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Rose Shave – erster Test: Geschärftes Endurance-Rennrad

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Re: Rose Shave – erster Test: Geschärftes Endurance-Rennrad
Gemäss meiner Info werden die Bikes ab Werk entweder direkt dem Endkunden oder dem Shop/Service Point verpackt versendet. Im ersten Fall baut der Kunde das Bike selbst auf und der Shop/Service Point hat nix damit zu tun und im zweiten Fall muss es im Shop/Service Point aufgebaut werden und dafür werden die 99 Euro belastet.

Die werden in Bocholt zusammengeschraubt. Als ich meins dort abholte, wurde es vom Lager in die Biketown gebracht. Einen Karton für den Transport hätte ich extra zahlen müssen.
 
Wäre es besser, wenn Rose die Bikes generell 100 Euro teurer verkaufen würde und auch all jene, welche den Shop nicht beanspruchen, diesen Mehrpreis bezahlen müssten?

Ein Shop resp. Service Point kostet viel Geld und das müssen und sollen letztendlich nur jene bezahlen, welche den Service auch beanspruchen.

Aber klar, die Geiz-Ist-Geil Mentalität sieht das anders. Es wird ein minimaler Preis bei maximaler Serviceleistung gefordert. Sorry, aber diese Rechnung geht letztendlich nicht auf.
Jetzt mal ganz ehrlich, bitte. Wir kennen uns nicht und ich weiß nicht, wie lange du Rennrad fährst und welche Erfahrungen du in der Szene hast. Was weißt du über Rose?
2005 war das Jahr, wo sich alles verändert hat. Da wurde nämlich die Biketown am Stammsitz in Bocholt eröffnet und das alte traditionsreiche Ladengeschäft aufgegeben.
Bis dahin basierte der Erfolg von Rose insbesondere auf deren Vermarktungs- und Verkaufsstrategie als Direktversender. Dadurch konnten erstklassige Räder für deutlich weniger Geld auf dem Markt angeboten werden, als dies den üblichen Herstellern mit klassischen Vertriebswegen möglich war. Hinzu kam das legendäre und vielzitierte Konfigurationsprogramm welches fortan aber immer weiter eingestampft wurde und ca. 2020 (?) komplett aufgegeben wurde.

Und heute? Die Räder sind technisch noch immer auf absoluten Top Niveau, kosten aber inzwischen nicht weniger, als bei der Konkurrenz. Je nach Variante im direkten Vergleich vielleicht sogar etwas mehr. Der Service ist schlechter geworden, Anpassungen sind selbst im Minimalbereich nicht möglich und Rabatte, wie sie heute fast jeder niedergelassene Händler anbietet, werden schlicht und einfach nicht gewährt.
Zudem ist man bei Wartung und Reparatur zwingend auf Rose und deren Stores angewiesen, so man nicht selbst schrauben kann oder will. Händler verweigern noch immer und regelmäßig die Wartung von Rose Räder.

Rose hätte heute ein echtes Pfund am Markt, wenn sie sich auf ihre Wurzeln und das ehemals tolle Kundenverhältnis besinnen würden und nicht nur Dollarzeichen in den Augen hätten, wenn ich es mal etwas emotional ausdrücken darf.
 
Die werden in Bocholt zusammengeschraubt. Als ich meins dort abholte, wurde es vom Lager in die Biketown gebracht. Einen Karton für den Transport hätte ich extra zahlen müssen.
So gesehen müsste es drei Preiskategorien geben:
  • Basispreis bei Abholung in Bocholt
  • Basispreis +49 Euro im Versand
  • Basispreis +99 Euro bei Abholung aufgebaut im Shop / Service Point / Partner
 
Warst du mal in einem Rose Store? Weißt du, wie der Verkauf dort abläuft?
Ich beziehe im Rose Shop immer mal wieder Ersatzteile oder ich hole bestellte Ware dort ab. Ein Rad habe ich noch nie dort gekauft.

Was ich aber bei den teils längeren Wartezeiten im Shop beobachten konnte:
Verkauf, Beratung, Probefahrt etc. sind sehr abhängig von der Person, von welcher man bedient wird. Im selben Laden kann das von unfreundlich bis sehr zuvorkommend variieren.
 
Was ich aber bei den teils längeren Wartezeiten im Shop beobachten konnte:
Verkauf, Beratung, Probefahrt etc. sind sehr abhängig von der Person, von welcher man bedient wird. Im selben Laden kann das von unfreundlich bis sehr zuvorkommend variieren.
Ich denke, dass ist in jedem Geschäft so, egal ob ich ein Fahrrad oder einen Anzug kaufe
:)
 
Ich beziehe im Rose Shop immer mal wieder Ersatzteile oder ich hole bestellte Ware dort ab. Ein Rad habe ich noch nie dort gekauft.

