vielleicht hätte ich es mit einem alten Auto übersehen 🤷🏼‍♂️
Sich einzureden das man alles am besten kann..., ich weiß nicht.
Na ja, ich wandte mich eigentlich eher gegen Gimmicks wie Anfahrhilfe, die Großbildleinwand oder Klappensteuerungen, die nur die Nachbarschaft belästigen und die Umwelt unnötig belasten; aber auch gegen jene Dinge, die Sicherheit vortäuschen, aber teilweise sogar das Gegenteil bewerkstelligen - wie ein ESP. Früher lernte man wie sich ein Fahrzeug im Grenzbereich verhält und wo dieser anfängt. Heute und mit ESP zeigt das Reifenquietschen eigentlich an, dass der Grenzbereich schon zu Ende ist. Der junge Fahrer hat also gar keine Chance zu erlernen, wie er sein Auto wieder stabilisiert. Verstehe mich jetzt bitte nicht falsch, ein ESP wird auch in der Mehrzahl der Fälle für mehr Sicherheit sorgen, aber gerade wenn es junge ungeübte Fahrzeuglenker übertreiben (und das haben wir früher als Jungspunde ja auch), dann täuscht es Sicherheit vor, wo keine Sicherheit mehr gegeben ist und der Ausgang ist dann fatal.

Zusätzlich wird ja eigentlich auch nur im Gesamtpaket (Mobilität sinnvoll, zukunftsweisend und nachhaltig gedacht) ein Schuh draus - Tempolimit, reduzierte Motor- und Fahrleistung (da gefällt mir z.B. das GPS oder RFID gesteuerte Konzept eines japanesischen Herstellers - die Maximalleistung des Fahrzeugs wird nur dann freigegeben, wenn die Elektronik erkennt, dass man sich auf einer abgesperrten Rennstrecke befindet), Steuerbelastung anhand der tatsächlichen Verbrauchs- oder Emissionswerte per Fahrer/ Nutzungsprofil und nicht Fahrzeugmodell ... beim Nutzungsprofil könnte man sogar Jene, die auf Autobahnen Stau verursachen, weil sie eben nicht rechts fahren oder den Verkehrsfluss behindern extra zur Kasse bitten (für jeden produzierten Stau 1000€ Umweltstrafe) oder über das Fahrverhalten ermittelte Versicherungsbeiträge (wer häufig zu schnell fährt zahlt den doppelten Betrag, wer schleicht ebenfalls, wer den Verkehrsfluss nicht behindert bekommt Rabatte).

Ein Auto ist keine Entertainment-Bude und die Teilnahme am Straßenverkehr eine Selbstverpflichtung. Die moderne Elektronik also dazu zu missbrauchen, unaufmerksamen Fahrern (aka Idioten) Temposchilder vorzulesen ist der falsche Weg. Richtiger wäre unaufmerksame Fahrer aus dem Straßenverkehr auszusortieren und an einer Weiterfahrt zu hindern oder aber deren Fahrweise so teuer wie möglich zu machen, damit diese von sich aus den öffentlichen Verkehrsraum verlassen und nicht weiterhin Andere gefährden.
 

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Re: Der AntiFred der Protagonisten (Ciclistas Mötörhead)
In ein paar Jahrzehnten hat sich das alles erledigt, dann dürfen wir Humans eh nicht mehr selbst auf der Straße fahren, weil wir im Vergleich zu den Roboter-gesteuerten Fahrzeugen (AV) zu unzuverlässig und gefährlich sind. Dann wird den Besitz eines PKWs ähnlich selten sein wie heute der Besitz eines Pferdes.
 
In ein paar Jahrzehnten hat sich das alles erledigt, dann dürfen wir Humans eh nicht mehr selbst auf der Straße fahren, weil wir im Vergleich zu den Roboter-gesteuerten Fahrzeugen (AV) zu unzuverlässig und gefährlich sind. Dann wird den Besitz eines PKWs ähnlich selten sein wie heute der Besitz eines Pferdes.
Was bin ich so froh, dass ich das wahrscheinlich nicht erleben muss/kann/werde.
 
