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Rose Shave – erster Test: Geschärftes Endurance-Rennrad

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Re: Rose Shave – erster Test: Geschärftes Endurance-Rennrad
Wäre es besser, wenn Rose die Bikes generell 100 Euro teurer verkaufen würde und auch all jene, welche den Shop nicht beanspruchen, diesen Mehrpreis bezahlen müssten?

Ein Shop resp. Service Point kostet viel Geld und das müssen und sollen letztendlich nur jene bezahlen, welche den Service auch beanspruchen.

Aber klar, die Geiz-Ist-Geil Mentalität sieht das anders. Es wird ein minimaler Preis bei maximaler Serviceleistung gefordert. Sorry, aber diese Rechnung geht letztendlich nicht auf.
sach mal, verstehst Du es nicht? Die Räder MÜSSEN endmontiert, probegefahren und abgenommen werden (QC - wobei das bei R und C sehr rudimentär ist!). Wenn ich jetzt das bike so abhole, SPARE ich dem Hersteller die Kosten, das Teil wieder zu demontieren, damit es in den Versandkarton paßt. Es gibt also überhaupt keinen Grund, daß ich dafür, daß ich dem Hersteller das Erbringen einer Leistung ERSPARE, auch noch extra zur Kasse gebeten werde.
Und, ja, solch' ein Gebaren sendet Schockwellen - zurecht! Hier wird ja schon gerechnet, wie schnell man mit Cockpittausch und weiteren Anpassungen in den Bereich prestigiöser Markenhersteller wie Scott kommt. Ich denke, R hat sich hier ziemlich verrant, und den Schuß nicht gehört. Wie gut, daß Fahrräder langfristige Konsumgüter sind - ich werde auf Jahre hinaus mir das Schauspiel aus der Distanz anschauen - mal sehen, wann auch bei R Mitarbeiter "freigesetzt" werden!
 
Es gab ja jetzt einige Reportagen aus den Produktionen von Megamo, Orbea und Canyon, die die Produktionsstraße gezeigt haben - da wird von 20min Rad fertig, Styro dran und ab in den Karton; eine "Testfahrt" gibt es da wohl kaum und bei meinem letzten Canyon [Lenker Schiefstand] wurde mir dies durch die Blume auch im Kundendienst gesagt; dass man dann lieber durch die "Partner" nachjustiert. Ein weiteres Missverständnis ist auch, dass die Räder fahrbereit zum Händler geliefert werden - nach der Produktionsstraße geht alles in einen Karton und wird auch nur soweit zusammengesetzt; man erspart also dem Händler nichts, weil nichts "nachdemontiert" wird...
Es ist doch gut, dass es hier einen Vorteil für den stationären Handel gibt und der Wettbewerb so offen bleibt...
 
Ja, das Leben könnte ja sooo einfach sein. Ich möchte mir aus persönlichen Gründen das Rad nicht liefern lassen. Ich möcht es lieber abholen, benötige aber diesen "New Bikeday" Nonsens nicht. Mir muss man die Funktionen vom Rad auch nicht erklären. Trotzdem soll ich dann 99,-€ zahlen? Wo bleibt da dein Verursacherprinzip? Da dürfte es max. die Hälfte kosten.
Aber irgendwie habe ich den Eindruck, als wenn hier im Forum die Rose-Geschäftsführung aktiv ist.🤔😉
Gib's auf... gegen irren whatsaboutism ist kein Kraut gewachsen.
Zur Sache: das hat überhaupt nichts mit einer wie auch immer gearteten transparenten Kostenkalkulation zu tun, sondern ist einfach Mode bei den ExceltabellenschubserInnen mit Perlenkette, die für viel Geld dem Kunden - hier R - Blödsinn erzählen. Ist ein allgemeiner Trend, so, wie z.B. in den USA die (Un)sitte, jetzt wirklich überall bei Bezahlung einen Tip einzufordern. Ich habe früher eigentlich gerne in Ladengeschäften eingekauft, aber seit ich durch "Corona" gelernt habe, daß man selbst Klamotten und Schuhe online kaufen kann, verweigere ich mich diesen Spielchen. Es hat im übrigen nichts mit "transparenter Kostenkalkulation" zu tun, wenn ich an einem Aufpreis überhaupt nicht vorbeikomme - bisher konnte man die 49,- Euro für den Versandkarton damit rationalisieren, daß man ja zumindest hypothetisch das Rad auch kostenlos im Geschäft abholen könne.
Um es ganz klar zu sagen: ich wünsche R und C, daß sie mit ihrer zunehmenden Kundenverachtung so richtig geil auf die Fresse fallen!
 
In meinem beruflichen Alltag, habe ich gerade einem Kunden einen individuellen Nachlass von 15%=1.000€ gewährt und danach ein wütende Email bekommen, dass die 130€ für Lieferung/Aufbau eine Frechheit wären in der Preisklasse.