Was ich aber bei den teils längeren Wartezeiten im Shop beobachten konnte:
Verkauf, Beratung, Probefahrt etc. sind sehr abhängig von der Person, von welcher man bedient wird. Im selben Laden kann das von unfreundlich bis sehr zuvorkommend variieren.
Es geht aber nicht um Ersatzteile, sondern um den Kauf eines Fahrrads. Ich kann das aber gerne noch mal aus eigener und langjähriger Erfahrung grob beschreiben:

1. Beim Betreten des Stores meldet man sich am Servicepoint an und bekommt dort ein Ticket.
2. Wird das Ticket aufgerufen, geht man zur ersten Station, wo man anhand der Körpergröße und der Innenbeinlänge grob vermessen wird.
3. Nach erneutem Aufrufen des Tickets kommt man zum Verkaufsberater. Mit diesem bespricht man seine Wünsche, Verfügbarkeiten von Rädern, eventuelle Optionen etc.
4. Ist man dann immer noch entschlossen, ein Rad zu kaufen, kann man möglicherweise das gleiche Modell, so vorrätig, ansonsten aber ein ähnliches, zumindest aber in der zuvor ermittelten Größe, Probe fahren. Diese Probefahrt findet in der Regel relativ losgelöst vom Verkaufsberater statt (so zumindest in Bocholt).
5. Nach erfolgreicher Probefahrt kommt man dann wieder zum Verkaufsberater und kann sich fortan entscheiden, ob man das Rad kaufen will oder wie man weiter vorgehen möchte. Kauft man das Rad, erledigt man mit dem Verkaufsberater alle Formalitäten und kommt dann später, nachdem man dann wieder aufgerufen wird...
6. ... in den Technikbereich, wo das Rad praktisch vor den eigenen Augen montiert und die Sattelhöhe eingestellt wird. Ein technischer Mitarbeiter erklärt einem eventuell noch ein paar Besonderheiten, so man keine Erfahrung oder keine Ahnung hat und danach kann man mit dem Rad abdecken.

Also, im Grunde genommen alles Schritte, die man sicherlich bei Rose etwas strukturierter, aufgrund des großen Andrangs durchläuft, aber letztlich etwas, was man bei jedem normalen, kleinen wie mittleren wie großen Händler auch macht.

Ich kann nicht erkennen, wofür man hier 99 Euro zahlen sollte.
 
Es geht aber nicht um Ersatzteile, sondern um den Kauf eines Fahrrads. Ich kann das aber gerne noch mal aus eigener und langjähriger Erfahrung grob beschreiben:

1. Beim Betreten des Stores meldet man sich am Servicepoint an und bekommt dort ein Ticket.
2. Wird das Ticket aufgerufen, geht man zur ersten Station, wo man anhand der Körpergröße und der Innenbeinlänge grob vermessen wird.
3. Nach erneutem Aufrufen des Tickets kommt man zum Verkaufsberater. Mit diesem bespricht man seine Wünsche, Verfügbarkeiten von Rädern, eventuelle Optionen etc.
4. Ist man dann immer noch entschlossen, ein Rad zu kaufen, kann man möglicherweise das gleiche Modell, so vorrätig, ansonsten aber ein ähnliches, zumindest aber in der zuvor ermittelten Größe, Probe fahren. Diese Probefahrt findet in der Regel relativ losgelöst vom Verkaufsberater statt (so zumindest in Bocholt).
5. Nach erfolgreicher Probefahrt kommt man dann wieder zum Verkaufsberater und kann sich fortan entscheiden, ob man das Rad kaufen will oder wie man weiter vorgehen möchte. Kauft man das Rad, erledigt man mit dem Verkaufsberater alle Formalitäten und kommt dann später, nachdem man dann wieder aufgerufen wird...
6. ... in den Technikbereich, wo das Rad praktisch vor den eigenen Augen montiert und die Sattelhöhe eingestellt wird. Ein technischer Mitarbeiter erklärt einem eventuell noch ein paar Besonderheiten, so man keine Erfahrung oder keine Ahnung hat und danach kann man mit dem Rad abdecken.

Also, im Grunde genommen alles Schritte, die man sicherlich bei Rose etwas strukturierter, aufgrund des großen Andrangs durchläuft, aber letztlich etwas, was man bei jedem normalen, kleinen wie mittleren wie großen Händler auch macht.

Ich kann nicht erkennen, wofür man hier 99 Euro zahlen sollte.
Aber geht es bei den 99,- nicht um ein Rad das ich Online in den Shop bestelle? Dann entfallen doch die Schritte 1-4?
Warum das dann extra kosten soll, erschließt sich mir nicht - mir fiele als Grund nur ein dass Rose meint damit verhindern zu können das unzählige Räder, ohne Absprache mit den vor Ort Arbeitenden, in den LAden bestellt, nicht "mitgenommen" werden und sich dann am Ende im Laden stapeln.