Countach Evoluzione von 1987, dank massiver Verwendung von Carbon 980Kilo leicht, der damalige Quattrovalvole wog 510KG mehr. Auf dem Parcours in Nardo gemessene 330kmh
Das Projekt lief unter der Leitung von Horacio Pagani
Letztendlich zerstört im Crashtest
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Prinzipiell ist -was das Anfahrverhalten angeht - ein Diesel in der Regel im Vorteil aufgrund des höheren Drehmomentes bei niedrigen Drehzahlen.
Als elektronische Helferlein kamen Anfang der 90er Jahre dann von der Kupplungspedalposition abhängige Motorsteuerungseingriffe hinzu,welche u.a. durch Drehzahlerhöhung und Erhöhung der Einspritzmenge das Anfahren erleichterten.
Jup so ist es.
Bei dem Thema kommt mir immer die Betriebsanleitung von meinem Sommer-Fiat in den Sinn und wie sie in umständlicher Grammatik empfiehlt, ruhig auch im 2. Gang anzufahren "um den Verbrauch zu senken" 😇 .
(2.0 Benziner Fünftopf)
Kuriose Sache, klar waren die neuen Sechsganggetriebe ab Baujahr 1998 kürzer übersetzt als die bisherigen 5Gang, sodass auf der Ebene tatsächlich ohne weiteres im 2. angefahren werden kann aber "um den Verbrauch zu senken" cruise ich lieber gelassen im 6. Gang dahin als mir die teure Kupplung langfristig durch anfahren im 2. aufzurauchen.
Diesen Satz im Heft interpretiere ich eher als Feigenblatt vor der eigenen Courage, ein für damalige Fiat Verhältnisse ungewöhnlich leistungsstarkes Fahrzeug wie das Coupe 175 auf den Markt gebracht zu haben, dass zu dem Zeitpunkt in der Endphase ungezähmter Turbomotoren der späten 90er mit immer strenger werdenden Abgas- und sonstigen Normen dem allg. Zeitgeist vielleicht schon etwas hinterher hinkte und "geringer Verbrauch" schon der neue heilige Graal war.

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Diese Assistenzsysteme sind in der Regel an und abschaltbar und es ist nicht vorgeschrieben diese zu aktivieren. Das der Fahrer sich so dämlich verhalten hat, hat also nichts mit dem Auto zu tun.
Ja , so habe ich das auch erlebt als ich ich überreden ließ mich bei Facebook zu registrieren. Sinngewmäß stand das "wir lesen jetzt ihr Adressbuch aus und wenn die Registrierung abgeschlossen ist konnen sie ihre Datenschutzeinstellungen konfigurieren". Ich habe dort bis heute keinen Account.
Das nervt mich an der Logik dieser ganzen Technik "du kannst es ausschalten". Nein! Ich möchte anschalten was ich möchte und nicht umgekehrt. "Wer zahlt schafft an".
Ich bin sicher keine Intelligenzbestie aber ich verwehre mich dagegen zunächst mal mit den blödesten unter den Sternen gleich gesetzt zu werden. Das empfinde ich als anmaßend und respektlos. Nutzerfreundlichkeit scheint relativ.
 
Da harke ich mal ein zum Thema helferlein beim Thema Licht bin am speziellen bei Nebel auf der Autobahn untertags fahren genügend Leute mit modernen Fahrzeugen nur mit tagfahrlicht herum. Die lichtautomatic wird dem nicht Herr. Und nur mit tagfahrlicht ist keine heckbeleuchtung aktiv. Das man das Licht einfach wie früher manuell einschalten kann ist wohl in Vergessenheit geraten zur Freude für den rückwärtigen Verkehr
Das ist mir schon lange negativ aufgefallen, daß das Tagfahrlicht nur vorne ist. Ich denke vielen Nutzern ist das nicht bewußt. Eine ausreichende Beleuchtung nach hinten halte ich auch am Tag öfters mal erforderlich. Manche Beleuchtungen vorne sind oft so stark, daß manche Fahrer in der Nacht nicht merken daß sie hinten stockfinster unterwegs sind. Dabei gibt es für jeden Scheiß Lichter in den Armaturen, aber das nutz nichts wenn der "Weiche-Buckenholz-Assistent" nicht vorhanden ist ....
 