So erlebe ich es leider oft, dass jegliche Servicepreise für "Arbeit" mehr hinterfragt werden, als die von Produkten. Der Mensch möchte eben verschaukelt werden - und diesen magischen Glauben eine Idee von der Wirklichkeit zu haben, finde ich schon fast wieder schön frei...
 
Mittlerweile können ja alle Preiserhöhungen "logisch" begründet werden. Die Kugel Eis für 3 Euro, die Bratwurst auf dem Weihnachtsmarkt für 6 Euro, der Preis pro Liter Benzin, der stündlich wechselt, die Lasagne beim Italiener für 23,50 Euro usw. usf. Klar, kann ich es bei einigen Preiserhöhungen nachvollziehen aber andere sind pure Abzocke. Aber so lange es Leute gibt, die die Preise ohne zögern akzeptieren, wird es auch diese Preise geben. Das fällt mir besonders bei den aktuell aufgerufenen Hotelpreisen auf. Ist in dem Ort, hier Dresden, eine Veranstaltung, hier Velorace, kostet das Zimmer von Samstag auf Sonntag "günstige" 230 Euro!
Aber zb. Innerhalb der Woche nur 65 Euro. Zur Verdeutlichung: Es handelt sich um dasselbe Zimmer, beide male natürlich ohne Frühstück und es ist kein Nobelhotel!
Wie lautet hier die Begründung, auch das Verursacherprinzip, ich will ja übernachten?
Aber wir kommen vom Thema ab😉
 
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Wie gut, daß Fahrräder langfristige Konsumgüter sind ...
Sind sie das denn noch - im Zeitalter von proprietären Teilen? Bekomme ich das Cockpit auch in >5 Jahren noch, wenn ich das Rad weiterfahren- aber das Cockpit aufgrund der Laufleistung oder Größenanpassung tauschen möchte?

Zum Preisthema:
Letztendlich geht es doch darum, ob mir das Rad gefällt, von der Geometrie her grundsätzlich passt und ob ich es auch von den Anbauteilen her vom Hersteller, Store oder durch Eigeninitiative passend bekomme.
Zuletzt muss ich mir nur noch überlegen, ob das Ergebnis der o.g. Überlegungen und der Endpreis für mich o.k. sind.

EDIT: Das Cockpit kostet bei Rose ~400€ - mit ggf. abweichenden Lieferzeiten zum Rad...
 
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sach mal, verstehst Du es nicht? Die Räder MÜSSEN endmontiert, probegefahren und abgenommen werden (QC - wobei das bei R und C sehr rudimentär ist!). Wenn ich jetzt das bike so abhole, SPARE ich dem Hersteller die Kosten, das Teil wieder zu demontieren, damit es in den Versandkarton paßt.
Das ist nur so, wenn du es in Bochholt abholst. Wenn du es aber beim Rose Shop irgendwo in der Pampa abholst, dann wird das Rad in Bochholt wieder in den Karton verpackt, zum Rose Shop in der Pampa gesendet und dort wird es wieder zusammengesetzt und das ist doch ein Arbeitsschritt für Rose mehr, gegenüber der Selbstmontage wenn das Rad im Karton nach Hause gesendet wird.

Anyway, wer sich die Versandkosten auch noch sparen will, kann das im Karton verpackte Rad im Rose Shop xy abholen. Somit gibt es grundsätzlich 3 Preismodelle und jeder hat die Wahl, welche Variante am besten passt:
  • Basispreis bei Abholung im Karton verpackt im Rose Shop xy
  • Basispreis + 49 Euro beim Versand nach Hause
  • Basispreis + 99 Euro bei Abholung des zusammengesetzten Rades im Rose Shop xy
 
Kostenfrei gibt es nicht, auch nicht bei Cube.
Dort ist die Übergabe lediglich im Preis eingerechnet und nicht separat ausgewiesen.
Exakt. Ist eingepreist. Und dennoch gut 20% günstiger als Rose. Ach ne, ist ja Ultegra neu Cube gegen 105 bei Rose. Also doch eher 25% günstiger.

Attain SLT inkl. RS1 3.400€ Ultegra
Shave + A.50 4.300€

Versand oder Abholung lass ich einfach mal weg…

Aber…wenn ich das Cockpit frei wählen könnte Ich würde das Shave nehmen. Die Geo passt am besten. Jetzt wird es wohl eher Scott.
 
Kostenfrei gibt es nicht, auch nicht bei Cube.
Dort ist die Übergabe lediglich im Preis eingerechnet und nicht separat ausgewiesen.
Genau mit dieser Antwort habe gerechnet!! Aber, wie bekommt es Cube hin, die Räder (vergleichbare) teilweise günstiger anzubieten? Auf diese Frage hast Du doch bestimmt auch eine logische Erklärung.
 
Genau mit dieser Antwort habe gerechnet!! Aber, wie bekommt es Cube hin, die Räder (vergleichbare) teilweise günstiger anzubieten? Auf diese Frage hast Du doch bestimmt auch eine logische Erklärung.
Wer sagt denn, dass Rose das nicht auch könnte?
Es wird sich zeigen, ob Rose mit den aktuellen Preisen Erfolg haben wird....
 