Ich hab mein Rad noch im Store gekauft - so wie von dir beschrieben und es wurde sogar ohne Anzahlung ein weiteres für mich bestellt damit ich mich zwischen L und XL entscheiden kann. Lief alles ohne Probleme
 
Aber geht es bei den 99,- nicht um ein Rad das ich Online in den Shop bestelle? Dann entfallen doch die Schritte 1-4?
Warum das dann extra kosten soll, erschließt sich mir nicht - mir fiele als Grund nur ein dass Rose meint damit verhindern zu können das unzählige Räder, ohne Absprache mit den vor Ort Arbeitenden, in den LAden bestellt, nicht "mitgenommen" werden und sich dann am Ende im Laden stapeln.

Ich hab mein Rad noch im Store gekauft - so wie von dir beschrieben und es wurde sogar ohne Anzahlung ein weiteres für mich bestellt damit ich mich zwischen L und XL entscheiden kann. Lief alles ohne Probleme
Das wäre ja noch weniger erklärbar, weil bei einem Onlinekauf der ganze Zirkus vor Ort entfällt.
 
Am Ende wäre es jetzt spannend zu wissen ob ich die 99 auch bezahlen müsste wenn der Kauf komplett über den Store läuft (so richtig vorstellen kann ich mir das gerade noch nicht)
Es spielt aber doch eigentlich keine Rolle, denn selbst wenn es nur bei einem Online-Kauf wäre und Rose möchte sich eine Sicherheit schaffen, dass man sagt, okay, wenn der Kunde das Rad nicht abholt, da brauchen wir als Sicherheit 99 Euro.
Wenn das also so wäre, wie du das beschrieben hast, dann wäre es ja noch okay, wenn man die 99 Euro später verrechnen würde, so wie man das beispielsweise von Handwerkern kennt, wo man ja auch mitunter für, weiß ich nicht, Anfahrt, Beratung und Angebot irgendwie eine Leistung zu erbringen hat, die einem dann später aber bei Auftragserteilung wieder rückerstattet wird.

Aber so ist es ja nicht. Und ich kann auch nicht erkennen, warum, wenn ich ein Rad online bestelle und diese ganze Beratung und dieser ganze Aufwand, den ich ja soeben beschrieben habe, wegfallen würde, warum ich dann 99 Euro zahlen muss. Irgendwie leuchtet mir das nicht ein.
 
Es spielt aber doch eigentlich keine Rolle, denn selbst wenn es nur bei einem Online-Kauf wäre und Rose möchte sich eine Sicherheit schaffen, dass man sagt, okay, wenn der Kunde das Rad nicht abholt, da brauchen wir als Sicherheit 99 Euro.
Wenn das also so wäre, wie du das beschrieben hast, dann wäre es ja noch okay, wenn man die 99 Euro später verrechnen würde, so wie man das beispielsweise von Handwerkern kennt, wo man ja auch mitunter für, weiß ich nicht, Anfahrt, Beratung und Angebot irgendwie eine Leistung zu erbringen hat, die einem dann später aber bei Auftragserteilung wieder rückerstattet wird.

Aber so ist es ja nicht. Und ich kann auch nicht erkennen, warum, wenn ich ein Rad online bestelle und diese ganze Beratung und dieser ganze Aufwand, den ich ja soeben beschrieben habe, wegfallen würde, warum ich dann 99 Euro zahlen muss. Irgendwie leuchtet mir das nicht ein.
Ja da gebe ich dir Recht
 
Diese Versand-/Montagekosten gibt es doch seit Jahren und auch Canyon hat die gleichen; wo kommt denn "jetzt" die Diskussion her? Natürlich ist Montage aufwendiger, als Karton verschicken [der ja auch zum Partner gesendet wird] und wie immer liegt die Entscheidung beim Kunden; die Empörung haben andere...
 