Hmm, ich brauche gut 95% des Firlefanzes der neumodischen Autos nicht, dafür fehlt fast 100% der sinnvollen und wichtigen Eigenschaften, die ich bei dem Thema Nachhaltigkeit in der Mobilität gerne hätte. Das tut es aber sowohl bei den Verbrennern als auch bei den Elektronennucklern.

P.S.: Ich brauche keine 500 PS Systemleistung, keine Fabelzeit für den Sprint von 0 auf 100 und auch keine Postkutsche mit 3 Tonnen Gesamtgewicht, eigentlich auch keinen der elektronischen Helferlein, da ich noch aus einer Zeit stamme, in der man lernte ein Auto richtig und sicher zu kontrollieren. Ich will ordentliche passive Sicherheit und keine Solche, die deshalb überbordend ausgerichtet sein muss, weil unbelehrbare Umweltverschmutzer einen 5 Tonnen SUV in der Stadt, vor der Eisdiele und zur EGO-Schau vor den Kindergarten ausführen müssen. Ich will wieder praktische und gleichzeitig nachhaltige Kleinwägen die auch ein kleiner Augenschmaus sind wie einen Fiat 127 oder 128, einen Innocenti Mini, Autobianchi A112, Renault R4 und R5. Einen Kleinwagen, der uns mit rund 45 PS sparsam und effizient von A nach B bringt und mit 80 PS schon begeistern kann.

Genau das fehlt aktuell, da gebe ich Dir gerne recht.

Damit er mit 80PS marschiert sollte das Gewicht bei um die 800kg liegen.

Gleichzeitig erwartest Du ebenso wie ich eine gute passive Sicherheit.

Grundsätzlich ist sowas mit modernen Materialien wie hochfesten Stählen oder Aluminium für das Chassis, und GFK für die Karosserieteile machbar. Das treibt allerdings die Kosten.

Da beisst sich die Katze in den Schwanz.

Als Antrieb könnte man 1.2L 3 Zylinder Saugmotoren nehmen, die deutlich leichter sind als Turbos.
6 Gang Handschaltung und 6 Gang ASG.
 
Es wird immer jemanden geben der gewisse Regeln unnötig findet und sich andere wünscht.
Das Problem ist nur, das es unterschiedliche sind. Was Du ablehnst, finden andere vielleicht wichtig.
Soviel zum Thema abweichende Meinungen 😉
Dazu gehört nämlich auch, nicht nur einzufordern das die eigene abweichende Meinung akzeptiert wird, sondern auch auszuhalten, dass es andere solche gibt.
Da sind wir absolut einer Meinung. 🤗
 
Du schreibst von einem Kenworth Truck, oder? In einem PKW hat dieser Lagerschaden Sound und das rumgestinke nix zu suchen.
Hallo Roman, da überzeichnest du aber leicht ;-))
Meine Rede bezog sich zunächst mal auf PKW. Ich gebe aber zu der luftgekühlte 6-Zylinder Magirus mit 130 PS den ich in jungen Jahren mal im Stückgutnahverkehr fuhr war auch sexy. Ein toller Sound und Durchzug. Der Sound der Motorbremse hatte auch seinen besonderen Charme, ebenso wie die Rußwolke die heraus schoß wenn ich sie wieder löste. Beim Einfahren zwischen die Häuser in Ortschaften und dem Zuschalten der Motorbremse war auf dem Gehsteig unmißverständlich klar, " da kommt ein Poids lourdes". Ein Piepssignal beim Rückwärtsfahren hatte der Wagen nicht ....
Ich weiß, ich disqualifiziere mich damit von den Anforderungen an den heutigen idealen Menschen.
Offengestanden war ich schon immer eher ein Missfit, allenfalls bedingt gesellschaftsfähig & das war & ist wohl auch besser so.
harrharr.
 