Genau mit dieser Antwort habe gerechnet!! Aber, wie bekommt es Cube hin, die Räder (vergleichbare) teilweise günstiger anzubieten? Auf diese Frage hast Du doch bestimmt auch eine logische Erklärung.
Cube verkauft schon ein paar Räder mehr und hat damit sicherlich Kostenvorteile in der Beschaffung
 
Kostenfrei gibt es nicht, auch nicht bei Cube.
Dort ist die Übergabe lediglich im Preis eingerechnet und nicht separat ausgewiesen.

2025 war das auch bei Rose mit drin. 2026 muss ich dafür zahlen, der VK der Räder ist aber nicht gesunken (oder halt 2024 und 2025).

Bei Dir fällt mir gerade der alte Witz ein:
Autofahrer hört im Radio, dass auf der Autobahn in seiner Fahrtrichtung ein Geisterfahrer entgegenkommt. Er lacht und sagt „Einer? Die spinnen, da sind hunderte unterwegs“.
 
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Genau mit dieser Antwort habe gerechnet!! Aber, wie bekommt es Cube hin, die Räder (vergleichbare) teilweise günstiger anzubieten? Auf diese Frage hast Du doch bestimmt auch eine logische Erklärung.
Da gibt es sehr viele Möglichkeiten, welche zutreffen müsste ein Betriebswirtschafter überprüfen:
  • günstigere Einkaufsbedingungen (z.B. wegen höheren Mengen)
  • bessere Verträge mit Zulieferern
  • bewusst tiefere Margen
  • längere Produktezyklen
  • tiefere Standortkosten
  • geringerer Löhne
  • geringere Kosten bei Entwicklung, Engineering, Logistik, Lager, Support, Administration, Verwaltung, Marketing
  • kleinere Ersatzteillager
  • weniger Overhead / flachere Hierachien
  • höherer Automatisierungsgrad
  • teilweise abwälzen des Geschäftsrisikos auf Fachhändler und Cube Stores
  • Einsparungen beim Produkt wo man es nicht sofort bemerkt
  • Quersubventionierung der RR durch Cash-Cows im Sortiment
  • günstigerer (schlechterer ?) Support im Bereich Presales, Aftersales, Garantie, Fachhändlerunterstützung/Schulung
  • geringere soziale Verantwortung
  • höherer Grad der Eigenfinanzierung
  • Höheres Vertrauen bei den Partnern und Geldgebern, dadurch sind die Konditionen besser und die Zinsen tiefer
 
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Da gibt es sehr viele Möglichkeiten, welche zutreffen müsste ein Betriebswirtschafter überprüfen:
  • günstigere Einkaufsbedingungen (z.B. wegen höheren Mengen)
  • bessere Verträge mit Zulieferern
  • bewusst tiefere Margen
  • längere Produktezyklen
  • tiefere Standortkosten
  • geringerer Löhne
  • geringere Kosten bei Entwicklung, Engineering, Logistik, Lager, Support, Administration, Verwaltung, Marketing
  • kleinere Ersatzteillager
  • weniger Overhead / flachere Hierachien
  • höherer Automatisierungsgrad
  • teilweise abwälzen des Geschäftsrisikos auf Fachhändler und Cube Stores
  • Einsparungen beim Produkt wo man es nicht sofort bemerkt
  • Quersubventionierung der RR durch Cash-Cows im Sortiment
  • günstigerer (schlechterer ?) Support im Bereich Presales, Aftersales, Garantie, Fachhändlerunterstützung/Schulung
  • geringere soziale Verantwortung
  • höherer Grad der Eigenfinanzierung
  • Höheres Vertrauen bei den Partnern und Geldgebern, dadurch sind die Konditionen besser und die Zinsen tiefer
Ich bin raus aus dem Thema, dass was Du (zu diesem Thema!) ablässt ist schon nicht mehr zum lachen.
 
Und Rose spart sich den Zwischenhandel.
Versender vs Fachhandelsmarke.
Die Rose-Shops kosten auch Geld. Zudem hat der Zwischenhandel für Cube auch Vorteile. Der ordert schon zwei Jahre zuvor die gewünschte Menge an Rädern, muss sie bezahlen/vorfinanzieren (ob verkauft oder nicht), lagern und trägt danach das Geschäftsrisiko, während Cube volle Planungssicherheit ohne Risiko hat.
 
Ach herrlich, ich wusste es........
Wenn nicht Du, wer dann?
Du bist ein Kunde/ Verbraucher den sich die Händler etc nur wünschen können.
Du akzeptierst wohl auch jeden Preis.
Du bist einer von denen, die ich weiter oben erwähnt habe, zitiere mich hier selbst: "Aber solange es Leute gibt, die die Preise ohne zögern akzeptieren, wird es diese Preise auch geben"!
 
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