Diese Versand-/Montagekosten gibt es doch seit Jahren und auch Canyon hat die gleichen; wo kommt denn "jetzt" die Diskussion her? Natürlich ist Montage aufwendiger, als Karton verschicken [der ja auch zum Partner gesendet wird] und wie immer liegt die Entscheidung beim Kunden; die Empörung haben andere...
witzig da is das Ganze sogar je nach Stadt unterschiedlich teuer
 
Es geht aber nicht um Ersatzteile, sondern um den Kauf eines Fahrrads. Ich kann das aber gerne noch mal aus eigener und langjähriger Erfahrung grob beschreiben:

1. Beim Betreten des Stores meldet man sich am Servicepoint an und bekommt dort ein Ticket.
2. Wird das Ticket aufgerufen, geht man zur ersten Station, wo man anhand der Körpergröße und der Innenbeinlänge grob vermessen wird.
3. Nach erneutem Aufrufen des Tickets kommt man zum Verkaufsberater. Mit diesem bespricht man seine Wünsche, Verfügbarkeiten von Rädern, eventuelle Optionen etc.
4. Ist man dann immer noch entschlossen, ein Rad zu kaufen, kann man möglicherweise das gleiche Modell, so vorrätig, ansonsten aber ein ähnliches, zumindest aber in der zuvor ermittelten Größe, Probe fahren. Diese Probefahrt findet in der Regel relativ losgelöst vom Verkaufsberater statt (so zumindest in Bocholt).
5. Nach erfolgreicher Probefahrt kommt man dann wieder zum Verkaufsberater und kann sich fortan entscheiden, ob man das Rad kaufen will oder wie man weiter vorgehen möchte. Kauft man das Rad, erledigt man mit dem Verkaufsberater alle Formalitäten und kommt dann später, nachdem man dann wieder aufgerufen wird...
6. ... in den Technikbereich, wo das Rad praktisch vor den eigenen Augen montiert und die Sattelhöhe eingestellt wird. Ein technischer Mitarbeiter erklärt einem eventuell noch ein paar Besonderheiten, so man keine Erfahrung oder keine Ahnung hat und danach kann man mit dem Rad abdecken.

Also, im Grunde genommen alles Schritte, die man sicherlich bei Rose etwas strukturierter, aufgrund des großen Andrangs durchläuft, aber letztlich etwas, was man bei jedem normalen, kleinen wie mittleren wie großen Händler auch macht.

Ich kann nicht erkennen, wofür man hier 99 Euro zahlen sollte.
Das mag so in Bocholt sein, ganz bestimmt aber nicht beim kleinen Rose-Shop irgendwo in der Pampa in Deutschland oder in Österreich oder der Schweiz.

Wenn das Rad im Karton dorthin geliefert und vor Ort aufgebaut wird, so ist das mit einem Aufwand verbunden und genau dafür bezahlt man die 99 Euro.
 
Bei den 99 Euro, bei Canyon kostet das im Übrigen 149 Euro, geht es doch nur darum, dem Kunden ein Verkaufserlebnis aufzuschwatzen und noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen. Der überwiegende Teil der User hier im Forum würde doch einfach bezahlen, das Bike aus dem Ständer nehmen und aus dem Laden rausfahren. Von daher halte ich den Versand und den „Selbstaufbau“, der in 20 Minuten locker erledigt ist, für völlig ausreichend.
 
Das mag so in Bocholt sein, ganz bestimmt aber nicht beim kleinen Rose-Shop irgendwo in der Pampa in Deutschland oder in Österreich oder der Schweiz.

Wenn das Rad im Karton dorthin geliefert und vor Ort aufgebaut wird, so ist das mit einem Aufwand verbunden und genau dafür bezahlt man die 99 Euro.
Wie gesagt, ich habe keine Ahnung, wie lange du dich schon mit der Tradition und der Geschichte der Firma Rose beschäftigst, aber das, was wir hier erleben, war nicht immer so und es muss auch nicht so sein.
Denn jeder normale Händler muss ja gegebenenfalls auch das Rad in der entsprechenden Größe beim Hersteller ordern und dann vor Ort für mich montieren. Dafür zahle ich auch keine 99 Euro, das ist doch Standard.
 
Am Ende wäre es jetzt spannend zu wissen ob ich die 99 auch bezahlen müsste wenn der Kauf komplett über den Store läuft (so richtig vorstellen kann ich mir das gerade noch nicht)
Nö, dann müsste es eigentlich noch teurer werden. Denn als Kunde hält man sich ja im Laden auf, beschäftigt man einen Rose-Mitarbeiter, nutzt indirekt die Rose Internetverbindung, eventuell das Kunden-WC usw. Wenn ich von zuhause bestelle, entfällt das alles...🤔😉
 
Das mag so in Bocholt sein, ganz bestimmt aber nicht beim kleinen Rose-Shop irgendwo in der Pampa in Deutschland oder in Österreich oder der Schweiz.

Wenn das Rad im Karton dorthin geliefert und vor Ort aufgebaut wird, so ist das mit einem Aufwand verbunden und genau dafür bezahlt man die 99 Euro.
Gab es denn diesen "Aufwand" die Jahre vor 2026 denn nicht? Es gibt für jede Preissteigerung eine Ausrede. Und, warum macht man diese Neuerung vorher nicht öffentlich? Merkt man als Kunde ja erst im Bestellvorgang. Nach dem Motto: Merkt schon keiner?
 
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