Zuletzt bearbeitet:
https://hvo100.team/
Ich hab das hier getankt, verträgt jeder Direkteinspritzer.

Russt kaum und hält das AGR und den DPF sauber.
Ich kenne nur den "Superdiesel" oder wie der hieß/heißt z.B. bei Shell. Kollegen versuchten sich damit, der Erfolg blieb fragwürdig.
Am anderen Ende kenne ich "Mazout" den billigsten, schwefelhaltigen Diesel den in Marokko zB die LKW und Traktoren tanken. Den haben auch meine Citroen Diesel, Pumpe/Düse wie HDi immer gut verarbeitet. Wa s mir anarchischer Weise immer gut gefallen hat waren die expliziten Rußeigenschaften. Okay, dem Rußpartikelfilter machte das etwas zu schaffen, aber die 2,1td12 Motoren im XM und Xantia bzw deren ungefilterten Abgase hatten keine Probleme. Eher der nachfolgende Verkehr ...
Sicher 2-3 Tankfüllungen mit Eurodiesel nach etlichen Füllungen Mazout im Xantia setzten mein Hintermann und ich zu einem Überholvorgang an. Mein Hintermann mußte diesen leider abbrechen da ihm die Sicht durch die Rußwolke meines Wagens abhanden kam ;-))
 
Absolut richtig, allerdings kann die Sache nach der Fahrschule (wie in meinem Fall damals) auch kurz nach hinten losgehen😅.
Fahrschule hatte ich auf Golf 3 TDI 90 PS, den man dort einfach durch Kupplung kommen lassen im Leerlauf ganz brav ins rollen brachte und dann erst Gas gegeben hat.
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Zwei Wochen nach bestandener Prüfung holten wir dann mein erstes eigenes Auto beim Freundlichen ab. Einen Fiat Uno BJ 1990 mit 999ccm Benzinerchen und Choke + 4 Gang Getriebe. Der hatte schon die neue Facelift Karosse aber noch die alte 45 PS Vergasermaschine vom Uno MK I drin, statt der i.e. Motoren kurze Zeit später.
Keine Ahnung, ob der Vergasermotor oder eher ich eine ausgeprägte Anfahrschwäche hatte, jedenfalls bekam ich den Uno auch nach sicher 10 Anfahrversuchen nicht vom Fleck und freckte ihn jedesmal aufs neue ab, so sehr hatte sich dieses "im Standgas anfahren" aus der Fahrschule damals ins Muscle-Memory eingebrannt. Das war schon einigermaßen frustrierend.
Am nächsten Tag funktionierte es dann aber auf einmal ganz reibungslos und die Welt war wieder in Ordnung🤯

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Anhand Deiner Geschichte wird vor allem der Unterschied zwischen einem Auto mit Gaspedal und einem mit Fahrpedal deutlich.

Ein Gaspedal, sowas gibt es heute gar nicht mehr, steuert in direkter Weise. Das Leerlaufsystem ist fest und kann nichts als den ohne Last laufenden Motor bei konstanter Drehzahl am Leben halten.
Jede Last führt zwangsläufig zur Senkung der Drehzahl, wodurch der Motor noch weniger Last aufnehmen kann. Das führt irgendwann bis zum absterben, wenn ich nicht aktiv über das Gaspedal gegensteuere.

Der Diesel hat ein Fahrpedal. Dessen Stellung dient der Einspritzpumpe als einer von mehreren Parametern, wieviel Kraftstoff eingespritzt wird. Aber es gibt kein eigenes Leerlaufsystem wie beim Vergaser, das den lastfreien Motor auf konstanter Drehzahl hält, sondern einen Leerlaufdrehzahl und einen Enddrehzahlregler.
Erster reguliert eine Mindestdrehzahl und verhindert absterben, der andere verhindert das durchgehen des Motors.
Bringst man da jetzt im Leerlauf eine Störgröße auf, wird automatisch dagegen geregelt, ohne das ein Eingriff durch den Fahrer erforderlich ist.

Das spielt neben den genannten Aspekten wie Drehmoment oder Schwungmasse sicher eine nicht zu unterschätzende Rolle.
 
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